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8 Jahrhundert v.Chr. amerika

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susanne lenz

on 24 July 2015

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Transcript of 8 Jahrhundert v.Chr. amerika

1492
1800

2015
1900
LATEINAMERIKA UND SPANIEN
Das Reich der Tihuanacu
Großreich in den Anden von ~ 300 - 1000 n. Chr.
Gebiet von Bolivien und Argentinien bis nach Peru und Chile
Erst moralisch-religiöse Pilgerstädte
Versorgung durch Landwirtschaft, Jagd und Llamazucht
Adlige verteilten Güter an Gemeinschaft - keine Märkte
Machten eroberte Gebiete zu Kolonien und Handelspartnern
Monotheismus (Viracocha), Polytheismus und Ahnenkult vorherrschend.
Spaniens Aufstieg zur Weltmacht

1469 vereinte Isabella I und Ferdinand II von Aragón ihre Königreiche und 1492 fiel mit Granada die letzte maurische Bastion auf der Iberischen Hallbinsel.
1492 entdeckt Kolumbus den amerikanischen Kontinent.
Spanien eroberte zuerst die Karibischen Inseln, bevor 1519 Hernán Cortés das Aztekenreich und 1532 Pizarro das Inkareich unterwarf. Dabei wurden die Spanier durch die Hoffnung auf Macht und Reichtum getrieben. Missionarische Gründe wurden als Rechtfertigung der brutalen Gewalt vorgeschoben.
Die Kolonien warfen, dank den billigen Arbeitskräften und dem Reichtum an Edelmetallen, großen Gewinn ab.
Durch die Kolonialisierung wurden die Kartoffel sowie verschiedenste Gewürze nach Europa importiert, jedoch auch Krankheiten, die es vorher auf dem Kontinent nicht gab.
Ab Mitte des 17 Jahrhundert erlitt Spanien erste Territorialverluste.
Bis Mitte/ Ende des 18. Jahrhunderts wurde Spanien von den Bourbonen regiert, die sich um innere Reformen im Geiste der Aufklärung bemühten.
1820 brach der Bürgerkrieg in Spanien aus, Ferdinand wurde gefangen genommen.
Französische Truppen der "heiligen Allianz“ beendeten den Bürgerkrieg.
Revolutionen in den Kolonien und die damit verbundenen Unabhängigkeit musste hingenommen werden.
Ankunft der Spanier in Südamerika
Das Inkareich erstreckte sich damals bis Peru, Ecuador, Bolivien und weite Teile von Kolumbien, Chile und Argentinien.
1532 landete Pizarro an der peruanischen Küste und begann Siegeszug“ Richtung Süden. Viele kleine Volksgruppen, die von den Inkas unterworfen waren, schlossen sich Pizarro an.
1543 Gründung des Vizekönigreich Peru umfasste noch alle hispanoamerikanischen Länder. Jedes Vizekönigreich hatte einen Vizekönig, der ca. alle 6 Jahre ausgetauscht wurde.
Das Vizekönigreich Peru hatte für Spanien eine große Bedeutung, da es reich an Edelmetallen war.
Aus dem Cerro Rico (Bolivien) wurden bis zu 220t Silber jährlich gefördert. Millionen Indios starben und in Europa wurde die Inflation des 16./17. Jahrhunderts ausgelöst.
1570 wurde die Inquisition (Christianisierung) eingeführt.
Im ganzen Land wurden über 50.000 Kirchen und 400 Klöster errichtet.
Das folgende Jahrhundert war durch den totalen Niedergang der Indios gekennzeichnet. Durch die Versklavung und der eingeschleppten Krankheiten sank die Anzahl von geschätzten 10 bis 15 Millionen auf etwa 800.000. Durch den starken Bevölkerungsrückgang wurden afrikanische Sklaven in die Kolonien gebracht.
Die südlichen Länder Chile, Argentinien, Urugay und Paraguay folgten 1776 und gründeten das Vizekönigreich Rio de la Plata. Die Autorität des spanischen Vizekönigs verfiel immer mehr.
Leben heute in Bolivien
85 Präsidenten in 180 Jahren,
Morales erster índigener Präsident,
Rassismus im eigenen Land zwischen Hochland (Collas) und Tiefland (Cambas).
Morales bevorzugt índigene Stämme des Hochlandes wie Aymara und Quechua
Insgesamt leben noch etwa 40 ethnische Gruppen in Bolivien.
Leben heute in Spanien
700
300 n. Chr
900
Verbreitung der Huari & Tiwanaku von 600-1000 Quelle: Wikipedia
Darstellung des möglichen alltäglichen Lebens der Tiwanaku
Die Conquista in Spanien
711 Landet ein Berberheer unter Tariq ibn Zihayd auf Gibraltar
718 Beginn des Widerstandes unter Westgoten Pelayo
722 Ende muslim. Expansion durch Niederlage in Schlacht von Covadonga
732 Beinahe ganze iberische Halbinsel unter muslimischer Kontrolle
765 Abd ar-Rahman I. gründet Emirat von Córdoba
912 Unter Abd ar- Rahman III. kult. & polit. Blütezeit von al-Andalus
922 Abd ar-Rahman III. proklamiert sich zum Kalifen; Unabhängigkeit von al-Andalus
Zur Zeit der Umayyaden-Dynastie 765-1000:

