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Effi Briest von Theodor Fontane

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by

Jonas Weber

on 20 August 2013

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Transcript of Effi Briest von Theodor Fontane

Effi Briest von Theodor Fontane
Gliederung

1. Allgemeine Informationen zum Werk
2. Inhalt
3. Geschichtlicher Hintergrund zur Entstehung des Werkes
4. Figurenkonstellation
5. Charakteristiken
6. Stil und Sprache
7. Zeitgeschichtlicher Hintergrund
8. Problemstellung(en) des Werkes + Interpretation und Analyse
9. Quellen
10. Frage

Allgemeine Informationen zum Werk
- drittletzter Roman Fontanes
-gehört zu den Erfolgreichsten seiner Werke
- veröffentlicht als Buchform in 1895


2. Inhalt

- Effi ist eine 17jährige lebenslustige junge Frau.
- heiratet den über 20 Jahre älteren, gesellschaftsorientierten Baron Geert von Innstetten
- großer Alters - und Mentalitätsunterschied der beiden, Leben in der Spukatmosphäre eines alten Hauses, fernab des heimatlichen Hohen-Cremmen führen zu einer Krise
- Sie geht eine Affäre mit Major Crampas ein
- aus Angst vor der Aufdeckung der Affäre und dem Umzug nach Berlin beendet Effi das Verhältnis mit Crampas nach einiger Zeit
- Nach ca. 7 Jahren wird das Verhältnis dann durch einen Zufall aufgedeckt, woraufhin Effi von Ihrem Mann verstoßen und Crampas im Duell erschossen wird
- Effi, von ihrem Kind getrennt, lebt fortan isoliert von Mann, Eltern und jeglicher Gesellschaft einsam in Berlin
- durch ihre aus der nervlichen Belastung entstandene schwere Krankheit darf sie in ihr Elternhaus zurückkehren und stirbt dort.



Als Vorlage für Fontanes Roman dient die Ehegeschichte Armands und Else Ardenne. Öffentlich bekannt war diese Geschichte geworden durch ihr Ende : ein Duell was 1886 auch über Zeitung und Reichstag starke Beachtung fand.

3. Geschichtlicher Hintergrund zur Entstehung des Werkes
4. Figurenkonstellation
5. Charakteristiken

Effi Briest
-einziges Kind des märkischen Gutsbesitzer von Briest und seiner Frau Luise
- Effie erlebte eine unbeschwerte Kindheit und Jugend
- scheint von Beginn an wagemutig und leichtsinnig zu sein
- mit Eltern verbindet sie ein herzliches Verhältnis
- Kontrast zu ihrem Wesen steht der Wunsch nach gesellschaftlicher Stellung und Reichtum
- willigt widerspruchslos ein Innstetten zu heiraten --> zeigt das sie ihre Rolle als wohlerzogene Tochter, die den Wünschen der Eltern entspricht, akzeptiert und ausfüllt
- verfügt nur begrenzt über Selbstdisziplin
- zeigt das sie fähig ist auf sich selbst gestellt zu leben
- trägt ihr Schicksal mit Würde
- zeigt nachdem sie durch die Krankheit wieder ins Elternhaus geholt wurde einen neuen Charakterzug : Demut, mit diesem kommt auch der Wunsch sich mit Innstetten zu versöhnen

