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Mütter des Grundgesetzes

Art. 3 Abs. 2 Männer und Frauen sind gleichberechtigt
by

Werte u. Normen

on 12 June 2013

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Transcript of Mütter des Grundgesetzes

„Im Parlamentarischen Rat ist die
deutsche Frau zahlenmäßig viel zu gering
vertreten. Das Grundgesetz muss aber den
Willen der Staatsbürger, die überwiegend
Frauen sind, widerspiegeln.“
Frieda Nadig 1948
aus: Die neue Zeitung, 25.9.1948
,,Der klare Satz: , Männer und Frauen
sind gleichberechtigt ´ ist so eindeutig,
dass wir ihn nicht negativ zu umschreiben
brauchen"
Elisabeth Selbert 1948
im Parlamentarischen Rat
Helene Wessel - die Unbequeme
Mütter des Grundgesetzes
Art. 3 Abs. 2 Männer und Frauen sind gleichberechtigt
Helene Weber - Die Netzwerkerin
Elisabeth Selbert - Die Texterin
Frieda Nadig -
die Umsetzerin
Biografie
11.12.1897 Geboren als Friederike Charlotte Louise Nadig Vater Wilhelm Nadig, Tischler, Mitglied des Preußischen Landtags(SPD)
1913 Eintritt in die Arbeiterjugendbewegung in Herford
1920-1922 Besuch der Sozialen Frauenschule in Berlin
1922 Jugendfürsorgerin im Bielefelder Wohlfahrtsamt. Ehrenamtlich für die Arbeiterwohlfahrt(AWO) aktiv.
1929-1933 Mitglied im Westfälischen Provinziallandtag
1933 Aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufbeamtentums“ aus dem öffentlichen Dienst entlassen
1946-1966 Hauptamtliche Bezirkssekretärin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Westfalen-Ost
1947-1950 Mitglied des Landtags in Nordrhein-Westfalen
1948-1949 Mitglied des Parlamentarischen Rates, Grundsatzausschuss
1949-1961 Abgeordnete des Deutschen Bundestages (SPD)
14.8.1980 In Bad Oeyenhausen gestorben
setze sich aktiv für die Aufnahme des Gleichberechtigungsartikels ein.
engagierte sich für gesetzlich verankterte Lohngleichheit von Männern u. Frauen.
Versuch scheiterte
forderte gesetzliche Gleichstellung unehelicher mit ehlichen Kindern.
nicht explizit im Grundgesetz aufgenommen
es hieß im Art 6. Abs. 5:
„Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.“
die notwendige Reform des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) machte den Aufwand der Umsetzung lang, steinig und außerordentliche anstrengend.
Wirken - Frieda Nadig
Wichtige Bereiche der Umsetzung waren alle Bestimmungen über den:
„Stichentscheid“ des Mannes
Fragen der Sozialordnung
Fragen des Staatsbürgerrechts der Frauen, die mit Ausländern verheiratet waren
Arbeitete an den Voraussetzungen, die Not der Vetriebenen und Kriegsopfer zu lindern.
Ehrungen - Gedenken
1961 Großes Bundesverdienstkreuz
1970 Marie-Juchacz-Plakette
„Bei der Verkündung des Grundgesetzes und des in ihm enthaltenen Art. 3 ging eine freudige Bewegung durch die Reihen der Frauen“
Frieda Nadig, Bundestagsrede am 27.11.1952
Biografie - Helene Wessel
6.7.1898 geboren in Dortmund
1915-1928 Parteisekretärin der Zentrumspartei in Deutschland

1949-1953 Mitglied des Deutschen Bundestages (Zentrumspartei)
- Parteivorsitzende (erste Frau an der Spitze einer Partei)

1951 Austritt aus der Zentrumspartei

1952 Gründung der Gesamtdeutschen Volkspartei

1957 Übertritt zur SPD

13.10.1969 in Bonn gestorben
Wirken - Helene Wessel
Hauptthema: gesetzlicher Schutz von Ehe und Familie
- Ablehnung des Grundgesetzes 1949: Es fehlen notwendige
Grundgesetze, vor allem mehr Volksabstimmungen und die
Formulierung des Elternrechts als Naturrecht.

gesetzlicher Schutz von Müttern
- Grundgesetz Abs. 4, Art. 6:
"Jede Mutter hat den Anspruch auf den Schutz und die
Fürsorge der Gemeinschaft"

Engagement Frauen für Politik zu interessieren und für
eine politische Laufbahn zu motivieren
Ehrungen
Bezeichnung als "Mutter des Grundgesetzes"
Verleihung des Bundesverdienstkreuz 1965 durch
Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier
Art. 3 Abs. 2
Männer und Frauen sind gleichberechtigt
Letztentscheidungsrecht des Ehemannes gestrichen
Versorgungspflicht des Ehemannes bleibt bestehen
Frauen dürfen ihr in die Ehe eingebrachtes Vermögen selbst verwalten
Das Recht des Ehemanns, ein Dienstverhältnis seiner Frau fristlos zu kündigen, ist aufgehoben
Die Frau hat das Recht, nach ihrer Heirat ihren Geburtsnamen als Namenszusatz zu führen
Die väterlichen Vorrechte bei der Kindererziehung sind eingeschränkt.
„Jede Mutter hat den Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.“

- Grundgesetz Abs.4, Art. 6
Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau trat am 1. Juli 1958 in Kraft.
Biografie
19
Elisabeht Selbert - Wirken
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Ehrungen - Gedanken
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