Multikulturelle Gesellschaft aus Berbern, Arabern, Juden und Christen
Christen und Juden lebten als Dhimma (Schutzbefohlene)
Bau architektonischer Meisterwerke wie Moschee von Córdoba, Alcazar oder die Alhambra
Arabisch-Jüdische Dichtkunst.
Vid. 1: Moschee von Córdoba

Vid. 2: Dokumentation: Spanien unter dem Halbmond - Al Andalus
Die Alhambra von Granada
Gründung Tihuanacu
711. Ibn Ziyad auf Girbraltar
1000 Untergang Tihuanacu
718 Beginn Reconquista
1492 Ende Reconquista
1600
2000
1936 Francos Machtergreifung
1975 Francos Tod
1825 Bolivianische Unabhängigkeit
1884 Bolivien verliert Meerzugang
2006 Evo Morales wird Präsident
2000 Guerra de Agua
Guerra de Agua en Cochabamba (2000)
Ausbreitung des musl. Reiches auf der iber. Halbinsel Quelle: Wikipedia
Ausbreitung des islam. Reiches weltweit
Quelle: Wikipedia
Erste Freiheitsbewegungen Boliviens

Ab 1809 überall (außer Brasilien) Unabhängigkeitskriege.
Auch im heutigen Bolivien zum ersten Mal der Ruf nach Unabhängigkeit.
1823 wurde La Paz vorübergehend von Andrés de Santa Cruz befreit.
1824 fügte Antonio Sucre den Spaniern entscheidende Niederlage im Kampf von Ayacucho bei.
6. August 1825 verkündete dann eine Versammlung von Volksvertretern die Unabhängigkeit des neuen Staates, im Gedenken an Simón Bolivar heißt er Bolivien.
José de Sucre
Simón Bolivar
1999 erlangte die Bechtel Corporation durch einen Vertrag mit dem damaligen Präsidenten Hugo Banzer die Wasserrechte in Cochabamba.
Nachdem die Preise für Wasser enorm gestiegen waren, begann sich die einfache Bevölkerung zu wehren, was schließlich im
Guerra de Agua
endete.
http://www.quetzal-leipzig.de/lateinamerika/bolivien/die-wasserkonflikte-von-cochabamba-und-el-alto-19093.html
Cambas
(oben): Ìndigene Stämme Boliviens
(unten): Colla
Territoriale Verluste Boliviens 19. Jhd - Heute
Präsident Morales
Touristisches Werbevideo Bolivien
Quelle:youtube.com
Quelle: youtube.com
Quelle: youtube.com
Quelle: youtube.com
Quelle: youtube.com
http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2011/01/Suedamerika-Gold-Silber
Spaniens größtes Problem ist die hohe Arbeitslosigkeit und schlechte Wirtschaftslage.
http://www.dw.de/die-slums-von-madrid/a-16211944
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/einkommen-armut
http://www.zeit.de/online/2009/05/spanien-jugend-wohnungen
Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 53, 5 %.
2012 musste Spanien beinahe unter den Euro-Rettungsschirm.
Besserung ist nur langsam in Sicht.
Quelle: Wikipedia
Südamerika als Schmelztiegel der Religionen :
http://bautz.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=168&catid=83
Die archäologische Städte Tiwanaku heute
Quelle: youtube.com
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