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Sterbehilfe/humanes sterben

Ethik
by

Hans Sarpei

on 13 January 2013

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Transcript of Sterbehilfe/humanes sterben

Gliederung -Vorwort
-Sterbehilfe allgemein
-Gesetzeslage
-Patientenverfügung
-Lage der Ärzte
-Vergleich Deutschland/Ausland
-Pro/Contra Diskussion
-Fazit Vorwort Sterbehilfe Sterbehilfe allgemein aktive Sterbehilfe indirekte Sterbehilfe Beihilfe zum Selbstmord passive Sterbehilfe Gesetzeslage § 211 [Mord]

Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.
Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.


§ 212 [Totschlag]

Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.
In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu erkennen.


§ 216 [Tötung auf Verlangen]

Ist jemand durch das ausdrückliche und ernstliche Verlangen des Getöteten zur Tötung bestimmt worden, so ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen.
Der Versuch ist strafbar.


§ 323c [Unterlassene Hilfeleistung]

Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Patientenverfügung Lage der Ärzte Die Aufgabe des Arztes ist es : Pro Kontra Deutschland Ausland Fazit Wie steht ihr zur Sterbehilfe ? Vergleich - aktive Sterbehilfe ist verboten, da sie als Totschlag geahndet wird (§212 StGB )
- die indirekte und passive Sterbehilfe ist legal Niederlande Schweiz - aktive Sterbehilfe ist erlaubt, solang der eindeutige Wunsch des Patienten vorliegt
- besteht nicht dieser Wunsch, wird die aktive Sterbehilfe als Totschlag geahndet
- die Beihilfe zum Selbstmord ist straf frei
- das schmerzfreie Sterben hat vor der Lebensverlängerung Vorrang! Frankreich - die aktive Sterbehilfe ist verboten, jedoch darf man den Patienten "sterben lassen"
- Außerdem darf man lebensverlängernde Maßnahmen wie die künstliche Beatmung einstellen Griechenland - Sterbehilfe ist strengstens verboten
- wird wie Mord geahndet gilt als "Beleidigung Gottes" Bewusstes, aktives ärztliches Eingreifen Ziel: Herbeiführung des Todeseintritt Strafbar (Totschlag) Beschleunigung des Todeseintritts durch Nebenwirkungen Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen Nicht strafbar Ermöglichung zum Selbstmord Unterscheidung: - Sterbevorgang hat bereits begonnen - keine unmittelbare Todesnähe - Unter Beachtung des Selbstbestimmungsrecht den Patienten am Leben zu erhalten - die Gesundheit zu schützen - das Leiden zu lindern - dem Sterbenden bis zum Tode beistehen Die Mitwirkung beim Suizid widerspricht dem ärztlichen Ethos Vermeidung von Leid Recht auf Selbstbestimmung Spart Kosten im Gesundheitssystem Viele unheilbare Patienten fahren dafür extra in die Schweiz Verhinderung von Selbstmord - erlaubt die aktive Sterbehilfe 1. Er muss zu der Überzeugung gelangt sein, dass der Patient seine Bitte freiwillig und nach reiflicher Überlegung geäußert hat.
2. Er muss zu der Überzeugung gelangt sein, dass keine Aussicht auf Besserung besteht und der Patient unerträglich leidet.
3. Er muss den Patienten über dessen Situation und über die medizinische Prognose aufgeklärt haben.
4. Er muss mit dem Patienten zu der Überzeugung gelangt sein, dass es für dessen Situation keine andere annehmbare Lösung gibt.
5. Er muss mindestens einen anderen, unabhängigen (Konsiliar)arzt zu Rate ziehen, welcher den Patienten untersucht und schriftlich zur Einhaltung der Punkte 1. bis 4. Stellung nimmt.
6. Er muss die Tötung oder die Hilfe zur Selbsttötung fachgerecht durchführen. - Minderjährige können bei Zustimmung der Eltern die aktive Sterbehilfe beanspruchen -Schmerzen können nicht ausgeschlossen werden
-Alternativen wie die Schmerztheraphie und die Palliativmedizin werden oftmals nicht berücksichtigt
-Keine Diagnose ist zu 100% sicher, oftmals können verloren geglaubte gerettet werden
-Eingriff in die Natur (sterben als natürlicher Prozess)
-Nicht vereinbar mit den Weltreligionen
-Die Frage wann ein Leben nicht mehr "lebenswert" ist, kann nie genau geklärt werden Schmerztherapie - schwierige Situation für die Ärzte
- verstößt gegen den ärztlich gelegten Eid Palliativmedizin Schriftliche Vorausverfügung für den Fall das eine Person nicht mehr fähig ist ihren Willen zu äußern Wird oft zur Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen eingesetzt - wir sind im Allgemeinen für die aktive Sterbehilfe, solang der Patient dies ausdrücklich wünscht
- hätte jeder ab seinem 18. Lebensjahr eine Patientenverfügung, wäre es deutlich einfacher Eine mündlich geäußerte Patientenverfügung ist nicht automatisch ungültig, jedoch befindet man sich da in einer rechtlichen Grauzone Für eine Patientenverfügung muss man jedoch volljährig sein

„Eine Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden.“

– § 1901a Abs. 1 Satz 3 BGB) http://argumentia.de/thema/aktive-sterbehilfehttp://www.youtube.com/watch?v=MMc9HwkrLwU Quellen http://www.n24.de/media/import/dpaserviceline/dpaserviceline_20080620_17/Verfxgung_18116604originallarge-4-3-800-0-0-2581-1934.jpg Dunkelziffer http://argumentia.de/thema/aktive-sterbehilfe#p439 http://www.schulstoff.net/sterbehilfe~pro~contra~argumente~ethik-59.htm http://www.hospizberatung.de/downloads/vier-arten-der-sterbehilfe.pdf http://de.wikipedia.org/wiki/Sterbehilfe http://www.hospiz-weinsberg.de/sthi_arzt.htm Von Josh,Jan und Philipp (1) Hat ein einwilligungsfähiger Volljähriger für den Fall seiner Einwilligungsunfähigkeit schriftlich festgelegt, ob er in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen seines Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt (Patientenverfügung), prüft der Betreuer, ob diese Festlegungen auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutreffen. Ist dies der Fall, hat der Betreuer dem Willen des Betreuten Ausdruck und Geltung zu verschaffen. Eine Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden.
(2) Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Betreuer die Behandlungswünsche oder den mutmaßlichen Willen des Betreuten festzustellen und auf dieser Grundlage zu entscheiden, ob er in eine ärztliche Maßnahme nach Absatz 1 einwilligt oder sie untersagt. Der mutmaßliche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten. http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1901a.html Würdevolles sterben http://www.albatros-hospiz.de/pics/sterbehilfe-tabgross.jpg Endgültige Tötungshandlung wird vom Patienten ausgeführt Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
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