Baron Geert von Innstetten
- stellt Altersunterschied nicht in Frage
- er hält sich in den Grenzen der gesellschaftlichen Konvention
- sehr ambitioniert, und will so hoch hinaus wie möglich
- seinen Beruf führt und füllt er
verantwortungsbewusst aus
- Beruf geht vor Familie
- er ist ein Mann fester Prinzipien (Gegensatz zu Effi )
- weiß über das Überkommene zahlreiche Konventionen, besitzt aber nicht die Kraft sich über sie hinwegzusetzen (siehe Duell ! )
- er erweist sich seiner Frau gegenüber als unsicher und rücksichtslos zugleich
- er durchläuft eine Entwicklung --> in Berlin, am Ziel seiner beruflichen Träume, bemüht, kümmert und interessiert er sich mehr für Effi
--> am Ende sieht er auch das Verhängnisvolle und Vergebliche seiner Handlungsweisen und der ihnen zugrunde liegenden Prinzipien ein
- Duell mit Crampas ist Wendepunkt und seinen Leben
-meint das Duell durchführen zu müssen weil es ihm die Gesellschaft vorgibt
- er handelt nicht aus persönlichen Motiven, sondern aus Pflichtgefühl und Mangel an Mut
- unübersehbarer Gegensatz zu seiner Frau

Major Crampas
- Landwehrberzirkskommandeur, ranghöchster Soldat in Kessin
- Ruf eines Frauenhelden
seine Rolle Rolle ist sehr zwielichtig :
--> kalkulierender Verführer, der die Ehe eines ehemaligen Kameradens untergräbt und zerstört
--> Aufklärer, in Beziehung auf den Chinesenspuk
----> nutzt sein Kenntnisse zum erreichen seiner Ziele (Effi)
- sehr draufgängerisch
-Gesetzte gelten für ihn nichts (Gegensatz zu Innstetten)
- trägt Duellauforderung mit Fassung--> allgemeines Verständnis von Soldatenehre
Johanna und Roswitha
Beide :
- wichtigste Bediensteten (Innstettens) im Buch --> lassen sich gut auf Innstetten und Effi zuordnen
- Neugier, Loyalität und Leibesfülle

Johanna :
- beansprucht erste Stelle unter der Dienerschaft
erscheint als engagierte Vertreterin der Gewohnheiten und Prinzipien Innstettens (wiederspiegelt Innstetten)
- Zuständigkeit für Anstand, Sitte und Moral, zeigt ihre Nähe zu Innstetten

Roswitha :
- poetisch, mag Märchen- und Geschichtenerzählungen
- sie ist einfach, dankbar und hat das Herz auf dem rechten Fleck
- sie ist eine Art Spiegel von Effis Schicksal
- verkörpert die Überlegenheit der Menschlichkeit gegenüber den Konvention.

6. Stil und Sprache

- er beschreibt Menschen in ihren Lebensbedingungen und -Verhältnissen
- dominierendes Element ist das Gespräch
-außerdem bedient er sich Humor und Vorausdeutungen

- Eigenart Fontanes das Gespräch dominieren zu lassen
- Gespräche treiben die Handlung an
-Dominanz der Gespräche ermöglicht : differenzierte und den Figuren nähere Darstellung des Geschehens
- Leser ist gefordert zwischen den verschiedenen Standpunkt seinen eigenen zu finden
Gespräche
"Arten der Gespräche"
- eingeteilt von Elsbeth Haman im Buch : " Theodor Fontane, Effi Briest : Interpretation, Münschen 2. AUfl. 1988) :
- Expositionsgespräche, Begleitgespräche, Reflexionsgespräche, Vorausdeutungsgespräche, Tagesgespräche
Expositionsgespräche : dienen der Entwicklung der Handlung, indem sie bestimmte Zusammenhänge thematisieren, bevor sie handlungswirksam werden.
Begleitgespräch : Es ist ein Gespräch, das eine Handlung unmittelbar begleitet.
Das Gespräch hat hier die Funktion, die Handlung voranzutreiben.
Reflexionsgespräch : das Geschehene wird Reflektiert.
Vorausdeutungsgespräche : Vorausdeutung spielen in dem Roman eine große Rolle und da der Roman in größten Teilen in Gesprächen verfasst wurde kommen sie auch dort vor.

