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Tutorium Tag 1

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by

Theresa Wi

on 14 May 2014

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Transcript of Tutorium Tag 1

Tutorium zum wissenschaftlichen Arbeiten

- Tag 1 -

Einführung
wissenschaftliches
Arbeiten

Quellenarten
Inhaltliches
Formales
Wichtig:

1. Für einen Stil entscheiden und den in einer Arbeit ausnahmslos durchziehen! Jeder Literaturverweis MUSS gleich aussehen.

2. Zitierweise ist Werkzeug,

Mittel zum Zweck
, nicht Hauptzweck der Arbeit.
Zitierweise A
- Deutsche Zitation -

Zitierweise B - amerikanische Zitierweise
Das nächste Mal...
Anforderungen an wissenschaftliche Quellen
Zitierfähigkeit
Veröffentlichung
,

d.h.: Werk muss öffentlich zugänglich sein, idR durch Publikation durch Verlag,

Alternativen: "Selbstverlag" (Autor bezahlt Herstellung selbst, verzichtet u.U. auf Zusatzleistungen wie Vergabe einer ISBN) oder Book-on-Demand

nicht erfasst:
Diplom-/Bachelor-/Masterarbeiten, Skripte u.ä. ("Graue Literatur")
Vgl. Balzert, Helmut u.a. (2008): Wissenschaftliches Arbeiten. Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation. Witten/Herdecke: W3L. S. 76-77.
Identifizierbarkeit
,

d.h. Quelle muss eindeutig identifiziert werden können,

ist in der Regel durch Informationen wie Autor, Titel, Verlag, Ort, Zeit und ISBN gegeben > z.T. im Literaturverzeichnis aufgeführt

aber: wenn einzelne Angaben fehlen, führt das nicht automatisch zu Verlust der Zitierfähigkeit (z.B. "o.A." oder "o.J.")
> wichtig:
Quelle muss auffindbar sein!
Vgl. Balzert (2008): 77-78.
Kontrollierbarkeit
,

d.h. es muss für den Leser die Möglichkeit geben, das Zitat mit der Originalquelle zu vergleichen

nicht:
jede Quelle an die Arbeit anhängen

Varianten: Buchhandel, Bibliotheken, Fernleihe, Deutsche Nationalbibliothek (2 Pflichtexemplare jeder Veröffentlichung)

Probleme: bei Internetquellen - können sich ändern, geheime Informationen, mündliche Äußerungen
Vgl. Balzert (2008): 78-79.
Zitierwürdigkeit
Maßstab =

Zielgruppe der Publikation:

Publikumsliteratur (z.B. BILD-Zeitung)> nicht zitierwürdig
nicht-wissenschaftliche Fachzeitschriften (z.B. "Wohnen und Garten") > nicht zitierwürdig
populärwissenschaftliche Publikationen (z.B. "P.M. History") > nicht zitierwürdig

deshalb: Zitierwürdigkeit immer prüfen (Indizien: Autor, Verlag [d.h. Lektorat], Reviews, aber auch: korrekte Zitierweise in der Quelle, Literaturverzeichnis, wissenschaftliche Argumentation etc.)
Ausnahme: gerade diese Quelle bildet den Untersuchungsgegenstand,

Bsp: Bachelorarbeit über "Darstellung der DDR-Staatssicherheit in populärwissenschaftlichen Fachzeitschriften" > "P.M. History" muss als Quelle herangezogen werden
Vgl. Balzert (2008): 79-81.
Primär- und
Sekundärquellen
Beispiel:

Primärliteratur =
Weber, Max (2010): Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. Frankfurt/Main: Zweitausendeins.

Sekundärliteratur =
Müller, Hans-Peter (2007): Max Weber: eine Einführung in sein Werk. Köln u.a.: Böhlau.
Maurer, Andrea (Hg.) (2010): Wirtschaftssoziologie nach Max Weber. Wiesbaden: VS.
Weiss, Johannes (1981): Das Werk Max Webers in der marxistischen Rezeption und Kritik. Opladen: Westdeutscher Verlag.
> zitiert wird soweit wie möglich Primärliteratur!
> Lehrbücher werden idR nicht zitiert
> keine Blindzitate!
Botzen, Katrin, Aufbau, Inhalt und Formalia einer wissenschaftlichen Arbeit, in: Berninger, Ina u.a. (Hg.), Grundlagen sozialwissenschaftlichen Arbeitens, Opladen 2012, S. 96.
>> es gibt nicht die EINE, richtige Zitierweise <<

welche benutzt wird, hängt ab von:

