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Lana Mugler

on 12 October 2016

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Michel de Montaigne und seine Essais
GFS Deutsch, 12.10.2016, Lana Mugler
Gliederung
1. Biographie
2. „Essais“





3. Auswirkungen seines Lebens
4. Quellen
a) allgemeine Informationen zu den „Essais“
b) Warum schrieb Montaigne die „Essais“?
c) Definition Essay
d) Montaignes Denken
e) Besonderheiten „Essais“
f) Hat Montaigne sein Ziel erreicht?
1. Biographie
a) Herkunft, Kindheit und Jugend
- 28.02.1533: Geburt Michel Eyquem de Montaignes in der Nähe
von Libourne
- Vater: Pierre Eyquem de Montaigne;
Mutter: Antoinette de Louppes de Villeneuve
- Erziehung Montaignes zu einem „wahren Edelmann“
--> Aufwachsen bei einfachen Landleuten
--> Anstellung eines privaten Lateinlehrers für Michel
--> 1539-1546: Schulzeit am Collège de Guyenne
--> 1546-1553: Studium am Collège des „lecteurs royaux “ in Paris
- gutes Verhältnis zum Vater; schlechtes Verhältnis zur Mutter
b) Übernahme öffentlicher Ämter

- 1554-1557: Tätigkeit als Ratsherr am Steuergerichtshof in
Périgueux
- 1557-1570: Tätigkeit als Parlamentsrat am Parlament von Bordeaux
- Reformation (1517-1648) prägte Frankreichs Situation stark
- 1562: Montaigne begleitete Karl IX. nach Rouen
-->Kennenlernen von brasilianischen Eingeborenen
-->Mitwirken bei der Belagerung von Rouen
- 23.09.1565: Hochzeit mit Françoise de la Chassaigne
-->gemeinsame Tochter Eléonore Eyquem de Montaigne
(09.09.1571-23.01.1616)
- 06.06.1568: Tod von Montaignes Vater
-->Montaigne wird „Seigneur de Montaigne“
- 1569: Veröffentlichung der französischen Übersetzung der
„Theologia naturalis“ von Raimond Sebond

c) Rückzug auf den Turm Montaigne

- 28.02.1571: Rückzug Montaignes auf Schloss Montaigne
- ständiger Wechsel zwischen öffentlichem Engagement und
Schreibphasen
- 1572: Arbeit an den „Essais“ begann
- „Bartholomäusnacht“ in der Nacht zum 24.08.1572 und Massaker in
Bordeaux vom 3.-5. Oktober
-->Montaigne schreibt zu der Zeit an den „Essais“;
hinterließ keinen Hinweis, wie er zu den Massakern an den
Protestanten stand
- 1571: Michel wird zum „Ritter des Ordens vom Heiligen Michael“
- Montaigne wird königlicher Kammerherr von Karl IX. (1573)
und Heinrich von Navarra (1577)
- 1578: Erste Anzeichen von Nierensteinen

d) Auf Reise
- 22.06.1580-30.11.1581: Reise Montaignes durch Schweiz, Deutschland
und Italien
- Ziel: Heilung Krankheit; Beziehungen zwischen Katholiken
und Protestanten untersuchen
- Festhalten der Reise im sogenannten „Tagebuch“
- Nachricht seiner Wahl zum Bürgermeister
--> Beenden der Reise

e) Bürgermeisteramt

- Situation: Heinrich III.: Throninhaber;
Streit um Thronfolge zwischen Heinrich von Navarra
(Protestant) und Heinrich von Guise (Katholik)
- Dezember 1581: Montaigne wird Bürgermeister von Bordeaux
- Bordeaux als Mittelpunkt der Konflikte wegen Lage
- Montaigne als „unbeteiligter Mitspieler“
- Pest in Bordeaux
--> Montaigne zieht sich noch vor Ende seiner Amtszeit zurück

f) Politisches Wirken danach

- 1585: Verbündung Heinrich III. mit Heinrich von Guise
- Führung der Friedensverhandlungen zwischen Heinrich von Guise
und Heinrich von Navarra durch Montaigne
- Kennenlernen von Marie La Jars de Gournay
--> wird zu Michels „geistiger Adoptivtochter“
- 12.05.1588: Vertreibung Heinrich III. aus Paris durch den Guisen
--> 23.12.1588: Ermordung Heinrichs von Guise von Männern Heinrichs III.
--> 30.04.1589: Verbündung Heinrich III. und Heinrich von Navarra
--> Thronbesteigung Heinrichs von Navarra nach Ermordung Heinrichs III.
- 27.05.1590: Hochzeit von Montaignes Tochter
- 1591: Geburt Enkeltochter Françoise
- 13.09.1592: Tod Montaignes an Diphtherie

2. „Essais“
a) allgemeine Informationen
- „Essais“ sind nicht Montaignes einziges Werk
- „Essais“ stellen Beginn der literarischen Gattung der Essays dar
- Werk besteht aus 3 Bänden, die in 3 Etappen verfasst wurden:
1. Buch: 1572-1573; 57 Essays
2. Buch: 1577-1580; 37 Essays
3. Buch: 1586-1587; 13 Essays
- Vielfalt der Themen
-28.01.1676-27.05.1854: „Essais“ stehen auf dem
vatikanischen Index verbotener Bücher

b) Warum schrieb Montaigne die „Essais“?
--> ständiger Wandel
--> Rückzug Montaignes zu sich selbst
c) Definition Essay
Ein Essay ist das Herantasten an einen Aspekt, der sich der Wissenschaft entzieht, ohne dabei die Intention zu haben, den Aspekt quantitativ und qualitativ zu erfassen.
--> bei Montaigne herantasten an sich selbst:
„Sei gleich am Anfang gewarnt, dass ich mir damit kein
anderes Ziel als ein rein häusliches und privates gesetzt
habe. […] Ich will jedoch, daß man mich hier in meiner
einfachen, natürlichen und alltäglichen Daseinsweise
sehe, ohne Beschönigung und Künstelei, denn ich stelle
mich als den dar, der ich bin. […] Ich selber, lieber Leser,
bin also der Inhalt meines Buchs […].“

d) Montaignes Denken
f) Hat Montaigne sein Ziel erreicht und den Kern
des Seins gefunden?
-->
Der Kern des Seins existiert nicht, sondern
WAR
am Ende
unseres Lebens die Summe aller "Selbstheiten", die wir im
Laufe unseres Lebens
SIND
!
--> Individueller Relativismus

3. Auswirkungen seines Lebens
- Montaigne als Begründer einer neuen Gattung
- weiterhin Anwendung insbesondere in Umbruchszeiten
- Montaigne als bedeutendster Schriftsteller der Renaissance
- von Doktrinen losgelöstes Denken und vorurteilsfreie
Betrachtung des Menschen werden zu wesentlichen Elementen
der Aufklärung
- Montaigne als Begründer einer Philosophie des Privaten
- Beeinflussung zahlreicher anderer Philosophen


- 1492: Christoph Kolumbus entdeckt Amerika
- Religionskriege

e) Besonderheiten „Essais“
Sprache/Stil:
- der „lachende Philosoph“
- Kritik an der Sprache im Allgemeinen
- französisch
- „defensive writing“
4. Quellen
Danke für eure Aufmerksamkeit!
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