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Salt Referat

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by

Steffen Steiner

on 14 November 2012

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Transcript of Salt Referat

Anti-Ballistic Missiles ABM Vertag Strategic Arms Limitation Talks Was ist SALT? Was ist KSZE? SALT Verträge und KSZE Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Gliederung Was ist Salt?
Worum geht es bei Salt I+II?
ABM Vertrag

Was ist KSZE?

politische/militärische Folgen
Einordnung in den kalten Krieg 1969-1972
Verträge, von USA und UdSSR geschlossen
wichtigstes Ergebnis: ABM-Vertrag (Anti-Ballistic Missiles, 1972) SALT I:
17. November 1969 in Helsinki
abwechselnd Wien und Helsinki
erst nach 130 Sitzungen ein Durchbruch
Begrenzung von Raketenabwehrsystemen
lenkbare Raketen wurden nicht mit einbezogen
Kernwaffen und andere Massenvernichtungswaffen durften nicht auf dem Meeresboden platziert werden 2 ABM Stützpunkte
max. 100 Abwehrrakten zum Schutz der jeweiligen Hauptstadt
je ein Stützpunkt für Interkontinentalraketen (alle ballistischen Raketen, deren Reichweite 5.500km übersteigt)
1974 Zusatzprotokoll: nur noch 1 ABM
die Interkontinentalraktenbestände wurden auf beiden Seiten eingefroren
es durften nur dann neue U-Boote eingesetzt werden, wenn parallel Ältere außer Dienst gestellt wurden
unterzeichnet von Richard Nixon (Präsident USA) und Leonid Breschnew (Generalsekretär UdSSR)
Am 13. Juni 2002 traten die USA von dem Vertrag zurück SALT II:
1972 in Genf begonnen
19. Juni 1979 Wien unterzeichnet
Unterzeichner: Jimmy Carter, Leonid Breschnew
Reaktion auf Salt I: es wurden dort nur Langstreckenrakten limitiert, nicht welche für Mittelstrecken
gültig bis 31.12.1985
wurde nie durch US Senat ratifiziert, obwohl von Carter gewünscht
Reaktion auf Einmarschieren der sowjetischen Truppen in Afghanistan
trotzdem erklärte die USA 1982, den Vertrag einhalten zu wollen, sofern es der Vertragspartner auch tue Vertragsinhalte: SALT I:
ab 6 Monaten Laufzeit: maximal 2.400 nuklear-strategische Trägersysteme
Ab 1. Januar 1982: maximal 2.250 nuklear-strategischen Trägersysteme, davon maximal 1.320 Trägersysteme
was für Waffen dies waren, wurde den beiden Parteien in diesem Rahmen freigestellt
kein weiterer Bau von Abschussvorrichtungen für Interkontinentalraketen
Gefechtsköpfe wurden limitiert SALT II:
Verzicht auf Entwicklung ballistischer Raketen auf Schiffen mit mehr als 600km Reichweite
Systeme zur Stationierung von Massenvernichtungswaffen in der Erdumlaufbahn wurden nicht weiter entwickelt Reihe von Konferenzen der europäischen Staaten zur Zeit des Ost-West-Konfliktes
Ziel: Sicherheit und Stabilität in ganz Europa erhalten (Ost-West-Dialog)
wichtigstes Ergebnis: Schlussakte von Helsinki Schlussakte von Helsinki Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich zur:
Unverletzlichkeit der Grenzen
friedlichen Regelung von Streitfällen
Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten
Zusammenarbeit in den Bereichen: Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt
Prüfung der vorhandenen Einhaltung in den einzelnen Staaten von Simon Gummich, Steffen Steiner und Louis Heinemann Politische / Militärische Folgen von SALT und KSZE + Auswirkungen auf den Kalten Krieg gewünschte Ergebnisse im Zwielicht
Ost-West-Konflikt kaum lösbar, lediglich politische Übereinkunft
Menschenrechte teilweise nicht eingehalten (siehe DDR)
Helsinki-Beschlüsse täuschen über Wirklichkeit hinweg
Verschieden Bewegungen entstehen in Europa, welche sich auf KSZE berufen
1990 "Charta von Paris", KSZE Staaten erklären Kalten Krieg für hinfällig
1995 Gründung der OSZE, Folge-Organisation der KSZE Korb I: Prinzipiendekalog

1. Souveräne Gleichheit, Achtung der Souveränität innewohnenden Rechte2. Enthaltung von der Androhung oder Anwendung von Gewalt3. Unverletzlichkeit der Grenzen
4. Territoriale Integrität der Staaten5. Friedliche Regelung von Streitfällen6. Nichteinmischung in innere Angelegenheiten
7. Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, einschließlich der Gedanken-, Gewissens-, Religions- oder Überzeugungsfreiheit
8. Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker
9. Zusammenarbeit zwischen den Staaten
10. Erfüllung völkerrechtlicher Verpflichtungen nach Treu und Glauben
Korb II: Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Umwelt, Sicherheit in Europa
Korb III: Grundsätze der Zusammenarbeit in humanitären und anderen Bereichen, Erleichterung von menschlichen Kontakten über die Blockgrenzen hinweg, Informationsaustausch
50er Jahre: Überlegungen zu europäischer Sicherheitskonferenz
70er Jahre: Phase der Entspannungspolitik gegenseitiges Interesse (Ost-West)
1973: Erste KSZE Sitzung auf Initiative des Warschauer Paktes
Teilnehmer: 7 Warschauer Pakt + 13 neutrale + 15 NATO = 35 Länder
2 jährige Verhandlungen
Schlussakte 1975 unterschrieben Vorgeschichte
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