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Die Ostpolitik Willy Brandts - Verrat oder Vision ?

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by

Anna Mallm

on 20 May 2015

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Transcript of Die Ostpolitik Willy Brandts - Verrat oder Vision ?

Die Neue Ostpolitik der Ära Brandt
"Politik der kleinen Schritte"
Bewertung der Ostpolitik Brandts
Zur Person Willy Brandt
Agenda

Zur Person Willy Brandt
Vorläufer der Entspannungspolitik
Die Neue Ostpolitik
Fazit außenpolitisches Wirken
Literaturverzeichnis
Die Neue Ostpolitik Willy Brandts
- Verrat oder Vision ?

Rudolf Berg: Deutsche Geschichte von 1800 bis zur Gegenwart Teil 3 Kopiervorlagen für die Oberstufe S. 101; Cornelsen
Wilhelm Matthiessen: Geschichte - pocket teacher Abi Kompaktwissen Oberstufe; Cornelson Scriptor
Vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart; Buchners Kolleg Geschichte Ausgabe B
Peter Merseburger: Willy Brandt 1913-1992 Visionär und Realist ; Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart München
Stimmen zu Willy Brandt: Eine Auswahl zusammengestellt von Dr. Wolfgang Schmidt, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung Berlin, 2013
Wolfgang Schmidt: Die Wurzeln der Entspannung. Der konzeptionelle Ursprung der Ost- und Deutschlandpolitik Willy Brandts in den fünfziger Jahren. In: VfZ51 (2003), S. 521–563
http://www.geschichte-der-sozialdemokratie.de/chronik/persoenlichkeiten-im-fokus/willy-brandt.html (aufgerufen am 26.04.15)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ostblock#/media/File:Cold_war_europe_military_alliances_map_de.png (aufgerufen am 06.04.15)
https://www.ndr.de/info/kniefall105_v-zweispaltig.jpg (aufgerufen am 06.04.15)
http://www.chronik-der-mauer.de/index.php/opfer/Common/Image/field/original/id/23581/width/400 (aufgerufen am 06.04.15)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f6/Bundesarchiv_Bild_183-J0319-0001-010,_Erfurt,_Treffen_Willy_Brandt_mit_Willi_Stoph.jpg (aufgerufen am 06.04.15)
www.youtube.com/watch?v=OYNC1v2UIrg (aufgerufen am 30.04.15)
www.youtube.com/watch?v=GpZv_06XnJU (aufgerufen am 30.04.15)
www.youtube.com/watch?v=JsFbWujw198 (aufgerufen am 30.04.15)
Kindheit und Jugend in Lübeck (1913-1933):
am 18.12.1913 geboren als Herbert Ernst Karl Frahm im Lübecker Arbeiterviertel
bereits mit 16 Jahren Mitglied der SPD
Widerstand und Exil in Skandinavien (1933-1948):
umfangreiche journalistische und politische Tätigkeit im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
politisches Wirken in Deutschland (1948-1974):
1957-1966 Bürgermeister Berlins
1966-1969 Parteivorsitzender der SPD, Außenminister und Vizekanzler
1969-1974 Bundeskanzler der BRD
(Guillaume-Affäre)
1971: Friedensnobelpreis für Ostpolitik
Staatsmann ohne Staatsamt (1974-1992):
ab 1976: Präsident der Sozialistischen Internationale
ab 1977: Vorsitzender der Unabhängigen Kommission
für Internationale Entwicklungsfragen („Nord-Süd-Kommission“)
1979-1983 Mitglied des Europäischen Parlaments
1987-1992 Ehrenvorsitzender der SPD
8.10.1992 verstorben an schwerer Krebserkrankung
Grundlagen der Entspannungspolitik
Die Ostverträge
Zum Zwecke der Aussöhnung in Mitteleuropa
1970: Moskauer Vertrag
1970: Warschauer Vertrag
internationale Friedenssicherung
Gewaltverzichtserklärung
Anerkennung und Unverletzlichkeit bestehender Grenzen Europas
Anerkennung der Grenzen (Oder-Neiße-Linie!)
Verzicht auf Gebietsansprüche
Aussiedlung in Polen verbliebener Deutscher
1973: Prager Vertrag
Ungültigkeit des Münchener Abkommens (1938)
Gewaltverzichterklärung
Verzicht auf Gebietsansprüche
Aufnahme diplomatischer Beziehungen
1972: Grundlagenvertrag
Entwicklung "gutnachbarlicher Beziehungen auf Grundlage der Gleichberechtigung"
Beendigung Alleinvertretungsanspruch
Anerkennung der innerdeutschen Grenzen
Gewaltverzichtserklärung
Austausch von "ständigen Vertretern"
1971: Vier-Mächte-Abkommen über Berlin
Bindung West-Berlins an BRD (=diplomatische Vertretung)
--> Transitabkommen mit DDR
Kniefall von Warschau
- 07.Dezember 1970 -
"Dann kniet er, der das nicht nötig hat, da für alle, die es nötig haben, aber nicht da knien - weil sie es nicht wagen oder nicht können oder nicht wagen können. Dann bekennt er sich zu einer Schuld, an der er selber nicht zu tragen hat, und bittet um eine Vergebung, derer er selber nicht bedarf. Dann kniet er da für Deutschland"
(Hermann Schreiber im "Spiegel")
Treffen Brandts und Stophs in Erfurt - März 1970
Erster Besuch eines Bundeskanzlers in der DDR
MOTTO: "Wandel durch Annäherung"
begeisterte DDR-Bürger
Fazit:
internationalen Frieden vorangetrieben
den Weg zur Wiedervereinigung weiterbestritten
Die Welt (1970): „Brandt betreibt Ostpolitik nicht nur dem Zwange gehorchend, sondern auch aus Passion. Die europäische Friedensordnung ist für ihn ein moralisches Postulat, eine Art Wiedergutmachung nach Osten hin.“
Aktuelt (1970): „Er repräsentiert das Beste des modernen Deutschlands. Er ist die Personifizierung einer Haltung, die mit dem Fall der Weimarer Republik unterging, als sie sich noch im Entwicklungsstadium befand: eine echte demokratische Haltung.“
The Daily Telegraph (1970): „Von dieser Seite des Kanals aus gesehen, hat es niemals einen besseren deutschen Kanzler gegeben als den, (…) Seine antinazistische Vergangenheit, sein tapferes Auftreten als Regierender Bürgermeister von West-Berlin in kritischen Jahren und seine beständige Würde haben ihm allgemeine Achtung verschafft.“

