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Portfolio-Prüfung ll Kunstpädagogik

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by

Emanuel Vieira da Silva

on 3 May 2017

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Transcript of Portfolio-Prüfung ll Kunstpädagogik

Portfolio-Prüfung ll Kunstpädagogik
Referent: Emanuel Vieira da Silva
Dozent: Dr. Preuss
WiSe 14/15
Bm4

Kreativitätsforderung im Kunstunterricht
Seminare
Kunst im Kunstunterricht
Lehrender: Dr. Rudolf Preuss
Gerhard Richter, Ema-Akt auf einer Treppe, 1966, Öl auf Leinwand, 200 x 130 cm
Exkursion // Museum Ludwig, Köln
theoretische Texte

konkrete Unterrichtsbeispielen

kunstdidaktische Positionen wurden im Plenum besprochen und erörtert

Wie und welche Kunst wird im Kunstuntericht behandelt?
Exkursionen ins Museum Ludwig

Präsentation eines ausgewählten Kunstwerks

Wie kann man den Künstler den Schülern Nahe bringen?
Das habe ich gelernt:

Lebenswelt der Schüler berücksichtigen und davon ausgehen

Funktion des Kunstwerks


„Die Konformität der Schülerergebnisse in den Fluren der Schulgebäude, die sich solcher Außenlenkung verdankt, ist ein untrügliches Zeichen für verfehlten Unterricht“
( Barth, W. 2000)
Gab es solche Phänomene in meinem Unterricht?
JA!

Zerlegung von Aufgaben in ihre Einzelteile

rezepthaftes Arbeiten


Arbeitsweise widerspricht klar dem Ehrenfels-Kriterium der
Übersummativität
Kreativitätsförderung
im Kunstunterricht
Kreative Ergebnisse frei von jeglicher Konformität
Warum ist es wichtig, die Kreativität von Kindern zu fördern?
Was ist Kreativität?
Was sind kreativitätsfördernde/ kreativitätshemmende Maßnahmen?
"Dokumentations-Portfolio"
Was ist Kreativität?
„Kreativität ist die Fähigkeit des Menschen, sich einerseits an vorhandene Lebensbedingungen anzupassen, andererseits verändernd auf Lebensbedingungen einwirken zu können, indem „Neues“ entdeckt, entwickelt, erschaffen, produziert wird oder „Altes“ verändert, weiterentwickelt oder modifiziert ist“
(Braun, D. 2001)
lateinischen "creare"
schaffen
,
erschaffen
, zeugen, gehören

bedeutet etwas
Schöpferisches
,
Schöpfung
, etwas "
Neues
" erschaffen

Kompetenz
, über die jeder Mensch verfügt
kann
gefördert
, bzw.
gehemmt
werden
braucht
institutionellen Rahmen
der Schule

Mut zum
Ungewöhnlichen, Unkonventionellen, Unplanbaren

Experimente
, die gelingen, aber auch fehlschlagen können

Durchhaltevermögen

Kontakt
und
Kommunikation

Bildung
Mit der Förderung der kindlichen Kreativität verfügen Pädagogen
über einen
Bildungsansatz
, der sich auf
andere Bildungsbereiche

übertragen lässt.
Haltung
entdeckendem
und
forschendem
Lernens

Eigenständiges Lösen
von Aufgaben- und Problemstellungen.

Kreativität als
kindliches Potenzial
sollte gefördert werden
unterstützt Entwicklung einer kreativen Persönlichkeit

autonom
und verantwortlich denkende und
handelnde Persönlichkeit



Kreativität ist ein wichtiges Instrument der Lebensbewältigung
selbstständiges Problemlösen
Kreativität= Problemlösungskompetenz
„Jede Problemlösungskompetenz erfordert vom Menschen ein Mindestmaß an kreativem Denken, wenn die Lösung des Problems neu ist, dann handelt es sich um kreative Kompetenzen."
(Guildford, 1960)
alle Menschen brauchen für ihre
individuelle
und
berufliche

