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Götz Eisenberg: Agression als Folge sozialer und emotionaler

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by

Tina Fürstenau

on 25 April 2014

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Transcript of Götz Eisenberg: Agression als Folge sozialer und emotionaler

Götz Eisenberg: Agression als Folge sozialer und emotionaler Kälte
Problem der Vaterlosigkeit
geringe Zuneigung
elterliches Desinteresse
fehlende Bezugsperson
Änderung der Aufgabe von Schule und Kindergarten
wichtig: "konturierte Persönlichkeit" muss existieren
Vertrauen zu Erwachsenen muss gegeben sein
anderenfalls: Suche nach anderen Orientierungen
->Wunsch nach Grandiosität wird gestärkt (negativ)

zentrale Aussage:
Beziehung zur Mutter
zu starke oder zu geringe Bindung der Mutter an das Kind
dadurch: geringe Bildung des Urvertrauens
keine Beziehung zu "konturierten Persönlichkeiten"
Wunsch nach Geborgenheit und Sicherheit kann nicht erfüllt werden
Ersatz: "grandiose" Erfahrungen (z.B. Drogenkonsum)

Amokläufer
Suche nach einmaligem Erleben von Grandiosität (Machtgefühl)
Entwicklungsstadium eines Kleinkindes

Orientierung:
orientiert sich an Gedanken Freuds und neueren Untersuchungen der tiefenpsychologischen Jugendforschung
Aggression ist Folge von Erfahrungen
sozialer und emotionaler "Kälte" und mangelnder Auseinandersetzung mit "konturierten" Persönlichkeiten
Götz Eisenberg
geboren 1951 in Hessen
deutscher Sozialwissenschaftler
studierte zunächst Jura, dann Politikwissenschaft, Soziologie und psychosomatische Medizin
Ausbildung zum Familientherapeuten
seit 1993 Gefängnispsychologe in JVA Butzbach
Folge: kein erwachsener Partner der bewundert werden kann, keine Unterwerfung der Anforderungen (positiv)
Killerspiele
Spieler erlangen Gefühl von Macht und Stärke
-> Gefühl nach Grandiosität wird ausgeprägt
Fazit
Kritik in Bezug auf Verhalten innerhalb der Familien und an pädagogische Institutionen
jedoch: Theorie lässt sich nicht auf alle Jugendliche projizieren
geringe Zahl von Jugendlichen führt Amoklauf aus
meisten Jugendlichen leben ohne offene Gewalt
Bedingungen des Aufwachsens sollten differenziert betrachtet werden
Überlegungen Eisenbergs treffen nicht auf alle jungen Menschen zu!
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