Anforderungen der Lehrenden > im Zweifelsfall immer fragen, wie diese aussehen!
eigenen Vorlieben
z.T. Fachbereich (KMW zitiert eher amerikanisch, die Juristen deutsch)
= Grundmuster
Problem: nicht einmal in sich sind die Zitierstile sind verbindlich festgelegt, auch da gibt es Unterschiede
Sprachstil
sachlich, nüchtern, gehobene Sprache
keine Umgangssprache - oder wenn, in "Gänsefüßchen" setzen
kein "ich denke", "wir meinen" - unpersönlicher Schreibstil
Fremdwörter: ja, wenn übliche Fachterminologie > immer Bedeutung kennen!
Adressat:
wissenschaftliche Arbeiten schreibt man für den
uninformierten Fachkollegen
, nicht für Mutti
> nicht jeder Fachbegriff muss umfassend erklärt werden, fachliches Grundwissen kann vorausgesetzt werden
Deckblatt
Name, Adresse, E-Mail, Matrikelnummer, Fachsemester, Kernfach, Uni
Art der Arbeit | Thema und ggf. Unterthema
Name des Seminars, Moduls, Dozenten, Modulnummer (siehe VorlesungsVZ), Institut, Fakultät, Uni
Abgabedatum
Inhaltsverzeichnis
Formatierung
Schrift:
Times New Roman, 12 Punkt
> kann auch anders gewählt sein, sollte nur lesbar und seriös bleiben (keine Comicschrift, keine Schnörkel, kein Schreibmaschinenstil)
eine Schriftart für gesamte Arbeit (inkl. Fußnoten, Überschriften etc.)
Schriftarten mit Serifen lesen sich angenehmer:
Maßstab: was für die Forschungsfrage selbst nicht relevant ist, aber trotzdem zur Arbeit gehört.
Gewusst wie!
Agenda
Quellenarten
a) Monographie
mono = einer, graphos = Schrift > Einzelschrift
z.B. Klein, Armin (2005): Kulturmarketing. Das Marketingkonzept für Kulturbetriebe. 2. Aufl. München: dtv.
z.B. Przyborski, Aglaja/Wohlrab-Sahr, Monika (2010): Qualitative Sozialforschung: Ein Arbeitsbuch. 3., korr. Aufl. München: Oldenbourg.
b) Sammelband
unterschiedliche
Autoren schreiben zu
unterschiedlichen
Themen in
einem
Buch, eine Person/Institution fungiert als
Herausgeber
["(Hrsg.)" oder "(Hg.)"]
Beispiele

Heinze, Thomas (Hg.) (2004): Neue Ansätze im Kulturmanagement. Theorie und Praxis. Wiesbaden: VS.

Bekmeier-Feuerhahn, Sigrid (Hg.) (2009): Forschen im Kulturmanagement. Jahrbuch für Kulturmanagement. Bielefeld: transcript.
c) Aufsatz
ein
Autor schreibt einen

einzelnen
Text, der in einer wissenschaftlichen
Zeitschrift

(auch "Artikel" genannt)
oder einem
Sammelband
veröffentlicht wird
Beispiele:

Barbalet, Jack M. (2000):
Beruf
, Rationality and Emotion in Max Weber's Sociology. In: European Journal of Sociology. Vol. 41, Iss. 2. S. 329-351.

Zilcher, Oliver (2004): Künstlerische Produktion in Theatern - Inszenierungskunst, Organisation und Interaktion. In: Heinze, Thomas (Hg.): Neue Ansätze im Kulturmanagement. Theorie und Praxis. Wiesbaden: VS. S. 199-222.

Häußermann, Hartmut/Siebel, Walter (1993): Die Politik der Festivalisierung und die Festivalisierung der Politik. Große Ereignisse in der Stadtpolitik. In: Häußermann, Hartmut/Siebel, Walter (Hg.): Festivalisierung der Stadtpolitik. Stadtentwicklung durch große Projekte. Opladen: Westdeutscher Verlag. S. 7-31.

Faustregeln
aber auch:
mehrere
Autoren schreiben über
ein
Thema
ein
Buch
das heißt:
ein
Autor schreibt über
ein
Thema
ein
Buch
Beispiel: "Idealtypus" nach Max Weber muss in soziologischer Hausarbeit nicht genau erklärt werden, wenn das Konzept nur mal genannt (und nicht Thema der Arbeit) ist
keine Seitenzahl
erste Seite mit Seitenzahl (Paginierung)
Literaturverzeichnis, eidesstattliche Versicherung/Erklärung und Anhang werden mit aufgeführt
erst ab 7 (?) Seiten nötig
jeder Punkt im Inhaltsverzeichnis verweist auf Text! (und wenn es nur ein paar Zeilen sind)
durchnumerieren (idR mit arabischen Zahlen, römische Zahlen für andere Zwecke)
Zeilenabstand

1,5fach
Blocksatz
Silbentrennung
Seitenränder: links 3 cm, rechts 2,5 cm (wg. Heftung)
Überschriften je nach Wahl formatieren (gleicher Stil für alle Überschriften einer Ebene)
bei Problemen: https://www.urz.uni-leipzig.de/start/ > Weiterbildung > IT-Schulungen für Studierende > Office-Schulung
Grobe Unterteilung:
amerikanische Zitation | deutsche Zitation
jede Zitierweise hat ihre Vor- und Nachteile, individuelle Entscheidung

> gerade am Beginn des Studiums:
ausprobieren!!
Kann
die Quelle zitiert werden (so dass Dritte sie wiederfinden)?
Sollte
die Quelle zitiert/in den wissenschaftlichen Diskurs einbezogen werden?
Direktes/Wörtliches Zitat - Teil 1
"Auf jeden Fall sollte sich die Kulturorganisation so flexibel wie ihr nur irgend möglich präsentieren."
> steht auf Seite 133
Schema:
Nachname (Jahr): Seitenzahl.

bei mehreren Autoren: Nachname 1/Nachname 2 [u.a.] (Jahr): Seitenzahl.
"Ebd."/"A.a.O."/"Ders."
"Ebd." = ebenda
> gleiche Quelle wie die zuvor

[
alternativ
kann man auch "a.a.O." benutzen: am angeführten Ort]
ähnlich: "Ders." = Derselbe
d.h. gleicher Autor, aber anderes Werk
funktioniert aber nur, wenn die Quellen tatsächlich
aufeinander folgen
!
Tipp: "Ebd." erst kurz vor Abgabe der Hausarbeit einfügen, nicht mitten im Schreibprozess (Reihenfolge)!
Direkte Zitate sparsam verwenden!

