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The Automated Will / "Ist der Wille frei?"

Allg. 2 Seminar Unkelbach
by

Judi Grtn

on 23 December 2012

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Transcript of The Automated Will / "Ist der Wille frei?"

Michotte(1963) : es gibt 2 Formen von bewussten Beweisen für die Kausalität des Selbst in 1 Handlung:

Fähigkeit das Resultat vorherzusehen bevor es tatsächlich Platz nimmt in der Sekunde der Präsenz des Gefühls einer Aktivität

Das Gefühl der Aktivität welches erlangt werden kann von der Wahrnehmung unserer eigenen Voraussicht Ist der Wille frei? Bargh et al.: "The Automated Will" Sind Ziele auch ubw aktivierbar
-
und beeinflussen sie nachfolgendes Verhalten?? „... goals can be triggered outside of awareness and then run to completion, attaining desired outcomes.“ energisches Handeln: "Ich will das Ziel erreichen!"

Anhalten bei Konfrontation mit Hindernissen

Wiederaufnahme bei Unterbrechung 1. Experiment UV: high-performance vs. neutrales Priming Aufgabe: 3 Wortpuzzle, 10 min Zeit AV: Anzahl gefundener Wörter ... Ergebnisse 1. Experiment high performance: ∅ 26 Wörter neutral: ∅ 21,5 Wörter Ziele sind ubw
aktivierbar & wirken sich unmittelbar auf Verhalten aus! aber: vielleicht nur ubw aktiviert & bw bei Ausführung?

Piggybacking?? ... was bedeutet das
für die
E-x-W-Modelle ?? 2. Experiment Resource Dilemma Task UV: kooperativ vs. neutral bw vs. ubw Zielaktivierung 2. Experiment AV: Anzahl zurückgeworfener Fische Ergebnisse: Ziel bleibt auch
während Performanz ubw !! 3. Experiment UV: high-performance vs. neutrales Priming Aufgabe: Wortpuzzle Unterbrechung nach 2 min ! AV: Arbeitet Person trotzdem weiter? ubw Ziel in Konflikt mit bw Ziel !! 3. Experiment > Ergebnisse high-performance: 57 % weitergemacht neutral: 20 % weitergemacht ubw Ziel bleibt auch bei Hindernissen bestehen & kann bw Ziel sogar überlagern! 4. Experiment UV: high-performance vs. neutrales Priming Scrabble-Aufgabe Unterbrechungs-Paradigma "Scrabble oder Cartoon?" AV: Aufgabenwahl 4. Experiment high-performance: 66 % Scrabble neutral: 32 % Scrabble Zielwiederaufnahme nach Unterbrechung & Bevorzugung ggü attraktiveren Aufgaben !! Wenn es einen weiteren möglichen Grund gibt, wird der
eigene Wille in Frage gestellt

Der Wille sollte die beste/einzige Erklärung sein!

Zwei Arten von Gründen:
Internal vs External Exklusivität Action Projection: Eigene Handlung wird einem anderen attribuiert, obwohl dem nicht so ist Primäreffekt: In einer kausalen Kette werden
frühere „Gründe“ als kausaler betrachtet
Bsp.: Hypnose Akteur Verlagerung: Unter Anweisungen oder im Gruppengefühl wird eine Handlung ausgeführt, die das „Ich“ so gar nicht ausführen würde, die Anweisung oder das „Wir“ jedoch schon Emotionen, Gewohnheiten usw.: Der Akteur ist sich dieser bewusst Bei Nachgeben: Willensverlust, bei Standhalten: stärkere Wahrnehmung des Willen In sozialen Situationen: Der Wille andere beeinflusst unsere Wahrnehmung d. eigenen Willens Annahme: Wenn Wille aus der Kausalität zwischen Gedanke und Handlung entsteht, sollte man Leute glauben lassen können, dass sie eine Handlung vollzogen haben, obwohl sie es nicht getan haben








