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superar la crisis?

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heinz kahlig

on 27 January 2013

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Transcript of superar la crisis?

Superar la crisis? affordable housing demand? Krise: Auslöser/ Verbindung mit Immobilienmarkt
- Markt: bei Wohnungen kein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage (bei harvey?)
- Finazierungsmodelle: Banken
Tauschwert Wohnung: Investition- Kapitalanlage
Individuelle Spekulation: Preisanstieg= Gewinn! ESPANISTAN! David Harvey:
Internal contradictions of capital accumulation "Diese Krise erklärt sich auch daraus, wie wir aus der letzten Krise 1970 gekommen sind..."
Excessive power of capital - Finance capital Marx: Grundrisse:
Capital cannot abide a limit Markt: Auflösung des sozialen Wohnbaues? Sozialutopie?: Thomas Morus Utopia Familistere/ Phalanstere Engels vs. Proudhon: Besitz! Wer baut für wen? Krise= Abstieg der Mittelklasse!
Förderungspolitik?
Wohnbauförderung Spanien:
La nueva ley del suelo Krise: Leerstände!: was macht man damit? 1- Alternativen?
- Eigenbau?
- Cooperativen
- Occupy? -Siedlerbewegung
- Wiener Wohnbauausstellung
- Viktor Frank?
Wiener Werkbund?
Le Corbu: Haus Domino
Systeme von Loos/ Gropius
Brick and mortar subsidies

Spanien 1950: Instituto Nacional de vivienda:
z.B. Fuencarral: Saenz de Oiza Ab 1970: Postfordistische Aera:
- Macht der Arbeiterschaft reduziert
- Globalisierung
- Wirtschaftsbestimmend: Finanzkapital Präfordistisch/
Frühkapitalistisch Fordistisch/
Taylorismus Sozialutopien
Benjamin: Passagen
Engels/ Proudhon Moderne:
Taut
Alexander Klein/ Hannes Meier
Le Corbusier
Hilberseimer
CIAM Rationalismus Aalto
Team X
Candilis System Mulhouse, Krupp
später: Pessac
Zlin Wohnen: Tauschwert/ Gebrauchswert "Rotes Wien": Reumannhof
Karl- Marx- Hof Frankfurt - Frankfurter Küche SPANIEN: Gatepac: Barcelona Krise und gebauter Raum:
welche Krisen hatten welche Auswirkungen auf den gebauten Raum? Frage des Besitzes?!
Bürgerliches Modell?
Besitz der wohnungen?? Middle class- Aufstieg! Spanien: comprar pisos
- deudas
- bancos como promotores Entwicklung seit ca. 1975? 2 - Überangebot/ Investorenstädtebau
z.B. Valdeluz/ Guadalajara
Sesena / Toledo
Malaya/ Marbella
Villamayor de Calatrava
Polaris/ Murcia (touristico)
Novo Carthago/ Murcia
Marina d'Or in Oropesa/ Cabanes (touristico)
"La Torre" - Golfresort
Yebes (Guadalajara) "Vorbild" Favellas
Urban think tank Sloterdijk:
Wohnen im Appartment Soziale Nachhaltigkeit?? Kapitalisierung/
Mehrwertzyklus/
Wertsteigerung Wohnen
im Hotel 2 -Verarmung Situation permanenter Krise?
Favellas Virilio: "permanenter Krieg?
permanente Krise? Österreich: Förderungspolitik! Harry Glück:
Alterlaa Werkgruppe Graz
Terrassenhaussiedlung Krise: Wikipedia
‚die Meinung‘, ‚Beurteilung‘, ‚Entscheidung‘, später mehr im Sinne von ‚die Zuspitzung‘) bezeichnet eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation.
Bezogen auf die wirtschaftliche Konjunktur unterscheidet man die drei Ausprägungen Stagnation, Rezession und Depression. Wirtschaftskrise von 1857

