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Kohlberg

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Sandra Flegler

on 14 April 2014

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Transcript of Kohlberg

Moralische Werte & Prinzipien werden unabhängig von bestehenden Autoritäten & Konventionen definiert.
Kohlbergs Theorie der Moralentwicklung
Lawrence Kohlberg (* 25. Oktober 1927 in Bronxville, New York; † 19. Januar 1987)
US-amerikanischer Psychologe und Professor für Erziehungswissenschaft an der Harvard University School of Education
Theorie der Entwicklung des Moralbewusstseins beim Menschen beruht auf seiner Dissertation (1958)
Präkonventionelle Ebene
Die Stufen des Moralbewusstseins
Vormoralische Ebene: Das Urteil "gut" o. "böse" hängt noch nicht von
Autoritäten, Regeln o. Gewissenentscheidungen
ab
Präkonventionelle Ebene: 1. Orientierung an Strafe &
Gehorsam
2. Instrumentell-relativistische
Orientierung
Konventionelle Ebene: 3. "Guter Junge/ nettes
Mädchen"- Modell
4. Orientierung an Gesetz &
Ordnung
Postkonventionelle Ebene: 5. Orientierung an sozialen
Vereinbarungen
6. Orientierung an universalen ethischen
Prinzipien
7. Stufe(?) in der moralische Urteile transzendental begründet werden
Allgemeines
Forschungsansatz: flexibler Interviewansatz mit Dilemmatasituationen
Modell basiert auf John Rawls moralphilosophischer
Gerechtigkeitstheorie
eine Weiterentwicklung Jean Piagets Theorie der
Moralentwicklung
Moralbewusstsein entwickelt sich stufenweise & immer in derselben Reihenfolge nicht alle Menschen erreichen die höheren Stufen
nach Kohlberg: nicht möglich, Stufen zu überspringen oder auszulassen
Kohlberg hat seine Theorie dauernd revidiert und erweitert
Stufenmodell: eine Vormoralische Stufe und 3 Niveaustufen mit je 2 Unterstufen
Was gut oder böse ist, wird durch die Folgen bestimmt, die eine Handlung für das Individuum hat.
Stufe 1:
Orientierung an Bestrafung und Gehorsam
Die von Autoritäten gesetzten Regeln werden befolgt, um Strafen zu vermeiden. Unterordnung unter Macht gilt als Wert an sich.

Beispiel:
Physische Konsequenzen wie z.B. Nahrungsmittelentzug, Hausarrest, Entzug von Nähe.
Stufe 2:
Instrumentell-relativistische Orientierung
Befriedigung von eigenen Bedürfnissen und gelegentlich die von anderen als Mittel (instrumentell) zu befriedigen.
Tauschmoral :" Wie du mir, so ich dir"
Beispiel:
2 Kinder, die im Sandkasten jeweils ein Loch buddeln und eine Burg bauen und sich gegenseitig Hilfsmittel abgeben.
Konventionelle Ebene
Erwartungen & Normen der gesellschaftlichen Gruppe werden selbstverständlich erfüllt.
Stufe 3:
"Guter Junge/nettes Mädchen"- Modell

Stufe 4:
Orientierung an Gesetz & Ordnung
Moralische Erwartungen Anderer werden erkannt.
Richtig ist, was Zustimmung findet.
Beispiel:
"Sei ein guter Junge und hilf deiner Schwester bei ihren Hausaufgaben."
Orientierungsrahmen bilden soziale Ordnung, Wohlfahrt der Gesellschaft & Gesetze. Allgemeine moralische Regeln der Gesellschaft werden erkannt & befolgt.
Beispiel:
Verbotener Radiokanal wird von einem HJ-Mitglied gehört, jemand denunziert ihn.
Post konventionelle Ebene
Stufe 5:
Orientierung an sozialen Vereinbarungen
Moralische Normen werden hinterfragt & nur noch als verbindlich angesehen, wenn sie gut begründet sind. Mensch orientiert sich an der Idee eines Gesellschaftsvertrags.
Beispiel:
Sich aktiv für die Umwelt einsetzen.
Stufe 6:
Orientierung an universalen ethischen
Prinzipien
Moralbegründung orientiert sich jetzt am Prinzip der zwischenmenschlichen Achtung. Das richtige Handeln wird mit selbstgewählten ethischen Prinzipien, die sich auf Universalität und Widerspruchslosigkeit berufen, in Einklang gebracht.
nur wurden interviewt, keine
mangelnde empirische Nachweisbarkeit
Urteilsfähigkeit moralisches Handeln
fehlende Entwicklungsbeschreibung (nur Stufenbeschreibung, kein Prozess)
Unterschätzung kognitiver Fähigkeiten
höhere Stufe (z.B. Stufe 4) auch in unmoralischer Gesellschaft möglich
Stufe 6 viel zu hoch im Verhältnis zu Stufe 5
Außerachtlassung der momentanen emotionalen Befindlichkeit
"Empathie" nur ein rationaler Begriff der Rollenübernahme technischer Vorgang
"Faith" Glaube und Moral?
Beispiel: Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Martin Luther King gegen Rassentrennung & für Gleichberechtigung
Kritik
positiv
negativ
Deskription, Ernst nehmen in den jeweiligen Stufen, Prinzip der Offenheit
Gemeinschaft (Just Community) wird gestärkt
heuristischer Wert (Lehre der Erkenntnis)
(Selbst-)reflexion
Entwicklungsförderung (Dilemmatadiskussion)

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlbergs_Theorie_der_Moralentwicklung
Heinz Dorlöchter und Edwin Stiller: PHOENIX - Der etwas andere Weg zur Pädagogik, Schöningh Verglag, S. 49ff.
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