* VP und Confederate bewegen gemeinsam Maus über Bildschirm
* VP wird geprimet (über Kopfhörer)
* Confederate stoppt Maus nur vier Mal, sonst VP
* Rating, wie „gewollt“ die Stopps waren Die "I Spy"-Studie ... Ergebnisse Wenn das Priming zwischen 5-1 Sekunde vor dem
erzwungenen Stopp geschieht, wird die Handlung
als signifikant intentional wahrgenommen !! Zusammenfassung Die Mechanismen der Kausalität sind nie wirklich im Bewusstsein, sondern sind unbewusste Prozesse im Selbst

Die als „Bewusst“ wahrgenommenen Prozesse sind häufig nicht das, was für die Handlung verantwortlich ist

Viele automatisierte Prozesse, die zur Handlung führen sind unbewusst


Doch trotzdem hat der Mensch das Privileg einen „freien Willen“ durch bewusste Suche nach Kausalität zu erfahren Logische Konsistenz Sematische Assoziation: Gedanke direkt vor Handlung wird mit dieser abgeglichen.

Bsp.: Kontrolle über Zufälle bei „Gesunden“ & Depressiven

Motorautomatismus: Inkonsistenz zwischen Gedanken und Handlung
Bsp.: Pendeln

Alien Control Phänomen: In Schizophrenie geringere Motorkontrolle uns inhibierte mentale Repräsentation Charakteristika der Zielverfolgung Agenda 1. Wegner & Wheatly


2. Bargh et al.


3. Custers & Aarts


4. ... Fragen? Diskussion? Diskussion Ziele ubw verfolgen
- & Optimierung der Affektbilanz als "ultimatives Ziel" ?? ... noch Fragen? :) ... und ist denn der Wille jetzt frei ?! ... freier Wille ?! Der freie Wille ist für Menschen elementar, um...

Neigung zu attribuieren

Dinge und Taten begründen


Frage:
„Wovon hängt unser freies Leben ab?“ William James ideomotorischer Ansatz Dinge von einem zum anderen Moment auserwählen und ihnen in dem Moment Sinn zu verleihen ……

Alltag willentlichen Entscheidungen = in einem allgemeinen Sinn.

- Soll Wille grundsätzlich erörtert muss Wille als komplexer/strukturierter Prozess untersucht werden. Psychologischer Fokus: Mechanismen Mechanismus der Wahrnehmung von bewusstem Willen produziert Sinneswahrnehmung von Ursachen Genetische
Unbewusste
Neurale
Kognitive
Emotionale
Soziale Faktoren!! ... vs. freier Wille Wahrnehmung von Willen ... selber mentaler Prozess? Humes kausale Kraft ist der Wille (die kausale Kraft) nichts außer Innerlicher Eindrücke

der Wille sei keine „Sache“ die in uns Menschen quasi innewohnt

der Wille sei eher eine Sinneswahrnehmung aus einer Verkettung von Ereignissen
  Gedanke + Handlung = Kausal ?! Selbstaufmerksamkeit wird mit wahrgenommener Kontrolle für Handlung in Verbindung gebracht.


Kausale Verbindung zwischen:
Gedanken + Handlung
 
Wir neigen dazu uns als Autor unserer eigenen Handlungen zu sehen, doch ist dem auch tatsächlich so? 2. Unbewusste Belohnungsprozesse und Motivation

 Notwendige Voraussetzungen zur optimalen
Zielverfolgung in einer dynamischen Umwelt:


Flexibilität: schnelles Wechseln zw. Zielen
Persistenz: im Auge behalten eines konkreten Ziels


Wert/ Belohnung eines Ziels entscheidet! Funktionen, die motivationales und zielgerichtetes Verhalten ermöglichen:

3 grundsätzliche Eigenschaften: Person . . .