Die Wirtschaftskrise von 1857 war die erste Weltwirtschaftskrise. Sie begann im August 1857 in New York City, als eine Bank ihre Zahlungen einstellen musste. Von dort breitete sich die Krise schnell über die gesamte Welt aus. Die Finanzzentren Europas und Amerikas waren besonders stark betroffen. Gründerkrise

Im Anschluss an die Boomjahre der Gründerzeit kam es 1873 zum sogenannten Gründerkrach, in dessen Folge allein in Deutschland und Österreich über 60 Banken insolvent wurden. Diese Krise wurde tendenziell durch Überhitzung der Volkswirtschaft verursacht und war somit lediglich eine Korrektur der vorangegangenen hohen Wachstumsraten. Firmen und Fabriken waren zu überhöhten Preisen übernommen und gebildet worden.

Die Krise traf zeitlich mit einer US-amerikanischen Wirtschaftskrise zusammen und führte in allen hochentwickelten Ländern zu einer langen Stagnation. Der wirtschaftliche Niedergang erreichte seinen tiefsten Punkt 1878 und erst in der zweiten Hälfte des Jahres 1879 trat eine von den USA und Großbritannien ausgehende Besserung der Wirtschaftslage ein. Nicholas Gregory Mankiw behauptet in seinem Standardwerk Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, die damalige Wirtschaftskrise sei erst durch die Goldfunde am Klondike beendet worden. Denn es gab damals den Goldstandard.[9] Die internationalen ökonomischen Wachstumsstörungen 1873–1896 sind unter dem Begriff Große bzw. Lange Depression bekannt. Weltwirtschaftskrise 1929

Weltwirtschaftskrise (Great Depression) 1929 bis in die späten 1930er-Jahre: Als Weltwirtschaftskrise bezeichnet man einen 1929 einsetzenden schweren volkswirtschaftlichen Einbruch, der in allen wichtigen Industrienationen massive negative Folgen hatte (u. a. Unternehmenszusammenbrüche, Massenarbeitslosigkeit und Deflation), da viele heute selbstverständliche marktregulierende Elemente noch fehlten. Erste Ölkrise (1973)

Erste Ölkrise 1973: Das Ölembargo der OPEC verbunden mit der hohen Staatsverschuldung der USA wegen des Vietnamkriegs führten zur Stagflation in den USA. Von der ersten Ölkrise waren alle wichtigen Industrienationen betroffen. In Deutschland markierte sie das Ende des Wirtschaftswunders. In der Folge traten bis dato weitgehend unbekannte Erscheinungen auf, etwa Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und steigende Sozialausgaben. Karl Marx schrieb 1865: „Die wahre Schranke der kapitalistischen Produktion ist das Kapital selbst.“ Im Kapitalismus wird im Gegensatz zu einer demokratischen Planwirtschaft nicht für die menschlichen Bedürfnisse, sondern für den Profit produziert.

Nach Marx entstehen Krisen, wenn die Kapitalisten zu wenig Profit machen. Genauer: Wenn die Kapitalisten mit mehr eingesetztem Kapital weniger statt mehr Profit machen. Marx: „Die wahre Schranke der kapitalistischen Produktion ist das Kapital selbst, ist dies: dass das Kapital und seine Selbstverwertung als Ausgangspunkt und Endpunkt, als Motiv und Zweck der Produktion erscheint, dass die Produktion nur Produktion für das Kapital ist, und nicht umgekehrt die Produktionsmittel bloße Mittel für eine stets sich erweiternde Gestaltung des Lebensprozesses für die Gesellschaft der Produzenten sind. 2- POSITION DES ARCHITEKTEN? Diener seiner Herren?
Entwickler von Alternativen?
Die Welt: 20.10.2012
Dutzende spanische Familien täglich zwangsenteignet

Die Immobilienkrise trifft zehntausende spanische Familien mit voller Wucht: Allein in Madrid werden pro Tag 40 Familien aus ihren Häusern geworfen. Von Ute Müller
http://www.welt.de/wirtschaft/article13939609/Dutzende-spanische-Familien-taeglich-zwangsenteignet.html
Die Welt: 20.10.2012
Von Ute Müller
http://www.welt.de/wirtschaft/article13939609/Dutzende-spanische-Familien-taeglich-zwangsenteignet.html

