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Der Islam

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by

Adil Abdelwahab

on 30 April 2014

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Transcript of Der Islam

1. Allah, den einen Gott
"Er zeugt nicht und wird nicht gezeugt. Niemand ist ihm gleich." (Sure 112)
Schöpfer
99 Namen Allahs

2. Der Glaube an die Engel
Boten und Diener Allahs
entziehen bei Todesstunde das
Leben des Menschen

3. Der Glaube an die Bücher
Bücher, um die Menschen zu leiten
Die Thora, durch Moses
Die Psalmen, die David anvertraut wurden
Das Evangelium, das Jesus geoffenbart wurde
Der Koran, durch Mohammed
nicht in Frage zu stellen !

4. Der Glaube an die Propheten
Boten zw Allah und Menschen
offenbaren Religion
erster: Adam, letzter: Mohammed

5. Der Glaube an das Jenseits
alles was geschaffen ist, hat ein Ende
das jüngste Gericht
Belohnung / Bestrafung

6. Der Glaube an die Vorherbestimmung
Allah weiß alles zu Geschehende von Anbeginn der Zeit an bis in die Ewigkeit
Allah erschafft alles, was Er von Ewigkeit an gewollt und bestimmt hat, wenn die Zeit kommt

Die Glaubensgrundsätze
wichtige Feste
Islam
5 Säulen des Islam
Der Koran
Der Islam

Sure al-Ichlas
behandelt das Konzept d. Tauhid (Einheit Gottes)
Ichlas: Ergebenheit, Treue, Aufrichtigkeit, Loyalität
Inhaltsangabe
„die religiöse Haltung derer‚ die ihren Glauben ganz auf Gott einstellen‘“
monotheistische Prinzip des Islam
1. Schahada (islamisches Glaubensbekenntnis)

ersten und letzten Worte eines Muslims
automatische Anerkennung weitere Glaubensartikel
Glaube an den Koran, Worte Allahs
Glaube an die Engel, Bote Allahs
Glaube an einen Tag des jüngsten Gericht

2. Salat (Pflichtgebet)
5mal am Tag zu verrichten
Vorraussetzung: Reinheit d Betenden und d. Ortes
Richtung Kaaba in Mekka

3. Zakat (Armengabe)
Pflicht für jeden über dem Existenzminimum lebenden Muslim
2 - 7% des Kapitavermögens
gutes Werk, tilgt schlechte Taten

4. Saum (Fasten im Ramadan)
Beginn von Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang
Enthaltung des Essens, Trinkens, der körperlicher Nähe und im Verhalten
Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung
Vorbereitung auf Leylet al Qadr

5. Haddsch (Pilgerfahrt nach Mekka)
für jeden erwachsenen, gesunden Muslim Pflicht
„Und die Menschen sind Gott gegenüber verpflichtet, die Wallfahrt nach dem Haus zu machen – soweit sie dazu eine Möglichkeit finden.“ – Sure 3, Vers 97
Allah näher kommen
während der ersten 10Tage d. letzten Monats
Unterschied zw großer Pilgerfahrt (Haddsch) und kleiner Pilgerfahrt (Umre)
Haddsch - Rituale
Äußerlich

Männer hüllen sich in zwei weiße, ungesäumte Tücher
währenddessen nicht rasieren, kämmen, und Haare oder Nägel schneiden
Reinheit (Waschung)
Waschung
Nägel schneiden
ggf Bart kämmen
Verlauf

dort: symbolische Steinigung des Teufels
anschließende Schlachtung eines Opfertieres
Rückkehr nach Mekka und zur Kaaba und Vollzug des Tawraf
dann sog Sa'i, siebenmaliger Gang zwischen den Hügeln Safa und Marwa
nächsten zwei oder drei Tage in Mina, erneute Steinigung des Teufels statt

8. Dhu l-Hiddscha Lauf nach Mina
dann in Richtung der Ebene Arafāt / Vergebung
dann nach Muzdalifa, um dort zu übernachten
erneute Aufbruch nach Mina
Das Gebet
Fadschr-Gebet
Beginn:
Morgendämmerung
Ende:
Sonnenaufgang
Zuhr-Gebets
Beginn:
Sonne sichtbar über den Zenith
Ende:
Beginn der Asr-Zeit
Asr-Gebet
Beginn:
Schatten (s) eines senkrechten
Gegenstandes um die Länge (l) des
Gegenstandes größer ist als zu Mittag,
oder
Schatten (s) des Gegenstandes zu Mittag um
die doppelte Länge (2 l) des Gegenstandes übertriff
Ende:
mit dem Sonnenuntergang.
Maghrib-Gebet

