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Schülerbeobachtung und Rückmeldebögen

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by

Ina Herkenhoff

on 20 June 2014

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Transcript of Schülerbeobachtung und Rückmeldebögen

Schülerbeobachtung und Rückmeldebögen
von Thea Radke und Ina Herkenhoff
DGS 1.2. Leistungsbeurteilung und Beratung
Dozentin: Katharina Hahn, WS 12/13
Gliederung
2. Rückmeldebögen
2.1. Was sind Rückmeldebögen?
2.2. Gruppenarbeit
2.3. Wichtiges zum Erstellen und Anwenden von Rückmeldebögen
Urteilsstufen
Gewichtung der Teilleistungen
Frei formulierter Text
2.4. Vorteile für Lehrer und Schüler
2.5. Mit oder ohne Noten?
3. Fazit
Vorteile
Lehrer
Schüler
Rückmeldebogen = Raster: Leistungen der Schüler können auf gleiche Weise bewertet werden

das Schreiben der Kommentare wird erleichtert

kann Leistungen der Schüler tiefer verstehen
können gegliederte Rückmeldung leichter wahrnehmen und besser an ihren Schwächen arbeiten

wenn der Rückmeldebogen vorher bekannt ist, können sie sich daran orientieren
Was sind Rückmeldebögen?
Rückmeldung zu einer bestimmten Leistung

bestehen aus vorformulierten Kategorien, anhand derer Lehrer Kommentare zu den Schülerleistungen abgeben
Was sind Rückmeldebögen?
können einen frei formulierten Text enthalten

sind in der Regel verknüpft mit einem Gesprächsangebot

enthalten häufig Urteilsstufen
Beispiel: Rückmeldebogen zum Lernverhalten
Was sind Rückmeldebögen?
Nutzen:
Rückmeldung
differenzierte Beschreibung und Bewertung
Kommunikation über Leistung
Wichtiges zum Erstellen und Anwenden von Rückmeldebögen
Nähe zum Zeitpunkt der erbrachten Leistung
sprachlich verständliche Formulierungen
handhabbare Anzahl an Fragen und Urteilsstufen
Urteilsstufen
= Stufen, in die die erbrachten Teilleistungen nach ihrer Qualität eingeordnet werden
3 Punkte (++)
völlig gelöst bzw. gesichert erreicht
2 Punkte (+)
überwiegend gelöst bzw. erreicht, aber noch unsicher
1 Punkt (o)
überwiegend nicht gelöst bzw. Ansätze erkennbar
0 Punkte (-)
nicht gelöst bzw. nicht erreicht
Gewichtung der Teilleistungen
findet immer statt, auch wenn alles mit dem Faktor Eins gewichtet wird

hängt von Jahrgangsstufe, Schulform, Lerngruppe und Fach ab
Achtung:
keine ungerade Anzahl von Urteilsstufen, denn dann gibt es immer eine ,,Unentschieden-Stufung"
Frei formulierter Text
persönlich

nur direkt auf zu beurteilende Leistung beziehen

mögliche Missverständnisse und Wirkungen bedenken
Beispiel: Rückmeldebogen für einen Aufsatz (Klasse 6)
Mit oder ohne Noten?
Mit Noten:
Noten erhalten durch Rückmeldebogen einen diagnostisch fundierten Unterbau
sinnvolle Ergänzung durch qualitative Aussagen
Ohne Noten:
Rückmeldung findet neben der Note evtl. kaum Beachtung
Fazit
Gliederung
Ebenen der Beobachtung
1. Lernverhalten
2. Arbeitsverhalten
3. Sozialverhalten
Lernverhalten
Wahrnehmungsfähigkeit

Wiedergabefähigkeit

Ausdrucksvermögen

Übertragungsfähigkeit

Auffassungs- und Beurteilungsfähigkeit
(Beschreibungen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten entdecken)
(Sachverhalte korrekt und lückenlos wiedergeben, Fehlendes erkennen)
(Anschaulichkeit, Verständlichkeit)
(Vertraute Regeln auf neue Sachverhalte übertragen, umstellen können)
( Erkennung des Unterrichtsinhalts, Zusammenhänge und Strukturen, Fähigkeit zur sachlichen Darstellung ohne eigene Wertung, Hinterfragung)
Praktisches, psychomotorisches Geschick
Koordinierung von Bewegungen, Geschicklichkeit, Rythmusgefühl
Arbeitsverhalten
Arbeitsorganisation

Konzentration und Ausdauer

Sicherheit und Selbstständigkeit

Interesse und Engagement
(Gliederung, Zeiteinteilung, Strukturierung)
("Dabei bleiben")
(Vertrauen in eigene Leistung ohne Kontrolle des Lehrers, selbstständig Hilfe suchen)
(freiwillig arbeiten, Eigeniniziative und -motivation)
Sozialverhalten
Hilfsbereitschaft