wörtlich zitiert wird nur, wenn es unbedingt nötig ist (weil man den Umstand mit eigenen Worten nicht ausdrücken kann/weil es gerade um die Wortwahl geht etc.)
Indirektes Zitat/Paraphrase
Argumentation/These der Quelle wird mit eigenen Worten umschrieben
Zweck: Zusammenfassung, d.h. man kann durchaus mehrere Seiten in einem Satz paraphrasieren
ggf. indirekte Rede
bibliographische Angabe in der Fußnote bleibt gleich, es wird lediglich "Vgl." (=vergleiche) vorangestellt
besser indirekt als direkt zitieren
gründlich sein (Plagiatsgefahr!) > indirekte Zitate MÜSSEN [genau wie direkte] gekennzeichnet werden
Fußnoten
a) für bibliographische Angaben
beginnen alle mit Großbuchstaben, enden mit Punkt
nicht überladen > "Ebd."/"A.a.O." nutzen, wenn erlaubt
genaue Seitenzahlen angeben:
S. 132-133. | Nicht: S. 132 f.
S. 132-135. | Nicht: S. 132 ff.
c) für zusätzliche Informationen
Beispiel:
"Zugunsten der besseren Lesbarkeit wird in dieser Arbeit das generische Maskulinum verwendet. Alle anderen Geschlechter sollen jedoch ebenso erfasst sein."
oder
"Ähnlich argumentiert Autor XY in Werk YZ in Zusammenhang mit ABC."
oder
"Zu bedenken wäre dabei auch Umstand X, verlässliche Zahlen ließen sich dazu jedoch nicht recherchieren."
Sparsamkeit ist Gebot Nr. 1!
Zitieren | Basis
Namen und Zitieren...
alle akademischen
Titel
werden weggelassen (zitiert wird nur "Klein, Armin" und nicht "Klein, Prof. Dr. Armin")
einzelne Buchstaben werden zum Vornamen sortiert:
Franklin D. Roosevelt
wird zu
Roosevelt, Franklin D.
(Nicht "D. Roosevelt, Franklin")
Direktes/Wörtliches Zitat - Teil 2
a) Standardformat
Anführungszeichen unten | Zitat | Anführungszeichen oben | Fußnote | Satzzeichen

Alternativ: > oder <
b) Ausnahme
Zitate, die länger als 3 Zeilen sind, werden besonders formatiert:

mit Leerzeilen vom Fließtext getrennt
rechtsbündig eingerückt
Schriftgröße 10 (kleiner als sonstiger Text)
Zeilenabstand ggf. reduzieren > Achtung: Lesbarkeit!
keine Anführungszeichen
b) für Anmerkungen zum Zitat
[Hervorhebung im Original]
[Rechtschreibung im Original]
Tipp: Lernen durch Lesen!
Bei Fr. Barnikol-Veit kann man sich Abschlussarbeiten ausleihen
> Liste auf der Institutsseite
Wissenschaft
für Definition und Aushandlung des Begriffs > Vorlesung "Wissenschaftstheorie"/Rationales Argumentieren

für den Anfang:
Thema wird mit theoretischem Bezug + intersubjektiv nachvollziehbar + objektiv + möglichst ausschöpfend bearbeitet + generiert neue Aussagen
Vgl. Ebster, Claus/Stalzer, Lieselotte (2008): Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. 3., überarb. Aufl. Wien: Facultas. S. 19.
im Zusammenhang mit Zitaten ist besonders wichtig, dass es um
NEUE
Gesichtspunkte geht
[durch eigene empirische Erhebungen, durch Kombination verschiedener Literatur, durch Weiterentwicklung bekannter Theorien...]

Ziel ist nicht
, Zitatesammlungen zu schreiben!
wirkliche Vollständigkeit ist nicht erreichbar!!
Rechtliches und Ethisches
§ 11 UrhG (Urheberrechtsgesetz):
Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes. Es dient zugleich der Sicherung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werkes.

+ Prüfungs-/Studienordnungen
Wissenschaft ist selbstreferenziell, d.h. man bezieht sich immer auf einander > gemeinsame Standards aller sind einzuhalten
Öffentlichkeit darf nicht getäuscht werden
keine Ergebnisse zurückhalten
keine Mehrfachverwertung von Erkenntnissen
fremde Gedanken benennen > eigene Leistung erbringen
a) Rechtliches > Verstoß = Rechtsverletzung
b) Ethisches > Verstoß = Plagiat
Plagiat
Definition strittig




hat jedenfalls was mit der
Anmaßung fremder Leistungen
zu tun
Regeln, ab wann ein Plagiat ein Plagiat ist, gibt es so nicht > entsprechende Software sucht nach 3-5 Substantiven oder ganzen Sätzen
kann bewusst oder unbewusst entstehen > auch mehrfaches Verwerten bzw. kollektives Abgeben einer Arbeit kann schon Plagiat sein
„Plagiat ist die aus freier Entschließung eines Autors oder Künstlers betätigte Entnahme eines nicht unbeträchtlichen Gedankeninhalts eines anderen für sein Werk in der Absicht, solche Zwangsanleihe nach ihrer Herkunft durch entsprechende Umgestaltung zu verwischen und den Anschein eigenen Schaffens damit beim Leser oder Beschauer zu erwecken.“
Englisch, Paul: Meister des Plagiats oder die Kunst der Abschriftstellerei. Zit. nach: Weber-Wulff, Debora: Frequently Asked Questions. In: http://plagiat.htw-berlin.de/inf/info-pool/faq/ (Zugriff 27.11.2013).
Beispiele
a) Guttenberg
GuttenPlag Wiki: Seite 015. Stand: 22.02.2011. In: http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Seite_015 (Zugriff 27.11.2013)
Einleitung seiner Dissertation:
b) Haller
Siegfried Haller, ehem. Leiter des Jugendamts in Leipzig
Dissertation über Stadtentwicklung in Ludwigshafen > Titel entzogen
VroniPlag: Sh/012. Stand: 07.04.2012. In: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Sh/012 (Zugriff 27.11.2013).
Problem ist nicht, dass mit verschiedenen Quellen gearbeitet wurde, sondern wie!