Unter dem Druck der Notenbank und der Regierung haben die Banken begonnen, ihren Immobilienbestand abzubauen. Infolge der Enteignungen sitzen sie mittlerweile auf 130.000 Liegenschaften, darunter auch etwa 90.000 Wohnungen. Einer der aktivsten Anbieter ist Bankia, eine Finanzgruppe, die aus dem Zusammenschluss von sieben Sparkassen, darunter Caja Madrid entstanden ist. Mit Abschlägen von bis zu 60 Prozent locken sie potenzielle Kunden, doch die Nachfrage ist gering und die Offerte gewaltig.

In Spanien gibt es 3,1 Millionen leer stehende Wohnungen und daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern, keiner hat das Geld oder den Mut, derzeit einzusteigen, zumal eine weitere Preiskorrektur bevorsteht. "Bis 2015 wird sich der Markt nicht normalisieren", so Francisco Fernández, Immobilienexperte bei Ernst & Young. Wohnungen als Investitionsobjekte! Richard Sennett zu Bürobauten:
"Die Neutralität der neuen Gebäude resultiert unter anderem aus ihrem globalen Währungswert als Investitionseinheiten."
Vortrag "capitalism and the city" am ZKM, Karlsruhe
http://2012.elevate.at/e12bauen/
Gemeinsam Bauen und Wohnen

Die Themen Bauen und Wohnen sind in mehrfacher Hinsicht für eine soziale Transformation zu einer demokratischen, gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaft wichtig. Einerseits ist der Zugang zu leistbarem Wohnraum ein Menschenrecht, das von Immobilienspekulation und der Ausrichtung des Wohnbaus auf Wertsteigerung bedroht wird. Andererseits fließt ein großer Anteil an Rohstoffen und Energie in diesen Sektor. Er ist also auch ein wichtiger Ansatzpunkt für Veränderungen in diesen Bereichen. In den letzten Jahren ist auch in Österreich das Interesse an selbstverwaltetem Wohnraum sprunghaft gestiegen, und es sind viele neue Projekte entstanden. In anderen Ländern gibt es hier bereits eine lange Tradition, die entsprechende Rechts- und Finanzierungsmodelle hervorgebracht hat. Für Menschen, die solche Projekte schaffen wollen, ist es wichtig, ökologisch und durch einen hohen Grad an Eigenleistung auch billig bauen zu können. Das Mietshäuser Syndikat erläutert, wie Häuser auf Dauer dem Markt entzogen werden können. Das Projekt Green Skills vermittelt Know-how über ressourcen- und geldsparende Technologien für den Selbstbau.

mit
Mietshäuser Syndikat (- / de)
Paul Adrian Schulz (Green Skills, Sprungbrett Aspern / at)

Moderation: Brigitte Kratzwald (commons.at / AT) Mietshäuser-Syndikat!
Das Mietshäuser Syndikat hat seinen Ursprung im politisch linken Spektrum und versucht, Ziele der Hausbesetzer-Szene, soziologische und städtebauliche Erkenntnisse seit den 1960er Jahren sowie Ansätze zum sozialverträglichen und ökologischen Umgang mit Geld, Grund und Boden unabhängig von Großbanken und Staat in der Realität zu verankern. http://www.syndikat.org/ http://www.habitatgoupe.org Par Rachel Knaebel

Site internet : http://www.bastamag.net/article1661.html

Habitats autogérés et immeubles coopératifs, un remède à la crise immobilière

Par Rachel Knaebel (21 juillet 2011)

Et si pour échapper au marché spéculatif de l’immobilier, les habitants se regroupaient en coopérative ? C’est le pari que font une partie des Berlinois face à l’envolée des prix des loyers. Parce qu’il est de moins en moins facile de se loger dans la capitale allemande, des coopératives investissent dans des constructions communautaires accessibles aux habitants qui ne disposent pas d’apport financier. Des projets qui proposent une alternative à la propriété individuelle. Ach+, Ausg. 201/202
Mietshäuser Syndikat: Eine Alternative zum Eigentumsprinzip

