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SE Text und Diskurs

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by

Melanie Kashofer

on 27 June 2013

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Transcript of SE Text und Diskurs

Präsentation
SE Text und Diskurs
Textanalyse und Textsorten
Diskurs
Diskursanalyse
Boulevard- vs. Qualitätsjournalismus
Fekter: "Griechen aus der Hängematte geflogen"
Analysebeispiel eines Diskursfragments
Die Konstruktion unserer Realität/en
Qualitäts-und Boulevardjournalismus
Melanie Kashofer, Julia Stockenhuber, Katharina Vogt, Julia Wiener
Julia Wiener und Melanie Kashofer
Linguistische Textanalyse
Textsorten
und Objektivität
Julia Stockenhuber
Das Verhalten österreichischer Printmedien bei der Berichterstattung von Terroranschlägen
Die Rezeption der Papstwahl 2013 in unterschiedlichen österreichischen Medien
Wer berichtet wie?
Finanzministerin Maria Fekter und
die Griechenland-Krise in den österreichischen Medien
Die Berichterstattung über die
EU-Erweiterung 2004 in renommierten deutschsprachigen Zeitungen und in der Boulevardpresse
10.06.2013
Medienkommentar
Makrostruktur
Mikrostruktur
„Der Emittent gibt dem Rezipienten zu verstehen, dass er ihn dazu bewegen will, eine bestimme Einstellung einer Sache gegenüber einzunehmen (Meinungsbeeinflussung) und/oder eine bestimmte Handlung zu vollziehen. (Verhaltensbeeinflussung).“
(Brinker 2010:101) >> appellativer Texttyp
* Titel, der neugierig macht
* Name der/s Kommentator/in
* Anlass - aktuelle Ereignisse
* Hintergrund, Analyse
*Appell!
„Eine subjektive, perspektivische Sicht ist nicht nur toleriert, sondern erfordert.“ (Burger 2005:215)
Emotionalisierende Stilmittel
in Syntax und Lexik:
* rhetorische Fragen
* unvollständige Syntax
* viele bildhafte Ausdrücke >
Methapern, Idiome
* stark konnotierte Wörter
* Bewertungen
* Mischung der Stilebenen
Medienbericht
„Der Bericht ist der Haupttyp informationsbetonter Texte.“ (Burger 2005:214)
Makrostruktur
Mikrostruktur
* Schlagzeile
* Vorspann (Lead)
* Fließtext (Haupttext, Body)
> Absätze und Zwischenüberschriften
* oft Bildinformation (Multimedialität)
Verlauf des Ereignisses, Vorgeschichte und Folgen, relevante Zusammenhänge: „Modell der umgekehrten Pyramide"
(Burger 2005:214)
Vollständigkeit und Genauigkeit + Quellenangaben
Syntax:
* vollständige Aussagesätze
* komplexe Syntax
* indirekte Rede
Lexik:
* keine Bewertungen
* keine bildhaften Ausdrücke
* gehobene Stilebene
* fachsprachliche Begriffe
Journalistische Objektivität
Weber definiert Objektivität in der Berichterstattung „als nicht einlösbaren, aber sehr wohl erkennbaren Idealtypus." (Weber 1995:26)
> im Diskurs erfolgreiche bzw. nützliche und nicht-erfolgreiche Wahrheiten
„Medien bilden die Wirklichkeit nicht verzerrt ab, denn sie bilden nicht ab, sondern bilden die Wirklichkeit.“ (Weber 1995: 26)
Wie wurde die Papstwahl als diskursives Ereignis in Qualitäts- und Boulevardmedien aufgenommen und wurde hierbei ein eher kirchenkonformer oder kirchenkritischer Diskurs verfolgt? Inwiefern deckt sich das von den Medien gezeichnete Fremdbild der Kirche mit ihrem Selbstbild?
Forschungsfrage
Aufbau
Einleitung
1. Theoretische Grundlagen von Text-
und Diskursanalyse
1.1. Textwissenschaft
1.1.1. Was ist ein Text?
1.1.2. Textfunktionen, Textsorten
1.2. Diskursanalyse
1.2.1. Definition des Begriffes „Diskurs“
1.2.2. Kritische Diskursanalyse
nach Jäger (2007)
2. Die katholische Kirche in Österreich
2.1. Die Papstwahl
2.1.1. Jorge Mario Bergoglio
2.1.2. Reformer oder Traditionalist?
2.2. Moderne Kirche und Medien
3.Vergleichende Analyse ausgewählter Texte
3.1. Boulevard- versus Qualitätsmedien:
eine Definition
3.2. Boulevardmedium „Neue Kronen Zeitung“
3.2.1. Makro- und Mikrostruktur
3.2.2. Diskursanalyse
3.3. Qualitätsmedium „Der Standard“
3.3.1. Makro- und Mikrostruktur
3.3.2. Diskursanalyse
3.4.Selbstbild der Kirche – „Kirche bunt“
3.4.1. Aufbau und Berichterstattung
in der gewählten Ausgabe
3.4.2.Einbettung in den
diskursiven Kontext
4. Schlussfolgerungen
5. Bibliographie
Forschungsfrage
Welcher textueller Strategien bedienen sich die österreichische Qualitäts- und Boulevardpresse im Hinblick auf Berichterstattung von Terroranschlägen? Welche stilistischen Mittel werden eingesetzt, um zu emotionalisieren bzw. entemotionalisieren? Werden die Textsortenkonventionen der Textsorte Medienbericht dabei eingehalten? Wenn nein, welche Aspekte werden geändert und zu welchem Zweck?
Inhalte und Aufbau
Kirche und Medien
Der Katholizismus muss einige Konzepte und Normen modifizieren, „um mit der heutigen Zeit zu gehen und ein Ausbluten des Glaubens zu verhindern.“ (Rubin 2013:94)
Bergoglio meint: „Die Option der Kirche der Gegenwart ist es nicht, Vorschriften zu verkürzen oder abzuschaffen oder dies oder jenes einfacher zu machen, sondern auf die Straße zu gehen, um die Menschen dort zu suchen.“ (Rubin 2013:94)
Es ist für die Kirche notwendig, ein zeitgemäßes Medienverständnis zu entwickeln , damit Medien helfen können, „den Verkündigungsauftrag zu erfüllen.“ (Kravela 2010:5)
Textbeispiele
dieStandard
Neue Kronen Zeitung
Seit letzte Woche ein neuer Papst gewählt wurde, scheinen wir uns in einer
klerikalen Zeitkapsel
zu befinden.