1. der Umfang > eigene Leistung?
2. nicht kenntlich gemacht
... für Umgang mit Zitaten bedeutet das:
1.) Quellen überhaupt angeben
2.) Quellen genau angeben
(nicht: Literaturangabe, die sich auf ganzen vorhergehenden Absatz bezieht)
3.) Quellen vollständig angeben
4.) EIGENE Leistung erbringen
5.) Immer den Sinn der Originalquelle beibehalten, keine Verfälschungen
Plenumsaufgabe
"Welche Bedeutung haben schriftliche Hausarbeiten im Studium?" ("Wozu schreiben wir im Studium Hausarbeiten?")
Plenumsaufgabe
"Was ist eine gute Hausarbeit?
inhaltliche und formale Qualitätskriterien
Brainstorming
Bitte teilt euch in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe bearbeitet einen Teilaspekt (inhaltliche oder formale Qualitätskriterien) und erstellt dazu ein Wandplakat. Vorstellung im Plenum.
15 Minuten
Aufbau wissenschaftliche Arbeit
Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil, Schluss, Literaturverzeichnis (eventuell Abbildungsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis).
weiterführende Literatur:
Eco, U.
(2003): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Heidelberg: C.F.Müller.
Esselborn-Krumbiegel, H.
(2004): Von der Idee zum Text: Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben(2., durchges. Aufl.). Paderborn; München ; Wien; Zürich: Schöningh.
Karmasin, M./Ribing, R.
(2006): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Wien: WUV/UTB.
Kruse, O.
(2005): Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium. Frankfurt/New York: Campus.
Niederhauser, J.
(2011): Die schriftliche Arbeit: [von der Ideenfindung bis zur fertigen Arbeit; Tipps zum Recherchieren in Bibliotheken, Datenbanken und im Internet; Hinweise zum Gliedern, Zitieren und Gestalten; für Schule, Hochschule und Universität]. Mannheim; Zürich: Dudenverl.
Sesink, W.
(2000): Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten - ohne und mit PC. 5. Aufl. München, Wien: Oldenbourg.

Folgende Punkte sollten in deiner Einleitung enthalten sein:

die
Fragestellung
der Arbeit (worüber schreibe ich?)
die
Zielsetzung
(unterscheidet sich von der Fragestellung dadurch, dass sie beschreibt, was mit Hilfe der Arbeit erreicht werden soll. Bsp.: soll einen Beitrag zum Verständnis von ... leisten, Kenntnisse über ... vermehren, Wissen über ... zusammentragen, in einen Diskurs eingreifen, usw.)
eine Einordnung der Fragestellung in den
Seminarkontext
, sowie hinsichtlich der
wissenschaftlichen und ggf. gesellschaftlichen Relevanz
des Themas sowie ein kurzer Überblick über die zum Thema grundlegende
wissenschaftliche Literatur
ggf. mit Verweis auf Lücken in der Forschungslage --> Einbettung in den allgemeinen Forschungskontext
ggf.: die verwendete
Methode
und untersuchte
Materialien/Daten
einen kurzen Überblick über den
Aufbau der Arbeit
(Weg der Darstellung des Themas, d.h. Grobgliederung der Arbeit).


Titel:
Leitbegriffe des Themas müssen im Titel auftauchen
Untertitel:
begrenzt die allgemeinere Themenstellung des Haupttitels und lenkt die Konzentration auf bestimmte Aspekte
Bsp. "Dekonstruktion der heteronormativen Beziehung.
Eine Analyse des Films "Drei"
".
Hauptteil
kann sehr
unterschiedlich
gestaltet werden!!!
grob
zwei verschiedene Typen
von wissenschaftlichen Arbeite:
1.
Darstellung von Theorien und /oder Ergebnissen anderer
d.h. vorhandene Literatur zusammenfassen, vergleichen und kritisch kommentieren
2.

Darstellung eigener empirischer Ergebnisse
d.h. Darstellung von Theorien und/oder Ergebnisse anderer + die Darstellung eigener empirischer Theorien

Gliederung nach:
Erörterung (These, Pro-Argumente, Contra-Argumente, Beurteilung)
chronologische Gesichtspunkte
thematischen Einheiten
Hilfe für die Strukturierung des Textes
Der
rote Faden
, an dem der Leser/die Leserin der Arbeit durch die Arbeit geführt wird
Formulierung von
Leitfragen
Überleitungen
, sie explizieren die Verbindung zwischen den einzelnen Argumenten
Sie rekapitulieren kurz den Stand der Argumentation und bereiten eine neue Argumentationskette vor
Zusammenfassungen
, keine zusätzlichen Informationen, Kernthesen des Kapitels, Ergebnis steht im Mittelpunkt, zentrale Aussagen (immer am Ende ganzer Kapitel)
Kapitel Überschriften und Zwischentitel
Leitbegriffe

Absätze setzen

Beispiele
(gerne auch eigene) erleichtern das Verständnis
Bsp. Kapitel-Zusammenfassung
Schluss/Fazit
Zusammenfassung
und eine
Bewertung
bzw.
Interpretation
der eigenen Ergebnisse
(Konnte die Fragestellung der Arbeit beantwortet werden und wurde das formulierte Thema angemessen abgehandelt?)
einen Ausblick formulieren
(Wie grenzte z.B. das methodische Vorgehen die Reichweite der Ergebnisse ein und an welchen Punkten wären weitere Forschung nötig und wünschenswert?)
Abschließende Meinung
oder Schlusswort der Autorin / des Autors
Alle in der Einleitung gestellten Fragen müssen im Schlussteil der Arbeit wieder aufgegriffen werden.
keine neuen Fakten ausbreiten
Eidesstattliche Erklärung

"Ich versichere, dass ich diese Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Ich versichere alle Stellen der Arbeit, die wortwörtlich oder sinngemäß aus anderen Quellen übernommen wurden, als solche kenntlich gemacht und die Arbeit in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner Prüfungsbehörde vorgelegt zu haben."


