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Rhetorik PK

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by

Anna Je

on 11 June 2014

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Transcript of Rhetorik PK

- Das Vier-Seiten-Modell ist ein Modell der
Kommunikationspsychologie

- Wird benutzt, um
Missverständnisse/Probleme
der Kommunikation zu vermeiden

Auf welcher Ebene wird welche Botschaft gesendet?
7. Überzeugungsmittel
1. Was ist Rhetorik?
Rhetorik

2. Aufgaben der Rhetorik
- Emotionale und bildhafte Vorstellungen lenken unser Handeln
und unsere Entscheidungen
- Techniken und Methoden sind darauf ausgerichtet:

-> Zuhörer auf emotionaler Ebene anzusprechen
-> Durch gute Unterhaltung zu begeistern

6.1 Rhetorische Mittel
Anapher

Wiederholung des selben Wortes oder Wortreihung
Unterstreichen der Bedeutung
Zuhörer behalten mehr, schafft Aufmerksamkeit
Oft zu Beginn oder am Ende einer Rede

Ellipse
Auslassen von Wörtern unvollständiger Satz
Abkürzen umständlicher Erklärungen
Bsp. Mir nichts, Dir nichts
2. Aufgaben der Rhetorik
3. Geschichtlicher Abriss
4. Die moderne Rhetorik
5. Erstellung einer Rede
6. Unterschiedliche Wirkungsweisen
einer Rede

8. Modelle
1.1 Begriffserklärung
Überzeugungsmittel nach Aristoteles
ETHOS
Charakter des Redners
LOGOS
Das Argument
altgriechisch = "Redekunst"
Rhetor = Redelehrer
bekannte Rhetoren: Sokrates, Plato, Aristoteles, Cicero
1.5 Allgemeines
Emotionen des Publikums
soll zur Vollkommenheit einer Rede führen
Gestaltung einer Rede
findet sich in mehreren Formen wieder
Informationsrede
allgemeine Rede
politische Rede
Überzeugungsrede
Gerichtsrede
Predigt
Anlassrede
Laudatio
Bestattungsrede
Wissenschaft
Kunstform
Hörerbezug
Äußerer
Innerer
PATHOS
1.5 Allgemeines
3.1. Die griechische Antike
Redefähigkeit liegt in der Natur des Menschen
Erfahrung, Übung und Wissen verbessern Rhetorik
Gute Rede soll nicht:
belehren
berichten
informieren
Sondern: überzeugen
Achtung: nicht überreden!
Dies soll mit guten Argumenten geschehen
griechisch: "Redekunst"
2500 Jahre alt
Rhetorik beschränkte sich auf Prozessreden
kurze Zeit später von Feldherren eingesetzt
besonders wichtig für die Literatur
1.5 Allgemeines
Vergleichbar ist die moderne Rhetorik mit dem Verpacken von Geschenken

Sie lehrt:

-> Das richtige Verpacken
-> Das Schleifen binden
-> Und das Dekorieren

3.2. Das klassische Redeschema
Rede soll Zuhörer bzw. Zuschauer beeinflussen:
Meinungsänderung
Gesinnungsänderung
Eine Tat hervorrufen
Prinzipien:
Einleitung
(Prooimion)

Hauptteil
(Agon)

Schluss
(Epilogos)


1.6 Rhetorik als Wissenschaft
Im Gegenzug entstand die Gelegenheitsrede
Vier-Seiten-Modell (Schulz von Thun)
je spannender man die Rede gestaltet umso:

