Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

qualitative Methoden: Analyse und Auswertung

No description
by

Reni Leipzig

on 6 November 2012

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of qualitative Methoden: Analyse und Auswertung

Beschreibung von Strukturen und Handlungsmustern, die über die nicht nur auf die Untersuchungsteilnehmer zutreffen
Faktoren benennen, die das Handeln von Menschen in bestimmten Kontexten beeinflussen Ziel der qualitativen Analysen Kategorien
qual. Interview
grounded Theory
hermneneutische Verfahren
Beispiel einer Auswertung Analyse- und Auswertungsverfahren wichtigste Legitimationsstrategien
für den Anspruch der Verallgemeinerung theoriegeleitetes Vorgehen: Text- und Dokumentenauswahl, Konstruktion der Instrumente (Kategoriensystem)
Dokumentation des Materials
Ausführliche Beschreibung des eigenen Vorgehens
Auswertung in der Gruppe
Befunde mit (kontextualisierten) Zitaten untermauern
mit Einzelfallbeschreibung arbeiten (nach Meyen) Kategorienbildung und Analyse induktive und deduktive Kategorienbildung - aus der Theorie, dem Forschungsinteresse und dem Material
Transkription nach einheitlichen Kriterien zum Erfassen des Redeflusses, Pausen, nonverbalen Äußerungen etc.
Close Reading und Paraphrasierung
Porträts der Untersuchten entstehen
Unerwartete Informationen führen zur Anpassung
Deutungsspielraum wird durch das KS eingeengt
Zitate werden erst verdichtet, dann gedeutet
Beim Lesen die Methode: Stop an Memo anwenden
Über den Fall hinaus: thematische Strukturierung, Kontextualisierung, Vergleich. Erstellung des
Erhebungsinstrumentes
um alle relevanten Informationen herausfiltern zu können, ist das Kategoriensystem veränderbar Fokus der Analyse Regeln zur Transkription aller Äußerungen; Gesprächssituation erfassen; Anonymisierung
Vergleich Tonband - Transkript: Ausbesserung
Kontextdaten hinzufügen
Kontrolllesen Grounded Theory gegenstandsbezogene Theoriebildung Theoriebildung vorwiegend induktiv
Theorie wird bereits bei der Datenerhebung gebildet und währenddessen verfeinert/ erweitert/ angepasst
Abbruch der Datenerhebung bei theoretischer Sättigung "Stop and Memo" Merkzettel (Memo) schreiben bei Entdeckung möglicher zentraler Aspekte
zur Konkretisierung/ Differenzierung eines Falles
Kontextbedingungen beachten!
kann zu neuen Aspekten der Datenerhebung führen
Aspekte ähneln Kategorien, müssen auch angepasst, untergeordnet und miteinander in Beziehung gesetzt werden Feldforschung, teilnehmende Beobachtung
relativ unerforschte Gegenstandbereiche
weniger sinnvoll bei Interviewstudien (Was soll man Fragen, wenn man keinen Anhaltspunkt hat?) Anwendungsbereich: Auswertung von qualitativen Interviews (vgl. Meyen und Mayring) interpretativ-reduktiv 1. Transkription 2. Einzelanalyse 3. Generalisierende Analyse 4. Kontrollphase Nebensächlichkeiten entfernen, zentrale Passagen hervorheben
konzentrierter Text
Kommentierung des Textes& bewusst wertende Interpretation des jeweiligen Interviews
Charakteristik: Verknüpfung der Textpassagen mit Wertungen und Urteilen des Forschers Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Befragten suchen (keine künstliche Homogenität!)
Tendenzen/ Syndrome suchen, die auf Typenbildung hinweisen könnten
Wenn Typen vorhanden: Darstellung und Interpretation der Typen anhand konkreter Fälle Lamnek (S. 107 ff.) Durch Reduktion sind Fehlschlüsse möglich!Theoretische Schlüsse an vollständigen Transkripten prüfen
Bei Zweifeln Tonaufnahmen anhören um die Informationsbasis zu verbreitern
Im Team: Befunde und Interpretation austauschen, diskutieren und modifizieren! Auch hier sind Kategorien sinnvoll! Textstellen, die auf einen bestimmten theoretischen Ansatz hinweisen, können in einer Kategorie gesammelt werden zentrale Passagen = Textstellen, die zur Theoriefindung beitragen (Nach Meyen S 167 ff.) Lebenslauf und aktuelle Lebenssituation: Herkunft und Sozialisation, Alltagsstrukturen, Wohnung, Familie, Einkommen und Bildung, Bewertung des eigenen Lebens