Kontaktfähigkeit

Soziale Sensibilität

Kooperations- und Integrationsfähigkeit

Konfliktfähigkeit

Kritikfähigkeit

Selbstsicherheit
(Hilfe und Unterstützung anderer)
(Freunde finden. Kontakt aufnehmen)
(Stimmungen, Bedürfnisse und Gefühle wahrnehmen und darauf reagieren)
(Gruppenfähigkeit, Einhaltung vereinbarter Regeln)
(Suche nach fairen Lösungen im Konflikt, nicht aus dem Weg gehen)
(Kritik offen äußern, sachlich und aufbauend)
Arten der Beobachtung
Selbst-beobachtung
wechselseitige Beobachtung
Beobachtung durch Lehrende
Abb. 1: Beobachtungsbogen
zum Lernverhalten
Abb. 3: Erzählen aus
veränderter Perspektive
Schülerbeobachtungen
sind besonders effektive Lernstandsermittlungen

sollte fest in den Unterricht eingegliedert sein

geben eine weitreichende Beurteilung des ganzen Schulgeschehens

Rückmeldebögen
verbessern die Qualität der Rückmeldung

sollten gut konzipiert sein
Probleme der Beobachtung von Lernprozessen
hauptsächlich innerlich, kaum sichtbar

auch Schüler selbst kann schwer beobachten
Denken muss erkennbar gemacht werden
Wichtig:
nur mit Motiv und Ziel können Lernprozesse für einen selbst bewusst gemacht werden
bessere Konzentration auf Beobachtung durch Aufgabenteilung
Schulung der Fähigkeit zur Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle
Anregung zum Austausch
nur äußere Lernprozesse erkennbar
Beobachtung kann Lernprozess stören
Beobachtung individuell unterschiedlich
Vorteile
Nachteile
Wichtig:
Lehrer muss als Lernbegleiter auftreten können, erfordert entsprechend gestalteten Unterricht
Funktion der Schülerbeobachtung
Beobachtung von Lernstrategien und Lernhandlungen, Herausfilterung von förderlichen und hinderlichen Bedingungen
Förderdiagnostik
Selbstreflexion
Entwicklung eines Bewusstseins für Lernmethoden
Kontrolle und Reduzierung unerwünschter Verhaltensweisen
Warum Schülerbeobachtung?
Lernstandsermittlung durch Beobachtung der Vorgehensweisen, Lösungsmethoden und Lernstrategien

Erkennung von Fehlern und Motivationen

geben meist mehr Einblick in Lernstand als erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Lösung der Aufgaben
Langer, Andreas/ Langer, Hannelore/ Theimer, Helga: Lehrer beobachten und beurteilen Schüler, München: 2002, S. 45-53.
Paradies, Liane/ Wester, Franz/ Greving, Johannes: Diagnostizieren, Fordern und Fördern. Berlin: 2006.
Paradies, Liane/ Wester, Franz/ Greving, Johannes: Leistungsmessung und -bewertung. Berlin: 2005, S. 74-79 und S. 107-134.
Winter, Felix: Leistungsbewertung. Eine neue Lernkultur braucht einen anderen Umgang mit den Schülerleistungen. Baltmannsweiler: 2004, S. 224-235 und S. 283-293.
Themenheft der Zeitschrift „Grundschulunterricht“ 10/2006.
Literaturverzeichnis
Abb. 1: Beobachtungsbogen zum Lernverhalten: Paradies, Liane/ Wester, Franz/ Greving, Johannes: Diagnostizieren, Fordern und Fördern. Berlin: 2006.
Abb. 2: Hände: https://www.echo-online.de/storage/pic/home/aboservice/abobestellung/796829_3_Kinderecho_Haende_550x325px.jpg (16.01.2012)
Abb. 3: Erzählen aus veränderter Perspektive: Paradies, Liane/ Wester, Franz/ Greving, Johannes: Leistungsmessung und -bewertung. Berlin: 2005.
Abb. 4: Bewertung deines Referates: eigener Entwurf von Ina Herkenhoff. Gießen: 2013.
Abb. 5: Bewertung deines Referates, markiert: eigener Entwurf von Ina Herkenhoff. Gießen: 2013.
Abb. 6: Beobachtungsbogen für aggressives Verhalten: Langer, Andreas/ Langer, Hannelore/ Theimer, Helga: Lehrer beobachten und beurteilen Schüler, München: 2002.
Abbildungsverzeichnis
2. Rückmeldebögen
2.1. Was sind Rückmeldebögen?
2.2. Gruppenarbeit
2.3. Wichtiges zum Erstellen und Anwenden von Rückmeldebögen
Urteilsstufen
Gewichtung der Teilleistungen
Frei formulierter Text
2.4. Vorteile für Lehrer und Schüler
2.5. Mit oder ohne Noten?
3. Fazit
Gliederung
Abb. 4: Bewertung deines Referates
Abb. 5: Bewertung deines Referates, markiert
Beobachtungsbögen
Beispiel: Beobachtungsbogen für agressives Verhalten
Abb. 6: Beobachtungsbogen für aggressives Verhalten
1. Schülerbeobachtung
1.1. Warum Schülerbeobachtung?
1.2. Probleme der Beobachtung von Lernprozessen
1.3. Arten der Beobachtung
1.4. Ebenen der Beobachtung
Lernverhalten
Arbeitsverhalten
Sozialverhalten
1.5. Funktion der Schülerbeobachtung
1. Schülerbeobachtung
1.1. Warum Schülerbeobachtung?
1.2. Probleme der Beobachtung von Lernprozessen
1.3. Arten der Beobachtung
1.4. Ebenen der Beobachtung
Lernverhalten
Arbeitsverhalten
Sozialverhalten
1.5. Funktion der Schülerbeobachtung
(zur eigenen Meinung stehen, sich nicht verunsichern lassen, sich durchsetzen)
Gruppenarbeit
Abb. 2: Hände

Beobachtungen schriftlich fixieren

für einzelne Schüler oder die ganze Klasse

entscheiden, welche Beobachtungen relevant sind
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