Von Hummel, Bernhard

Das Mietshäuser Syndikat verfolgt das Ziel, Mietshäuser endgültig dem Immobilienmarkt zu entziehen. Mittlerweile verwaltet das Mietshäuser Syndikat deutschlandweit 51 Häuser und Hausprojekte mit etwa 1.200 BewohnerInnen, in Berlin und Potsdam gibt es derzeit fünf Projekte. Neben der Kontrollfunktion, dass die Häuser des Syndikats nicht wieder privatisiert werden, gehört die solidarische Unterstützung neuer Projekte zu einem wichtigen Arbeitsschwerpunkt des Verbunds...
NZZ International 19.11.2007
«Wir sind geradezu da, einen Hausverkauf zu verhindern»

Das Mietshäuser-Syndikat – eine Freiburger Erfolgsgeschichte
von Patrick Kunkel

...Dabei ist der Begriff der anarchistischen Gewerkschaftsbewegung entlehnt, dem Syndikalismus.

...«Wir sind ein basisdemokratischer und solidarischer Verbund», betont Matthias Möller. Herzstück dieses Verbundes ist ein gemeinsamer Geldtopf, den die Syndikalisten «Solidarfonds» getauft haben. Mietüberschüsse aus bereits bestehenden Häusern werden in diesen Fonds gezahlt und dienen als Anschubfinanzierung für neue Projekte.

...«Nachhaltig und zukunftsweisend»
«Unser Ziel ist es nicht, irgendwann mietfrei zu wohnen», stellt Möller klar. «Unser Ziel ist die Eigentumsneutralisierung.» Dabei gehe es darum, dass Häuser nicht mehr von denen, die sie nutzten, verkauft werden könnten, sagt Möller. «Fatal wäre es, wenn kollektives Eigentum gewinnbringend verkauft oder privatisiert würde.»

...Normalerweise seien viele Immobilien nach 20 bis 30 Jahren schuldenfrei – auch im genossenschaftlichen Bereich und bei vielen gemeinschaftlichen Hausprojekten. Dann bleibe ein dauerhaftes Vermögen übrig. Doch kaum einer habe sich bisher Gedanken darüber gemacht, wie dieses Vermögen auch sozial sinnvoll eingesetzt werden könne. Den «Solidarfonds» hält Landwehr deshalb für wegweisend. Der Mutualismus (lat. mutuus: „gegenseitig, wechselseitig“ zu franz. mutuellisme von mutuel) bezeichnet eine sozialreformerische Bewegung, die in der gegenseitigen ökonomischen Unterstützung der Arbeiter das Hauptmittel der Wahrung ihrer Interessen sah. Anknüpfend an die Lyoner Tradition, die er 1843 persönlich kennenlernte – und wahrscheinlich auch angeregt durch eigene Erlebnisse an der Ecole mutuelle, einer Privatschule, an der sich die Kinder gegenseitig, d. h. die älteren die jüngeren, unterrichteten – übernahm Pierre-Joseph Proudhon das Prinzip des Mutualismus als theoretische Grundlage seiner Sozialismuskonzeption.

Nach Auffassung Proudhons, der keine zentrale Lenkung der sozialistischen Gesellschaft anerkannte, sondern die Spontaneität der einfachen Warenproduktion idealisierte, sollten alle gesellschaftlichen Beziehungen lediglich nach dem Grundsatz freiwilliger Gegenseitigkeit geregelt werden. Darunter verstand er den Austausch der Produkte nach dem einfachen Wertgesetz, die Sicherung der „Gleichheit“ und „Gerechtigkeit“ dieses Austausches durch eine zinslose Kreditgewährung für alle Produzenten zur Beschaffung der von ihnen benötigten Produktionsmittel und die freiwillige, auf gegenseitigem Übereinkommen beruhende Bildung von Genossenschaften und kollektiven Vereinbarungen überhaupt.

