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Epilepsie

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by

Johanna Baash

on 16 February 2014

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Transcript of Epilepsie

Epilepsie
Inhalt
Was ist Epilepsie?
Anfallsformen
Anfallsverlauf
Ursachen
Diagnose und Behandlung
Syndrome
Soziale Folgen
Was ist Epilepsie?
Anfallsartige, krankhafte Aktivität im Gehirn
Anfallsort im Gehirn bestimmt Anfallsart
Reicht von gestörter Wahrnehmung bis zum Bewusstseinsverlust
Erwerb- und vererbbar
"Trigger-Faktoren"
Julius Caeser
Anfallsverlauf
"Aura": Unangenehmes Vorgefühl
"Status epilepticus": ein mehr als drei Minuten andauernder, mehrfach hintereinander auftretender Anfall
irreversible Hirnschädigung bis Tod
"Terminalschlaf": Langer Schlaf, Desorientierung, kaum weckbar (Amnesie)
Multiple Anfallsformen: Alle Formen treten auf
Anfallsformen
fokale Anfälle:
betrifft nur eine Hirnregion
- einfache fokale Anfälle:
Muskelzuckung, veränderte Wahrnehmund der Umwelt, volles Bewusstsein
- komplexe fokale Anfälle:
verändertes Bewusstsein, Dämmerattacken, Verwirrung

Anfallsformen II
Generalisierte Anfälle
betrifft das gesamte Gehirn
- "Petit-mal-Anfall", Bewusstseinspause
- Myoklonischer Anfall, Zuckung vieler Muskelgruppen
-Klonischer Anfall, heftige, unwillkürliche Muskelkontraktion
-Tonischer Anfall, versteifung und Verkrampfung des ganzen Körpers
-"Grand-mal-Anfall", Bewusstseinsverlust, Verkrampfung, rhytmische Zuckungen
Ursachen
Symptomatische und genuine Epilepsie
- Symptomatische Ursachen:
Hirnschädigungen, Enzephalitis, Stoffwechselerkrankungen
Genuine Epilepsien sind angeboren
Ca. 0,5-1% der Bevölkerung leiden an genuiner Epilepsie

Diagnose und Behandlung
Anamnese, körperliche Untersuchung, Blutbild
EEG (Elektroenzephalogram) mit Photostimulation und Hyperventilation
(auch: MRT, MEG,Ultraschall)
Psychologische Untersuchung
Behandlung: Antikonvulsiva z.B Lamotrigin oder Valproinsäure
→Hemmen und heilen nicht!
Epilepsiechirurgie
Akutbehandlung: Tavor

Syndrome
Janz-Syndrom: Manifestiert sich
zwischen dem 12-20 Lebensjahr,
Absencen, tonisch-klonische Anfälle, therapierbar

Lennox Gastaut-Syndrom: Kindesalter, Generalisierte Anfälle, Therapieresistenz, kognitive Defizite

Soziale Folgen
Grand-mal-Anfälle in der Öffentlichkeit → Krankheitsstigma
Betrachtung als Gefahr
Nichtanerkennung als Krankheit
Fahr- und Führerscheinverbot
Einschränkungen im sozialen Leben durch Vermeidung von ''Trigger-Faktoren''
Verletzungen als Folgen
Depression und Einsamkeit
''Purple Day''
Quellen
- http://de.wikipedia.org/wiki/Epilepsie
- http://de.wikipedia.org/wiki/Antikonvulsivum
- http://www.epilepsie-informationen.de/Anfallsformen.htm#Einfach%20fokale%20Anf%C3%A4lle
-http://www.epilepsiemuseum.org/deutsch/einfuehr/grandmal.html
-http://www.epilepsie-netz.de/75/Provokationsfaktoren.htm
-http://www.izepilepsie.de/home/showdoc,id,387,aid,217.html
- http://www.epilepsie-informationen.de/Allgemeines.htm
- http://missioklinik.de/wp-content/uploads/2011/03/eeg-abteilung.jpg
-http://diepresse.com/images/uploads/4/b/d/427197/UniHeidelberg20081102195224.jpg
- http://de.wikipedia.org/wiki/Purple_Day
-http://thinkgp.com.au/sites/default/files/eaa_purple_day_masthead.jpg
- http://www.epilepsiemuseum.de
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