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Gesellschaft und sozialer Wandel

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by

Marc Erdbrügger

on 19 March 2012

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Transcript of Gesellschaft und sozialer Wandel

Gesellschaft und sozialer Wandel
Bevölkerungstruktur und demographischer Wandel
Berufsstruktur
soziale Ungleichheit
Werte, Familie und andere Lebensformen
Entwicklung der Einkommens-
und Vermögensverteilung in D.
Sozialstaat Deutschland
Einflussfaktoren des sozialen Wandels
demografische Entwicklungen
wissenschaftliche und tech-nische Neuerungen
Veränderungen im politischen, sozialen, rechtlichem oder wirtschaftlichem System
äußere Gesellschaftseinflüsse
Wandel des Werte- und Normensystems

Mikroebene:
Das Individuum erlebt veränderungen als Subjekt und Objekt im eigenen Lebenslauf
Makroebene:
ganze Teilbereiche der Gesellschaft unterliegen Veränderungen
Mesoebene:
Institutionen, Organisationen und Gemeinschaften erhalten einen neuen Stellenwert
Ebenen des sozialen Wandels
Die Modernisierungstheorie
als Erklärungsversuch:
Differenzierung: Aufgliederung und Spezialisierung der Gesellschaft
Rationalisierung: Denken und Handeln orientieren sich an Berechenbarkeit
Individualisierung: Der Einzelne löst sich von traditionellen Erwartungen
Domestizierung: Der Mensch kann sich immer mehr den biologischen Bedingungen entziehen
Bestimmungsfaktoren der
Bevölkerungsstruktur:
Geburten
Lebensdauer
Migration

demografische Transition
Ursachen der Bevölkerungsentwicklung:
Möglichkeiten der Geburtenkontrolle
Veränderung der Familien- und Geschlechterbeziehungen
Individualisierung der Lebensplanung
neue Anforderungen in der Arbeitswelt

Altersversorgung
Generationenkonflikt
Anpassung der Infrastruktur
Verringerung der Wirtschaftskraft
soziales Klima

Reform der Alterssicherung
Reform der Krankenversicherung
stärkere Familienförderung
Einflussfaktor Migration

Probleme
Ansätze
Herausforderungen in der Migrationspolitik:
Aufnahmebereitschaft herstellen
qualitative Steuerung
verbesserte Intergration und Vermeidung von Parallelgesellschaften
Bildungs- und Beschäftigungsbeteiligung müssen verbessert werden

Einflüsse auf die Arbeitswelt
ökonomischer Wandel
demmographischer Wandel
politischer Wandel
Auswirkungen auf die Arbeitswelt
Veränderungen in den Arbeitssektoren
Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer
strukturelle Arbeitslosigkeit (untere Sektoren)
Entstehung von neuen Berufen und Tätigkeitsfeldern
Flexibilisierung von Arbeit und Arbeitsverhältnis
berufliche Mobilität
erhöhter Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften
Angleichung von Ausbildung und Arbeit international
Arbeitsmarktpolitik
Lockerungen im Bereich des Arbeits- und Tarifrechts
Maßnahmen zur Erleichterung von Existenzgründungen
Privatisierung von Märkten
Stärkung des Wettbewerbs
Reformen der Arbeitslosenhilfe
Grundtypen zur Beschreibung der Gesellschaft
Ständegesellschaft
Klassengesellschaft
Schichtenmodelle
Kriterien:
Beruf
Einkommen und Vermögen
Bildung
Macht und Einfluss
Sozialprestige
Kriterien:
der soziale Status (Bildung, Beruf, Einkommen)
das Alltagsbewusstsein (Arbeits- und Freizeitmotive, Lebenstile)
Wertorientierungen (Lebensziele, Vorstellung von Glück)
Die Ränder der Gesellschaft
Bei der großen Vielfalt von sozialen Problemgruppen ist es nicht immer zutreffend, diese gleich dem gesellschaftlichen Rand zuzurechnen. So gibt es z.B. innerhalb der Gruppen der Arbeitslosen, der Alleinerziehenden oder der Ausländer doch hinreichende soziale Unterschiede. es müssen ungünstige Faktoren kumulieren, bevor man von Randständigkeit sprechen kann.
Eliten in Deutschland:
hohes Bildungsniveau
hohe Rekrutierung aus sozial und beruflich priviligierten Bevölkerungsschichten

Probleme:
geringer Anteil von Frauen in Führungsgruppen
Einfluss von Elitenetzwerken
soziale Selektivität bei den Aufstiegschancen in die Eliten
geringe Elitenzirkulation zwischen den Teileliten
Soziale Mobilität
relativ hohe Generationenmobilität mit vielen Aufstiegs- aber auch Abstiegsrisiken (Ausdruck der Dienstleistungsgesellschaft)
geringe Karrieremobilität
Kurzstreckenmobilität überwiegt
Bildungspositionen und -schichten sind offener als Besitzpositionen und -schichten
Sozialstruktur veränderte sich weniger durch hohe Ab- und Zustromquoten, sondern durch eine Anhebung des Gesamtniveaus
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