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Doping

No description
by

Markus Willer

on 16 February 2016

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Transcript of Doping

Doping
Definition
Vorliegen einer der acht Verstöße aus ihrem WADA-Code Artikel 2
Gesundheitliche Gefahren
Gesellschaftliche Risiken
Dopingkontrolle
mögliche Teilnehmer an nationalen und internationalen Wettkämpfen
ausgebildetem Personal
Immer und überall (auch im Urlaub usw.)
Ab Kontaktaufnahme immer beaufsichtigt
Außerhalb eines Wettkampfes:
-->Angekündigt: Ort und Zeitpunkt festgelegt, möglichst kurzfristig
(höchstens 6 Stunden vor Test)
--> Unangekündigt: Überraschend während Training, Zuhause, …

Die Methoden des Dopings
Dopingklasse M1 - Blutdoping

Dopingklasse M2 - Chemische und physikalische Manipulation

Dopingklasse M3 - Gendoping
Dopingmittel
Jederzeit verbotene Wirkstoffe:
Dopingklasse S1 - Anabole Substanzen
Dopingklasse S2 - Peptidhormone
Dopingklasse S3 - β-2-Antagonisten (Asthma)
Dopingklasse S4 - Hormone und Stoffwechselmodulatoren
Dopingklasse S5 - Diuretika / Maskierungsmittel
Im Wettkampf verbotene Wirkstoffe:
Dopingklasse S6 - Stimulanzien
Dopingklasse S7 - Narkotika
Dopingklasse S8 - Cannabinoide
Dopingklasse S9 - Glucocorticosteroide
In wenigen Sportarten verbotene Wirkstoffe:
(bei sämmtlichen Schützen / Golf)
Alkohol
Betablocker (Beruhigungsmittel)
by Nico & Markus
Artikel 2.1:
Vorhandensein
einer verbotenen Substanz
Artikel 2.2: Nebensächlich, ob Substanz
wirkungsvoll oder nicht
Artikel 2.3:
Probenentnahme
darf nicht verweigert werden
Artikel 2.4: Dokumentation der
"Whereabouts"
muss vollständig sein
Artikel 2.5:
Einflussnahme
auf Dopingkontrollen sind nicht gestattet
Artikel 2.6:
Besitz
und
Weitergabe
verbotener Stoffe sind verboten
Artikel 2.7:
Einsatz
und
Weitergabe
verbotener Methoden sind verboten
Artikel 2.8:
Unterstützung anderer
bei der Verabreichung
Verbotene Maßnahmen:
Verbotene Substanzen laut der WADA
Stimulanzien
Stimulanzien sind:
Aufputschmittel mit anregender Wirkung auf den Körper
Amphetamin, Kokain und Ecstasy
Ephedrin (kommt in vielen Hustenmitteln vor)
Wirkung:
unterdrücken Ermüdungsgefühle
erzeugen Hochstimmung
häufig in
Ausdauersportarten
eingesetzt
Oder bei Sportarten wie zum Beispiel Fußball
(Hemmungen abbauen und die Aggressivität steigern)

Nebenwirkungen:
Schwere Erschöpfungszustände
Zusammenbrüche
Übelkeit
Herz-Rhythmusstörungen, Kreislaufversagen, Hirnstörungen
völlige Erschöpfung bis hin zu Todesfällen
Narkotika
Opioid-artige Analgetika vom Morphintyp
--> stehen auf der Verbotsliste
Nicht opioid-artige Analgetika
--> Aspirin und Voltaren (sind erlaubt)
Wirkung:
Dienen hauptsächlich der Schmerzlinderung
Leistungssteigernder Effekt --> Anhebung der Toleranzgrenze / Schwellenwertes für Schmerzen
Nebenwirkungen:
Stimmungs- und Wahrnehmungsveränderungen
Kombination mit Stimulanzien, schwere Erschöpfungszustände
Anabole Wirkstoffe
Anabol androgene Steroidhormone:
-->Anabolika

