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Todesstrafe - Ethisch vertretbar oder nicht

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by

Maren Gruber

on 14 November 2013

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Transcript of Todesstrafe - Ethisch vertretbar oder nicht

Todesstrafe - Ethisch vertretbar oder nicht?
Gliederung
1. Wo gibt es die Todesstrafe und wo nicht?

2.1 Ethisch ( moralisch )
2.2 Artikel 1 ( GG )

3.Philosophen, Kategorischer Imperativ, Utilitarismus, Strafzwecktheorien
3.1 Kant + Kategorischer Imperativ
3.2 Mill + Utilitarismus
3.3 Wie entscheide ich mich richtig?
3.4 Strafzwecktheorien
3.5 Bieri

4. Fazit

5. Meine Meinung
Ethisch
Duden: - moralisch, die Ethik betreffend
- Sittliche Normen und Maxime

Wikipedia: - Begründbarkeit
- verantwortbare Praxis
Wo gibt es die Todesstrafe und wo nicht?
3.1 Kant + Kategorischer Imperativ
Kategorischer Imperativ:

Maxime
Kann ich das denken?
Kann ich das Wollen?
Kant - Befürworter
Begründung: Talionsrecht
"... Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn um Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmal für Brandmal, Wunder für Wunde, Striemen für Striemen..." - 2. Moses 21, 2

- Wiederherstellungsrecht / Befriedigung des Rechts
- Vergeltung
Maxime: Ich will als angemessene Strafe für das jeweilig begangene Verbrechen den Tod, trotz, dass es die Würde des Menschen verletzt.
Kann ich das denken? - Vielleicht

Kann ich das wollen? NEIN
Moralisch
Duden: - Grundsätze, Werte, die das zwischenmenschliche
Verhalten einer Gesellschaft regulieren,
die von ihr als verbindlich akzeptiert werden
3.2 Mill + Utilitarismus
Utilitarismus
- Aufrechterhaltung des Allgemeinwohls, Sicherheit von Leib, Leben und Eigentum der Mitmenschen
- Todesstrafe als Abschreckung
Mill
Gesamtwohl
- Freiheit des Einzelnen darf angegriffen werden, wenn es der Allgemeinheit dient
- Handlung moralisch, wenn für Allgemeinwohl gut
- wenn es nützlich ist --> gut
Kritik
- kann nicht wieder gut gemacht werden
- ist nur für Extremfall anwendbar
- Überschreitet Grenzen
Wie entscheide ich mich richtig?
Deontologisches Argument
- Mensch nicht nur als Mittel, auch als Zweck
- Abwägen nach Werthöhe, Dringlichkeit und Nützlichkeit
- Grenze: Menschenwürde
Teleologisches Argument
- Folgen einer Handlung ( wenn Folgen gut sind, dann ist die Handlung gut)
Menschenwürde
Menschenwürde ist die Grenze

--> Todesstrafe nicht vertretbar
Strafzwecktheorien
Vergeltungstheorie
Rache, Wiedergutmachung


--> Widerspricht der Aufgabe der Strafe
- Setzt Nachweis von Schuld und der Willensfreiheit voraus
Generalprävention
Rechtsfrieden sichern / Abschreckung


--> Fehler können nicht behoben werden
- Menschenwürde wird nie beachtet
Spezialprävention
Straftäter erziehen, Resozialisierung
Mittel: Gefängnis + TOD

--> Keine Resozialisierung
- Kann nicht rückgängig gemacht werden
Bieri
„ Frei sei demnach, wer sein Tun an seine Präferenzen, Werten und den Sozialen Normen ausrichten könne. Wir verfügten über einen „bedingten freien Willen“.
→ Freiheit kann eingeschränkt werden, wenn Präferenzen, Werte und die Soziale Normen verletzt werden
→ jedoch kein Weg/ Keine Begründung für Todesstrafe.
Fazit
Nicht ethisch (moralisch) vertretbar
- Begründungen heben sich gegenseitig auf – widersprechen sich
siehe:
- Kant + Kategorischer Imperativ
Utilitarismus kann nur bei eindeutiger Schuld angewendet werden
- Kant + Mill : Andere Epoche
Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Irren ist menschlich - die Todesstrafe nicht.
Sie ist ein unmenschlicher Irrtum,
unwürdig einer zivilisierten Gesellschaft
Amnesty International
Quellen
http://www.amnesty-todesstrafe.de/files/ACT50-001-2011_karte-staaten-mit-und-ohne-todesstrafe.pdf
http://www.amnesty-todesstrafe.de/files/reader_wenn-der-staat-toetet_laenderliste.pdf
 http://www.zis-online.com/dat/artikel/2006_8_51.pdf
http://www.amnesty-todesstrafe.de/files/reader_wenn-der-staat-toetet.pdf
http://www.duden.de
http://www.sueddeutsche.de/wissen/verbrechen-und-krankheit-das-gehirn-vor-gericht-1.836644
http://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/02150300/Lehrmaterialien/WS_2008_09/Strafzwecktheorien_Vor--Nachteile_.pdf

+ Youtube:
Mit offenen Karten: Todesstrafe
Artikel 1
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und
zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
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