Mag sein, dass ein Verhütungsverbot, die
Dämonisierung
von gleichgeschlechtlicher Liebe oder die Kontrolle über den Körper von Frauen für Päpste, Kardinäle, Bischöfe und auch für viele gläubige KatholikInnen normal sind. Für sehr viele BürgerInnen ist es das aber nicht. Das Ereignis Papst-Wahl verleitete viele Medien dazu, zu vergessen, dass nicht nur religiöse
Gefühle verletzt
werden können, sondern auch
atheistische
.
Der neue Papst
setzt täglich neue Zeichen
. Mit seiner
Bescheidenheit
, dem Verzicht auf prunkvolle Gewänder sowie seinem
Sinn für Humor
hat Franziskus bereits
die Herzen von Millionen Gläubigen gewonnen
.

Schon 2005 hatte sie Bergoglio als "
aufsteigenden Stern
am Himmel der Papabili" bezeichnet.

„Ich habe den Eindruck, dass wir zu den

wahren Wurzeln
des Christentums zurückkehren", erklärt der mexikanische Journalist Eduardo Llitteras.

Der neue Papst imponiert
den jungen Leuten
.
Kirche bunt
Ein Papst, der Zuversicht ausstrahlt
Dienst an den Armen, den Schwachen und Schutzlosen
Amtsantritt im schlichten Messegewand
Ein Papst von jenseits des Ozeans
Barmherzigkeit, Geduld und Güte
Bibliographie
Adamzik, Kirsten. 2004. Textlinguistik. Eine einführende Darstellung. Tübingen: Niemeyer.

