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Mediendemokratie Deutschland? Mediengesellschaft und Mediatisierung der Politik

5. Juni 2013
by

Natascha Schopp

on 7 June 2013

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Transcript of Mediendemokratie Deutschland? Mediengesellschaft und Mediatisierung der Politik

Mediendemokratie Deutschland?
Mediengesellschaft und Mediatisierung der Politik“ Seminar : Politik / Politische Bildung
Dozent: Prof. Dr. Andreas Brunold
Referenten: Melanie Müller, Natascha Schopp, Daniel Fecker, Tatiana Bruma Mediendemokratie Mediatisierung vs Medialisierung Mediatisierung nach Schulz: Mediatisierung vs. Medialisierung Nach Steinmaurer Medialisierung Bezeichnet den Zustand,
in der unter dem Prinzip der Pressefreiheit alle verfügbaren Medien
politische Aussagen der Parteien, der Regierung, der Opposition und einzelner Politiker wiedergeben,
um die Bevölkerung zu informieren. Mediatisierung bezieht sich auf Veränderungen durch Kommunikationsmedien und deren Entwicklung.

Eine Grundannahme von Mediatisierung ist, dass die technologischen, semiotischen und wirtschaftlichen Merkmale von Massenmedien problematische Abhängigkeiten, Zwänge und Übertreibungen zur Folge haben.
(Schulz 2004, S. 87) Medialisierung ist ein theoretischer Ansatz in der Kommunikationswissenschaft,
mit dem Veränderungen in gesellschaftlichen Bereichen (Sport, Wirtschaft, Politik, …) dadurch erklärt werden,
dass die Kommunikation sich zunehmend an den Zeithorizonten, Selektionsregeln und Rollenvorgaben der Medien orientiert. Mediatisierung oder Medialisierung sind „Schlüsselbegriffe“ der Kommunikationswissenschaft und sorgen generell für einen Bedeutungszuwachs des Fachs, weil sie
auf den sozialen Wandel zielen,
den Medien in diesem Prozess eine Hauptrolle zuschreiben und so
mit Konstrukten wie Globalisierung, Ökonomisierung, Kommerzialisierung oder
Individualisierung konkurrieren Mediatisierung - immer dichtere
technische Vernetzungsgrad
(Gerät, das durch die Verbindung von Internet und Mobilkommunikation entsteht und so „den Einzelnen immer dichter mit dem Mediennetz verbindet“)

Medialisierung - Kontaminierung der Gesellschaft mit Medieninhalten
(die Ausbreitung „medientypischer Verhaltens- und Denkweisen“) Meinungsfreiheit und Medien im Verfassungsrecht Art. 5 Abs. 1 GG:
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Ziel:
- durch Pluralität der publizistischen Organe wird Rationalität und Wahrheitsorientierung im Meinungsbildungsprozess angestrebt
- Äußerung und Gegenäußerung, wechselseitige Korrektur und Kontrolle
- einzelne Organe nicht rechtlich auf Wahrheit verpflichtet
- Recht der Gegendarstellung hinsichtlich Tatsachenbehauptungen
Grenzen/Schranken:
- in allgemeinen Straftatbeständen wie Beleidigung, übler Nachrede und Landesverrat
Art. 5 Abs. 2 GG
Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen
Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. Medienlandschaft Funktionen der Medien Kernfunktion: Mitwirken an der freien,
individuellen, öffentlichen Meinungsbildung

Informationsbeschaffung
+Informationsauswahl

Aufbereitung der Informationen

Kontrollfunktion

Verbindungselement zwischen Regierung und Volk Elemente der Medienlandschaft Internet Politische Blogs
Podcasts
Online-Magazine
Twitter
Soziale Netzwerke
Online- Petitionen Printmedien höchste Zeitungsdichte in Deutschland
pro 1000 Einwohner werden 300 Zeitungen gedruckt
70% der Deutschen lesen täglich mind. 30 Minuten lang Zeitung
Zu Printmedien zählen:
Tageszeitungen
Wochenzeitungen
Zeitschriften Rundfunk besteht aus Radio und Fernsehen

öffentlich-rechtliche Sender
private Sender
Politische Formate im TV:
Nachrichten
Talkshows
Politische Satire
Reportagen Niklas Luhmann Was wir über unsere Gesellschaft,
ja über die Welt, in der wir leben, wissen,
wissen wir durch die Massenmedien.“ Wirkung der Medien auf die Politik
Nach klassischer Demokratietheorie sind Medien neutrale Informationsvermittler“

Grundsätzliche Aufgaben der Medien: Meinungsartikulation, Kontrolle (der Politik), Politische Bildung und Sozialisation

Massenmedien werden selbst zu politischen Akteuren, indem sie z.B. durch Schwerpunktsetzungen und die gezielte Auswahl von Interviewpartnern auf Politik einwirken

Politische Kommunikation ist zum großen Teil medienvermittelt

Medien wählen einen Ausschnitt aus der Realität aus und stellen diesen ganz spezifisch dar

Einfluss der Medien auf Politik auf verschiedenen Ebenen, der Mikroebene (auf den Bürger), der Mesoebene (auf politische Org.) und der Makroebene (auf ganze politische Systeme) Wirkung der Politik auf die Medien Politiker/Parteien machen sich die verschiedenen Auswahlkriterien der Medien zunutze, z.B. durch sog. Pseudo-Ereignisse, also Ereignisse die nur für die Medien stattfinden (z.B. Pressekonferenzen)

Ereignisse werden mit Blick auf die Medientauglichkeit speziell gestaltet (z.B. Wahlparteitage)

Politiker und Parteien machen sich gerade im Wahlkampf die Berichterstattung des Infotainments (Inform. + Unterhaltung) zunutze und wirken
durch die Medien auf die Wählerinnen und Wähler ein Medien als vierte Gewalt?

Herrschaft der Medien?

Schweigespirale

These von der Übermacht der Medien Fazit im Extrem kann Politik subjektiv missbraucht und beeinflusst werden
- Medien müssen Objektivität ihrer Berichterstattung wahren
- Medien visualisieren und stellen Politik für die Öffentlichkeit dar
- Medien schlagen eine Brücke der Transparenz zwischen Politik und dem Wähler
- es herrscht ein deutlicher Anpassungsdruck der Medien auf die Politik
- Medien können Transparenz schaffen- Vertrauen schaffen
- Politik kann dies nützen Gruppenarbeit Erläutert mittels der "Placematmethode""
Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Grenzen
der "Mediendemokratie" Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
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