Tagesgespräche
- Für die Handlung nicht wichtige Inhalte
- näheren Einblick in die Charakter und Zeitumstände
Briefe
- spielen ebenfalls eine wichtige Rolle
- authentische Selbstmittelung der Figuren
- Briefe ermöglichen das zur Sprache zur bringen was in einem direkten Gespräch nicht möglich anzusprechen wäre

Humor und Ironie
Humor
- Vertreter des Humors ist Vater Briest
- mehr Beobachter als aktiv Handelnder
- kommentiert verschiedene Sachverhalte und Ereignisse hintergründig aber nie zu lasten anderer
Ironie
Ironie ( als Kritik), spielt nicht allzu große Rolle :
- Preußen-Pathos als Ausdrucksform des Militarismus
- das bigotte Verhalten des alten Adels
- das Duell
und das Auftreten der Altadligen wird ironisch kritisiert
Vorausdeutungen
- enthält auffällig viele Vorausdeutungen
- besondere Rolle spielt erstes Kapitel
Fontante : "Das erste Kapitel ist immer die Hauptsache und in dem ersten Kapitel die erste Seite, beinah die erste Zeile (...) Bei richtigem Aufbau muss in der ersten Seite der Keim des Ganzen stecken." (Brief an Karpeles vom 18.8.1880)
- Erster Absatz : Erwähnung Kirchhoffsmauer
- Ende des ersten Kapitel weist auf Romanende hin
Insgesamt: im ersten Kapitel --> sämtliche Elemente der Haupthandlung :
-->die dramatische Entsagung (oder Nachgeben) verbundene Liebesgeschichte
-->Motiv des fallens -> wiederholt sich auf gesellschaftlicher Ebene
--> Bestrafung für den Ehebruch (siehe genanntes Bsp.)
--> das Todesmotiv
Funktionen

- geben Hinweise o. Kommentare zur aktuellen/künftigen Handlung
- führen für spätere Handlung bedeutsame Motive ein und stimmen hintergründig auf den Gang der Ereignisse ein
- schaffen ein Netz von Motiven die Wiederkehren
- nehmen das Schicksal der Protagonisten vorweg

Bsp. : Ehebruch
- Inspektor Pink und Gärtnersfrau :
- Kinderfrau Roswitha scheint mit dem Kutscher Kruse (verheirateter Mann) anzubandeln
- Roswithas erstes illegitimes Verhältniss
- Chinesengeschichte
Chinesengeschichte
Der Südsee-Kapitän Thomsen, der von seinen Seeräuberfahrten bei Tonkin einst jenen gewissen Chinesen als seinen Diener mit nach Hinterpommern brachte. Dessen geheimnisumwitterte Geschichte erzählt von der Freundschaft der beiden und davon, dass Thomsens Enkelin Nina, als sie verheiratet werden sollte, ebenfalls mit einem Kapitän, am Hochzeitabend mit allen Gästen tanzte, zuletzt auch mit dem Chinesen. Da mit einem Male hieß es sie sei fort, die Braut nämlich. Und sie war auch wirklich fort, irgendwohin, und niemand weiß, was da vorgefallen. Und nach vierzehn Tagen starb der Chinese und bekam ein Grab zwischen den Dünen.
Symbole

-Verbindung Effi Efeu und Innstetten Stamm --> zeigt traditionelle Rollenverteilung von Mann und Frau (dieser Zeit) --> Frau kann nur existieren mit Mann (Efeu nur mit Baum/Stamm)

Vater Briest bei der Verlobungsrede (S.19):
„Geert ..... habe die Bedeutung von einem schlank aufgeschlossenem Stamm und
Effi.....sei der Efeu, der sich darum zu ranken habe..."
Efeu (Effi )
Natürlichkeit
Jugendlichkeit
Lebendigkeit
weibliche Reize