Damit reduzierte Proudhon seine Sozialismuskonzeption auf eine Basis von Kleinproduzenten. Da er sein System Mutualismus nannte, hießen seine Anhänger in der französischen Arbeiterbewegung Mutualisten. Soweit sie als linke Proudhonisten der Ersten Internationalen angehörten, verbot deren Statut 1871 ihnen wie allen anderen Sektionen die Führung derartiger Namen.

Der Soziologe Emile Durkheim orientierte sich bei seinen Überlegungen zur Solidarität unter anderem am Phänomen des Mutualismus. http://www.mutualist.org/id24.html

One of the best descriptions of mutualism, believe it or not, is this summary of Proudhon's philosophy by G. Ostergaard, a contributor to A Dictionary of Marxist Thought:

... he argued that working men should emancipate themselves, not by political but by economic means, through the voluntary organization of their own labour--a concept to whch he attached redemptive value. His proposed system of equitable exchange between self-governing producers, organized individually or in association and financed by free credit, was called 'mutualism'. The units of the radically decentralized and pluralistic social order that he envisaged were to be linked at all levels by applying 'the federal principle'. [p. 400] Proudhon: Eigentum ist Diebstahl!
(stammt allerdings nicht von ihm, nur zitiert....)

Erster Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil es von nichts etwas fordert.
Zweiter Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil dort, wo es zugelassen ist, die Produktion mehr kostet als sie wert ist.
Dritter Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil bei einem gegebenen Kapital die Produktion der Arbeit und nicht dem Eigentum entspricht.
Vierter Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil es Mord ist.
Fünfter Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil sich mit ihm die Gesellschaft zerfleischt.
Anhang zum fünften Satz: Über die Organisation der Arbeit, über die Ungleichheit der Entlohnung und über die Armenfrage.
Sechster Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil es der Quell der Willkürherrschaft ist.
Siebter Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil es das Erhaltene durch Verbrauch verliert, durch Sparen vernichtet und durch Kapitalisierung gegen die Produktion richtet.
Achter Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil seine Akkumulationskraft unbegrenzt ist und weil es auf begrenzte Mengen angewandt wird.
Neunter Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil es ohnmächtig gegen das Eigentum ist.
Zehnter Satz - Das Eigentum ist unmöglich, weil es die Verneinung der Gleichheit ist. Qu’est ce que la propriété? Ou recherches sur le principe du droit et du gouvernement (1840)[3][4]

In dieser Schrift zieht Proudhon den Schluss: Eigentum ist Diebstahl. Gemeint ist Privateigentum als Privileg oder Monopol, im Sinn von: „Solange Eigentum Privilegien birgt, solange bedeutet privilegiertes – also erpresserisches – Eigentum Diebstahl“. Man dürfe außer den persönlichen Arbeitsmitteln lediglich diejenigen Güter besitzen, die man durch eigene oder kollektive Arbeit hergestellt oder im Tausch dafür erworben hat. Ausbeutung der Arbeitskraft anderer gehöre unterbunden, um die daraus resultierende Kapitalanhäufung und Machtkonzentration zu verhindern. Die Gesellschaft soll sich auf dem freiwilligen Zusammenschluss dezentral organisierter, überschaubarer Einheiten („fédéralisme“), also einem herrschaftsfreien System ohne Staat und Kirche, gründen.

