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Graphische Notation im Unterricht mit Kindern

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ben... net

on 14 October 2015

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Transcript of Graphische Notation im Unterricht mit Kindern

Welche Parameter kann eine GN darstellen?
Im konkreten Beispiel vom Anfang
Graphische Notation

im Unterricht mit
Kindern

Graphische Notation

-
Definition

Graphiké
(griechisch)
: die Kunst zu schreiben, zu malen, zu zeichnen
Notatio
(lateinisch
): Bezeichnung, Beschreibung

GN ist also sinngemäß eine zeichnerische Beschreibung eines musikalischen Ablaufes
Im Allgemeinen
zeitliche Abfolge
Klangfarbe
Dynamik

Dynamik
Klangfarbe
Tondauer
Tonhöhe
Ein-/Mehrstimmigkeit
Artikulation
Phrasenlänge

Exkurs in die
Musikgeschichte
New York School
(1950/60er)
(Komponisten: John Cage, Morton Feldman, Earle Brown u.a.)
1. Graphische Notation:
"Projection"
, Morton Feldman 1950
"December 1952"
,
Earle Brown
Graphische
Notation
Musikalische
Graphik
zu J. S. Bach: Die Kunst der Fuge - Contrapunctus VIII, BWV 1080/8, Streichtrio
deskriptiv

präskriptiv

Ein Notat kann
VOR
oder
NACH
dem Erklingen entstehen
z.B.
komponierte Musik
z.B.
Notationen von Improvisationen;

Hörpartituren
Bsp 1)
Klavier
Bsp 2)
Elektroakustik
ästhetischer Eigenwert
"schriftliche" Darstellung
von Musik
Graphische Notation
in der Musikalischen Früherziehung
Gliederung
Methodische Vorüberlegungen
- Voraussetzungen
- Warum GN und nicht traditionelle Notation?
- Wie einsetzbar?
Eine Geschichte auf der Trommel nacherzählen
Ein Lied auf der Handtrommel begleiten
Übergang zur traditionellen Notenschrift
Die Aktion im Bild kann nahezu 1 zu 1 auf die Trommel "gemalt" werden
Gesten zum Lied (
Großmotorik
) werden auf Spieltechnik (
Kleinmotorik
)
übertragen (= Bewegungsspuren)

Transfer: Musik - Bewegung - optische Darstellung
Malen zu Musik (eckig und rund)
Wie kann die GN eingesetzt werden?
PASSIV
AKTIV
Allgemeines
- Definition
- Parameter
- Deskriptiv - präskriptiv
Exkurs Musikgeschichte
- Graphische Notation (GN) - musikalische Graphik
- Erste GN 1950
- "December 1952" Klangbeispiele
Methodische Vorüberlegungen
- Voraussetzungen
- Traditionelle Notation?
- Wie kann die GN eingesetzt werden
Praxisbeispiele
- Pinguin im Schnee
- Regenlied
- hart-weich
- Übergang zur trad. Notation
Rezeptiv erleben

spüren
(taktil)
abtasten
(haptisch)
hören
(auditiv)
sehen
(visuell)

- GN klanglich umsetzen (mit Stimme, Instrument, Gegenständen etc.)
- GN selbst erstellen
- komponieren
PASSIV
AKTIV
PRODUKTIV
REPRODUKTIV
AKTIV
VOR
dem Erklingen (
päskriptiv
)
NACH
dem Erklingen (
deskriptiv
)
- assoziative Bilder selbst malen

- vorgefertigte Bilder in richtige Reihenfolge bringen
reproduktiv
produktiv
VOR
dem Erklingen
NACH

dem Erklingen
deskriptiv
präskriptiv
Fuge in
ROT
Paul Klee 1921
Quellenangabe
Entwicklungspsychologische Voraussetzungen
motorische Fähigkeiten
visuomotorische Koordination
Abstraktionsfähigkeit
Spezifische Voraussetzungen
einzelne Klänge kennen und unterscheiden
Assoziieren
Erfassen der Beziehung zwischen optischer Darstellung und akustisch Wahrnehmbarem
Voraussetzungen zum Reproduzieren

und Produzieren
innere Vorstellung vom Musikstück
Repertoire an Symbolen, Zeichen und Klängen
Instrumentaltechniken
gemeinsames Tempo fühlen
Traditionelle Notation
hochdifferenzierte Details
setzt zur Dechiffrierung hohes Maß an Grundkenntnissen und Abstraktionsfähigkeit voraus

entspricht NICHT dem Eintrittsalter der MFE
Graphische Notation in der MFE besonders geeignet, da:


keine hochdifferenzierte Instrumentaltechnik nötig

Abstraktionsgrad kann angepasst werden

einzelne Bausteine (Dynamik, Klangfarbe, Tondauer etc.) können gesondert behandelt werden

affektiver Zugang zur Musik ohne differenzierte verbale Ausdrucksfähigkeit möglich

geringer Grad an Determinierung lässt (kindgemäßen) Spielraum
Texte/ Informationen aus:
See this sound, Kompendium; Julia Schröder (www.see-this-sound.at)
Musik in der Schule (www.musik-fromm.de)
"Spiel und Klang", Musikalische Früherziehung mit dem Murmel; Gustav Bosse Verlag
Bilder:
Titelbild, Graphische Notation; M. R.
"Projection", Morton Feldmann 1950
"December 1952", Earle Brown, 1952
"Fuge in Rot", Paul Klee 1921; Aquarell auf Papier
"Fridolin im Schnee"; Unterrichtsmaterial M. R.
"Regenwolken"; Unterrichtsmaterial M. R.
"Hart-Weich"; Stundenergebnis aus Unterricht mit Grundschülern
"Herr Notenfuß"; Unterrichtsmaterial M. R.

Musikbeispiele:
December 1952, E. Brown; Interpret Bsp.1: Pascal Mächtlen, Klavier
December 1952, E. Brown; Interpret Bsp.2: Derek Kwan, Elektroakustik
Contrapunctus VIII (aus "Kunst der Fuge") BWV 1080/8, J.S.Bach; Keller Quartett
Fridolin der Pinguin; Unterrichtsmaterial M. R.

Graphische Notation

kein Zeichensystem
zur Improvisation anregen
musikalische Assoziationen hervorrufen
Art der Aktion durch bildästhetische Qualitäten animiert
AKTIV

PRODUKTIV

DESKRIPTIV
VIELEN DANK
Ideale Mischung
operativen

und
sukzessiv linearen
Lernens
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