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Hexenverfolgung

Allgemein & als Beispiel Merga Bien
by

Chiara Willhardt

on 18 January 2014

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Transcript of Hexenverfolgung

HEXENVERFOLGUNG
Fazit
Gliederung
Verfahren bei Hexenprozessen
Befragung nach Mitschuldigen
Verurteilung
Hinrichtung
Geständnis
Hexenproben
Verhör
Inhaftierung
Anklage
Daten
* zwischen 1565 & 1570 in Fulda
† Herbst 1603 durch Verbrennung

erste Heirat mit etwa 15/16 Jahren
ca. 1588 : dritte Heirat
19 Juni 1603 : Inhaftierung
Hexenverfolgung allgemein
- Allgemeine Fakten bzw. Entstehung
- Verfahren bei Hexenprozessen
Beispiel : Merga Bien
- Daten
- Familie
- Ehe
- Hintergrundinfo Hexenverfolgung
- Hexenprozess Beschuldigungen
Familie
Tochter eines Gerbers
Vater betrieb ebenso Bauernhandel
Wohlstand
Geldsumme als Mitgift in Ehe

Mutter & Tante ebenfalls hingerichtet
Ehe
3 verschiedene Ehen

zwei der drei Ehepartner & Kinder starben

wohlhabende Männer
erste Ehe
Ehemann :
Wilhelm Franck
- alter Witwer
- starb bald nach der Hochzeit
- Ehe : kinderlos
- hinterließ Barvermögen
zweite Ehe
Ehemann :
Christopher Orth
- Beruf : Kramer
- zwei Kinder
- Mann & Kinder starben
kurz hintereinander,
vermutlich Pest
Mitgift + Barvermögen
= 56 Gulden
dritte Ehe
Ehemann :
Blasius Bien
- Beruf : Schultheiß
- zuerst nur im Dienst,
dann selber Schultheiß
nach Streitigkeiten mit Herren von Schlitz
Aufgabe des Berufes
Rückkehr nach Fulda
Hintergrundinfo :
Hexenverfolgung im Hochstift Fulda

1. Anklage
2. Inhaftierung
vollständig entkleidet und rasiert
Untersuchung nach Hexenmal
Gefangenschaft in Kellern oder Türmen
3. Verhör
gütliche Befragung
Territion
peinliche Befragung Folter
Methoden wie z.B. Streckbank oder Daumenschrauben sehr brutal
unter Folter Geständnisse erzwungen
Friedrich Spee (Kritiker der Hexenprozesse) zu Hexenrichtern: " Ich will euch foltern lassen, und ihr dann mich - so sind wir schließlich alle Zauberer. "
Der Fuldaer Hexenturm
4. Hexenproben

Wasserprobe
Feuerprobe
Nadelprobe
Tränenprobe
Wiegeprobe
5. Geständnis

keine Verurteilung ohne Geständnis
Anwendung der Folter
6. Befragung nach Mitschuldigen
Hexensabbat Treffen von Hexen
folglich Bekanntschaft anderer "Hexen"
Beschuldigung dieser unter Folter Kettenprozesse
7. Verurteilung
8. Hinrichtung
auf Scheiterhaufen lebendig verbrannt
ganze Bevölkerung anwesend
öffentliches Schauspiel zur Abschreckung und Warnung der Zuschauer
Aussage einer beliebigen Person genügend, ohne Beachtung ihrer Glaubwürdigkeit
Richtigkeit, deshalb kein Beweis notwendig
Gründe subjektiv, z.B. Hass
anderer Grund zur Anklage:
Hexe unter Folter Beschuldigung Anderer der Hexerei
Anklagepunkte
Buhlschaft mit dem Teufel
Schadenszauber
Hexensabbat
Teufelspakt
1602 : Fürstabt
Balthasar von Dernbach
erhielt seine Stellung zurück ( nach dem
"Fuldaischen Handel"
)

danach :
Durchführung Rekatholisierungspolitik & brutaler Hexenverfolgungen

Durchführung der Hexenprozesse übertrug er
Balthasar von Nuss ( Hexenrichter )

März 1603 : erste Verhaftungen
Fakten
Anfang : 14 JH
Höhepunkt : 16 - 18 JH Frühe Neuzeit

25.000 Todesopfer
80 % Frauen wegen starkem Frauenhass
Frauen als dumm & verlogen beschrieben, somit leichte Beute für Teufel
Hexenprozess gegen Merga Bien
19. Juni 1603 : Inhaftierung
- Ehemann Blasius Bien klagte
Mandat forderte :
- bessere Haftbedingungen
- !auf keinen Fall Folter!

Herausstellung : Schwangerschaft

dennoch abermals : Inhaftierung & Vehör

LICHTBLICK
keine Erlaubnis, da
FOLTERN IN DER
SCHWANGERSCHAFT VERBOTEN ( geltendes Recht )

kurzzeitige Freilassung
Beschuldigungen
Vergiftung Ehemann & Kinder

Verursachung von Krankheiten

Tod von Tieren Schadenszauber

Teilnahme Hexensabbat

entscheidende Anklage
Ehe mit Blasius Bien 14 Jahre lang kinderlos,
derzeitige Schwangerschaft
nur
Werk des Teufels

gab unter Folter alle Anschuldigungen zu mit den Worten :
Verbrennung im Herbst 1603
Ort : Gerichtsplatz Fulda

hohe Hinrichtungskosten

Beschuldigte Hexen wie Merga Bien entkommen selbst mit Hilfe eines Rechtsspruches kaum aus dem Räderwerk eines Hexenprozesses.
Entstehung
Gründe :
- allgemein : turbulente Zeit
- viele Probleme, Beispiel : Inflation
- verschiedene Krisen
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