-> Strahlender funkelt mein
Anliegen
-> Interessanter erscheint es
dem Zuhörer
-> Begehrenswerter wirkt das
erreichen des vermittelten
Zieles
Eisberg-Modell (Freud)
Erfahrungswissenschaft
Entwickelt und verbessert sich durch Beobachtung von Sprechakten
Allgemeine Rhetorik: versucht neue Erfahrung festzuhalten
Angewandte Rhetorik: ist Ausbildung, Übung und Vervollkommnung von Sprechen und Verhalten
dabei wird auf die bewusste Erregung eingegangen, Effekte hinzugefügt, doch der Rhythmus bleibt
Quelle:4augen-modell.com/images/kommunikationsquadrat.jpg
Einführung der Kunstrede
spielt sich nur im Kopf des Verfassers ab
Als Grundlage für die moderne Rhetorik dienen auch heute noch die in der Antike zustande gekommenen Regeln !!!
Die griechischen Gelehrten
Quelle:concepton.de/concepton/images/eisbergmodell.gif
Stimme:
klar und verständlich sprechen
Körper:
selbstsicher und natürlich wirken
Emotion:
engagiert und glaubwürdig auftreten
Redestil:
strukturiert und zielorientiert formulieren
Publikum:
Zuhörer verstehen und überzeugen
Sokrates
Steht für Wahrheit und Überzeugung des Zuhörers im Interesse des Gesprächspartners
Platon
Starker Kritiker der Rhetorik
Ansammlung von Redetricks, um Menschen zu manipulieren
=
Rhetorik ist keine Wahrheitsfindung, sondern die Überzeugung um jeden Preis
Aristoteles
Rhetorik
= Philosophie, die sich nach praktischen Zwecken richtet
Produktionsstadien
Inventio

Dispositio

Elocutio

Memoria

Actio

Idee
Vortrag
Aristoteles' Werk wurde mit der Zeit ergänzt, dazu kamen:

Sprachrichtigkeit
Deutlichkeit
Angemessenheit
Redeschmuck
3.4 Die römische Antike
"Cicero" bekanntester Autor

Cicero gab griechischen Fachausdrücken lateinische Namen

Zählte zu einem ganz normalen Schulfach
3.5. Rhetorik im Mittelalter
Neben Grammatik und Dialektik fester Bestandteil von Bildung

Interpretationen waren beliebt, besonders von der Bibel
Redekunst, war eine Kunst des Predigen oder Briefeschreiben
3.6 Frühe und jüngere Neuzeit
15. Jahrhundert erstmals deutschsprachig

Reden wurden bei Taufen, Hochzeiten oder auch Gratulationen eingesetzt


Ausspruch von Martin Luther
„Wer wohl reden kann, der ist ein Mann. Denn Reden ist Weisheit und Weisheit ist Reden.“
19. Jahrhundert benutzten u.a. Bismarck und LaSalle die Rhetorik als künstlerische Technik
3.7 20. Jahrhundert
Ende des Ersten Weltkriegs, absoluter Höhepunkt der Rhetorik in Deutschland

Funkmedien, wie z. B. Radio, Fernsehen, stellten eine große Herausforderung dar
20. Jahrhundert erschüttert die Rhetorik, durch die Nationalsozialisten und deren Propagandazwecke
Ende des Zweiten Weltkriegs
immer stärker in geschäftlichen Bereichen angewendet, sowohl in der Verkaufstheorie als auch in der Werbung
Redner muss Zuhörer überzeugen,

durch seine Aussage
Die Rhetorik hat eine Doppelaufgabe:
"Kunst und Wissenschaft"
... einen Menschen von seiner Ansicht zu überzeugen
... vom wirksamen Reden
Diese Aufgabe und Theorie der Überzeugung

wurde von Aristoteles ausgearbeitet
"Die Rhetorik stelle also das Vermögen dar, bei jedem Gegenstand das möglicherweise Glaubenerweckende zu erkennen." -Aristoteles
die Kunst des überzeugenden Redens
Wissenschaft von wirksamen Reden
schon früher: Rhetorik als ein auf Politik und Ethik gestütztes System

1.3 Bereiche der Rhetorik
Rhetorik als:
"Technik" der Kommunikation (mündlich, schriftlich)
Medienrhetorik (z.B. Radio)
Bereich der Verständlichkeitsforschung
Argumenationstechnik
Anwendung in der Politik
ein Bereich der Textlinguistik
Analyse von Gespräch und Rede

