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Schizophrenie

Paranoid-halluzinatorisch
by

Lisa Schenke

on 6 January 2013

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Transcript of Schizophrenie

Schizophrenie

supportiv
regelmäßig stützende Zuwendung des Pflegepersonals
Hilfe bei aufkommenden Ängsten und Schwierigkeiten in der Bewältigung des Stations- und Lebensalltags
kognitives Training gegen Konzentrationsstörungen
psychoedukative Gruppen
aktivierende und strukturierende Begleitung
pflegerisch angewandte Therapieformen für Aktivierung wichtig
Ergänzung durch Sport, Ergo- und Arbeitstherapie Therapie - Wahnideen/Halluzinationen ernst nehmen
-> in der Realität bleiben
-> nicht über Realitätswert der Wahnvorstellungen streiten
-> Einigung: Konsens im Dissens > Pfleger hat kein "Theater" gespielt

- Klient ablenken mit unverfänglicheren Themen > Ernst nehmen <=> Wahninhalte nicht verstärken
-> z.B. Hobbies, Sport, persönliche Interessen

- Klient äußert über Wahn sprechen zu wollen > !Jederzeit auf Wunsch eingehen!
-> nicht durch konkretes nachfragen in paranoiden Erleben bestärken
-> Gespräch über Akutphase kann erleichtern
-> geschützter Rahmen; professionelle Anleitung
-> Angst + Erregung = Affektausbrüche
-> im Alltag bei neutralen Gesprächen bleiben

Beachte: Aktivität = rasche Ermüdung
-> Überforderungen physisch/psychisch vermeiden Pflegeschwerpunkte Ein Mensch mit Schizophrenie ist nicht gleich ein Mensch mit einer Behinderung Schizophrenie und Menschen mit Behinderung
-Betroffen sind ca. 1% in der Lebensprävalenz. (1 Person von 10.000 Menschen erkranken pro Jahr)

-Frauen sind meist zwischen 25 und 30 Jahren betroffen.

-Männer meist zwischen 20 und 25 Jahren betroffen. Begriff ICD 10: F20 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie:

- häufigste Schizophrenie Form
- dauerhafte, oft paranoide Wahnvorstellung, meist begleitet von akustischen Halluzinationen

und anderen Wahnvorstellungen

-->Verfolgungswahn, Beziehungswahn, Abstammungswahn, Eifersuchtswahn


-Stimmen, die bedrohen oder Befehle geben, oder nicht verbale, akustische Halluzinationen

(auch genannt Akoasmen) -> Brummen,Pfeifen oder Lachen


- Geruchs- oder Geschmackshalluzinationen, sexuelle oder andere Körperhalluzinationen,

optische Halluzinationen sind selten (lassen eher schließen auf Hirnorgarnisches Psychosyndrom)


-Denkstörungen können auftreten, sind aber nicht mit typischen Wahngedanken oder

Halluzinationen zu vergleichen.

Affekt ist meist weniger verflacht als bei anderen Formen der Schizophrenie. Allgemeine Symptome: Weitere Symptome können sein:

-Störung der Stimmung, Reizbarkeit, plötzliche Wutausbrüche, Furchtsamkeit und Misstrauen
-F20 muss erfüllt sein.
-Zusätzlich müssen Halluzinationen und/oder Wahn im Vordergrund stehen.
-Die Symptome müssen mindestens 1 Monat anhalten um eine Diagnose erstellen zu können. Diagnositsche Leitlinie: Epidemiologie: fehlende Krankheitseinsicht --> Hauptproblem
Medikamentöse Therapie, Psychotherapie und Soziotherapie immer in Kombination Nathalie Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell (Diathese-Stress-Modell)
Hauptsäule der Therapie
Anwendung von Neuroleptika (werden auch zur Langzeitbehandlung und Rezidivprophylaxe eingesetzt)
Wirkung auf die Positivsymptome
bei Angstzuständen zusätzlich Tranquilizer Medikamentöse Therapie Psycho- und Soziotherapie 1. ICD- 10 (von Kassi)
2. Weitere Formen der Schizophrenie (von Nathalie)
3. Epidemiologie (von Kassi)
4.Strucktur nach Vetter mit Versuch (von Stina)
5. Therapie (von Gesa)
6. Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell (Diathese-Stress-Modell) (von Lisa)
7. Pflegeschwerpunkte (von Stina)
8. Vorgänge im Gehirn (von Gesa)
9. Angehörigenarbeit (von Lisa)
10. Exkurs Menschen mit Behinderung (von Nathalie)
11. Quellenverzeichnis (von Nathalie) Inhaltsverzeichnis Weitere Formen der Schizophrenie Meist tritt eine Symptomgruppe im Erkrankungsbild gegenüber anderen Symptomen in den Vordergrund. Dementsprechend werden folgende Unterformen unterschieden:

Paranoide Schizophrenie (F20.0): Sie ist die häufigste Form und durch Wahnerleben sowie meist akustische Halluzinationen gekennzeichnet. Betroffen sind Denken und Wahrnehmung.