Rheinischer Merkur (1970):
„Brandt hat mit der Unterschrift am 7.12.den im Potsdamer Abkommen von den vier Siegermächten offengehaltenen Verhandlungsfrieden weggeschenkt, der unter Konvertierung der Rechtstitel zur europäischen Öffnung der Grenzen führen sollte.“
Entspannung
Normalisierung der Verhältnisse:
Passagierscheinabkommen
Treffen in Erfurt

BEZIEHUNGEN AUFRECHTERHALTEN!
Bilanz:
Anerkennung des status quo nach 1945
erste Maßnahmen zum Fall des Eisernen Vorhangs
verbesserte & weitere Beziehungen
Weiterführung von Schmidt & Kohl
--> Gratwanderung
Rainer Barzel bezüglich Moskauer Vertrag:
(...) Ich war bereit zu Verständigung, ich war bereit zu einem vorläufigen Abkommen (...), aber wir waren nicht bereit auf die deutsche Einheit und unser Selbstbestimmungsrecht zu verzichten und darauf hat es sich da zugespitzt.
50er: Ära Adenauer - "Verständigungspolitik"
Berlin-Krise (1958), Mauerbau (1961), Kuba-Krise (1962) --> vorsichtige Kontaktaufnahme
1963: Brandt/Bahr Vorträge in Tutzingen = erstmals langfristig geplante Politik
Internationale und nationale Unruhen
"Verzichtspolitik"
"Ausverkauf deutscher Interessen"
Slogan der Vertriebenenverbände:
"Die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie ist ein Verbrechen an Deutschland"
The European (2015): "Es begann der allmähliche Abbau von Denkstereotypen, die dem gegenseitigen besseren Kennenlernen im Wege gestanden hatten – und zwar auf beiden Seiten"
Literaturverzeichnis
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