* hat mögliches Ergebnis/ Ziel im Kopf
* überlegt, ob Mittel zur Zielerreichung vorhanden sind
* beurteilt, in welchem Ausmaß das Ergebnis
wünschenswert ist/ zu Belohnung führt Mechanismus für das unbewusste Verfolgen von Zielen
Wenn Menschen überzeugt sind, bewusst ein Ziel zu setzen und danach zu handeln, wird diese bewusste Entscheidung unbewusst vorbereitet! (Libet et al., 1983)

Sogar Ziele selbst können unbewusst auftreten und wirken (da sie durch externe Quellen gelenkt werden)! Grundlegende Prozesse zur Zielerreichung -
Vorbereitung und Ausführung der Handlung und
Einschätzung des Belohnungswerts des Ziels -
können außerhalb des Bewusstseins erfolgen! Fazit 1. Unbewusste Handlungsvorbereitung und Ausführung

Ideomotorisches Prinzip:
Handlungen veranlassen, indem an das Ergebnis gedacht wird – ohne eine bewusste Entscheidung!



gilt auch für kognitive Kontrolle und komplexes Sozialverhalten! Zwei Prozesse, die zur unbewussten Zielverfolgung führen Freud: Triebwünsche werden oft unterdrückt + tauchen irgendwann plötzlich auf

Behaviorismus: Reiz- Reaktions- Modell

Kognitive Ansätze: Mentale Repräsentationen der Ziele ermöglichen uns dasselbe Ergebnis unter verschiedenen Umständen zu erreichen

Aktuelle Annahme: Verfolgung von Zielen kann stattfinden, ohne dass den Menschen dieses Ziel und das damit verbundene Verhalten bewusst ist Historischer Überblick:
Verfolgung von Zielen ist unbewusst! Custers und Aarts, 2010 Der unbewusste Wille Belege für das unbewusste Verfolgen von Zielen Auf bewussten Entscheidungen baut unser Verhalten und somit die Verfolgung von Zielen auf!
durch Priming wird die Verfolgung von Zielen außerhalb des Bewusstseins hervorgerufen

Wie aber soll das
Ganze funktionieren
? ? ? Priming/ Subtile Hinweisreize
Subliminale Stimulation Versöhnung mit
Erwartung X Wert-Theorien
durch Annahme unbewusster Prozesse! Erreichbarkeit und Erwünschtheit eines Ziels sind bei der Auswahl und Verfolgung ausschlaggebend! Michottes Beweise für Kausalität Nisbett & Wilson "telling more than you can know" Annahme:

Der bewusste Wille mag von einer Theorie her rühren um die Beziehung zwischen Gedanke und Handlung zu erklären. Libet 1985 Fingerbewegungsexperiment ERP-Signal:
„Bereitschaftspotenzial“ bewusster Entscheidung des Teilnehmers um einige hundert Millisekunden vorausgeht. zeitliche Diskrepanz zwischen Ansetzen des Bereitschaftspotentials und „bewusster" Absicht !! * Belege deuten an, dass bewusste Absicht der Fingerbewegung voraus geht.

Also verursacht dass Gehirnaktivitäten Absicht und Handlung.


Verursacht aber auch bewusste Absicht konkret die Handlung?

Was geschieht mit freien Willen bei automatisierenden Sachen(wie Schreiben, Buchstabieren, Pendeln, Wünschelruten gehen??) = freie Handlungen die sich dennoch ungewollt anfühlen mögen Die Erfahrung des bewussten Willens entsteht, wenn die Person einen kausalen Weg vom Denken zum Handeln einschlägt.
Die tatsächlichen kausalen Pfade sind nicht im Bewusstsein der Person.
Der Gedanke wird durch unbewusste mentale Ereignisse verursacht und diese unbewussten mentalen Ereignisse können auch direkt miteinander verknüpft werden. Wie die Verfolgung von Zielen außerhalb der bewussten Wahrnehmung erfolgt "Ist der Wille frei?" Zentrale Themen der Allgemeinen Psychologie II
Dozent: Christian Unkelbach Referenten: Eva Christine Bock, Luisa Holzschneider, Judith Gerten, Jasmin Volkert 20.12.2012 Do., 14h - 15.30h
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