Biallowons, Simon. 2013. Franziskus. Der neue Papst. München: Kösel.

Brinker, Klaus. 20107. Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. Berlin: Schmidt.

Dressler, Wolfgang / Beaugrande, Alain de. 1981. Einführung in die Textlinguistik. Tübingen: Niemayer.

Glavanovics, Friederike. 2012. Papst Benedikt XVI und die Macht der Medien. Wie Papst- und Kommunikationsexperten das Medienimage von Papst Benedikt erklären. Universität Wien: Dissertation.
Grohmann, Judith. 1990. Der Standard – Konzeption, Entstehung und Entwicklung einer neu-en Tageszeitung auf dem österreichischen Markt. Universität Wien: Diplomarbeit.

Haupt, Heiko. 2013. Franziskus. Papst der Armen. München: riva.

Hartmann, Frank. 2008. Medien und Kommunikation. Wien: facultas.

Hunziker, Peter. 19962. Medien, Kommunikation und Gesellschaft: Einführung in die Soziolo-gie der Massenkommunikation. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Jäger, Margarete / Jäger, Siegfried. 2007. Deutungskämpfe. Theorie und Praxis kritischer Diskursanalyse. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Jäger, Siegfried. 20106. Kritische Diskursanalyse. Eine Einführung. Münster: Unrast.

Jäger, Siegfried / Zimmermann, Jens. 2010. Lexikon Kritische Diskursanalyse. Eine Werk-zeugkiste. Münster: Unrast.

Kravela, Valia. 2010. Römisch-katholische Kirche und mediale Kommunikation. HTS Teologiese Studies/Theological Studies 66:1, 1-10.

Renger, Rudi. 20084. Populärer Journalismus. In: Hepp, Andreas und Winter, Reiner (Hg.) Kultur – Medien – Macht. Cultural Studies und Medienanalyse. Wiesbaden: Verlag für Sozi-alwissenschaften, 269-283.

Reichel, Werner. 1998. Die österreichische Boulevardpresse aus Sicht der Cultural Studies. Universität Wien: Diplomarbeit.
Rubin, Sergio. 2013. Papst Franziskus. Mein Leben mein Weg. Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio. Freiburg im Breisgau: Herder.

Roegele, Otto B. 1988. Zwischen Kirche und Öffentlichkeit. Anmerkungen zum katholischen Journalismus der Gegenwart. In: Glässgen, Heinz und Tompert, Hella (Hg.) Zeitgespräch. Kirche und Medien. Freiburg im Breisgau: Herder, 121-140.

Tscheplak, Andrea. 1994. Unterschiedliche Sprachstrukturen von Qualitäts- und Boulevardpresse: die Wiener Festwochen 1994. Eine Sprachuntersuchung der Tageszeitungen "Die Presse", "Der Standard" und "Neue Kronen Zeitung". Universität Wien: Diplomarbeit.

Weber, Stefan. 1995. Nachrichtenkonstruktion im Boulevardmedium: die Wirklichkeit der Kronenzeitung. Wien: Passagen Verlag.
Finanzministerin Maria Fekter hat am Samstag in der Ö1- Reihe "Im Journal zu Gast" Kritik an Griechenland und seinen Sparbemühungen geübt. Das Land habe immer wieder parlamentarische Schritte beschlossen, in der Umsetzung aber nichts getan. Dass Athen nicht durch die Windschutzscheibe geknallt sei, habe es nur den Hunderten Milliarden zu verdanken, die in das Land geschaufelt worden seien. Immerhin habe Athen aber den Ernst der Lage erkannt: "Die Griechen sind aus der Hängematte geflogen und müssen jetzt einmal aufstehen", so Fekter.
Diskursanalyse
Forschungsfrage
Mediendiskurs
Einleitung
1. Theoretische Grundlagen
1.1 Grundbegriffe der Textlinguistik
1.1.1 Die Themenentfaltung
1.1.2 Textfunktion
1.1.3 Textsorten
1.2 Textsorte Medienbericht
1.2.1 Makrostruktur
1.2.2 Mikrostruktur
1.3 Qualitätspresse anhand Der Standard
1.4 Boulevardpresse anhand der Heute
2. Vergleichende linguistische Textanalyse
2.1 Analyse der Standard Artikel
2.2 Analyse der Heute Artikel
2.3 Vergleich
3. Schlussfolgerungen
Textanalyse in 5 Schritten
(nach Klaus Brinker)
Schritt 1: Textfunktion

