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Mensch und Maschine im Kapitalistischen System

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Julyet O'Really

on 7 November 2013

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Transcript of Mensch und Maschine im Kapitalistischen System

Mensch und Maschine im kapitalistischen System
Arbeitsteilung
Harry Braverman

- 1920 - 1976 (Krebs durch
Asbest)

- Gelernter Kupferschmied

- Arbeitete als Lektor und Autor

- leidenschaftlicher Marxist

- wichtigstes Werk: 'Die Arbeit im
Modernen Poruktions-prozeß' (dt. 1977, original
eng. 1974)

Ablösung des Menschen durch die Maschine?
1. Phase: Arbeitsteilung

2. Phase: maschinelle Fertigung
Leitfragen:

Taylorismus
- 18. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung entstehen Fabriken

- Entstehung von Produktionsmaschinen

- komplexe Produktionsverfahren, werden in Teilprozesse zerlegt

- Stecknadel- Prinziep von Adam Smith
-kurze Einarbeitungszeiten

-gering qualifizierten Kräfte

- Produktion weltweit möglich

- die Arbeit insgesamt weniger anstrengend
Vorteile von Arbeitsteilung Heute
Nachteile von Arbeitsteilung
-hoher Krankenstand

-Maschinen können ausfallen

-negative Auswirkungen auf Konzentration

- zusätzliche Kosten.

-Technik schreitet voran
Arbeitsteilung
- 18. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung entstehen Fabriken

- Entstehung von Produktionsmaschinen

- komplexe Produktionsverfahren, werden in Teilprozesse zerlegt

- Stecknadel- Prinziep von Adam Smith
-kurze Einarbeitungszeiten

-gering qualifizierten Kräfte

- Produktion weltweit möglich

- die Arbeit insgesamt weniger anstrengend
Vorteile von Arbeitsteilung Heute
Nachteile von Arbeitsteilung
-hoher Krankenstand

-Maschinen können ausfallen

-negative Auswirkungen auf Konzentration

- zusätzliche Kosten.

-Technik schreitet voran
Methode
Numerische Steuerung
- Gerät zur Steuerung von
Maschinen

-> liest Steuerbefehle, die als Code auf einem Datenträger vorliegen
'Smart Factory'
Module kommunizieren übers Netz
Arbeitsaufgaben :)
Herstellung eines Luxuswagens
Handarbeit mit Zuhilfenahme von (durch den Menschen gesteuerten) Maschinen
Autofertigung in Indien
Autos für die Ganze Welt
(1/5 gesamt, Premiumklasse 80%)
Autowerke in Deutschland
Wagen für den Heimatmarkt
Quellen:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autohersteller-rolls-royce-peilt-neuen-verkaufsrekord-an/8389616.html
http://www.taz.de/!108780/
http://www.automobil-produktion.de/2013/08/indische-autoindustrie-leidet-unter-schwacher-rupie/
-Frederick Winslow Taylor

-In seiner Vorstellung verschmolzen die menschlichen und maschinellen Teile zu
einem untrennbaren Organismus: zu einem Mensch-Maschine-System, in dem
"Arbeiter und Maschine ihren höchsten Nutzeffekt erreicht haben"
Management
-Arbeitsabläufe werden wissenschaftlich analysiert

-Es werden Zeitstudien durchgeführt

-Ein Pensum und Bonussystem wird eingeführt.
-Planung

-Organisation

-Implementierung

-Kontrolle
Maschinen
Einteilung und Definition der Maschine: -> Antriebskraft
->Komplexität
->Anwendung physikalischer Gesetzte
etc.

Gedankenansätze:
a) technischer Ansatz
b) gesellschaftliche Methode

Mechanische
Vervollkommnung
- Schlüsselelement:
Steuerung
manuell vs. automatisch
(z.B. Rührflügelwaschmaschine vs. moderne Waschmaschine)

Epoche der maschinellen Entwicklung:
Beziehung Arbeiter <-> Maschine unverändert

Menschen
Robert Willis:
,,Man wird feststellen, dass die Maschine aus einer Reihenfolge von Teilen besteht, die auf verschiedene Weise so miteinander verbunden sind, dass, wenn ein Teil in Bewegung gesetzt wird, alle anderen eine Bewegung erhalten, deren Verhältnis zur Bewegung des ersten von der Art der Verbindung bestimmt ist.‘‘
(Braverman 1977 :144)

Franz Reuleaux:
,,Eine Maschine ist eine Kombination resistenter Körper, die so angeordnet sind, dass durch ihre Hilfe die mechanischen Kräfte der Natur gezwungen werden können, Arbeit zu leisten, die von gewissen, genau bestimmten Bewegungen begleitet ist.‘‘
(Braverman 1977:144)
- ununterbrochenen Kontrolle der Bewegung

