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DAS BLUT

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by

Niklas Schneider

on 8 December 2013

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Transcript of DAS BLUT

DAS BLUT
Blutzellen
fester Bestandteil des Blutes (Hämatokrit)

rote Blutkörperchen (Erythrozyten)

weiße Blutkörperchen (Leukozyten)

Blutplättchen (Thrombozyten)
Funktionen des Blutes
"Blut ist ein ganz besonderer Saft"
J.W.von Goethe (Faust I)
durch Arterien und Venen zirkulierende Flüssigkeit

vom Herzen durch den Körper gepumpt

verbindet Funktionskreise der Organe zu funktioneller Einheit

durschnittl. Blutvolumen eines untrainierten männlichen Erwachsenen beträgt ca. 7-8% des Körpergewichts

abhängig von Körpergröße, Gewicht und Trainingszustand

heterogenes Stoffgemisch aus Zellen und einer Flüssigkeit (Blutplasma)
Zusammensetzung des Blutes
Leukozyten

Weiße Blutkörperchen

Bildung im Knochenmark und in den lymphatischen Organen

6000-8000 pro mm³

Lebensdauer: 2 Tage

Unterteilung in:

- Granulozyten (unspezifisches Abwehrsystem)

- Monozyten (unterstützen die Granulozyten, Phagozytose)


- Lymphozyten (spezifisches Abwehrsystem)
Hauptbestandteil des Hämatokrit (ca. 5 Mio/mm³)

verantwortlich für rote Farbe

Bildung im roten Knochenmark

sehr hohe Gesamtanzahl und Oberfläche

verantwortlich für Atemfunktion des Körpers
Erythrozyten
Blutplättchen

wirken bei Blutstillung (mit Hilfe von Fibrinogen)

ca. 200.000 pro mm³ Blut

komplexe Reaktionen Verschluss verletzter Gefäße schützt Organismus vor Blutverlusten Tod bei Verlust von 1/2 des Blutvolumens
Thrombozyten
Blutplasma
besteht aus:

- 90% Wasser
- 1% Mineralien
- Nährstoffen und Hormonen
- 7-8% Proteinen (Fibrinogen etc.)
Bluteiweißkörper
werden in der Leber gebildet

ca. 100 Verschiedene (z.B. Albumin, Globulin, Fibrinogen)

Aufgaben:
- Regelung des Wassertransportes und Wasserhaushaltes
- Transport von zahlreichen Stoffen
- Abgabe von Eiweiß an Gewebe
- Pufferfunktion
- Abwehrfunktion Über Globuline
- Blutgerinnung (Fibrinogen)



Wasseranteil
Das Blutplasma ermöglicht in Zusammenhang mit anderen Flüssigkeitsräumen der übrigen Organsysteme den ständigen Stoffaustausch im Körper, dies kann nur durch die Flüssigkeit des Blutplasmas funktionieren.
Transportfunktion
Transport von Nährstoffen (v.a. im Blutplasma)

Versorgung der Körperzellen mit Nährstoffen, Mineralien, Vitaminen
Nährfunktion
Spülfunktion
Entsorgung von Gewebe

Abtransport von Ermüdungsstoffen (z.B. Laktat) und Stoffwechsel Zwischen- und Endprodukten
Steuerungsfunktion
chemische Steuerung des gesamten Organismus Über Hormone (im Blutplasma transportiert)
Wasser- und Elektrolyttransport
ohne Wasser(+ Mineralien) kein Stoffaustausch und -wechsel möglich

Blutkreislauf als Wasserversorgung

bereits 2% Wasserverlust verursacht erhebliche Abnahme der sportlichen Leistungsfähikeit(gravierende Folgen bei weiterer Abnahme)
Wärmetransportfunktion
Abtransport der durch Stoffwechsel entstandenen Wärme an die Körperoberfläche

