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GOTIK 1 Krug

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by

The Brain

on 8 December 2014

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Transcript of GOTIK 1 Krug

Was ist
das „Gotische“?
Gliederung
Begriff „Gotik“ – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Zeitliche und geographische Verortung der Gotik
Die Gotik als Ausdruck vielfältigen Strukturwandels
Fragen zur Entstehung der gotischen Kathedralen
Der Kirchenbau als Baustelle
Fazit
Etymologische Erklärung: Goten vs. Römer
> Alles Gotische ist schlecht. Gotik vs. Ital. Kunst
Renaissance (16. Jh.): Disqualifizierung der Gotik
...Bibliografie...
Bandmann,
G.: Kirchenbau. RGG (Aufl.4,Bd.3). Tübingen 2000, S.1366-1372.
Barral I Altet,

Xavier: Gotik. Kunst und Architektur. Petersberg 2009.
Binding,

Günther: Was ist Gotik? Eine Analyse der gotischen Kirchen in Frankreich, England und Deutschland 1140-1350. Darmstadt 2000.
Conti,
Flavio: Wie erkenne ich Gotische Kunst? Architektur – Skulptur – Malerei (deutsche Bearbeitung: Gerd Betz). Augsburg 1999.
Panofsky,

Erwin: Gotische Architektur und Scholastik. Zur Analogie von Kunst, Philosophie und Theologie im Mittelalter. Köln 1989.
Papirowski,
Martin/Spröer, Susanne: Giganten der Gotik. Die Baukunst der Kathedralen. Köln 2011.
Schedl,
Barbara: Die Kunst der Gotik. Eine Einführung. Wien, Köln, Weimar 2013
Schäfke,

Werner: Frankreichs Gotische Kathedralen. Eine Reise zu den Höhepunkten mittelalterlicher Architektur. Darmstadt 2007.
Schäfke,

Werner: Schnellkurs Gotik. Köln 2007.
Die Liebfrauenkirche in Trier, gilt als älteste rein gotische Kirche Deutschlands (ab 1230).
Perspektivische
Untergliederung
Zeitliche Differenzierung
Geografische Klassifizierung
Formen
Materialität
Gemeinsamkeiten
1190/1200
1360/1380
1135
Frühgotik
Hochgotik
Spätgotik
1250
1330
1175
Early English
Decorated Style
Perpendicular Style
1250
1350
1235
Frühgotik
Hochgotik
Spätgotik
1228
Gotik
Frankreich
Italien
theologisch
politisch
ökonomisch
organisatorisch
technisch-
konstruktiv
Einfluss auf Entstehung
Agrarwirtschaftliche
Ertragssteigerung
Ausbleiben von
Hungersnöten
und Epidemien

Verdoppelung der Bevölkerung
Arbeitsteilung
Handwerkliche Produktion
Folgen für die Bürger:

POSITIV

Steigender Wohlstand
Wachsendes soziales Ansehen
Zunehmender politischer Einfluss
Aufblühen von
Fernhandel
und Gewerbe
Einführung der
Geldwirtschaft
Mühsames, in Naturalien abgegoltenes Dasein
NEGATIV
Entwicklung
effzienterer Baumethoden
Kosten-
günstigere
Herstellungs-
prozesse
Entstehung
von
Bauhütten
Aufkommen von
maßstäblichen
Plänen
Innovationen
führen um 1200
zu Bauboom
Entwicklung
neuer
Technologien
Anwendungsbereiche
der Gotik
Architektur
Angewandte
Kunst
Malerei
Skulptur
Sakralbauten
Profanbauten
Stadtmauern -
Tore - Festungen
Steinhäuser
Fachwerkhäuser
Rathäuser
Gründe
für den gotischen Kirchenbau
Ökonomie
Theologie
Bernhard von Clairvaux (1124/25)
Zisterzienser

Bettelorden
Dominikaner 1216
Franziskaner 1223
ähnliche Gemeinschaften
Kirchen-
bau
Wirtschafts-
förderungsprojekt
Touristen-
magnet
Steuern
Abgaben
Zölle
Pilgerströme
durch Reliquien
Kreuz-züge
Taten
ABLASS
Funktionen
der Kirchen
Abtei
La Trinité
(Vendôme)
Abtei
Saint-Remi
(Reims)
Cathedral Church
of St Mary
(Salisbury)
Liebfrauen-
Basilika
(Trier)
Cathedral Church
of the Blessed Virgin Mary and
St Chad (Lichfield)
Marienkirche
(Prenzlau)
Basilika
San Francesco
(Assisi)
Cattedrale
Metropolitana
di Santa Maria
Nascente (Mailand)
Basilique-
Cathédrale
Saint-Denis
Abtei Bath
Frauenkirche
(Nürnberg)
Geld
Prestige
KRITIK
Zeitgenossen
Orden
kultisch-religiöser Mittelpunkt
Messen
Prozessionen
Pfarrkirchen
rechtlich-sozialer Status
"familia" des Bischofs
Rathaus
Glockengeläut
Kathedrale von Reims
Giotto di Bondones -
Kruzifixus (spätes 13. Jh.)
Madonna von Krumau
Castel del Monte (Apulien) 1240
Die Erbauung des Tempels von Jerusalem: Flavius Josephus: Antiquitates Judaicae, illustriert von Jean Fouquet (ca. 1470)
Wandteppich:
Mystische Vermählung der hl. Katharina mit dem Jesuskind
Schrein der Heiligen Drei Könige
aus dem Kölner Dom (1190 - 1225)
Heiliges Römisches Reich
England
GOTIK
Bau- und Bildwerke

