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Reggio Pädagogik

Pädagogik GK. Ein Referat von Anna-Lena und Eva.
by

Eva Sophie

on 4 November 2012

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Transcript of Reggio Pädagogik

ReggIo PädagogIk 1. Geschichte 2. Begriff 3. Das Bild vom Kind 6. Die Bedeutung von Projekten 4. Die Bedeutung von Identität und Gemeinschaft 5. Die Vorstellung von Bildung und Lernen 7. Die Rolle Erwachsener: Eltern und Erzieherinnen 9. Die Kollegin und das Team:
soziale Aspekte und Vielfalt der Erzieherinnenrolle 10. Der Raum als "3. Erzieher" 8. Pädagogisches Handeln und Gestalten
des Kita-Alltags Geschichte nach der norditalienischen Stadt Reggio Emilia benannt
in den 70er Jahren von den Eltern jener Gemeinde begründet
-> der Lehrer Loris Malaguzzi begründete die Pädagogik mit. Begriff kein ausgefeiltes Theoriemodell, aus dem sich bestimmte professionelle Handlungsweisen für die elementarpädagogische Praxis ableiten lassen
Erziehungsphilosophie, die eine Reihe von Grundannahmen und flexibel handhabbaren Praxiselementen miteinander verbindet. das Bild vom Kind,
die Bedeutung von Identität und Gemeinschaft,
die Vorstellung von Bildung und Lernen,
die Bedeutung von Projekten,
die Rolle Erwachsener,
die Bildungsfunktion von Räumen (der Raum als "3. Erzieher"). Zu nennen sind vor allem Es ist ein Konzept, dass durch
Optimismus
Offenheit und
Ganzheitlichkeit
eine hohe Attraktivität aufweist. Überwindung traditioneller Vorstellung von der helfenden Erzieherin

