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Sozialistische Lösungsversuche der sozialen Frage

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by

lara ohmann

on 13 December 2015

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Transcript of Sozialistische Lösungsversuche der sozialen Frage

1. Begriff Sozialismus

2. Prinzipien + Forderungen

3. Soziale Frage nach Karl Marx

4. Lösungsansätze

5. Bewertung

Sozialistische Lösungsversuche der sozialen Frage
Sozialismus
- lat. socialis = kameradschaftlich
- ca. im 19. Jh entstanden
- politische Ideologie
- umfasst breite Palette von polit. Ausrichtungen
- Gleichheit, Solidarität, Gerechtigkeit
- Volk Gedanken über bestehende Missstände + Behebung dieser gemacht
-> Industrielle revolution -> Missstände beseitugen

-
Ziel:
Vergesellschaftung von Privateigentum
- gemeinschafftlich gleichgestellte Menschen, die sich von Gemeineigentum nehmen können, was sie zum Leben brauchen
-> Kommunismus als höchste Entwicklungsstufe Sozialismus angestrebt
- Proletariat menschenwürdiges leben ermöglichen
- Diktatur Proletariat angestrebt

Prinzipien + Theorien
- Sozialismus bis auf bestimmte Prinzipien keine einheitliche Theorie
- Prinzipien haben alle sozialistischen Richtungen bis heute gemeinsam
- Ursache materielle, polizische, gesellschaftliche Ungleichheit ist Industrialisierung die zu Ausbeutung, Unterdrückung führte
- grundlegende Änderung Verhältnis nur durch Schaffung wirtschaftlicher Gleichheit zu erreichen, durch Gemeinschaft + Solidarität statt Konkurrenz
- Privateigentum reizt zur Ausbeutung ->dient nur der individuellen (egoistischen) Nutzung
- an Stelle Ungleichheit erzeugendem Privateigentums, gemeinsames Eigentum das zum Wohl aller genutzt wird

3. Soziale Frage nach Karl Marx
4. Lösungsansätze
Marx Lösungsansätze
Ursache negative Aspekte = Klassengesellschaft
Lösung:
Aufhebung per Revolution
Schaffung Kommunistische Gesellschaft
Abschaffung Privateigentum an Produktionsmitteln
Verstaatlichung der Produktionsmittel
Abschaffung Klassen
Zentralisierung Kredit in Hände Staat durch Nationalbank mit Staatskapital + ausschließlichem Monopol
Zentralisierung Transportwesen
Produktion Nationalfabriken geschieht auf Grundlage gemeinschaftlichen Plans
Abasterben ursprünglicher Staat
Führung volk durch Proletariat

Christliche Lösungsansätze
Friedrich harkort (Unternehmer)
Unterricht für das ärmste Kind
verbesserte Organisation des Armenwesens
öffentliche Krankenhäuser
allgemeine Krankenkassen
hebung Sparkasen
Armen gegenüber keine ausschließende Stellung behaupten

Durch Unternehmer
Wohnhäuser + Schulen gebaut
Krankenkassen gegründet
Betriebsrenten eingeführt

5. Bewertung
- Marx als Grundlage Lehre gesellschaftliche Verhältnisse seiner Zeit genommen
- kritisiertes oder Forderungen - gemessen an Situation zutreffend
-Marx löste mit Gesellschaftslehre große Wirkung aus
- schlechte Bedingungen Arbeiter haben sich wesentlich gebessert
- Marxismus ist keine Wissenschaft
- weitgehend mit spekulativen Methoden gearbeitet
vielmehr eine Ideologie
heutige Gesellschaft: Entwicklung die Marx nicht voraussehen konnte,
die er nicht für möglich gehalten hatte
Die Entwicklung deutlich gemacht, dass allgemeingültigen, "wissenschaftlich"
belegten Erkenntnisse von Marx und Engels weder allgemeingültig noch wissenschaftlich bewiesen oder "unwiderlegbar" sind


- Zeit Industrialisierung -> Arbeiter von Besitz- und Bildungsbürgertum nicht als gleichwertige Person mit Würde + gleichen sozialen rechten gesehen
- Als unmündige Kinder bezeichnet, die eine starke Hand bräuchten
- Höhere Klasse –> Minderheit, hatte mehr recht als die massig vertretene niedrigere Klasse (Proletariat)
- Bezüglich Missstände kam die sogenannte „soziale Frage“ auf

"Soziale Frage"?
Gliederung
1. Begriff Sozialismus
2. Prinzipien + Forderungen
3. Soziale Frage nach Karl Marx
Karl Marx
*1818
1883

Entwickelte mit engels (1820-1895) neue Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie -> Marxismus

Sozialismus nach marx als wissenschaftlich bezeichnet, weil er mit wissenschaftlichen Methoden seiner Zeit arbeitete
Untersuchungen: setzte sich wissenschaftlich kriitisch mit Traditionen klassisch britischer Nationalökonomie, utopischem Sozialismus und Denken Hegels auseinander
Thesen von Karl Marx:



- Geschichte bisherige Gesellschaft = geschichte von Klassenkämpfen
-> als bewegende Kraft angesehen „Lokomotive der Gesellschaft“
- gesellschaft in Bourgeosie + Proletariat gespalten
- Ausbeutung Proletariat
"Die arbeiter sind Knechte der bourgeosie“
- permanente Auseinandersetzung zwischen herrschender Klasse + unterdrückter Klasse
-1. Schritt: Arbeiterrevolution: Erhebung Proletariat
- Diktatur Proletariat schaffen
-Bourgeosie Kapital entreißen
- klassenlose Gesellschaft schaffen, in der Entwicklung eines jeden gesichert ist
- keine ausbeutung + ungleichheit mehr
- Kommunismus



geht in revolutionärer Lehre von Gesellschaftsverhältnissen + negativen begleiterscheinungen indurtrieller Revolution aus
lernte härte des Lebens der Arbeiter kennen,
-grausame, unbarmherzige Ausbeutung durch Fabrikbesitzer
-Desinteresse Staat an Verbesserung Situation
- die Erkenntnisse bildeten Ausgangsposition seiner Lehre
Entfremdungstheorie
Mensch von eigenem Leben entfremdet

Mehrwerttheorie

Wert Ware durch aufgewendete Arbeit bestimmt
Unternehmer zahlt Arbeiter weniger als dieser erarbeitet hat
-> Profit Kapitalist = gestohlener Mehrwert

Akkumulationstheorie
Kapitalist wandelt Mehrwert in zusätzliches Kapital um

Verelendungstheorie
Kapitalisten erhöhen Lohnstandart nicht
eigene Gewinnsucht
Wert Arbeit Minimalgrenze
Verelendung Arbeitsklasse

Konzentrations- und Zentralisationstheorie
kleine/mittlere Unternehmen können Konkurenz nicht standhalten
kleine Gruppen Großkapitalisten steht großer Masse Proletariat gegenüber

Kriesentheorie
Kapitalismus führt zu wiederkehrender Wirtschaftskriese
gesammtes System geht zugrunde

Zusammenbruchstheorie
sich zuspitzende Kriese
Gegensatz zwischen 2 Klassen so groß ->Revolution
Kapitalisten enteignen
Sozialismus (Diktatur des Proletariats)
-> kommunismus

4. Lösungsansätze
5. Bewertung
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