Bautechnik
Maschinenbau
Mühlen- und
Wasserbau
Braunschweiger Altstadtrathaus
1250

Patrizier-Steinhaus in Spandau
Ältester gotischer Profanbau
Berlins (14. Jh.)
gotisch
Adj std. (16. Jh.). Eigentlich Herkunfts-
adjektiv zu dem Stammesnamen
Goten;
aber im
späten Mittelalter ziemlich ausgedehnt auch für
'
altertümlich, geschmacklos
'
u.ä. verwendet.
Vorbild für diesen
Gebrauch ist weit-
gehend das Fran-
zösische. Deshalb
gotische Schrift,
gotische Architektur,
die jeweils mit den
Goten nichts zu tun
haben.
Romantik (18. Jh.): Bedeutungsverbesserung
Etymologisches Wörterbuch

Westfenster Mitte:
"Menschwerdung"
(Weihnachten und
Taufe) 12. Jh. in der
Kathedrale Chartres
Papst Gregor IX. fordert die Gläubigen von Salzburg zur Unterstützung des Katharinenspitals auf und gewährt dafür einen Ablass von vierzig Tagen. Lateran, den 29. April 1238
TATEN
Einnahmen der Stadt
Handwerk
Handel
Gewerbe
Pilger als
Steinträger
Glaube
Vernunft
1. Grundform der Scholastik
2. Grundform
der Scholastik
3. Grundform
der Scholastik
Scholastik
Scholastik
Architektur
analog
Darstellung
des gesamten Wissens im
Bild
Vollständigkeit
Anordnung in
gleichwertigen
Teilen
Gleichförmige
Auf- und Unter-
teilung des
Gebäudes
Deutlichkeit
und deduktive Beweiskraft
Einzelne
Elemente bleiben
klar voneinander unterscheidbar
-> zudem Wechselbeziehung
Prestigebau
Bischofsresidenz
Flucht
vor der Hölle
Angst vor Fegefeuer und
Höllenqualen
Apokalypse
„Und er führte mich im Geist hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herabkam, und sie hatte die Herrlichkeit Gottes.
Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein; und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, welche die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels sind: nach Osten drei Tore und nach Norden drei Tore und nach Süden drei Tore und nach Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.
Und der mit mir redete, hatte ein Maß, ein goldenes Rohr, um die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer zu messen. Und die Stadt ist viereckig angelegt, und ihre Länge ist so groß wie die Breite.
Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf 12 000 Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich. Und er maß ihre Mauer, 144 Ellen, eines Menschen Maß, das ist eines Engels <Maß>. Und der Baustoff ihrer Mauer war Jaspis und die Stadt reines Gold, gleich reinem Glas. […] Und die Straße der Stadt reines Gold, wie durchsichtiges Glas.
Und ich sah keinen Tempel in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm. Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, damit sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet […] Und die Nationen werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr. Und ihre Tore werden bei Tag nicht geschlossen werden, denn Nacht wird dort nicht sein.“

Offenbarung des Johannes 20, 21 10
Suche nach
dem Paradies
Hoffnung auf das Himmlische Jerusalem
Limburg
Wohnhaus Esslingen Hafenmarkt
1333
Musik
Gesang
Licht
"Jesus redete nun wieder zu ihnen und sprach: ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben."

Johannes 8, 12
Abt Suger
Flügeltüren
Westportal St. Denis
Inschrift:
„Edel erstrahlt das Werk, doch das Werk, das edel erstrahlt, soll die Herzen erhellen, dass sie durch das wahre Licht
zum wahren Licht gelangen,
wo Christus die wahre Tür ist.“
Kirchenfenster
St. Denis
-> Licht = Gegenwart Gottes
Abt Suger
Kirchenbau als Baustelle
Künstler
Kunst-
handwerker
Werkstätten
Bauhütten
Organisation
des Bauablaufes
Koordination
der Bauarbeiter
Handwerkliche Tätigkeiten
Ausschreibung
von
Wettbewerben
Abwerben von anderen Bautellen
Reisetätigkeit
durch Europa
Mobilität der Baumeister
Geld
Bauherren
Geistliche
Bischöfe
Domkapitel
Mönche
Geldquellen
Weltliche
Herscher
der Zehnte
Opfergaben
Sammlungen
Stiftungen
Ablässe
Spenden
Testamente
Mäzene
Baumeister
Glaser
Parlier
Schmiede
Steinmetze
Versetzer
Hilfskräfte
Mörtelmacherin
Gipserin
witterungs-
unabhängige
ORGANISATION
Material
Baumauswahl
Steinqualität
ArbeiterInnen
Transport
naheliegende Steinbrüche und Eisenschmieden
Bestandteil
nach
AUSSEN
Gehäuse
Bestandteil
nach
INNEN
Liturgie
Die Kathedrale

Geschenk
Louis VII. an seinen Berater Abt Suger
zur Einweihung
von St. Denis.
(11. Juni 1144)
(* 1081; † 13. Januar 1151 in Saint-Denis bei Paris)
"Eleanor"
Kristall-
Vase
6. Jh.
Byzan-tinischer
Krug 7. Jh.
Vergrößerung der Grundfläche ab 2008:
Von 147m² -> auf 475m² -> bis 1.350m²
Auslegergerüste bestanden aus Kanthölzern, Stangengerüste aus Rüststangen, die durch
Seilverbindungen und Querhölzern
verschnürt waren.
Tretrad
"Fliegendes Gerüst" 1340
Gerüstbau
"Fahrstuhlgerüst"
Dachstuhl des
Freiburger Münsters
Die Bauherren und der Baumeister Wilhelm von Sens († 11. August 1180)
Schatzkammer
Sugers
Porphry-Vase 1140
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