Lebensgestaltung
Kreativität
Probleme, bei denen man sich nicht auf eigene oder

fremde Wissensbestände
zurückgreifen kann

neue Denk-und Handlungsstrategien
müssen entwickelt werden

Vorstellungskraft
,
erfinderisches Denken
neue
Handlungsstrukturen
ermöglichen Lösung
kreatives Denken
Kreativität= Divergentes Denken
Fähigkeit, in
verschiedene Richtung
zu denken & versch. Lösungen zu suchen

solange mit einem Problem auseinanderzusetzen,
bis alle Lösungsmöglichkeiten erschöpft sind

Durchhaltevermögen Frustationstoleranz

wichtig

Förderung von Kreativität
muss ein wichtiges pädagogisches Ziel werden und als Bildungsaufgabe ernst genommen werden“
(Braun, D. 2001)

Ansätze der Kreativitätsförderung
Hany (1999)
kreativitätshemmende Tendenzen
kreativitätsfördernde Tendenzen
Druck durch Konformität

Bestrafung eines von der Norm abweichenden Verhaltens

spöttische Kommentare von Erwachsenenwelt

Intoleranz gegenüber spielerischen Verhaltens

Einengende Aufgabenstellungen
Zerteilung in Teilaufgaben
Aufbau von Selbstvertrauen durch Ermunterung

selbstständigen Lernens und eigene Bewertung von Leistungen

Förderung der Interesse von Kindern

Ermutigung zum Experimentieren

Impulse aus dem Umfeld

Durch Zuwendung stärken

Schüler als (lernenden) Autor anerkennen

Offenheit des künstlerischen Problems
Schüler als (lernender) Autor
(Walther Barth)
Kinder verfügen über ein
mehr oder weniger differenziertes Können
.

Kunstunterricht keine vorbest. Zeichnen- oder Gestaltenlernen gibt

reines Vermitteln von definitem Schulwissen ist
nicht primäres Ziel


keine fremde Sprache lernen

eigene weiterentwickeln
& differenzieren

Im Zentrum:
selbsttätiges ästhetisches Handeln & Denken
, nicht der Wissenserwerb

Fachliches Lernen & die damit verbundenen Aufgaben im Kunstunterricht muss verbunden werden mit der Möglichkeit der „
Selbstdarstellung
des noch sich selbst
suchenden Subjekts
(Lämmermann, G. 1993)


Je mehr der Schüler in seiner
Autorschaft
verstanden wird, desto
wertvoller
&
kunstangemessener
werden seine Erfahrungen, desto tiefer sein verstehen.
Ziel des Unterrichts
Wie kann man dem lernenden Autor im Unterricht Anregung, Begleitung und Assistenz anbieten?
Gedanke einer Lernzielorientierung

Planung und Steuerung von Unterricht Offenheit und Unbestimmtheit

Künstlerische Probleme : offene, schwach definierte,

Künstlerische Prozesse sind vieldeutig auffassbar
gestalterische Freiheit

dialektisch: kreatives Denken zur Problemlösung notwendig
"dialektische Probleme"
Ordnen des künstlerischen Problems:

1.
Initialphase

2.
Produktionsphase

3.
Reflexionsphase
Beispielaufgabe: Pinzelzeichnung, "Nebelgespenster" // Klasse 4
Materialien/Verfahren
: Schwarzes Topnpapier DIN A 2, Schultempera (schwarz & weiß), Borstenpinsel Gr. 16, Karton 20x30 cm als Mischpalette; flächige Pinselzeichnung

Künstlerische Elemente
: Unregelmäßige Flächen, versch. Stufen der Helligkeitsskala

Künstlerische Mittel
: Helligkeitskontrast dominant,
Ausdehnungskontrast nachgeordnet beteiligt

Kompositionelle Prinzipien
: Verzicht auf Anregung zur kompositionellen Strukturierung für einen von Zufällen inspirierten zeichnerischen Prozess