Proudhon war einer der Ersten, der den Begriff der Anarchie positiv wendete. „Anarchie“ definiert Proudhon ausgehend von der ursprünglichen Bedeutung des Wortes als „Abwesenheit jedes Herrschers, jedes Souveräns“ und folgerte „das ist die Regierungsform, der wir uns täglich mehr nähern (…) wie der Mensch die Gerechtigkeit in der Gleichheit sucht, so sucht die Gesellschaft die Ordnung in der Anarchie.“ Siedlerbewegung: Anknüpfend an die englische und deutsche Gartenstadtbewegung und verstärkt durch Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit, entstand 1918 eine breite Siedlerbewegung (besonders im großstädtischen Bereich) mit zahlreichen "wilden Siedlungen" in Stadtrandgebieten bzw. durch den Ausbau von Schrebergärten zu Wohnsiedlungen. Die Siedlerbewegung war durch ein Nebeneinander verschiedenster ideologischer Vorstellungen, von "linken" Gemeineigentumsbildern bis zu "rechten" Programmen der Entproletarisierung durch Siedlung in Eigenheimen, geprägt. Organisatorische Träger der Siedlerbewegung waren verschiedene Genossenschaften, deren Dachverband der 1922 gegründete "Zentralverband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter Österreichs" (seit 1946 "Österreichischer Verband der Siedler, Einfamilienhausbesitzer und Kleintierzüchter") war. Die Gemeinde Wien (hier wurden 1921-33 8340 Siedlungshäuser bzw. Wohneinheiten mit Gartenstadtcharakter gebaut) unterstützte zunächst die Siedlerbewegung, ging aber ab 1923 zum Konzept des mehrgeschossigen Groß-Wohnhofs als dominierender Form des Gemeindewohnbaus über. Der Bund förderte über den Bundes-Wohn- und Siedlungsfonds (BWSF) 1921-28 die Errichtung von 8654 Wohnungen. Ab den frühen 30er Jahren sollte durch Randsiedlungen (6210 Siedlerstellen 1932-37) Arbeitslosen gezielt eine minimale Selbstversorgung gesichert werden. Der Grundgedanke eines eigenen Hauses mit Garten für breite Bevölkerungsschichten wurde in der 2. Republik in erheblichem Ausmaß verwirklicht, aber zumeist ohne den ideologischen Hintergrund der ursprünglichen Siedlerbewegung.

Literatur: R. Hoffmann, "Nimm Hack´ und Spaten ...". Siedlung und Siedlerbewegung in Österreich 1918-38, 1987. Ein interessantes Experiment wurde etwa beim Bau der Siedlung Am Rosenhügel durchgeführt: Um einen größtmöglichen Arbeitseinsatz zu erreichen, wurde den Siedlern während der Bauzeit keine bestimmte Parzelle zugewiesen; die Zuteilung der fertigen Häuser erfolgte schließlich per Losentscheid (!).

Als Bindeglied zwischen den Genossenschaftsbewegungen und der Kommunalverwaltung fungierten die Gemeinwirtschaftliche Siedlungs- und Baustoffanstalt (GESIBA), die die Baustoffversorgung sicherstellte und als gemeindeeigene Gesellschaft bald Österreichs größter Bau-
träger werden sollte, sowie das von Adolf Loos geleitete Siedlungs-
amt der Gemeinde Wien. Loos gab die Parole "große Architekten für kleine Häuser" aus und stand in einer von ihm organisierten "Bau-
schule" den Siedlern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Loos und seine Kollegen scheiterten jedoch mit vielen ihrer hoch-
trabenden Pläne sowohl am Unverständnis der Siedler als auch an der Ablehnung der konservativen Beamtenschaft. http://www.dasrotewien.at/am-rosenhuegel.html
Am Rosenhügel:
In den Jahren 1921 bis 1926 nach Plänen von Hugo Mayer und Emil Krause errichtete genossenschaftliche Siedlungsanlage mit 559 Wohnungen in niedrigen Reihenhäusern sowie zahlreichen Gemeinschaftseinrichtun-
gen und Geschäftslokalen.

Eine der größten genossenschaftlichen Siedlungsanlagen Wiens, deren relativ altmodische Architektur sich am Vorbild der deutschen Gartenstädte orientiert.