Gesprächsrhetorik



miteinander Sprechen
Rederhetorik


Sprechen zu anderen
nicht jeder Zuhörer ist gleich, es kommt auf:
den Wissenstand
die Aufnahmefähigkeit
die Wunschvorstellung
des Zuhörers an
1.3.2 Die Rolle des Zuhörers
1.2 Definition
1.3 Bereiche der Rhetorik
1.3.1 Die Rolle des Redners
zu beachten sind:
Körpersprache
Stimme
Augen
Kleidung
Ausstrahlung
Charakter
moralische Einstellung
Sprachstil/Sprechstil
überzeugend
wohlwollend
1.4 Basis einer Rede
1. Stoffsammlung
2. die Gliederung
3. die sprachliche Formulierung
4. die Einprägung der Rede
5. der Vortrag

Wichtig: es zählt nicht nur
was
gesagt wird, sondern auch
wie
es gesagt wird.

- Art und Weise
des Vortrags

- Methoden

- Stilmittel
- Mit der Botschaft überzeugen
Nachricht wird stark durch Signale auf Beziehungsebene beeinflusst.

Achten auf:
Richtigen Tonfall, richtige Gestik und Mimik

Rhetorik = Redekunst
Rhetorik = Kunst der Beredbarkeit
Atem- Übungen:
Das Reden fällt wesentlich leichter






Balance-Übungen:
So kann auch die Haltung zu einer
erfolgreichen Rede beitragen


Stimmhöhen-Übungen:
Die Stimme wird tiefer und Sie selbst ruhiger.
Vermittlung eines ruhigen und kompetenten
Eindrucks.

Klartext-Übungen:
Diese Übungen schonen Ihre Stimmbänder und Sie lernen
Worte klar und deutlich auszusprechen.
Verbal vorgetragene Mitteilung

Im Voraus überlegt

Eine oder mehrere Personen mehrere Personen

Beinhaltet persönlichen Standpunkt/ Meinung & Emotionen

Antwort auf ungestellte Fragen
5.1 Definition
5.2 Im Voraus zu beachten
Anlass

Zielgruppe

Ort und Zeit
Ziel der Rede

Erwartungen der Zuhörer

persönliche Emotionen und Meinung
5.3 5 Schritte zur Rede
Emphase

Verleiht der Rede Herz und Feuer Nachdruck
Um Zuhörer für sich zu gewinnen
9. Übungen zur Rhetorik
Whiteboard
Metapher
Schafft Gemeinsamkeiten zwischen Redner und Publikum
Sprachbilder
Kann als Überleitung dienen
Zur Veranschaulichung
„Eine Rede ist wie eine Liebesaffäre:
Marcello Malpighi, 1628 - 1694
italienischer Anatom
Jeder Dummkopf kann damit anfangen.
Sie zu Ende zu bringen, erfordert einige Geschicklichkeit.“

1. Invention
Brainstorming
2. Disposition
Struktur festlege
3. Elocution
Schreiben der Rede
4. Memoria
Weg zum freien Reden
5. Action
Rede
Meike Schächer, Serena Pardo, Anna Jesser, Bosse Kubach, Sabine Schubert
Gedanken
Assoziationen
Emotionen
Schreiben sie wie sie sprechen !
Stichwortgliederung
Loci-Methode
Visual-Organizer
Sprachrichtigkeit
Prägnanz
Kürze
Einfachheit
Stück für Stück zum Ziel
Publikum an die Hand nehmen
Laut und deutlich sprechen
Wichtige Dinge betonen
Zeit nehmen
Kurze Pausen
Abwechslungsreicher Redesstil
Blickkontakt
Natürliche Gestik und Mimik
- Ebenfalls: Verschiedene Ebenen der
Kommunikation

- Sachebene: nur kleiner Teil der Nachricht

- Beziehungsebene:
nonverbal
, größerer Teil
der Nachricht
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