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Björn Maurer:

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by

Anna Maria

on 1 July 2015

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Transcript of Björn Maurer:

Björn Maurer:
Persönlichkeitsbildung
durch Filmbildung

Björn Maurer:
Perspektiven der Filmbildung mit dem Schwerpunkt der Persönlichkeitsbildung

Übersicht
:
Kurzbiographie
Zitate
Zentrale Aussagen
Filmbeispiele
Kritik
Diskussion
Zentrale Aussagen
Kritik
Diskussion
2.) Maurer bezieht sich in seinem Text zwar
auf Hauptschüler, wir haben seine Theorien
jedoch als allgemeinverbindlich betrachtet.


Stimmt ihr dem zu? Inwiefern würdet ihr
behaupten, dass Filme zur Entwicklung eurer
Persönlichkeit beigetragen haben?
Filmbeispiele
Beispiel 2:
Pro
Persönlichkeitsbildung Voraussetzung zur Medienkompetenz – fokussieret auf das aktive-gestalterische Subjekt (Subjektorientierung)

Durch Filmbildung Möglichkeit an gesellschaftlicher Partizipation (politischer, sozialer u. kultureller Ebene)

Rezeptiver u. produktiver Umgang gleichermaßen relevant = Mediengestaltung & Mediennutzung werden gefördert (vgl. Baacke 1999)

Gestalterische Arbeit fördert Selbstwirksamkeit

Auseinandersetzung mit Rollen, Figuren und (kapitalistischen) Produktionsprozessen fördert Dimension der Medienkritik (vgl. Baacke 1999)

Filmbildung wird in Schulkontext implementiert und dadurch (vermeintlich) mehr Raum und Zeit gegeben

Explizit breites Spektrum an Filmen und keine einseitige Konzentration auf „künstlerisch-wertvolle“ Filme (Orientierung an Lebenswirklichkeit d. Schüler)



Kontra
Beispiel 1:
4 wichtige Zitate
Marginalisierungstendenz von Hauptschülern:

Vermutung Hauptschüler hätten defizitäre Sprachfertigkeiten

Einwirken auf Produktionsprozess impliziert Sorge über Qualität des Endprodukts

Annahme Hauptschüler würden „Underdogs“ favorisieren, da sie der „Hauptschul-Lebenswelt“ näher seien (Generalisierung)

Eigentliche Domäne praktischer Medienarbeit außerschulische Kinder- und Jugendarbeit :

basierend auf Freiwilligkeit, Verzicht auf feste Curricula/Leistungskontrolle u. offene Struktur; deshalb Schwierigkeit der Implementierung in Schulkontext

Bleibt Frage schuldig wie Interesse an Filmklassikern methodisch initiiert werden kann


Zur Person

Diplompädagoge, Grund- und Hauptschullehrer, Akademischer Rat;
Absolvierte Lehramtsstudium, Erweiterungsstudium Medienpädagogik und Diplompädagogik-Studium (mit Schwerpunkt Medienpädagogik) jeweils mit Auszeichnung;
Ausgezeichnet mit verschiedenen Preisen z.B. Landeslehrpreis 2013 (Baden-Württemberg);
Dr. Björn Maurer
Arbeitsschwerpunkte und Spezialkenntnisse


Aktive, auch interkulturelle und inklusive Medienarbeit und Medienbildung, Filmbildung, digitale Medien, Kunst und Sprachförderung, Hochschuljournalismus (Fernsehen und Radio), Mobiles Lernen, internationale Forschungsprojekte;

Veröffentlichungen (Auswahl):
->Subjektorientierte Filmbildung an Hauptschulen
->Schulische Filmbildung in der Praxis: Ein Curriculum für die aktive und rezeptive Filmarbeit in der Sekundarstufe 1
->Medienarbeit mit Kindern aus Migrationskontexten. Grundlagen und Praxisbausteine


Quellen:
http://www.ph-ludwigsburg.de/5489+M52087573ab0.html
https://www.phzh.ch/personen/bjoern.maurer
Maurer möchte:

herausarbeiten, welche persönlichkeitsbildenden Kompetenzen sich jugendliche Hauptschüler im rezeptiven und produktiven Umgang mit Film aneignen können

Persönlichkeitsbildung im Kontext von Filmbildung fördert und eröffnet sowohl kognitive wie emotionale, ästhetische und politische Ausdrucksmöglichkeiten (Prandini)

Die Persönlichkeitsbildung soll nicht ausschließlich der beruflichen Qualifikation dienen, sondern auch im privaten Umfeld eine erfolgreiche Lebensbewältigung ermöglichen (Maurer)

Die Persönlichkeitsbildung ermöglicht den Subjekten in kommunikativen Prozessen bewusst die Gesellschaft mitzugestalten.