Vorstellung vom aktiven, die Welt erschließenden Kind, unabhängig von Rahmenbedingungen Das Bild vom Kind Das Kind will
seine alltagspraktische
und soziale
Handlungskompetenz
erweitern. Das Kind als Konstrukteur seiner Entwicklung und seines Wissens und Könnens
wichtigste Gabe: „eifriger Forscher“ Das Kind will
Welt verstehen
und in eine Beziehung
zu sich bringen. Die Bedeutung von Identität und Gemeinschaft Der Entwicklung der kindlichen Identität wird in der Reggio-Pädagogik eine besondere Bedeutung beigemessen. -> Menschenbild: Der Mensch als Mitglied von kooperativen Gemeinschaften
Qualität des Gemeinwesens: Vielfalt der Kompetenzen und Gemeinsinn und Solidarität
Das Kind wird als vollständiger und als sich entwickelnder Mensch betrachtet.
Identität: ein sich im steten Wandel befindlicher Ausdruck von Erfahrungen, kommunikativen und interpretativen Prozessen Identitätsaufbau: Teil des fortwährenden Entwicklungsprozesses -> angewiesen auf aktive Auseinandersetzung mit der sozialen und gegenständlichen Umwelt, auf Kommunikation und Dialog, auf die Konfrontation von Selbst- und Fremdbildern. -> Identität kann nicht gelernt und nicht gelehrt werden. -> Mächtigkeit des Kindes, die jedoch auch zerbrechlich ist - Kinder brauchen Rechte, die sie selber formulieren; sie haben ihren eigenen Rhythmus Die Vorstellung von Bildung und Lernen wechselseitige Durchdringung von
Wahrnehmung, Beziehungsaufbau, Kommunikation, gegenständliche Produktion (Gestaltung) und Dokumentation Der reggianische Bildungsbegriff Beziehungsaspekt "intensive
und
herzliche
Begegnung" phänomenologische Ebene "innerlich
berührt
werden" theoretische Ebene auseinandersetzender Dialog,
Verhandlung "Meine Wahrheit"
ist nur
"eine mögliche Wahrheit" -> verschiedene Wahrheiten
stellen im Grunde Hypothesen
über die Wirklichkeit dar Sinn
- sich der Vorläufigkeit dieser
"provisorischen Wahrheiten"
bewusst zu werden.
- den eigenen Standpunkt verlassen und gemeinsam einen neuen Gesichtspunkt schaffen
nicht einer ganz bestimmten Lerntheorie verpflichtet
reflektiert intensiv die lerntheoretischen Ansätze der letzten Jahre Robert White: "Kompetenzkonzept"
Jean Piaget: Das Lernen als aktive Auseinandersetzung mit der gegenständlichen und sozialen Umwelt
Jerome Bruner: "entdecktes Lernen"; "Repräsentationsebenen"
Bateson, Pierce, Watzlawick, Glaserfeld u.a.: "Paradigma einer konstruktivistischen Weltdeutung und Erkenntnistheorie" Sinnliche Informationen sind Grundlage von kognitiven Deutungen und Emotionen
selektives Imitations - oder Modellernen
Selbsterkenntnis und die Erkenntnis der eigenen Unverwechselbarkeit
Offenheit und relative Pluarlität Die Bedeutung von Projekten -> Projekte als Handlungsform
zur Gewinnung von alltagsbezogenen Fertigkeiten Kindertageseinrichtung muss die Rahmenbedingungen zu sichern.
Aktivitäten werden ermöglicht, stimuliert, begleitet und dokumentiert
neben Projekten: Spielhandlungen; Gemeinschaftshandlungen
Projekte verbinden Subjektivität und Objektivität Alltäglichkeiten der Kita-Praxis; keine Sonderveranstaltung
basieren auf den authentischen Interesse und oft auf konkrete Erlebnisse der Kinder
kann von unterschiedlicher Zeitdauer sein (von zwei Stunden bis zu einem Jahr!)
Zahl der Projektteilnehmer hängt allein von der Interessenbindung der Beteiligten ab -> kann auch nur von einem Kind realisiert werden
-> in länger andauernden Projekten kann die Zahl schwanken neue Akzente durch gegenständliche oder verbale Impulse Ausgangsbasis: Beobachtungen -> Kurzprotokolle, die mit knappen Interpretationen regelmäßig im Team diskutiert werden. Ziel des Austauschs: Verständigung darüber, welche Materialien, Räume, Orte und Impulse die Kinder für die Stabilisierung und Weiterentwicklung brauchen können. => Das Prinzip der freien Wahl der Kinder bleibt unberührt! Das Geheimnis des Erfolgs zentrale Motivation:
das authentische Interesse
der Kinder Beteiligung Erwachsener konzentriert sich auf folgende Handlungsaspekte: "stilles, wohlwollendes Begleiten" der Kinder,
interessiertes Auseinandersetzen über die inhaltliche Bedeutung, über Sinn und offene Fragen der Aktionen der Kinder,
Herausfordern, "einen Abstand einführen zwischen dem, was man [...] verstanden hat, und dem, was vielleicht darüber hinaus möglich oder wünschenswert wäre",
verstärkende und bereichernde Impulse und Ressourcen,
Krisenmanagement. => "pädagogischer Dialog zwischen Kind und Erwachsenen" Grundlage für Sicherheit und Vielfalt des Erzieherinnenverhaltens ist die Team-Kooperation
großflächige Wanddokumentationen und/ oder vervielfältigbare Heftdokumentationen
Erzieherinnen sind für Materialauswahl und Gestaltung der Dokumentationen verantwortlich -> Vielfach werden die Kinder beteiligt Es ist nicht erforderlich, dass Projekte durch das Fertigstellen und Präsentieren von Werken ihren Abschluss finden. Insgesamt vereinigen sich in Projekten der reggianischen oder reggio-orientierten Einrichtungen immer wieder aufs Neue folgende Aktivitätsformen:

sinnliche Wahrnehmung,
exploratives, erkundend-experimentelles Handeln,
Deuten von Beobachtungen,
Nachdenken über Wirkungszusammenhänge,
Aktivieren von Emotionen,
Aktualisieren von Erinnerungen an ähnliche Situationen,
Vernetzen von Wahrnehmungen und inneren Bildern,
Kommunikation über Beobachtungen, Handlungen, Hypothesen und Gefühle,
Darstellen der persönlich bedeutungsvollen Gegenstände und Handlungen sowie der ausgelösten Assoziationen und Phantasien mittels verschiedener Ausdrucksmittel,
Gestalten oder Verändern von Gegenständen als Träger des neu gewonnenen Wissens und der Vorstellungen der Kinder von ihnen persönlich wichtigen Ideen, Personen und Gegenständen. Die Rolle Erwachsener (Eltern / Erzieher) Kinder: Persönlichkeiten voller Energie, haben viele Potenziale -> brauchen sichere emotionale Bindung, um sich entfalten zu können => Malaguzzi: "Recht der Kinder ihre individuellen Fähigkeiten zu verwirklichen und zu erweitern, soziale Kompetenzen weiter zu entwickeln" [...] -> gelingt am besten, wenn Kinder eine stabile Beziehung zu Erwachsenen haben => Malaguzzi: "Dies ist für Kinder wertvoller als die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten." Kinder, Eltern und Erzieher bilden ein Wirkungsgefüge -> alle versuchen eine optimistische Grundstimmung zu halten und eine positive emotionale Beziehung untereinander zu haben KINDER ERZIEHER ELTERN Begleiterin Experten ihrer
Kinder Erzieherin als Begleiterin: sorgt für sozial-emotionales Wohlbefinden -> Kinder sollen Stabilität, Sicherheit, Vertrauen, Kontinuität erfahren Erzieherin als Zeugin: Gesten, Mimiken, Worte des Kindes wahrnehmen und verstehen -> "drittes Ohr / Auge" Erzieherin als Forscherin: Aufnehmen, Verarbeiten, Interpretation des Verhaltens des Kindes pädagogischer Plan: Durch Beobachtung Plan erstellen -> Was braucht das Kind / die Kinder für ihre Entwicklung? => Antwort durch Impulse der Erzieher
nonverbal
verbal => Erzieher befinden sich im ständigen, intellektuellen, emotionalen, experimentellen und kreativen Austausch KINDER ERZIEHER Begleiterin ELTERN AUSTAUSCH Rückmeldung Experten
ihrer Kinder Pädagogisches Handeln und Gestalten des Kita-Alltags Vertrauen: Urvertrauen
Zutrauen Freiheit: "Ein Kind lernt nur dann erfolgreich, wenn es verliebt in den Gegenstand ist. Und Liebe und Verliebtheit verlangt Freiheit" Zeit: äußerer Zeitraum soll zur Orientierung dienen, anderseits flexible Zeiteinteilung durch das Kind Die Kollegin und das Team > soziale Aspekte und Vielfalt der Erzieherin < Beratung der Eltern und im Team KINDER ERZIEHER ELTERN Begleiter AUSTAUSCH Rückmeldung Beraten Austausch Experten ihrer
Kinder Team-Kooperation als Grundlage für Sicherheit und Vielfalt des Erzieherverhaltens Der Raum als "Dritter Erzieher" zwei Hauptaufgaben: Geborgenheit (Bezug)
Herausforderung (Stimulation) Raum auch als erschließbares Umfeld der Kinder (Straßen, Plätze...) Bezug zur Außenwelt wird durch Architektur verdeutlicht RAUM KINDER ERZIEHER ELTERN Impulse AUSTAUSCH Rückmeldung interaktives
dialogisches
Verhältnis interaktives
dialogisches
Verhältnis Austausch Beratung Experten
ihres
Kindes Rückmeldung Räume übernehmen pädagogische "Rollen" Atmosphäre des
Wohlbefindens schaffen Kommunikation stimulieren Ressourcen bereit stellen Impulse geben -> Raumgestaltung an den Bedürfnissen der Kinder orientiert räumliche Vielgestaltigkeit
klare, aber nicht starre funktionale Akzentuierung der Räume
Ressourcen und Impulse für das Stimulieren
Räume werden von Kindern mitgestaltet => "Räume, die 'ansprechend' sind, haben etwas mitzuteilen, vor allem über die Geschichte ihrer Nutzung und über die Personen, die als Gestalter/innen oder Nutzer/innen mit einem Raum verbunden sind" VIelen Dank für eure
AufmerksamkeIt ein Referat von
Anna-Lena und Eva
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