- Analyse Releaux: mechanische Perfektion

Entwicklung:
- Einfache Rahmen ersetzen die Führung bei der Werkzeugbewegung
- Entwicklung wird als Zunahme der Herrschaft des Menschen bezeichnet
- Arbeitsverrichtung wird von Sinnesorgangen gesteuert

- Die Maschinerie kommt nicht als Diener der Menschheit in diese Welt

- Aufgabe Maschinerie: Arbeiter über ihre eigene Arbeit zu berauben

- Bedeutung der Entwicklung der Maschinerie: Erweiterung der menschlichen Fähigkeit

- Produktivitätssteigerung durch Einsparung von Arbeitszeit

- Bedeutung von Technik und Management

- Kontrolle mithilfe technischer Mittel möglich

- Übertragung der Aufgaben auf die Produktionsmittel

- Veränderung im System der Produktivkräfte

Auswirkungen von Technik und Management
Zusammenfassung
Rolle der Arbeitskraft
- billige Arbeitskraft und kosten-intensive Maschinen

- Gesteigerte Produktion und Produktivität

- Ingenieur als Massenberuf in der Massenproduktion

Arbeitskräftefreisetzung
- Rationalisierungsprozesse im Ingenieursberuf
- elektronische Formen der Überwachung
- Anstieg der Verwaltungstätigkeiten
- der Arbeiter als Allzweckwaffe des Managements

Automatisierungs-tendenzen
Wissenschaft und Technik als Produkt
Die Wissenschaft und ihre Bedeutung für den Produktionsprozess
Die Weiterentwicklungen der Wissenschaft auf Grund bekannter Gesetzmäßigkeiten
Ab der zweiten Hälfte des 19. Jhd. entwickelte sich eine gesellschaftliche Grundlage für wissenschaftliche Berufe
Erst jetzt steigt Ihre Repräsentation an den Universitäten, in der Industrie und Regierung.

Die großflächige Einverleibung der Wissenschaft in das kapitalistische Unternehmen beginnt dabei in Deutschland.

Vor allem die Philosophie spielt dabei eine wichtige Rolle
Die wissenschaftliche Ausbildung erhält dadurch einen fundamentalen theoretischen Zug.
Kapitalisten bedienen sich erst dem kostenfreien Wissen der Physik.

Nach dieser Ausschöpfung beginnt die Aufrüstung der Wissenschaft
Investitionen in Ausbildung, Forschung, Laboratorien usw.

Trotz zunehmender Bedeutung der Wissenschaft kommen auch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wesentliche technische Innovationen immer noch aus der Praxis.
Beispiel Dampfmaschine

Die Wissenschaft wird immer noch eher als Zeitvertreib angesehen.

Die Synthese von Wissenschaft und Industrie
Der Export von Wissenschaft
Anfang des 19. Jhd. werden Produktionsprozesse vom Management organisiert
Die Technik bildet dabei den Inhalt dieser Prozesse.

Die Umformung der Arbeit bringt auch einen Wandel der Arbeitsprozesse.

Durch das Wissen über die Naturgesetzte wird der Prozess plan-, und zweckmäßig.

Die Wichtigkeit der Wissenschaft für die Produktion steigt.
Die Rolle der Wissenschaft wandelt sich vom gesellschaftlichen Gut zum Werkzeug der Kapitalisten.
Die Synthese von Wissenschaft
und Industrie
Beispiel Deutschland

Geringe Lehrverpflichtungen und gut ausgerüstete Laboratorien begünstigten die Grundlagenforschung.

Dies brachte eine große Menge höher qualifizierter Handwerker in denen Berufen hervor, die von der neuen Industrie benötigt wurden.

Aufbau einer kontinuierlichen wissenschaftlich-technologischen Anstrengung als der neuen Grundlage der modernen Industrie.

Die Deutschen haben den Wert der wissenschaftlich ausgebildeten Fachkräfte und deren Effizienz als einen ökonomischen Faktor erkannt.


Anfang der 70er Jahre beginnt die Anwerbung und der Import von Spezialisten aus Deutschland.

Ende des 19 Jhd. beginnt auch in Amerika die Einrichtung von Forschungslaboratorien.
Anfangs muss Forschung jedoch rentabel sein.
Die Ausrichtung nach Effizienz und die Kontrolle der Firmenmagnate verhindert dabei eine freie ungelenkte Forschung.

Amerika erlangte erst nach dem zweiten Weltkrieg eine eigenständige wissenschaftliche Grundlage.

Die wissenschaftlich-technische Revolution

Im weiteren Verlauf beginnt die Ausschöpfung der technologischen Möglichkeiten der industriellen Revolution.

Der Charakter der Wissenschaft erhält eine bewusste und zweckbestimmte Natur.

Die Ergebnisse entsprechen nun fast ausschließlich den unmittelbaren Bedürfnissen der Kapitalgewinnung.

Wissenschaft wird nun endgültig zur Ware.
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