Beginn:
kurz nach Sonnenuntergang
Ende:
Beginn der Ischāʾ-Zeit
Ischāʾ-Gebet
Beginn: wenn der rote Schimmer des Abendlichts verschwunden ist, bzw. wenn der weiße Schimmer verschwunden ist
Ende:
Beginn des Fadschr-Gebets
Gebtszeiten
Vorbereitung
rituelle Waschung
Koran 5,6: „Ihr Gläubigen. Wenn ihr euch zum Gebet aufstellt, dann wascht euch das Gesicht und die Hände bis zu den Ellenbogen und streicht euch über den Kopf und die Füße bis zu den Knöcheln!“

Platz selbst muss auch rein sein --> Gebetsteppich (saddschâda)
Ablauf




einleitender Teil: stehende Position, Gesicht nach Qibla ausrichtet

Mittelteil, sog Rakʿa, je nach Gebetszeit unterschiedlich oft zu wiederholten

abschließender Teil, Verbleib in Quʿūd-Position


Zuckerfest
Fest des Fastenbrechens oder ʿĪd al-Fitr
unmittelbar im Anschluss an Ramadan
erster Festtag beginnt mit der Sichtung des Neumondes

Vorbereitung
Süßwaren und andere Spezialitäten für das Fest
neue Kleidung
das Haus aufräumen und säubern
"Fastenbrechen-Zakāt" = Reinigung von den Sünden

Auszug zu Gebet
wichtigste religiöse Pflicht ist das Festgebet (ṣalāt al-ʿīd)
Stunde nach Sonnenaufgang am ersten Tag
in eine Freitagsmoschee oder einem offenen Gebetsplatz (prophetisches Vorbild)
Der Gottesdienst endet mit der Predigt

Festtagsgrüße
gegenseitiges beglückwünschen sich zum Fes
auf Arabisch: ʿĪd mubārak ("gesegnetes Fest")

Soziale Aktivitäten
Verwandtschaft und Bekanntschaft besuchen, süße Gerichte und eine Menge Süßigkeiten werden verteilt und gegessen
gegenseitig und den Bedürftigen Geschenke machen
Kinder bekommen üblicherweise Geld

Opferfest
Maulid an-Nabī
höchstes Fest des Islams [id-ul-adha]
auch als "das Große Fest" [id-ul-kabir] bezeichnet
am 10. Dhul-Hidscha als Höhepunkt der Pilgerfahrt
Gedenken an Abraham (a.), der statt seinem
Abraham sollte seinen ältesten Sohn opfern
laut Offenbarung im Traum
sie hatten die göttliche Probe bestanden
Allah sah seine Bereitschaft, gebot ihm Einhalt
-> Messer wurde stumpf
Widder oder Lamm war aufgetaucht, das wurde geopfert

Opferung für alle Muslime,
die finanziell in der Lage sind Pflicht
das Fleisch wird an Arme und Bedürftige verteilt

Am Morgen des Opferfestes findet ein
gemeinsames Festgebet statt
(optional jedoch empfohlen)
= ‚Geburtstag des Propheten‘)
Fest zu Ehren des Propheten Mohammed
am 12. Tag des Monats Rabīʿ al-auwal des Islamischen Kalenders

aufwendige Gastmähler werden organisiert (wer es sich leisten kann)
zu denen üblicherweise auch Arme eingeladen werden
Grundgedanke: auf Weise Gott dafür danken, dass er den Propheten Mohammed erschaffen und zu den Menschen gesandt hat

Ein weiteres Element der Maulid-Feiern ist der Vortrag von Geschichten, die von Mohammeds Geburt und Leben erzählen

=Gehorsamkeit gegenüber Gott
zweitgrößte Religion
entstand im 7.Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel
Glaube an einen einzigen Gott (Monotheismus)
Offebaung durch den Propheten Muhammad (s.a.w.)
Zweck: Rechtleitung der Menschheit

Allah ist der Schöpfer und Erhalter des Universums und der Menschheit

Offenbarungen des Propheten (570 - 632 n.Ch.) im Alter von ca. 40Jahren
empfing immerwieder Botschaften (Suren im Koran gesammelt)
Prophet als Sprachrohr
Halal - Haram
Kleidungsvorschriften sowohl für Mann als auch Frau
Würde und Achtung schützen
Körper so bedecken, dass die Figur nicht sichtbar ist, um nicht das Interesse des anderen Geschlechts auf sich zu lenken
Frisur bzw. Haare der Frau reizend, daher zu bedecken! durch das Tragen eines Kopftuchs
zu sehen sein sollen nur Gesicht, Hände und Füße

in Anwesenheit fremder Männer (mit denen sie theoretisch eine Ehe eingehen könnte)
Mädchen haben sich nach Vorschriften zu kleiden, wenn die Körperformen sichtbar werden

