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Kleiner Mann- Was nun?

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by

Tessa Gazioch

on 22 April 2015

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Transcript of Kleiner Mann- Was nun?

KLEINER
MANN
GLIEDERUNG
• Inhalt des Romans
• Entstehungszeit
• Autor Hans Fallada
• Romanfiguren
• Typisch Roman
• Interpretation der Seite 147
• Schauplätze
• Umsetzung des Romans
• Interpretation der Seite 307
• Bewertung
• Quellen


INHALT
ENTSTEHUNGSZEIT
AUTOR - HANS FALLADA
ROMANFIGUREN
Johannes Pinneberg
Emma "Lämmchen" Mörschel
Mutter: Mia Pinneberg
Vater: Unbekannt
Mutter: Frau Mörschel
Vater: Herr Mörschel
Bruder: Karl Mörschel
Kommunistische Arbeiterfamilie
Prostituierte aus Berlin
Emil Kleinholz
Nazi Lauterbach
Schulz
Kündigung im
Getreidegeschäft
Umzug nach Ducherow,
Vermieterin: Frau Scharren-
höfer
Umzug nach Berlin
Mia Pinneberg
Jachmann

Personalbüroleiter
Lehmann
Keßler
Heilbutt
Meister Puttbreese
Jänecke
"Murkel" (Horst)
PINNEBERGS EIGENSCHAFTEN
kleinbürgerlich
diszipliniert
solide
geht keine Risiken ein
raucht selten
trinkt keinen Alkohol
Vertrauen in andere
Liebe zu Lämmchen:
nicht leideschaftlich
einfach
treu
fürsorglich

Defizite:
Hemmungen
ängstlich
verklemmt
" 'Sie wünschen?' fragt Herr Lehmann sehr kratzig. Pinneberg ist direkt vor den Magen geschlagen. Tiefschlag. 'Ich ... ich dachte ... Herr Jachmann ...' Dann ist es wieder alle, die Luft ist gänzlich weg." (S. 141)
LÄMMCHENS EIGENSCHAFTEN
fröhlich
einfühlsam
praktisch denkend
liebevoll
beherzt
zweckmäßig
aufopfernd
"Es war nicht mehr bloß der Junge für den sie lebte, es war jetzt schon der andere, der Ungeborene, der sie verlangte" (S.222)
Defizite:
naiv
keine Weltoffenheit
SCHAUPLÄTZE
Kleinstadt Ducherow
- Arbeitsplatz Getreidehandel
- Wohnung mit Lämmchen
Berlin
- Arbeitsplatz Warenhaus
Mandel
- Wohnung bei Mutter
- Wohnung im Dachgeschoss
- Wohnung in einer Gartenlaube

TYPISCH ROMAN
BEWERTUNG
Lämmchen
Pinneberg
Familie Mörschel
Mia Pinneberg
Murkel
Jachmann
Beziehung
Mutter
Schwiegermutter
"Vater", Helfer
Helfer
Heilbutt
Kollegen, Freunde
Freunde
UMSETZUNG
- 1967, Spielfilm der DEFA Produktion
- 1933, Spielfilm unter Fritz
Wendhausen
fiel Zesur der Nationalsozialisten zum Opfer
- 1934, "Little Man - What Now?",
amerikanischer Film unter
"Universal Pictures"
- vielfach im Theater
aufgegriffen
• erschienen: 1932, Rowohlt Verlag
• Weimarer Republik :
- 1919- 1932
- 1. deutsche Republik
- "Demokratie ohne Demokraten"
•Literaturepoche:
- Neue Sachlichkeit
QUELLEN
http://www.lektueretipp.de/html/epochen_im_uberblick.html
http://www.literatur-weimar.de/autoren/hansfallada.htm
www.defa-sternstunden.de
http://en.wikipedia.org/wiki/Little_Man,_What_Now%3F_(film)
WAS NUN?
Umzug in eine
Gartenlaube
Kündigung bei Mandel
Vorpommern, 1931: Schwangerschaftstest positiv. Die kleine heile Welt vom Angestellten Johannes Pinneberg und Emma Mörschel steht Kopf. Was nun? Verantwortung, ein Kind, Heirat, Umzug, Geldsorgen...die Realität ist hart, doch Pinneberg und sein Lämmchen halten zusammen und kämpfen sich durch. Mit außergewöhnlicher Liebe und Beharrlichkeit meistern sie, inmitten von Weltwirtschaftskrise, Inflation und Arbeitslosigkeit, die Herausforderungen dieser Zeit. Sie erkennen dabei, dass es weniger um Geld und Profit geht, als um Familie und Liebe. „Kleiner Mann – was nun?“ gibt ein ausführliches Portrait der einzelnen Charaktere und Schicksale der Weimarer Republik und schildert somit auch das Wesen der ersten deutschen Demokratie.
Das Schreiben war für ihn
eine Art "Daseinsbewältigung",
(Silvia Menke), sein großer Traum, seine große Liebe.

- Johannes R. Becher, Grabesrede:
„Es gelang ihm, die Diskrepanz zwischen Kunst und Unterhaltung aufzuheben, man unterhält sich bei seiner Art der Darstellung, die Lektüre bietet Kunstgenuß, es wird immer spannend und anregend […]. Keines seiner Bücher starb je an Langeweile. […] Er war, was den Reichtum und die Vielartigkeit seiner Figuren anbelangt wohl der bedeutendste der lebenden deutschen Erzähler.“
Kapiteleinteilung
- Vorspiel: Die Sorglosen
- Erster Teil: Die kleine Stadt
- Zweiter Teil: Berlin
- Nachspiel: Alles geht weiter
http://www.amazon.de/review/R2ZL0E5C3EK3A0/ref=cm_cr_pr_viewpnt#R2ZL0E5C3EK3A0

http://www.fallada.de/index.php/en/leben-u-werk-en
http://www.lovelybooks.de/autor/Hans-Fallada/Kleiner-Mann-was-nun-65834251-w/rezension/948310095/
http://www.stefan.cc/books/nzuzg/kleiner.html
https://cafenoirblog.wordpress.com/2013/03/08/hans-fallada-kleiner-mann-was-nun-1932/
http://www.grin.com/de/e-book/100392/fallada-hans-ein-schriftsteller-der-weimarer-republik
„Pinneberg wird mystisch und Lämmchen bekommt Rätsel zu raten“
Erzählperspektive
Der Erzähler ist auktorial, benutzt sehr viel Umgangssprache, besitzt eine Art "Kameraauge", er berichtet klar und direkt von allen Erlebnissen.
Die Geschichte vieler wird erzählt, es existiert keine „einzelne“ Hauptfigur, jede Figur ist wichtig und zahlt ihren Teil zum Großen und Ganzem. Über die Vorgeschichte und den weiteren Werdegang der Figuren erfährt man nicht viel oder nur kleinere Details.
Dies sind zwei Zeichen der
Neuen Sachlichkeit
Dass dieses Buch heute, 80 Jahre später, neue Erfolge feiert, ist sicher kein Zufall. Die Globalisierung erzeugt ähnliche Opfer wie einst die erste Weltwirtschaftskrise: Verarmung der Mittelschicht, zunehmende Pauperisierung, Konkurrenzdruck. So gesehen ist dieses Werk zeitlos zu nennen. - Karl Heinz Heidtmann
BEWERTUNG
"Es weint die Würde." - Georg Kausch, nachtkritik
-Äußerst facettenreich, interessant, mit einer großen Spannung geschrieben-
Kapitelüberschriften
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