Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

No Women, No Cry? Rückblick auf ein Seminar zur (De-)Konstruktion des Geschlechts als pädagogischer Herausforderung

Erstellt als Zusammenfassung eines Seminars im Sommer 2012 im Master of Education an der Bergischen Universität Wuppertal
by

Matthias Ruerup

on 29 October 2012

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of No Women, No Cry? Rückblick auf ein Seminar zur (De-)Konstruktion des Geschlechts als pädagogischer Herausforderung

1. Oder richtiger:
Please woman, don't cry! 2. 3. 5. 6. 7. 8. 10. 11. 12. 4. 9. 13. 14. Seminarausschreibung Es soll „in aktuelle (bildungswissenschaftliche) Diskussionen zur Bedeutung der sozialen Kategorie Geschlecht in pädagogischen Handlungskontexten eingeführt werden.“ „Neben der Lektüre von Texten zur Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlecht … Zwei Theorieansätze werden vorgestellt, die beide davon ausgehen, dass die Schein-Identität des biologischen und sozialen Geschlechts einer Personen erst durch Sozialisation und Erziehung erzeugt wird. „Ob ich als Frau oder Mann lebe, ist nicht dadurch entschieden, mit welchem Körper ich einst geboren bin.“ … sind die Studierenden zur eigenen Recherche aufgefordert, um sie interessierende Fragestellungen im Seminarkontext zu vertiefen.“ Aufgaben zur Seminareinschreibung Wer diese Aufgaben nicht bearbeitet, kann nicht am Seminar teilnehmen!
Umgekehrt gilt aber auch: Wer sie bearbeitet – nimmt teil!

Es gibt zwei verschiedene Aufgaben …
Eine mit mehr Spaß für größere Studierendengruppen, die sich auch zwei Mal persönlich treffen können.
Eine mit weniger Spaß für Zweiergruppen, die lediglich Zeit haben sich mehrere Emails zu senden. Oft mit der Doing Gender-Perspektive verbunden sind
auch die weitergehenden normativen Überzeugungen:
Nicht naturgegebene soziale Praxen sind änderbar UND zu ändern, wenn sie gesellschaftlichen Normen widersprechen (Gleichheit) Die Position des sozialen Konstruktivismus (z.B. Doing Gender) ergänzt:
Neben körperlichen Vorsetzungen meiner Wahrnehmung gibt es auch soziale Voraussetzungen, denn der Mensch als soziales Wesen mit Bedürfnis nach Kontakt, Anerkennung, Gruppenzugehörigkeit übernimmt sozial konstruierte Erwartungen (Normen und Regeln) als quasi naturgegebene bzw. als eigene Vorstellungen Der Dekonstruktivismus (z.B. Judith Butler) ergänzt zusätzlich die Annahme:
Neben körperlichen und sozialen Vorsetzungen meiner Wahrnehmung existieren insbesondere sprachlich-kognitive Begrenzungen unserer Wahrnehmung, denn für Menschen existiert BEWUSST, also im Denken, im Reden und letztlich auch im Handeln nur das, für das es auch Worte (symbolische Repräsentationen / Zeichen) gibt.
Full transcript