Kompetenzfelder der modernen Bildungspläne:

personale Kompetenz
Sozialkompetent
Methodenkompetenz
Sachkompetenz

Selbstkompetenz (personal)

1.Selbstkonzept
2. Selbstwertgefühl
3. Selbstwirksamkeit
4. Wertehaltung
Sozialkompetenz (sozial)

1.Kooperationsfähigkeit
2. Konfliktfähigkeit
3. Empathiefähigkeit
1.) Wir haben euch
verschiedene mögliche
Schnittfelder zwischen Filmbildung
und Persönlichkeitsbildung vorgestellt.


Bei welcher der genannten Kompetenzen betrachtet ihr Filmbildung als besonders förderlich? Warum?

Gibt es persönliche Kompetenzen, zu
deren Ausbildung Filmbildung eurer
Meinung nach eher wenig
beitragen kann?
Filmbildung als Partizipation
aktive Medienarbeit (Produktion und Rezeption)
Postproduktion sichert Vorführung
Aufarbeitung bekannter Symbolik
Kompetenzverbesserung im Hinblick auf Recherche und Bewertung
Subjektorientiert
Film als Mittler öffentilcher Kommunikation
Filmbildung als Auseinandersetzung mit Rollen und Figuren
"[...] in Fantasiewelten zu entfliehen und erlebnisreicher ins wirklich Leben zurück zu kehren."

kritische Hinterfragung von Identifikationsprozessen
Beispiel: Gewalt als Lösung
Verständnis von Motiv und Handlung Alltag
Kriterien zur Analyse von Filmfiguren: physiologisch
psychologisch
soziologisch
ähnliche Lebenswelt > Identifikation
Bewertung anhand von ehtischen Maßstäben
Sensibilisierung für Empathie
Filmbildung als ästhetische Bildung

Abgrenzung von Pädagogik; Hinwendung zur eigenverantwortlichen Auseinandersetzung
Triggert bei ästhetischen Irritationen
Ablehnung von Kommerz und Standard
Bildungseinrichtungen können den ersten Kontakt herstellen


Filmauswahl

Ästhetische Bildung im Kontext von Filmbildung ist Persönlichkeitsbildend
Historische vs. aktuelle Filme
positive Rezeption in Folge interessenorientierter Filmauswahl
"Grundsätzlich nimmt Persönlichkeitsbildung im Kontext von Filmbildung den Menschen als Ganzheit in den Blick und fördert bzw. eröffnet sowohl kognitive wie emotionale, ästhetische, politische Ausdrucksmöglichkeiten." (S. 293)
"Die Befähigung zur Partizipation im Sinne von Teilhabe und gesellschaftlicher Mitgestaltung ist ein Ziel der Persönlichkeitsbildung. Die aktive Medienarbeit, respektive Videoarbeit, schafft Subjekten ein Forum für Teilhabe, ganz gleich ob sie im Sinne der Gegenöffentlichkeitskonzepts mit selbst produzierten Filmen gesellschaftliche Missstände aufdecken, oder ob sie künstlerisch-kreative Imputs zum Nachdenken für andere liefern." (S.297)
"Sind die lebensweltlichen Rahmenbedingungen von medialer Figur und rezipierendem Subjekt vergleichbar, ist die Wahrscheinlichkeit einer Identifikation höher als bei völlig konträr ausgestalteten Lebenswelten." (S.308)
"Für die ästhetische Geschmacksbildung ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler ein möglichst breites und vielseitiges Spektrum an Filmen gesehen haben." (S. 317)
Beispiel 3:
Beispiel 4:
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