Verteilung der Wärme auf den gesamten Körper Temperatur überall gleich

Wärme des Wassers im Blut
wichtige Rolle bei Regulierung des Wärmehaushaltes
Pufferfunktion
Konstanthaltung des physikochemischen Gleichgewichts (Homöostase)

Bindung der bei Soffwechsel entstandenen H+ Ionen an verschiedene Puffer des Blutes
Konstanz des pH-Wertes (7,4)

Konstanz der H+ wichtig für optimale Funktionsfähigkeit der Enzyme

Puffersystem: Bikarbonaten, Hämoglobin-Oxyhämoglobinsystem,Plasmaproteine, Phosphate
Abwehrfunktion
Transport von Antikörpern und Abwehrzellen Eliminierung von Fremdkörpern und Krankheitserregern

unspezifisches Abwehrsystem (Granylozyten)
augenblickliche und lokale Vernichtung von Fremdkörpern
Pagozytose (Monozyten)

spezifisches Abwehrsystem (Lymphozyten)
langfristige Erkennung von Fremdkörpern
Bildung von Antikörpern (in lymphatischen Organen)

Atemfunktion
Hämoglobin geht reversible Bindungen mit dem Sauerstoff ein

O2-Transport von der Lunge zu Organen und Organsystemen

Kohlensäureabtransport zur Lunge

Hämoglobingehalt bei Männern etwas höher (wird durch Ausdauertraining erhöht)
Anpassungen des Blutes an Belastung
kurzfristige und längerfristige Anpassungen


Ziel sind v.a. längerfristige Anpassungen durch Ausdauertraining
kurzfristige Anpssung
Wasserverlust im Blut von 5-10%
Zunahme der zellulären Bestandteile bei Beginn der Belastung

Bluteindickung (erhöhte Konzentration an sauerstoffbindenden roten Blutkörperchen)

Optimierung von Diffusionsvorgängen im Zwischenzellraum über die Wasserzunahme

Wasserverlust
Austritt über die Kapillaren bei kurzzeitig hohen Belastungen (z.B. Krafttraining) wegen
höherem hydrostatischem
Druck

längerfristige Anpassung
Vergrößerung des Blutvolumens bei Ausdauertraining (bis zu 40%)

Zusammenhang Blutvolumen-Herzgröße

Zunahme des Blutplasmas (eingeleitet durch Zunahme der Eiweißanteile)

Erhöhung des Wasserbindungsvermögens

geringere Viskosität

Herz kann mit geringerer Druckarbeit mehr Blut in Muskulatur pumpen

Hämatokritanteil sinkt

absolute Zunahme der Erythrozyten (durch chronischen Sauerstoffmangel beim Training)

Verbesserter Sauerstofftransport
Erythrozytenzunahme
absolute Zunahme bei gesenktem Hämatokrit

durch Vermehrte Ausschüttung von Erythropoetin (EPO) in den Nieren
Ankurbeln der Erythrozytenproduktion

Zusammenfassung
Blut erfüllt viele Aufgaben für Funktion und Erhaltung des Herz-Kreislauf-Systems

Zusammensetzung aus Blutplasma und Hämatokrit (zellulärer Bestandteil)

durch Ausdauertraining Zunahme des Blutvolumens, Blutplasmas und der sauerstofftransportierenden roten Blutkörperchen
Zunahme der sportlichen Leistungsfähigkeit


Quellen
www.kardionet.de/sites/default/files/pictures/faszination-herz/blutstillung.jpg

www.doping-info.de/rubriken/00_home/epo1.gif

www.scheffel.og.bw.schule.de/faecher/science/biologie/Cytologie/921osmo/umkehr.jpg

www.loges.de/uploads/RTEmagicC_1_Herzfrequenz-laktat-Kurve_der_Frauen_und_Maenner_vom_Lauffeld-Stufentest_1_und_2_01.jpg.jpg

www.sportunterricht.de/lksport/blut1.html

www.flexikon.doccheck.com/de/Flexikon:Hilfe
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