Stamm (Innstetten
)
Standhaftigkeit
Alter
Verwurzlung
Steifheit
7. Zeitgeschichtlicher Hintergrund
Adel, Militär, Preußen
- durchzogen von Anspielung auf Preußen, Bismarck und den Hochadel
- besondere Rolle spielt das Militär
- Fontane spielt auf Militarisierung der preußischen (adligen) Gesellschaft an die ein System von Gedentagen, Orden und Regimentszuhörigkeiten durchzieht
-Roman spielt in den 80er und 90er Jahren des 19. Jhr.
Die Frau
- Ehe ist im 19. Jhr. normale Existenzform erwachsener Menschen
- Ehen werden arrangiert --> Frauen nicht berufstätig also müssen sie "gute Partie" abgreifen
-Geld und gesellschaftliche Stellung sind bei Partnerwahl wichtige Kriterien
- nach Ehebruch (schlimmstes Vergehn der Frau) verliert sie Ehre, Kinder und Familie und ihren Platz in der Gesellschaft
Das Duell
-bereits Ende des 19. Jhr. strafrechtlich verboten
- Ehebruch kam einem massiven Angriff auf die Männlichkeit des gehörnten Ehemannes gleich.
- Duell diente zu Wiederherstellung dieser Männlichkeit und Ehre
- Duell : Ehebruch wird öffentlich gemacht
--> Mann stellt Ehre wieder her
--> Frau verliert alles

Ute Frevert, Ehrenmänner. Das Duell in der bürgerlichen Gesellschaft. (1991), München 1995, S. 266f :
"Die stupende Beredsamkeit, mit der Studenten, Offiziere, Professoren, Beamte und sonstige Akademiker vor allem in der zweiten Jahrhunderthäflte die "Männlichkeit" des Duells priesen und die Notwendigkeit hervorhoben, den Ehrenzweikampf als Markenzeichen des männlichen Geschlechtscharakters zu bewahren erhält (...) eine besondere Bedeutung. Die Betonung angeblich typisch männlicher Eigenschaften und Fähigkeiten wie Kaltblütigkeit, Eindeutigkeit, Selbstbeherrschung, Selbstständigkeit, Freiheitsdrang, Willenskraft und Mut, die sich im Duell einen vollendenden Ausdruck verschafften, nahm geradezu beschwörend-verschwörerische Formen an, als ob es gelte, sie vor dem drohenden Zerfall zu retten. Solange sich Männer noch duellierten, blieben sie wahre Männer, die ihrem Geschlecht Ehre machten und zeigten, dass sie in einer geschlechterdualistisch konzipierten Welt auf der richtigen, Macht und Autonomie verkörpernden Seite standen."
8. Problemstellung des Werkes und Interpretation/Analyse
4 Hauptproblematiken/Themen :
1. Das Scheitern einer Ehe/Ehebruch (Effis Schicksal)
2. Darstellung und Kritik der Macht gesellschaftlicher Normen
3. Kritik an der überkommenen Adelsgesellschaft Preußens
4. Darstellung eines Frauenschicksals

Das Scheitern einer Ehe/Ehebruch (Effis Schicksal)
- Werbung Innstettens erfolgt ausschließlich über Eltern (Mutter ! )
- Werbung- Verlobungszeit sehr kurz
Effi entwickelt "private" Auffassung von Ehe
- sehnt sich nach Erfahrung der Liebe, Wärme, Geborgenheit (private Qualitäten)
- Roman stellt grundsätzliche Bedeutung der Instituion Ehe nicht in Frage
--> zeigt das Effi ohne den sozialen Halt der Ehe nicht leben kann
--> zeugt auch von der Kälte der Gesellschaft
Kritik an der Macht der gesellschaftlichen Normen
einerseits :
Überkommene, Verkrustete, Unbewegliche an dieser Dominanz gesellschaftlicher Normen zu sehen --> gestatten keine Abweichungen --> Bsp. Innstetten fühlt sich beinah glaubwürdig zum Duell verpflichtet
anderseits:
sozialer Aspekt der Konvention : "Eine Gemeinschaft kann den Ansprüchen und Wünschen eines Individuums nie vollauf genügen. Die Notwendigkeit des Lebens in der Gemeinschaft macht ein Zurückstecken des Individuums nötig." ( Königs Erläuterung, Effi Briest Analyse Interpretation, Thomas Brand. S. 99-100)
- Darstellung Kritik am Verkrusten und Überkommen domniert (Schicksal Effi - Innstetten)