Schritt 2: Kommunikationsform, Handlungsbereich

Schritt 3: thematische Restriktionen

Schritt 4: Realisationsform

Schritt 5: texsortenspezifische sprachliche und nichtsprachliche Mittel
(Brinker 2010:133)
Themenentfaltung
deskriptiv
narrativ
explikativ
argumentativ
Art und Weise, wie Inhalte in einem Text präsentiert, verknüpft und miteinander in Beziehung gestellt werden
(Brinker 2010:54-77)
Was kann analysiert werden?
Textstruktur


Textfunktion


Textsorte
Bibliografie
Brinker, Klaus. 2010. Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. Berlin: Erich Schmidt Verlag.
Jürgen Link: Eine institutionell verfestigte Redeweise, wenn diese Handeln bestimmt und
Macht
ausübt
Siegfried Jäger: Diskurs als Fluss von
Wissen
durch die Zeit
Rekursivität:
Inhalte bleiben haften
, Applikationsvorgaben
Subjektposition:
welchen Diskursen bin ich ausgesetzt?
Diskurse formen unser

Bewusstsein
,
unsere
Wahrnehmung, unsere gesellschaftliche
Wirklichkeit
grammatikalische Ebene:
thematische Ebene:
Beziehung zwischen Sätzen in einem Text
Konzept der Wiederaufnahme (FSP)
kognitive Zusammenhänge zwischen den Inhalten
Themenentfaltung
Ziele:
Untersuchung und Interpretation von Sagbarkeitsfeldern, kritische Beleuchtung
(Brinker 2010:21)
Wirkungsanalyse
Analyseschritte nach Jäger (2010)
1.

Wahl des Gegenstandes
2. Festlegung Untersuchungszeitraum
3. Ermittlung des Corpus
4. Strukturanalyse
5. Ermittlung typischer Texte
6. Feinanalyse
7. Interpretation
Analyse der Makro- und Mikrostruktur
Auswahl typischer Texte je nach Forschungsfrage
informativ
appellativ
expressiv
Analyse Makrostruktur: Layout, Informationsaufbau
Analyse Mirkostruktur:
Ebene der Syntax und Lexik, Kollektivsymbolik
Diskursanalyse: Deutung der Wirklichkeit
Besondere Form des
Interdiskurses:
Den meisten Mitgliedern zugänglich, vereinfachte Darstellung verschiedenster Spezialdiskurse
Mediendiskurs:
Ereignet sich im öffentlichen Raum, durch Medien bedingt. Medien tragen zur (Re-)Produktion von Diskursen bei.
Formieren Bewusstsein, Normalitätserwartungen
Wie wird im österreichischen Qualitäts- und Boulevardjournalismus mit Sprache und Aussagen Maria Fekters umgegangen? Unterscheiden sich die Berichte von "Der Standard" und "Die Neue Kronen Zeitung" zum Thema "Griechenland-Krise" auf Makro- und/oder Mikroebene? Wenn ja, wie?
Aufbau der Seminararbeit
Theoretische Grundlagen
Diskurs- und Diskursanalyse
Kollektivsymbolik und Macht
Grundlagen für die Analyse
Die Sprache der Finanzministerin
Hintergrundwissen zur Griechenland-Krise
Profil von "Der Standard" und "Die Neue Kronen Zeitung"
Textsorte Medienbericht
Analyse ausgewählter Texte
Bericht krone.at
Bericht derstandard.at
Schlussfolgerungen
"Textsorten sind konventionell geltende Muster für komplexe sprachliche Handlungen und lassen sich als jeweils typische Verbindungen von kontextuellen (situativen), kommunikativ-funktionalen und strukturellen (grammatischen und thematischen) Merkmalen beschreiben." (Brinker 2010:125)
Die Sprache der Finanzministerin
Äußerungen fallen in den Medien besonders auf: Bildhaftigkeit, Emotionalität, Alltagssprache
- Auswahl der Nachrichten
- deren Anordnung und Hierarchie
- Arten der Formulierung
>> impliziert Bewertungen und vermittelt Meinungen (vgl. Brinker 2010:100f)
Differenzierungskriterien bei der Analyse von Textsorten
"Wie eine
Löwin
werde ich um das Bankgeheimnis
kämpfen"
(Falter 16/13: 10)
Textfunktion