Leipzig, den Unterschrift:

Anmerkung: Platzierung entweder nach dem Inhaltsverzeichnis oder nach dem Literaturverzeichnis (vor dem Anhang).
b)
Eigene Zusätze oder grammatikalische Angleichungen
in einem Zitat werden ebenfalls in eckige Klammern gesetzt und mit der Bemerkung [Anmerkung, d. Verf.] oder [Anmerkung, X.Y. (Initialen)] versehen.

Bsp.:
„Ist es denn unerläßlich, diese [die Ausbildung, Anmerkung, d. Verf.] stärker auf die berufliche Praxis und ihre Bedürfnisse auszurichten?"

Eigene Auslassungen, Zusätze oder grammatikalische Angleichungen in Zitaten
a)
Eigene Auslassungen:
Auslassungen in Zitaten werden durch drei Punkte in eckigen Klammern „[...]“ markiert.

Bsp.:
„Seit dem Beginn der 60er Jahre [...] steht diese Konzeption jedoch in Frage."
Hervorhebungen werden durch den eingeklammerten Zusatz „(Hervorhebung im Original)“ oder „(Hervorhebung nicht im Original)“ bzw. „(Hervorhebung von X.Y. [Initialen])" gekennzeichnet.
Hervorhebungen in Zitaten
Bsp.:

„Sie waren ,das Bürgertum', so verstanden sie sich, und so wurden sie von anderen verstanden" (Nipperdey 1991: 393, Hervorhebung im Original).
c)
Muss man aus
syntaktischen Gründen
in einen zu zitierenden Text eingreifen, müssen die Eingriffe kenntlich gemacht werden.

Bsp.:
Mit Habermas ist zu fragen, ob die Universität die Ausbildung „[...] stärker auf Praxis und ihre Bedürfnisse aus[zu]richten" soll.
Fehler im Originalzitat
Wenn das Original einen Fehler enthält, wird dieser in der gleichen Form übernommen und durch ein eingeklammertes „[sic!]“ (lateinisch: „so!“) markiert.
Bsp
.:
„Auch wenn Fiske selbst wiederholt gegen den Eindruck einer auf de [sic!] einzelne Akteurinnen und Akteure fixierten Perspektive argumentiert hat ...
Zitat im Zitat
Möglichst immer (!) in die Originalquelle gehen, aber solltet ihr ein Zitat im Zitat zitieren wollen, dann sieht das ganze so aus.:
Zitate in Zitaten werden nicht in doppelte, sondern in einfache Anführungszeichen gesetzt.
Bsp.:
So betont Villa in Anschluss an Butler: „Nur wer versteht, welche Bedingungen uns konstituieren, ist auch in der Lage, diesen ‚die Stirn zu bieten’ (Butler 2001: 100)“ (Villa 2004: 148).
Nicht-wörtliche Zitate (sinngemäße Wiedergaben) sollten durch Verweise gekennzeichnet werden. Hierbei wird der Zusatz „
Vgl.
“ (= Vergleiche) vor der Angabe der Quelle verwendet.

Beispiel:
Thomas Lacquer arbeitet heraus, wie sich die soziologische Kategorie des Sexus nach dem 17. Jahrhundert in eine ontologische Kategorie wandelte
(vgl. Lacquer 1996: 21)
.
Verweise und nicht-wörtliche Zitate
Die üblichste Form, ein Zitat zu belegen, ist mittlerweile die, direkt anschließend in Klammern die Quelle anzuführen, und zwar mit (Nachname der/des VerfasserIns Jahreszahl: Seitenzahl).
Bsp.:
„Hall [integriert] in seinen Theorien Denktraditionen und Disziplinen, zu denen Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Soziologie und Semiotik gehören“
(Krotz 2009: 212)
.
Zieht sich das Zitat im Original über mehr als eine Seite, so wird ein „
f.
“ für „folgende (Seite)“ oder die genaue Angabe der Seitenzahlen „
S. X-Y
“ nach der Seitenzahl angefügt.
Amerikanische Zitierweise
...wenn der darauffolgende Absatz sich auch auf die zuvor zitierte bzw. verwiesene Person bezieht, dann kann in der Folge so belegt werden:

Bsp.:
Verweis
(vgl. ebd.: Seitenzahl)
.
Verweis mit identischer Seitenzahl
(vgl. ebd.)
.

Zitat
(ebd.: Seitenzahl)
.
Zitat mit identischer Seitenzahl
(ebd.)
.


Literaturverzeichnis
Monographie
Nachname, Vorname (Erscheinungsjahr): Titel. Ort: Verlag.