Kritik an der adligen Gesellschaft
Gesellschaft des Adels --> vornehmlich mit sich selbst beschäftigt, vertritt vorgeformte Ansichten
Beharrlichkeit trägt zum Untergang der Gesellschaft bei --> wichtige unausgesprochene Aussage des Romans

Darstellung eines Frauenschicksals
- Effi Briest schließt an Thematik an vier zuvor veröffentlichte Romane (L`Adultera, Cecile, Graf Petöfy, Undwiederbringlich), Grundthema der 5 : Brüchigkeit der Ehe
- Frau im Mittelpunkt
- an Effi wird gezeigt : Fremdbestimmung des Lebens der Frau
--> Ehebruch könnte als Art unbewussten Aufbegehrens gegen diese Ordnung und Moral sein
- trotzdem : eher unwahrscheinlich das : kritisch - feministische Perspektive für Fontane im Vordergrund stand

Quellen
Textquellen :
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http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/3/3c/Figurenuebersicht_Effi_Briest.svg/737px-Figurenuebersicht_Effi_Briest.svg.png

http://de.wikipedia.org/wiki/Konvention

http://de.wikipedia.org/wiki/Konsens

http://www.inhaltsangabe.de/fontane/effi-briest/

http://gymnasium-blomberg.de/wiki/uploads/GKEdeler/StartSeite/CharakterisierungenEffiBriest.pdf

http://www.deutsch-online.net/effi-briest-theodor-fontane/

http://www.hannahdenker.de/media//DIR_40657/DIR_40693/DIR_40694/6c21f990b37329fbffff8a25ac144225.pdf

http://www.doktus.de/dok/28779/effi-briest-interpretation.html

http://www.google.de/imgres?q=duell+19+jahrhundert&sa=X&biw=1914&bih=955&tbm=isch&tbnid=pumGKqaqdYPy6M:&imgrefurl=http://home.arcor.de/daviddoell/affaere2.htm&docid=y4wX4p3gWiwaoM&imgurl=http://home.arcor.de/daviddoell/img/duell.jpg&w=359&h=543&ei=buIQUoSyHcbLtAbn3IHQBg&zoom=1&iact=rc&dur=367&page=1&tbnh=132&tbnw=87&start=0&ndsp=49&ved=1t:429,r:9,s:0,i:109&tx=58&ty=50

Effi Briest - Theodor Fontant

Königs Erläuterung - Theodor Fontane, Effi Briest, Analyse/ Interpretation


Bildquellen :
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Danke für Ihre Aufmerksamkeit
Frage

Sympathisieren Sie mehr mit Effi oder mit Geert von Innstetten und warum ?
Fontane an eine Bekannte am 12. Juni 1895:

»....Instetten, der übrigens von allen Damen härter beurteilt wird als er verdient....«

An Klara Kühnast am 27. Oktober 1895:

»Ja, Effi ! Alle Leute sympathisieren mit ihr und einige gehen so weit, im Gegensatz dazu, den Mann als einen „alten Ekel" zu bezeichnen. Das amüsiert mich natürlich , gibt mir aber auch zu denken, weil es wieder beweist, wie wenig den Menschen an der sogenannten „Moral" liegt und wie die liebenswürdigen Naturen dem Menschenherzen sympathischer sind. Ich habe dies lange gewusst, aber es ist mir nie so stark entgegengetreten wie in diesem Effi-Briest- und Innstetten- Fall. Denn eigentlich ist er (Innstetten ) doch in jedem Anbetracht ein ganz ausgezeichnetes Menschenexemplar, dem es an dem, was man lieben muss, durchaus nicht fehlt. Aber sonderbar, alle korrekten Leute werden schon bloß um ihrer Korrektheiten willen mit Misstrauen, oft mit Abneigung betrachtet..«
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