Kleidung
Essen und Trinken
klar geregelt im Koran oder durch Sunna (Überlieferunge und Handlungen d. Propheten)
Alkohol sowie Schweinefleisch verboten
Fleisch v. Fleischfressern oder nicht ausgebluteten Tieren
Halal: besondere Schlachtug (Schächtung)
bei vollem Bewusstsein die Kehle durchschneiden und ausbluten lassen, dabei Tekbir aussprechen
mit scharfer Klinge um unnötige Misshandlungen zu vermeiden

112

die Ehe
Antrag
Heiratsantrag durch ihre Familie machen
Akt der Erhabenheit der Frauen

Mahr (Morgengabe)
Ehemann muss der Frau eine bestimmte
Brautgabe geben
i.H.v. 6 Monatseinkommen
es ist ein freies Geschenk und nicht ihr Preis

Die Nikah (Trauung)
durch bestimmte Worte werden sie zu Mann und Frau
es ist mustahab, dass eine kleine Khutba vor der Nikah
gehalten wird

Plichten der Ehepartner
Mann muss seine Familie ernähren und versorgen
verdientes Geld der Frau, steht ihr allein
das gemeinsame Haus zu einer Stätte des Friedens zu machen
Ehemann in allem zu unterstützen
für das Wohl seiner Frau sorgen
nicht roh oder unfreundlich behandeln
Die Ehefrau ist keine Dienerin sondern Gefährtin

die Beschneidung
Das Alter des Kindes bei der Beschneidung
keinen fest vorgeschriebenen Zeitpunk
idR 7 Tage bis 14. Lebensalter
als Säugling bevorzugt, da weniger Schmerzen empfinden


Ablauf
Während der Beschneidung sitzt das Kind auf dem Schoß seines Kirves
operativer Eingriff im Krankenhaus stat
mit lokaler Betäubung oder Vollnarkose
die Vorhaut des Geschlechtteils entfernt
Währenddessen wird der Spruch „Allahu Ekber“ – „in Allahs Namen“
und nach der Entfernung der Spruch „es ist vollendet mashallah“ gesagt,
um das Kind zu beruhigen.

Nach der Beschneidung – Das Beschneidungsfest
als Wendepunkt im Leben eines muslimischen Jungen gesehen wird - wird gefeiert!
großes Fest wird zeitlich im Voraus geplan
Es gibt zwei Arten von Feierlichkeiten:
in der Moschee
Gebete aus dem Koran werden vorgetragen, zusammen beten
Kind hat Beschneidungstracht an
Freunde, Bekannte, Verwandte, sowie die Freunde des Kindes sind eingeladen

in einem Festsaal oder in einem Restaurant
Es wird für Spaß, Musik und Unterhaltung gesorgt
Als Köstlichkeiten kann Verschiedenes angeboten werden
als Anerkennung für die tapfere Tat, gibts reichlich Geschenke (hohe Geldsummen, Gold, Spielzeuge usw)

der Tod
Trauerriten und Bestattung
Unmittelbar nach dem Tod wird der Verstorbene gewaschen
Ganzkörperwaschung nach den rituellen Vorschriften
Körperöffnungen verschlossen
in weiße Tücher gewickelt; bei Gläubigen (ggf Wallfahrtsgewand)
Bestattung möglichst schnell
der Tote wird zu Fuß auf den Friedhof gebracht - da Totenengel auch zu Fuß
Vor der Grablegung werden die Totengebete gesprochen
Schießung des Grabs
Sure 20,55: "Aus ihr [Erde] haben Wir euch erschaffen, und in sie lassen Wir euch zurückkehren, und aus ihr bringen Wir euch ein anderes Mal hervor."
danach gemeinsames Mahl

Trauerzeiten und Klage über den Toten
dreitätige Trauerzeit
Angehörigen statten Beileidsbesuche ab
40 Tagen nach dem Tod tragen engste Verwandte Trauerkleidung
Beendigung durch Essen in der Familie, Besuch des Grabes und Verteilen von Spenden
nacheinem Jahr wiederholt
Zurückhaltung in der Klage um den Verstorbenen geboten laut Koran
Vordergrundig der Gedanke, dass der Verstorbeneeinen Schritt hin auf seinem Weg zu Allah geht
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