Wurden 1976 erstmals verboten
Am häufigsten verwendete Dopingsubstanz
1984 Anwendungsverbot von Testosteron
Gruppe der Anabolika:
Nandrolon, Metandienon und Stanozolol
Anabole Substanzen wie ß2-Agonisten:
Werden therapeutisch gegen Asthma eingesetzt
1993 Deklaration als Dopingsubstanzen
Bekannteste Wirkstoff der ß2-Agonisten:
Das in der Tiermast eingesetzte Clenbuterol
Wirkung:
Stärkerer Muskelaufbau
-->bessere sportliche Leistungen
Wirkung:
Stimuliert bei hoher Dosierung die Proteinsynthese in den Muskelzellen
Nebenwirkungen:
Übelkeit, Erbrechen, Leberschäden / Leberkrebs, erhöhtes Herzinfarkt-Risiko, Akne,
psychische Störungen
, Haarausfall
Bei Jugendlichen:
Wachstumsstillstand
Bei Frauen: tiefere Stimmlage,
Verminderung weiblicher Geschlechtshormone
,
Vermännlichung,
Unfruchtbarkeit
Bei Männern: Hodenverkleinerung,
Erhöhung weiblicher Geschlechtshormone
,
Veränderung des Brustgewebes bis hin zu Brustkrebs
Diuretika
Diuretika sind:
Harntreibende Substanzen
Führen im Grunde nicht zur Steigerung der körperlichen Leistung
Wirkung:
Erhöhte Flüssigkeitsausscheidung (--> niedrigere Gewichtsklasse)
Verdünnungseffekt von Dopingsubstanzen durch erhöhte Urinausscheidung --> die analytische Nachweisgrenze kann so unterschritten werden
Nebenwirkungen:
Kreislaufstörungen, Kollaps, Muskelkrämpfe, Magen- und Darmstörungen
Seit 1989 auf der Dopingliste
Zu den wichtigsten Substanzen dieser Gruppe gehören Erythropoietin (
EPO
) und das Wachstumshormon (
HGH
)
Peptidhormone
Quellen
https://www.dr-gumpert.de/html/doping.html
http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/doping_gefaehrliche_mittel/pwiemittelundmethoden100.html
http://www.doping-prevention.sp.tum.de/de/substances-and-methods/narcotics/narcotics/central-nervous-system.html
http://www.dopinginfo.de/rubriken/01_doping/13.html
http://www.on-dope.de/141-5-dopingmethoden.html
http://www.doping.de/arten-des-doping/doping-methoden/
http://www.webengine.ch/doping/recht/dopingliste.php
http://www.dsb.de/media/PDF/Anti_Doping/Folgen_Dopingverstoss.pdf
http://symptomat.de/Doping#Risiken.2C_Nebenwirkungen_und_Gefahren_von_Doping
http://www.on-dope.de/143-7-risiken-von-doping.html
http://www.sportunterricht.de/lksport/dopeneben2.html
http://www.sportunterricht.de/lksport/dopeneben.html
http://www.dopinginfo.de/rubriken/02_main.html
http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/doping_gefaehrliche_mittel/pwieberuehmtedopingfaelle100.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Dopingtest
http://www.sportunterricht.de/lksport/dopenachw.html
http://www.sportunterricht.de/lksport/blut_epo.html

Literatur:
Kompakt-Wissen Sport, STARK Verlag 2014
Internet:
Erythropoietin EPO
Wirkung:
Erhöhung der Gesamtzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
--> um eine größere Menge Sauerstoff im Blut transportieren zu können
Nebenwirkungen:
Hohe Anzahl an Erythrozyten (Hämatokrit) --> Verschlechterung der Blut-Fließfähigkeit
--> Erhöhung des Blutdruckes / steigende Thrombosegefahr
Wachstumshormon HGH
(Human Growth Hormone)
Medizin therapeutischer Einsatz des Peptidhormons zur Behandlung von Zwergwuchs bei Kindern
Wirkung:
Sportler erhoffen sich Leistungsgewinne --> anaboler Effekt des Hormons
Nebenwirkung:
Anormales Wachstum von Knochen und inneren Organen (Akromegalie)
Erhöhtes Herzinfarkt-Risiko
Urintest
Angabe aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel der letzten Tage
Abgabe einer Urinprobe unter Aufsicht des Kontrolleurs
Mindestens 90 Milliliter
A- und B-Probe:
A-Probe --> Direkte Bestimmung der Dichte und des pH-Wertes
B-Probe --> Versiegelung und Späterer Test auf Dopingmittel
Bei Verweigerung wird der Test positiv bewertet