Kontextuelle Kriterien

Strukturelle Kriterien
Quellen
"Wir bauen unsere Defizite schneller ab als geplant, jedoch wollen wir keine
Vollbremsung,
denn das
blockiert
die
Räder
des Konjunktur
motors
." (aus ihrer Budgetrede 2012)
Brinker, Klaus. 2010. Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. Berlin: Schmidt.

Burger, Harald. 2005. Mediensprache. Eine Einführung in Sprache und Kommunikationsformen der Massenmedien. Berlin: de Gruyter.

Weber, Stefan. 1995. Nachrichtenkonstruktion im Boulevardmedium: die Wirklichkeit der Kronenzeitung. Wien: Passagen Verlag.
„Die
Zeit,
die wir uns gegeben haben,
ist shortly
. Und auf Ihre Frage, was das heißt, sage ich Ihnen: shortly, without
von
delay“. (Aussage im Rahmen einer EU-Krisensitzung 2011)
fünf Textklassen nach Brinker (2010:126)
Informationstexte (Nachricht, Bericht)
Appelltexte (Werbung, Kommentar)
Obligationstexte (Vertrag)
Kontakttexte (Danksagung, Postkarte)
Deklarationstexte (Testament)
derstandard.at
krone.at
Finanzministerin Maria Fekter hat sich gegen einen Zeitaufschub für Griechenland bei den Reformen ausgesprochen. "Die Leidensfähigkeit der Geberländer und der österreichischen Steuerzahler ist bereits am obersten Limit angelangt", sagte Fekter im Interview mit der Schweizer Zeitung "NZZ am Sonntag". Die Anzeichen für ein Scheitern des Steuer- Deals mit der Schweiz scheinen die Ministerin indessen nicht zu beeindrucken: Sie rechnet für 2013 nach wie vor mit einer Milliarde Euro fürs Budget.
Kommunikationsform
Handlungsbereich
"Leidensfähigkeit der Steuerzahler am obersten Limit"
(Brinker 2010:127)
Fekter gegen Aufschub für Griechenland
Wien - Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat sich im Interview mit der "NZZ am Sonntag" gegen einen Zeitaufschub für Griechenland bei Reformen ausgesprochen. Es gehe viel mehr um die Frage: "Findet Griechenland einen Weg, der das Land auf eigene Beinen stehen lässt und die Rückkehr an die Finanzmärkte erlaubt?", so Fekter. "Jetzt nochmals die Zeit zu verlängern, ohne etwas zu verändern, das geht nicht." Kanzler Werner Faymann (SPÖ) hatte sich im Interview mit der Tageszeitung Österreich (Sonntag) klar für eine Verlängerung der Rückzahlungsfristen Griechenlands bei seinen Krediten ausgesprochen.
bestimmt durch das Medium

Face-to-face-Kommunikation
Telefon
Rundfunk
Kein Bildmaterial
Fernsehen
Schrift
Closeup der Finanzministerin
gesellschaftliche Bereiche

öffentlich (Medien der Massenkommunikation)
privat (Kommunikation zwischen Privatpersonen)
offiziell (Kommunikation in offizieller Funktion)
http://derstandard.at/1345165196674/Finanzministerin-Fekter-gegen-mehr-Zeit-fuer-Griechenland
http://www.krone.at/Nachrichten/Leidensfaehigkeit_der_Steuerzahler_am_obersten_Limit-Fekter_zu_Griechen-Story-332228
Textthema
Form der Themenentfaltung
welche Art von Thema?