Mediennutzung: Medienzugang, Nutzungsmuster, Nutzungsmotive, Medienbewertung

Internet im Alltag: technische Ausstattung, Bedeutung und Einbettung in den Alltag, Nutzungsmuster, Nutzungsmotive, Bewertung Kategorien
(zu kath.net und kreuz.net) „Da sind lauter katholische Clips drauf. Lehren, Predigen, christliche Musik. Das ist es, immer mal wieder zwischendrin, wenn ich mit der Predigt fertig bin, schaue ich dann wieder was an, belohne mich quasi kurz mit so etwas, was eigentlich nichts bringt.“






Nutzungsmotive:
Emotionsmanagement: Abwechslung, Neugier und Spaß,
kulturelles Kapital: Überblickswissen und Kompetenzerleben Beispiel 4 „Ich wollte eine Fahne für die Jugendstelle drucken lassen. Da bin ich doch froh, wenn die günstigsten Angebote vorne stehen.“



Nutzungsmotive:
ökonomischen Kapital: Alltagserleichterung, Geld sparen Beispiel 3 „Die schreiben mich auch an und sagen: schön, dass auch ein Pfarrer hier im Internet ist“



 Nutzungsmotive:
soziales Kapital: Kompetenzerleben, Kontaktpflege, Kontakterweiterung
Emotionsmanagement: Gemeinschaftsgefühl und Spaß
Identitätsmanagement: Abgrenzung von anderen Pfarrern Beispiel 2 „Ich habe eine Lokalisten-Gruppe. Da haben wir unsere kirchlichen Jugendgruppen. Da kommen auch immer wieder Leute, die beitreten und über das Internet Fragen stellen. Es ist schon auch zu Begleitgesprächen oder zu Beichtgesprächen gekommen.“
 
Nutzungsmotive:
soziales Kapital: Kompetenzerleben, Kontaktpflege, Kontakterweiterung
Alltagsmanagement: Alltagserleichterung
Emotionsmanagement: Gemeinschaftsgefühl und Spaß
Identitätsmanagement: Selbstverwirklichung und Legitimation Beispiel 1
Identitätsmanagement: Arbeit am „Ich“

Kapitalmanagement: Ansammlung von Wissen und Fähigkeiten, Netzwerken, Distinktion

Alltagsmanagement: Strukturiert den Alltag, liefert Ideen, Gesprächsstoff, Hilfestellungen

Emotionsmanagement: Stimmung und Emotionen werden ausgelöst und reguliert Vier Gruppen von Motiven für die Internetnutzung Uses-and-Gratifications - Approach
Mediennutzung hängt von Bedürfnissen ab, die sich aus der jeweiligen sozialen und psychologischen Situation heraus ergeben
Medienangebote können funktional äquivalent sein und mit anderen Formen der Kommunikation konkurrieren.

Habitus-Kapital-Theorie von Bourdieu
bildet sich aus Erfahrungen des Menschen
Wahrnehmung, Bewertung, Geschmack und Handlungen
kulturelles, soziales, ökonomisches und symbolisches Kapital Theoretische Ansätze Qualitative Sozialforschung


Tiefeninterviews und Gruppendiskussionen
Verfahren der „theoretischen Sättigung“


Informationen über: Lebenslauf, Alltag, persönliches Umfeld, Bedürfnisse, Gewohnheiten, Nutzungsmotive Methoden Qualitative Studie zum subjektiven Sinn von Medienangeboten


Frage nach:
- Stellenwert des Internets im Alltag
- Nutzungsmotive
- Unterschiede der Nutzung Beispielstudie zu Kategorisierung
„Internet im Alltag“ Auswertungsstrategie - hermeneutische Verfahren Hermeneutik

Sozialwissenschaftlich-hermeneutische Paraphrase

Objektive Hermeneutik Hermeneutik Video




Geschichtliche Entwicklung

Sozialwissenschaftlich-hermeneutische Paraphrase Objektive Hermeneutik Götterboten Hermes In der Antike und im Mittelalter
In der Neuzeit
In der qualitativen Sozialforschung Besonderheiten Vorgehensweise Einsatzfeld eine sehr detaillierte und abgesicherte Textinterpretation, vor allem von offenem, wenig strukturiertem Interviewmaterial. Vorgehensweise Einsatzfeld Besonderheiten Wegen des aufwändigen Verfahrens ist die Technik der Objektiven Hermeneutik nur geeignet, um kleine Materialausschnitte zu bearbeiten und ist mit erheblichem Ressourceneinsatz verbunden. Ziel: hinter den einzelnen subjektiven Bedeutungsstrukturen einer Äußerung oder Handlung, die objektiven Bedeutungen festzustellen. Man spricht auch von latenten Sinnstrukturen. Kernpunkt: Einbau von Gedankenexperimenten Grundgedanken: Sozialwissenschaftlich-hermeneutische Paraphrase ist eine Technik, die durch hermeneutisches Vorgehen, also der schrittweisen Modifizierung des Vorverständnisses des (der) Interpreten eine Deutung der subjektiven Perspektive ihrer Subjekte erarbeiten will. das Vorversändnis
Full transcript