Bei starkem Verdacht auf Doping aber durch
Urintest nicht Nachweisbar
Vor allem nützlich bei Gendoping
Blutdoping besonders genau
Keine häufige Anwendung
(zu umständlich, vor allem vor Wettkampf)

Blutprobe
Variation je nach Dopingmittel:

- EPO: Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall
- Narkotika: Atemlähmung und Kreislaufschock, körperliche und psychische
Abhängigkeit, Abfall des Blutdrucks
- Diuretika: Herzrhythmusstörungen, da zu viele Elektrolyte mit dem
vermehrten Urin ausgeschieden wird
- Sonstige Gefahren: --> Leberzysten, Nierenversagen, lebensbedrohliche
--> psychische Störungen wie Abhängigkeit oder Depression
--> Gefahr durch verunreinigte Produkte durch Vertrieb auf dem Schwarzmarkt
Nebenwirkungen:
Übelkeit, Erbrechen, Leberschäden / Leberkrebs, erhöhtes Herzinfarkt-Risiko, Akne,
psychische Störungen
, Haarausfall
Bei Jugendlichen:
Wachstumsstillstand
Bei Frauen: tiefere Stimmlage,
Verminderung weiblicher Geschlechtshormone
,
Vermännlichung,
Unfruchtbarkeit
Bei Männern: Hodenverkleinerung,
Erhöhung weiblicher Geschlechtshormone
,
Veränderung des Brustgewebes bis hin zu Brustkrebs
International durch WADA:
- Sperre für Wettkämpfe und organisiertes Training
- Aberkennung von gewonnenen Titeln
- Beim ersten Vergehen zweijährige Sperre
- Zweiter Verstoß bis zu Lebenslänglich

In Deutschland:
- In Deutschland keine Straftat („Recht zur Selbstschädigung“)
- Vergabe von Dopingmitteln ist eine Straftat mit Freiheitsstrafe bis zu

Moralisch:
- Imageverlust und Vorurteile gegenüber dem Sport
- Wirft ,,Schlechtes Licht“ auf das Heimatland
- Schlechte Vorbildfunktion

Bekannte Fälle
Festina-Team:
- Bei Tour de France 1998 gehen die
Justizbehörden gegen das Festina-Team vor
- Kapitän Richard Virenque, Axel Zülle, Christophe Moreau
- Insgesamt 19 Fahrer festgenommen
- Ermittler finden diverse Doping-Präparate, darunter auch
--> Gesamtes Team Ausschluss aus der Tour-de-
--> Doping als bestandteil des Radsportes
und andere Fahrer werden festgenommen
EPO
France
Jan Ullrich und Lance Armstrong
- 2006 werden Ullrich und 19 weitere Fahrer von der Tour-de-
France ausgeschlossen
- In den Dopingskandal um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes
verstrickt
--> 2007 erklärt Ullrich seine Radsportkarriere für beendet
--> Erfolge ab Mai 2005 werden ihm abgesprochen
- 2012: Die Anti-Doping Agency der USA (USADA) klagt Armstrong
wegen Dopings an
- Im Januar 2013 beichtet der einstige Radgott seine große Sünde
Der Sprinter Ben Johnson
- 9,79 Sekunden benötigt er 1988 in Seoul für die
- größter Skandal der Olympischengeschichte
- Zwei Tage später Nachweis des anabolem Steroids Stanozolol
- Trainer sagt Johnson ist seit 1981 gedopt
100 Meter
- 1990 wird die lebenslängliche Sperre aufgehoben
- Wiederholungstäter: 1993 positiv auf Testosteron getestet
--> Endgültige lebenslange Sperre
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