Bsp.:
Klaus, Elisabeth (2005): Kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung. Zur Bedeutung der Frauen in den Massenmedien und im Journalismus. Aktualisierte und korrigierte Neuauflage. Wien: Lit Verlag.
Sammelband
Besonderheit:
Bei einem Sammelband wird hinter den Namen der HerausgeberInnen das Kürzel (Hrsg. oder Hg.) eingefügt.
Bsp.:
Neissl, Julia (Hg.) (2002): Der/die Journalismus. Geschlechterperspektiven in den Medien. Innsbruck u.a.: Studien Verlag
Mehrere Autorinnen und Autoren
Gibt es zwei oder drei AutorInnen oder HerausgeberInnen, so werden sie in der Reihenfolge angeführt, in der sie auch auf dem Titelblatt erscheinen und werden durch Schrägstriche abgetrennt.
Bsp.:
Hipfl, Brigitte/Klaus, Elisabeth/Scheer, Uta (Hg.) (2004): Identitätsräume. Bielefeld: transcript.
Beiträge aus Sammelbänden
Bei den sog. ‚unselbständigen’ Arbeiten lautet das Schema:

Nachname, Vorname (Erscheinungsjahr): Titel des Beitrages. In: HerausgeberInnen des Sammelbandes (Hg.): Titel des Sammelbandes. Ort: Verlag, Seitenangaben.
Bsp.:
Lünenborg, Margreth (2004): Regime der Wahrheit. Docu-Soaps als New-Journalism im Fernsehen? In: Bleicher, Joan Kristin/Pörksen, Bernhard (Hg.): Grenzgänger. Formen des New Journalism. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 395- 415.
Artikel aus Zeitschriften
Artikel oder Aufsätze aus Zeitschriften werden wie folgt zitiert:

Nachname, Vorname (Erscheinungsjahr): Titel des Beitrages. In: Name der Zeitschrift, Jahrgang der Zeitschrift, Jahr, Nummer des Heftes, Seitenangaben.
Bsp.:
Lemke, Thomas (2004): »Eine Kultur der Gefahr« – Dispositive der Unsicherheit im Neoliberalismus. In: Widerspruch, 24. Jg., Nr. 46, 89–98.
Internetquellen
Eine korrekte bibliographische Angabe eines Internetdokuments muss die Ebenen
Zugang
(Web-Adresse)
Quelle
(Titel des Dokuments)
UrheberIn
(VerfasserIn des Dokuments)
Datum des letzten Zugriffs
auseinander halten und eindeutig dokumentieren.
Grundsätzlich sollte folgende Angaben gemacht werden:

AutorIn (Datum oder Jahr des Erscheinens): Dokumententitel. Internetadresse, unter der der Text abrufbar ist. (Datum des letzten Zugriffs).
Bsp.:
rrb-online (30.03.2006): Der Brief der Neuköllner Lehrer. Verfügbar über: http://rbb- online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news4034413.html. (Zugriff am 20.12.2006). [ohne VerfasserIn].
Beiträge aus Onlinezeitschriften
Beiträge aus Online-Periodika sollten folgende Angaben enthalten:

AutorIn (Datum oder Jahr des Erscheinens): Titel des Beitrags. In: Titel der Online-Zeitschrift inkl. Jahrgang (Jg.), Nr., URL: Internetadresse unter der der Artikel abrufbar ist (Datum des Zugriffs).
Bsp.:
Schneider, Friederike (November 2006): Verhandeln, Verwandeln, Verwirren. Rezension zu: Graduiertenkolleg Identität und Differenz (Hg.): Ethnizität und Geschlecht. (Post-)Koloniale Verhandlungen in Geschichte, Kunst und Medien. Köln: Böhlau. In: Querelles-Net, Nr. 20/November 2006: Politik. URL: http://www.querelles- net.de/2006-20/text20schneider_grako.shtml (20.12.2006).
1. Begrüßung
2. Vorstellung
3. Erwartungsabfrage
4.
Übung:
Warum schreiben wir Hausarbeiten?
5. Wissenschaftliches Arbeiten, d.h. Anforderungen an wissenschaftliche Quellen, Quellenarten, Textformen (Schwerpunkt Zitat)

5 Minuten PAUSE
6.
Übung:
Was ist eine gute Hausarbeit?
7. Hausarbeit (Inhalt/Formalia)

40 Minuten MITTAGSPAUSE
8. Zwei Zitierweisen kennenlernen
a) „Deutsche Zitierweise"
b) „Amerikanische Zitierweise"
9. Ausblick


Einleitung (Hausarbeit von 10-12 S. Einleitung 1 S.):
Aufgabenstellung der Arbeit erörtern
eine Abgrenzung/Eingrenzug des Themas
Benennung der zentralen Fragestellung
Erläuterung der Schritte, die in der Arbeit unternommen werden (kann im Verlauf der Arbeit angepasst werden)
Text sehr kompakt und dicht formuliert
45 Minuten Mittagspause
5 Minuten Pause
5 Minuten Pause
Warum und wie oft wird zitiert?
Brainstorming
Literaturverzeichnis
Monographien
Schema:
Nachname, Vorname (Jahr): Titel. Ort: Verlag.

bei identischem Autor und Jahr: Buchstaben verteilen (2007a), (2007b) > muss so dann auch in Fußnote stehen
Artikel aus Sammelband
Schema:
Nachname Autor,Vorname Autor (Jahr): Titel des Textes. In: Nachname Herausgeber, Vorname Herausgeber (Hg.): Titel des Buches. Ort: Verlag. S. von - bis.
Zeitschriftenaufsatz
Schema:
Nachname, Vorname (Jahr): Titel. In: Name Zeitschrift. Ausgabe, Heft. S. von - bis.
wenn für Kontext relevant ist, wer den zu zitierenden Text geschrieben hat und man das ohne größere Probleme herausbekommt > Autor nennen
wenn Urheber nicht so zentral ist:

Schema:
Titel (Jahr). Bearbeitungsangaben und -name. Ort: Verlag.
Eintrag in Lexikon/
Nachschlagewerk
Internetquellen
Schema:
Nachname, Vorname (Jahr - wenn möglich): Titel (so genau wie möglich). Stand: Datum der Seite. In: URL (Zugriff: aktuelles Datum).
Zeitungsartikel/Magazinbeitrag
Schema:
Nachname, Vorname (Jahr): Titel. In: Name Zeitung/Magazin vom Datum/Monat. Seite.
alphabetisch nach Namen
bei mehreren Werken eines Autors chronologisch
erst bei größeren Hausarbeiten Unterteilung in "selbstständige Quellen", "unselbstständige Quellen" und "Online-Quellen" sinnvoll
Sortierung
unbedingt den Sammelband erwähnen - unselbstständige Literatur!
Problemfall: Online gefundener Zeitschriftenaufsatz
Frage: Onlinequelle oder gedruckte Zeitschrift als Quelle angeben?
Lösung:
Quellenangabe der
Zeitschrift
ist zu bevorzugen, weil sie genauer und beständiger ist und Wiederfinden leichter macht (z.B. durch Seitenzahlen)
Vorstellungsrunde
Name
Semester
Studiengang
Wie habt ihr von dem Tutorium erfahren?
bisherige Hausarbeitserfahrung?

Eure Erwartungen
1. Welche Erwartungen habt ihr an das Tutorium? Was möchtet ihr aus dem Tutorium mitnehmen?

2. Was möchtet ihr lieber vermeiden?

Schreibt eure Antworten auf eine Moderationskarte - ein Gedanke pro Karte
Zeit 5 Min.
Überblick Tutorium SoSe 2014
09.05.: Schreiben: Wie verfasse ich eine Hausarbeit? Gliedern, Zitieren, Bibliographieren

16.05.: Referienen & Präsentieren Teil I: Referatskonzeption, Rhetorik, Präsentationstechniken

23.05.: Referieren, Präsentieren & Moderieren Teil II: Vortragsübung, Gesprächsgestaltung, Handout

07.06.: I Wissenschaftliche Literatur - Form, Stil, Inhalt

14.06.: II Recherche - Quellen erschließen, bewerten, bearbeiten

21.06.: III Konzeption - Themenfindung, Rahmen setzen, Aufbau

28.06.: IV Schreibprozess - Stil, Prozess, Korrektur
f) Lexikon/Enzyklopädie/Handbuch
mehrere
Autoren schreiben
Nachschlagewerk
oder über ganzes
Fachgebiet
in systematisch

sortierter

Weise (chronologisch, alphabetisch), oft mehrere
Bände
und ein/mehrere
Herausgeber
Beispiele

o.A. (2006): Brockhaus-Enzyklopädie. Band 13, Hurs-Jem. 21., neu bearb. Aufl. Leipzig/Mannheim: Brockhaus.

Ritter, Joachim (Hg.) (2004): Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 12, W-Z. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Falter, Jürgen W./Schoen, Harald (Hg.) (2005): Handbuch Wahlforschung. Wiesbaden: VS.
e) Bibliographie
ein oder mehrere Autoren
sammeln Literatur
zu einem bestimmten Themenkomplex > "schreiben" Buch nicht im eigentlichen Sinne
Beispiel

Moses, Norton H. (1997): Lynching and Vigilantism in the United States: An Annotated Bibliography. Westport: Greenwood Press.
d) unveröffentlichte = "graue" Literatur
gedruckte Werke, die
nicht
über den
Buchhandel
erlangt werden können, wie Programmhefte, Bachelorarbeiten, Eintrittskarten, Kataloge, Flugblätter...
> können
trotzdem
wissenschaftlich verwendet/zitiert werden!!
Beispiele

Universität Leipzig, Institut für Kulturwissenschaften (2013): Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis. Sommersemester 2013. Zusammenstellung u. Redaktion: Nina Schaefer. Redaktionsschluß: 30. Januar 2013. Leipzig. 49 Seiten. DIN A 5.

Staatliche Museen zu Berlin (2004): Das MoMA in Berlin [Eintrittskarte]. Meisterwerke aus dem Museum of Modern Art, New York. 20. Februar - 19. September 2004. Neue Nationalgalerie. Nr. 026085. Gültig am 26.3.04, Zeitraum: 10.00-13.00 Uhr. 16 cm x 7 cm.
Sonderfall: Festschrift
Aufsätze verschiedener Autoren zu verschiedenen Themen werden anlässlich eines Jubiläums publiziert (idR Geburtstag einer wichtigen Person, Institutsgründung, Verlagsjubiläum...)
> englisch: "Essays in honour of..."
Textformen an der Uni
Protokoll

Kopf des Protokolls:

- Protokoll der Sitzung vom ...
- Dauer der Sitzung ...
- Anwesende
- Thema des Seminars ...
- Thema der Sitzung (Tagesordnungspunkte)

Kopf oder Ende jedes Protokolls:
-
Protokollant_in:
Zwei Formen des Protokolls:
übersichtliche Gliederung z.B. nach Tagesordnung

1. Verlaufsprotokoll:
Unterschiedliche Grade der Wiedergabe des Verlaufs (Inhalte der Reden und Diskussionen werden in indirekter Rede wiedergegeben)

2. Ergebnisprotokoll:
Nur Ergebnisse von Diskussionen werden prägnant wiedergegeben, d.h. zentrale Thesen, Fragen, Begriffe
kürzer als Verlaufsprotokoll
ca. 2-5 Seiten
Referat
referre: lat.: berichten

Inhalts- oder Sachverhaltswiedergabe nach vorgegebenen Kriterien:
Übersicht und Gliederung
Sachorientiertheit
zur Verfügung stehende Zeit
hohe Adressatenorientiertheit

mündlicher Vortrag:
1 Seite Handout mit Hauptinformationen, d.h. Thema, Fragestellung, Thesen, Literaturangaben
Medieneinsatz z.B. Overheadprojektor, Powerpoint, Prezi, Flipchart, Tafel, Videoclip, Fotos, Plakate o.ä.
Rhetorik: nicht ablesen, Karteikarten o.ä.
1-3 Diskussionsfragen überlegen und Diskussion leiten
schriftliche Ausarbeitung des Referats