Hebephrene Schizophrenie (F20.1): Die affektiven Störungen stehen im Vordergrund. Meist beginnt diese Form der Schizophrenie zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr. Typische Symptome sind inadäquater Affekt, Albernheit, formale Denkstörung, Ziel- und Planlosigkeit.

Katatone Schizophrenie (F20.2): Ausgeprägte psychomotorische Symptome, wie katatoner Stupor und katatone Erregung sind vorhanden.

Undifferenzierte Schizophrenie (F20.3): Die Kriterien einer Schizophrenie sind erfüllt, aber eine Zuordnung zu den Unterformen F20.0 – F20.2 gelingt nicht.

Schizophrenes Residuum (F20.5): Chronischer Zustand, der sich nach langjährigem Verlauf einer Schizophrenie einstellen kann und im Wesentlichen durch negative Symptome, wie Affektverflachung, Interesselosigkeit, mangelnde Kommunikation, Vernachlässigung des äußeren gekennzeichnet ist.

Die an Schizophrenie erkrankten Personen weisen Vunerabilitätsindikatoren als stabile Merkmale auf, die genetisch übermittelt, oder in der Embryonalentwicklung erworben wurden.
Komponenten der Vulnerabilität (Anfälligkeit) sind Dysfunktionen der sozialen Wahrnehmung, suboptimale kognitive Leistungen des Gehirns.

Man geht davon aus, dass angeborene und umweltbedingte Faktoren zusammenwirken müssen, damit es zu einer Schizophrenie kommt. Die Erbanlage alleine oder Umweltfaktoren alleine lösen in der Regel keine Schizophrenie aus.

Als Stressfaktoren kommen belastende Lebensereignisse, überstimulierende soziale Umgebung, unzureichendes psychosoziales Netzwerk und ein emotional (feindselig, kritisch oder überfürsorglich) belastendes Familienklima in Frage. In solchen Situationen kommt es zur Überforderung die ihrerseits wieder zu anwachsender Stressbelastung führt, bis zum Zusammenbruch der Funktionen und zum Auftreten von Symptomen.

Durch Coping- oder Bewältigungsverhalten besteht die Möglichkeit die Stressbelastung so weit zu reduzieren, dass das Erkrankungs- oder Rückfallrisiko vermindert wird.

Bewältigungsstrategien sind alle Versuche einer Person, ihre Krankheit wahrzunehmen, zu erklären, sich rational vernünftig zu verhalten mit dem Ziel, die Heilungschancen zu verbessern und Verschlimmerungschancen zu vermeiden.

Negative Strategien wäre das Vermeiden emotionaler Konflikte und soziale Kontakte zu meiden. Somit wäre der soziale Rückzug teilweise eine Bewältigungsstrategie und nicht ein Symptom. Was können Angehörige tun?
Für die Genesung eines Schizophrenie-Kranken ist der richtige Umgang mit ihm besonders wichtig. Es gilt:

den Betroffenen nicht unter/überfordern
den Betroffenen zum Handeln motivieren (Therapie)
Wohnverhältnisse verändern (Betreutes Wohnen...)


Um als Angehöriger damit umzugehen:

Fachlicher Rat von Ärzten und dem Psychiater
Angehörigengruppen, die durch psychiatrisch-psychotherapeutische Kliniken, Gesundheitsämter und Volkshochschulen vermittelt werden Kassi Nathalie Kassi Stina Stina Gesa Lisa Stina Gesa Lisa Quellenverzeichnis: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinkrankheit/show.php3?p=7&id=50&nodeid=24

http://www.navigator-medizin.de/schizophrenie/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zur-schizophrenie/umgang-mit-schizophrenie-patienten/401-wie-koennen-angehoerige-und-freunde-einem-schizophreniekranken-helfen.html

Urban & Fischer, Pflege konkret, Neurologie, Psychiatrie, Grunst u. Sure (Hrsg.), 4. Auflage, S. 273

http://www.segawa-dystonie.de/img/img13.png (Grafik)

http://www.aerztezeitung.de/img.ashx?f=/docs/2012/02/14/330_0008_3577962_027a0801-AH.jpg&w=300

ICD 10 Nathalie Gesa Karck, Stina Stelzner, Kassandra Machlitt, Nathalie Niemann, Lisa Schenke
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