zeitlich fixiert
relativ zum Sprechzeitpunkt
Relation zwischen E/R und Thema
Beispieltexte
Quelle: http://www.krone.at/Oesterreich/Fekter_Griechen_aus_Haengematte_geflogen-Scharfe_Worte-Story-338160
Der Standard
Heute
"Das Ende der Ruhe nach zwölf Jahren"

"Es war ein Feiertag in Boston [...] Im Fenway Park spielen die Red Sox ausnahmsweise schon vormittags Baseball."
"Der Tag, an dem der Terror in die USA zurückkehrte"

Bericht in Zeitrafferform

Bericht über ein Todesopfer
"Martin (8): Er umarmte den Papa, dann starb er"
Der Standard
Heute
Bibliografie
Brinker, Klaus. 2010. Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. Berlin: Erich Schmidt Verlag.

Bucher, Hans-Jürgen. 1986. Pressekommunikation. Grundstrukturen einer öffentlichen Form der Kommunikation aus linguistischer Sicht. Tübingen: Niemeyer.

Burger, Harald. 2005. Mediensprache. Eine Einführung in Sprache und Kommunikationsformen der Massenmedien. Berlin: de Gruyter.

Der Standard. 17/04/2013. Das Ende der Ruhe nach zwölf Jahren. Verfasser: Frank Herrmann, 2.

Der Standard. 17/04/2013. Große Anschläge in den USA. Verfasser: APA, 3.

Heute. 17/04/2013. Der Tag, an dem der Terror in die USA zurückkehrte. Verfasser: A. Heinz, I Martens, P. Lattinger, 2-3.

Lüger, Heinz-Helmut. 1983. Pressesprache. Tübingen: Niemeyer.
vielfältige Zugänge - bis heute keine eindeutige Definition

Qualitätsjournalismus =|= Boulevardjournalismus
mögliche Maßstäbe für Qualität
korrekte Fakten | Wahrheit ?
Neutralität (Unabhängigkeit)
Relevanz
Verständlichkeit
Aktualität
Quellentransparenz
Allgemeines zur Qualität von Zeitungen
Stephan Ruß-Mohl:
„Der Versuch, Qualität im Journalismus definieren zu wollen, gleicht dem Versuch einen Pudding an die Wand zu nageln. “
Unterschiede
Unterschiede
Grenzen verschwimmen zunehmend!
auch Qualitätszeitungen greifen teilweise auf diese Merkmale zurück um die Aufmerksamkeit der Leser zu wecken
Forschungsfrage:
Wodurch unterscheidet sich die Berichterstattung und ihre Wirkung über die EU-Osterweiterung in renommierten deutschsprachigen Zeitungen von der Berichterstattung in der Boulevardpresse?
1.Einleitung / Exposé

2.Theoretische Grundlagen
2.1. Diskurs 2.2.Diskursanalyse
2.2.1.Kollektivsymbole
2.2.2.Sagbarkeitsfelder

3.Diskursives Ereignis - Wichtiges zur EU-Erweiterung 2004

4.Medium „Zeitung“
4.1.Unterscheidung Qualität- und Boulevardjournalismus
4.2.Textsorte Bericht
4.3.Textsorte Kommentar

5.Empirischer Teil
5.1. Analysemethode
5.2. Beispielstext 1 + Analyse
5.3. Beispielstext 2 + Analyse
5.4. Beispielstext 3 + Analyse

6.Fazit
6.1. Vergleich der Gemeinsamkeiten und Gegensätze der Beispielstexte
6.1.1.Kollektivsymbole
6.1.2.Sagbarkeitsfelder
6.2. Schlussfolgerungen
Diskursive Ereignis
EU-Erweiterung 2004
"EU-Osterweiterung"
10 Länder traten bei
Estland, Lettland, Litauen, Malta, Zypern, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn

im Vergleich "arme" Länder --> Sorgen:
steigende Kriminalität
billige Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt
Bibliographie
Beispieltexte
bzw. Sprechakttheorie und
5 Textsortenklassen nach Brinker
Jäger, Margarete / Jäger, Siegfried (2009/1999): Kritische Diskursanalyse. Eine Einführung. Münster: Unrastverlag.