--> Absprache mit Dozent oder Dozentin
allg. es gilt Beleg- und Zitierpflicht
Philosophischer Essay
Hausarbeit
In einer schriftlichen Arbeit sollst du zeigen, dass du in der Lage bist, ein Thema – zum Beispiel das Thema deines Referats – in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Es handelt sich um eine Prüfungsleistung, die aufgrund vorhandener
wissenschaftlicher Literatur
und
Methoden
zu bearbeiten ist (Belegpflicht, Zitierpflicht).
Wie genau lautet mein Thema?
Was genau möchte ich in meiner Arbeit bearbeiten?
Forschungsfrage
dient als roter Faden der Arbeit!!!
Einleitung und Fazit aufeinander abstimmen
Eine schriftliche Arbeit besteht aus folgenden Teilen: Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil, Schluss/Fazit, Literaturverzeichnis.

Thema, Fragestellung und Länge der Hausarbeit rechtzeitig mit Dozent oder Dozentin absprechen!!!

Es existieren verschiedene Arten von Essays.
Ein philosophischer Essay ist eine kurze systematische Abhandlung zu einem philosophischen Sachproblem oder einem philosophischen Text.
Ein Essay muss eine
Fragestellung
haben, die erörtert wird.
Zentrale Begriffe
sollten möglichst früh geklärt werden.
Ein Essay braucht eine
klare Argumentationsstruktur

(„roter Faden“! systematische Vorgehensweise, Sinnabschnitte, Reihenfolge).
Es darf deine
eigene Meinung
und dein eigener Standpunkt im Vordergrund stehen. Dies muss jedoch rational, auf wissenschaftlichem Niveau begründet werden. Basis dafür ist die ausreichende Lektüre der Sekundärliteratur! klar erkennbare Meinungsäußerung, z.B. "Ich meine...", "Nach meiner Beurteilung..."
Eigene
kritische Haltung
entwickeln, d.h. Position einnehmen/Argument/Gegenargument entwickeln
Für ein Essay reicht es beispielsweise zu zeigen, dass das eine oder andere Argument eines Autors in einem bestimmten Punkt eine Schwachstelle hat.
Keine Quellenverweise im Text und keine wissenschaftliche Belege notwendig, aber wenn verwendet, dann möglichst im Text belegen.

Gliederung eines Essays:
Einleitung:
Hinführung zum Thema, knappe Erläuterung der Fragestellung
Hauptteil:

argumentative Analyse des gestellten Problems, eventuell mittels des „Pro und Contra“-Schemas; Gegenüberstellung von verschiedenen Forschungsmeinungen
Schlussteil:
knappe Zusammenfassung der Kernaussage(n); Schlussfolgerung
keine Zwischenüberschriften, kein Inhaltsverzeichnis
ca. 5 Seiten
Quellen:
Universität Bielefeld (2007): Tipps_zum_Essayschreiben, http://www.uni-bielefeld.de/philosophie/studium/Tipps_zum_Essayschreiben.pdf, Abruf am 23.11.2013.
Universität Kassel: Hinweise zum Verfassen eines Essays, http://www.uni-kassel.de/~geschaef/essay.pdf, Abruf am 23.11.2013.
16.Mai 10:00-15:00h, S 115
Referieren & Präsentieren Teil I
Referatskonzeption, Präsentationstechniken, Rhetorik

Exposé
ca. 3-4 Seiten plus Titelseite und Literatur (Absprache mit dem Dozenten, der Dozentin)

Titelblatt
 Titel der Bachelorarbeit
 Vorname, Name
 Adresse
 E-Mail-Adresse
 Universität
 Studiengang
 Fachsemester
 Matrikelnummer
 Name des gewünschten Erstgutachters bzw. Erstgutachterin
 Datum der Abgabe
Zentrale Fragestellung und Problemstellung

In diesem Teil des Exposés soll

a) der Untersuchungsgegenstand eingrenzend beschrieben und

b) die zentrale Fragestellung präzise formuliert werden.
 Was untersuchen Sie?
 Wie lautet Ihre Forschungsfrage?
Forschungsstand & Theoretische Rahmung
Forschungsstand:
Was ist Ihre Literaturbasis?
Welche Studien sind im Umfeld Ihres Themas erschienen und was sind zentrale Befunde?
Theoretische Rahmung:
Welcher theoretische Ansatz bildet die Grundlage für Ihre Arbeit?
Grundlegende Vorgehensweise
Wahl des Materials und der Methoden immer sehr eng an der zentralen Fragestellung
empirisch angelegte Arbeit:
Aufbau der methodischen Vorgehensweise
Auf welche Art und Weise wird evtl. empirisches Material
ausgewählt bzw. erhoben und anschließend ausgewertet?
theoretisch angelegte Arbeit:
wie werden die theoretischen Ansätze analysiert und
systematisiert?
Wie lautet die Leitfrage? Wie soll diese beantwortet werden?
Ergebnisannahmen
Welche Antworten auf Ihre Forschungsfragen sind denkbar und halten Sie für möglich? (nicht endgültig)

Können Sie Thesen / Ideen / Annahmen / Vermutungen formulieren?

Arbeitsgliederung:
Roter Faden, Umfang der einzelnen Abschnitte vedeutlichen
Zeitplan:
in Wochenschritten (Lesen, Schreiben, Korrektur etc.)
Literatur:
vorläufiges Literaturverzeichnis
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