Beim Bau der Siedlung wurde ein interessantes Experiment durchgeführt: Um einen größtmöglichen Arbeitsein-
satz aller Beteiligten zu erreichen, wurde den Siedlern während der Bauzeit keine bestimmte Parzelle zugewie-
sen; die Zuteilung der fertigen Häuser erfolgte schließlich per Losentscheid.
Literatur: Hans und Rudolf Hautmann, Die Gemeindebauten des Roten Wien 1919–1934, 1980; Helmut Weihsmann, Das Rote Wien. Sozialdemokratische Architektur und Kommunalpolitik 1919–1934, 1985/2002; Walter Zednicek, Architektur des Roten Wien, 2009. http://www.cs-design.at/werkbundsiedlung/siedler.html
VOM NOTPROJEKT ZUM ARBEITSBESCHAFFUNGSPROGRAMM. Tausende hungernde und frierende
Menschen begannen nach dem ersten Weltkrieg, sich an den Stadträndern Wiens nieder zu lassen.
Ohne Rücksicht darauf, wem der Boden gehörte, begannen sie ihre primitiven Häuser zu bauen. Aus dieser
Bewegung des wilden Siedelns enstand unter sozialdemokratischer Führung eine leistungsfähige
Organisation.
Josef Frank, Adolf Loos, Margarethe Schütte-Lihotzky und andere Mitglieder des 1912
gegründeten Österreichischen Werkbundes arbeiteten gemeinsam mit Baumeistern und Maurern an
diesen Projekten.
Es wurden Genossenschaften wie die GESIBA und der ÖVSK (Österreichischer Verband für Siedlungs-
und Kleingartenwesen) gegründet. In dieser Zeit entstanden kostengünstige Siedlungen wie
Rosenhügel, Hoffingergasse, Heuberg, Hermeswiese, Friedensstadt, Glanzing, Künstlersiedlung, Eden
und viele mehr. Zu diesen Siedlungshäusern gehörten nicht nur kleine Gärten, sondern auch Ställe für Kleinvieh.
Jakob Reumann wurde zum erstern sozialdemokratischen Bürgermeister der ersten Republik
Österreich gewählt. Er förderte wie kein anderer Wiener Bürgermeister die Siedlerbewegung mit folgenden Taten:

• Einer Novellierung der Wiener Bauordnung. Damit wurde der Bau von Siedlungen erleichtert.
• Im Mai 1921 wurde das Siedlungsamt gegründet.
• Es wurden 1215 Hektar zu Siedlungsgebiet und 770 Hektar zu Kleingartengebiet erklärt.
• In einem Gemeinderatsbeschluss von 1923 wurde bestimmt, dass jährlich
• 5000 Wohnungen im Siedlungs- oder Wohnbau errichtet werden.

Im September 1923 gab es mit der insgesamt 5. Freiluftausstellung den Höhepunkt dieser Bewegung.
Inzwischen siebzigjährig, trat Reumann zu Neuwahlen nicht mehr an. Die Siedlerbewegung hatte ihren
Schirmherren verloren. Das Siedlungsamt wurde 1931 aufgelassen.
Damit ging eine wichtige Epoche des Wiener Städtebaues zu Ende. David Harvey: Artikel!! Cooperative housing auch in der Krise??
Your Future Starts Now: co-op housing at the crossroads Marx: "Grundrisse" Desahucios Die nicht - zahlungsfähigen Bewohner
verlieren ihre Wohnung UND müssen weiter
die Hypothek zurückzahlen!!! hasta Suicidios 1. Leerstände Ursachen- Hintergrund?
Eigentum? Welche Krise??
Immobilien+ Finanzkrise= "nur" Wirtschaftskrise -
oder auch politische Krise?
z.B des Neoliberalismus? !"Es gibt keine Architektur der Krise!" (Oder?)

aber es gibt sehr wohl eine Architektur des
Aufschwunges Nach dem 1. Weltkrieg: 20er - Klassische Moderne (aber vielleicht auch Umsetzung der
Ideen des 19. Jhdts - Nietzsche/ usw.

Nach dem 2. WK: "Wirtschaftswunderjahre"-(Aufstieg der Mittelschicht, Konsum, Bildung usw.)
Repolitiserung bzw. Systemkritik!:
Auswirkungen auf die Architektur?
Neue Grundhaltungen? Thomas Morus: Utopia
Proudhon
Marx- Grundrisse
Engels- Wohnbau
Harvey
Lefebvre A.- WER BAUT FÜR WEN?
B. - RÄUMLICHES DISPOSITIV DIESER BAUTEN
(wo liegen sie - in welchem Zusammenhang- welche Größe)
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