Jäger, Margarete / Jäger, Siegfried. 2007. Deutungskämpfe. Theorie und Praxis kritischer Diskursanalyse. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Brinker, Klaus. 1992. Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. Berlin: Schmidt

Habscheid, Stephan. 2009. Text und Diskurs. Paderborn: UTB.

Arnold, Klaus. 2009: Qualitatsjournalismus. Die Zeitung und ihr Publikum. Konstanz: UVK Verlag
.

Renger, Rudi. 2000: Populärer Journalismus. Nachrichten zwischen Fakten und Fiktion. Innsbruck: Studienverlag
.

Buscher, Hartmut: Emotionalitat in Schlagzeilen der Boulevardpresse. Theoretische und empirische Studien zum emotionalen Wirkungspotential von Schlagzeilen der BILD-Zeitung. Frankfurt am Main, 1996.
Boulevardpresse
EU-UMFRAGE: Österreicher sehen EU-Erweiterung skeptisch!

K
urz vor der Erweiterung um zehn neue Mitgliedstaaten überwiegt die Ansicht, dass eine Mitgliedschaft in der EU für unser Land grundsätzlich nicht gut ist, die Mehrheit sieht eher Nachteile für Österreich. Auch das Wissen über die Beitrittsländer lässt zu wünschen übrig. [...]

Angst vor wirtschaftlicher Schlechterstellung
Nur 15% unserer Landsleute sehen in der Erweiterung einen wirtschaftlichen Vorteil.
Die drei größten
Sorgenkinder:
in
ländische Arbeitsplätze, die von billigen ausländischen Arbeitskräften bedroht sind, Angst vor steigender Kriminalität und unkontrollierter Zuzug aus dem Ausland.
Die Krone am 27.04.2004, 11:12
Ob sich Brüssel das wirklich gut überlegt hat?

He
ute entscheidet die EU-Kommission darüber, ob Rumänien und Bulgarien wie geplant zum 1. Januar nächsten Jahres EU-Mitglied werden können.Die
Grundsatzentscheidung fü
r einen Beitritt ist längst gefallen – auch wenn den Eurokraten inzwischen dämmert, daß sich die EU mit den beiden Balkanstaaten verheben könnte.

Rumänien und Bulgarien – was handelt sich Europa da ein?
Lage der Wirtschaft: Beide
Staaten haben Wachstumsraten (Rumänien 4,8 %, Bulgarien 4,5 %), die deutlich verteilen kann“.

Und was ist mit der Korruption?
Bestechung und Schmiergelder sind in beiden Ländern an der Tagesordnung!Die Organisation „transparency international“ ordnet Bulgarien auf Rang 55 [...]
Kommentar aus Bild.de am 15.05.2006 - 22:47 Uhr
Qualitätszeitung
DIE PRESSE am 03.05.2004 | 00:00
Eu-Erweiterung: Hoffnung für neues Europa

Mi
llionen Europäer feierten am Wochenende die größte Erweiterung der EU.

DUBLIN (ag.). Das neue Europa der 25 wurde am Wochenende von Millionen Menschen mit Feuerwerken, Festen und Musik
begrüßt
. In die
Hoffnungen
, die in die größte Erweiterung der EU in ihrer Geschichte gesetzt werden, mischten sich allerdings auch
Sorge vor Ungewissheit
und wirtschaftlicher Konkurrenz."Unsere Union wird sich mit 25 Mitgliedern verändern, das ist unvermeidbar", sagte der irische Premier und EU-Ratsvorsitzende [...]
Wodurch unterscheiden sich die konstruierten Realitäten?
Objektivität ist nicht möglich!
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