Motiv
„Nebelgespenster“

Beabsichtigte Wirkung
: Vorübergehndes „Auftauchen“ von unbestimmten Gespenstergestalten (mit Assoz. Zu Menschen & Tiergestalten) aus sich verändernden unregelmäßigen Fleckensetzung
Ambivalenz der offenen Flächenstruktur, lesbar als Nebelfetzen oder als Teile von Gespenstern
Offenheit bzw. Geschlossenheit der Problemstruktur
Begrenzende Wirkung gehen lediglich von der Einschränkung des verwendeten Materials aus

Problemstruktur sehr offen

phantastisches Motiv

verfahrensbedingte Zufälle
Lernziele
Die Schüler sollen
Erfahrungen gewinnen im diff. Ausmischen vieler Zwischentöne der Helligkeitsskala

einen unregelmäßigen Fleckenzusammenhang strukturieren

den zeichnerischen Prozess durch überdeckende Veränderungen in Gang halten

ihr Blatt drehen und auf dem Wege projektiven Hineindeutens Gespenstergestalten auffinden

diese Gestalten durch sparsame gestalterische Eingriffe deutlicher hervorheben
1. Initialphase

Funktion,
ästhetischer Praxis

anzuregen

nicht
Wissensvermittlung
steht im Vordergrund

Anstoßen eines Prozesses
, ein Ingangsetzen einer künstlerischen Aktivität


Medium
der Problemvermittlung ist die
Sprache

neues Verfahren:
Geräte befühlen, vertraut machen,
Manipulationen experimentell erschließen
Unterrichtsbericht:
fließender Übergang
zwischen Initialphase & Produkionsphase

Aufgabenstellung noch bewusst
offen und vage


Schüler
erwägen selbstständig
über die bildnerischen Umsetzung


selbstständige Finden
einer Strategie

Teil der
Freiheit des Schüler & der Autorschaft

gut geplante Initialphase kann
kreativitätsfördernd
wirken
kreatives Klima
2. Produktionsphase:
Prozess kann man mit
Zwischenimpulsen
unterbrechen, um eine
differenzierte Betrachtungsweise
auf das Bild zu erlauben









Kurfristige Unterbrechung
ist wichtig, um Distanz von der Arbeit zu gewinnen & die Blickrichtung zu ändern

Es entstanden Bilder von
erstaunlicher Unbestimmheit
, die dem Betrachter erlaubten, seine Gespenster in versch. Varianten zusammenzusuchen
3. Reflektion
Einführung in die Kunstpädagogik
Lehrender: Torsten Meyer
Überblick über die Kunstgeschichte bzw. Kunstpädagogik
Anhand von Referaten:
Übersicht über die Geschichte der Kunstpädagogik bzw. der Kulturgeschichte gegeben

Einfluss der jeweiligen kunstgeschichtlichen Epoche auf die Kunstpädagogik

Kunst sollte in einem gesellschaftlichen, zeitlichen und kulturellen Rahmen gesehen werden

dOCUMENTA & BuKo
Perspektiven auf eine zeitgemäße Kunstvermittlung. Mit Museumsexkursionen
Lehrende: Dr. Maike Aden
Museumspädagogik
anhand von theoretische Texten und Kurzreferate

Schule und Museum - Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier Lernorte

Kennzeichen der unterschiedlichen Lernorte

Vehalten der beiden Institutionen in ihrem jeweiligen Zustand, zu ihren Strategien und zu ihren Möglichkeiten

klassische Museums-Führung "Frontalunterricht im Gehen"

zahlreiche Exkursionen bzw. Museumführung
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Literatur (Auswahl)
Barth, Walter 2000: Kunstbetrachtung als Wahrnehmungsübung und Kontextunterricht, Hohengehren

Barth, Walter 200: Der Schüler als (lernender) Autor im Kunstunterricht, Hohengehren

Ebert, Wilhelm 1973: Kreativität und Kunstpädagogik, Düsseldorf

Gunter, Otto 1964: Kunst als Prozess im Unterricht, Braunschweig
Kreativität
Kreativitätsförderung
kreativitätsanregender Unterricht
kreatives Denken
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