Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Russland ein Staat im Wandel

No description
by

susanne lenz

on 20 April 2018

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Russland ein Staat im Wandel

20. Jhd
Niederlage im Russisch-Japanischen Krieg

1905 kommt es zur Russischen Revolution, jedoch können keine nennenswerten Reformen durchgesetzt werden

1917 Kapitulation Russlands im 1. Weltkrieg nachdem der Kaiser durch Demonstranten entmachtet wurde
Russland

ein Staat im


Wandel

Übersicht
Geschichte Russlands
Das Zarenreich
Die Sowjetunion
Russland nach 1992
Innenpolitik
Der Zerfall der Sowjetunion
Wiederwahl Putins 2012
Wirtschaft Russlands
Außenpolitik
Russland und Syrien
Russland und China
Tschetschenien-Konflikt
Geschichte Russlands
Außen-
politik

Syrien
China
Sovjetunion
nach 1991
Der Tschetschenien-Konflikt
Gründe und Ursachen
1. Tschetschenienkrieg
2. Tschetschenienkrieg
Tschetschenien
Innenpolitik
Der Zerfall der Sowjetunion
Wiederwahl Putins 2012
wirtschaftliche Situation

kurze zusammenfassung der
wirtschaftlichen Entwicklung
Wirtschafts-
struktur
Wirtschaft
Politisches System
Kandidaten
Ergebnis
Kritik
Bruttoinlandsprodukt Russlands
Vergleich mit 1990)
Wirtschaftsjahr 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997
Im Vergleich zu 1990 (1990 = 100%) 103,1% 100,0% 95,0% 81,2% 74,2% 64,7% 62,1% 59,9% 60,7%
Generell:
Syrischer Bürgerkrieg:
- bilaterales Abkommen zwischen RU und
Syrien mit Botschaften in jeweiligen Hauptstädten

- RU-Militärbasis in Tartus seit 1971 durch 75%igem Erlass syrischer Schulden bei RU, einziger russischer Flottenstützpunkt im Mittelmeer

- Syrien siebtgrößter Waffenimporteur russischer Militärsysteme, darunter Boden-Luft-Raketen, Abfangjäger und U-Boote

- russische Firmen haben esentiellen Anteil an
der syrischen Infrastruktur und in der Rohstofförderung (Öl und Erdgas)
- Russland als eine von zwei Vetomächten
verzögert durch Gegenstimmen mehrere
Resolutionen gegen das Assad-Regime,
darunter auch eine Beobachtermission

-RU fordert aber gleichzeitig schnelleren
Abzug der Regierungstruppen und
Einhaltung des vereinbarten Waffenstill-
standes
Kritik
Kandidaten
Wiederwahl Putin 2012
Ergebnis
Wladimir Putin
* 7. Oktober 1952 in Leningrad
von 1999 bis 2000 Ministerpräsident
russischer Präsident von 2000 bis 2008 (zwei Amtszeiten)
von 2008 bis 2012 Ministerpräsident
seit 2008 Vorsitzender der Partei "Einiges Russland"
In seinem Wahlkampf befürwortet er die militärische Aufrüstung und begründet die Notwendigkeit mit dem von der Nato geplanten Raketenschild.

Während seinen Amtszeiten wird/wurde die freie Presse zensiert und unterdrückt.
Sergei Mironow
* 14. Februar 1953 in Puschkin
er trat bereits 2004 als Präsidentschaftskandidat an, unterstützt aber öffentlich den Konkurrenten Putin und kam nur auf den letzten Platz
seit 2006 ist der der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland"
Wladimir Schirinowski
* 25. April 1946 in Alma-Ata
gründete 1990 die Partei "LDPR"
zu seinen politischen Forderungen gehören die Wiederherstellung der Reichsgrenzen von 1917 mit Finnland Weißrussland und Teile von Polen
außerdem bezweifelt er die Existenz von al-Qaida
er lehnt einen Eintritt in die Nato ab
Unstimmigkeiten bei der Wahl:
die Wahlbeobachterorganisation Golos erhielt über 2200 Klagen über Verstöße:
Wähler kritisieren, dass ihnen mit den Worten "Sie haben doch schon gewählt" die Stimmabgabe verweigert worden sei.
die kritische Zeitung "Nowaja gaseta" schreibt, das Wähler in Bussen von einem Wohllokal zum nächsten gefahren wurden um ihre Stimme mehrfach abzugeben
Webcams die zur Überwachung der Wahllokale eingeführt wurden funktionierten nicht
nach der Wahl demonstrierten 20.000 Menschen in Moskau gegen die Wiederwahl Putins
laut der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa gab es in jedem dritten Wahllokal Unstimmigkeiten.
mindestens 50 Regimegegner wurden festgenommen
die Polizei ging gegen die Demonstranten mit Gewalt vor
Damit hat Putin die Wahl im ersten Wahlgang gewonnen
Sein schlechtestes Ergebnis fuhr Putin in der Stadt Moskau ein. Dort erhielt er nur 47,2 % der Stimmen, was im Vergleich mit Regionen wie Tschetschenien, in der er sein bestes Ergebnis von 99,78% erhielt, wenig ist.
Gennadi Sjuganow
* 26. Juni 1944 in Mymrino
studierte Physik
trat er in die KPdSU ein
Gründer der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation
kandidierte bereits 1996, 2000 und 2008
Michail Prochorow
* 3. Mai 1965 in Moskau
russischer Unternehmer
ehemaliger Vorsitzender der Partei "Rechte Sache"
trat vor den Parlamentswahlen 2011 aus
Einwohnerzahl: 1,2 Millionen
Volksgruppen: Tschetschenen (93%), Russen (3%), Ingushen, Armenier & Ukrainer
Sprachen: Tschetschenisch, Russisch
Religionen: sunnitischer Islam

Stark agrarisch geprägt, große Ölfelder

Während der Sovjetzeit Autonome Teilrepublik der Russischen Sovjetrepublik

Nach Zerfall der Sovjetunion zahlreiche Kämpfe verschiedener Gruppierungen um Macht innerhalb der Republik, Moskau verhängt permanenten Ausnahmezustand
1989-1997:
Nach dem Zusammenbruch der Planwirtschaft brach die Wirtschaft ende der 80er Jahre ein. Das BIP sank bis 1997 um 40%.
2004-2008:
kräftige Anstieg des Ölpreises
Der Jahresdurchschnitt für russisches Öl erhöhte sich von 35 auf 94 US-Dollar/Barrel.

der steigende Ölpreis trieb die Exporterlöse Russlands in die Höhe
==>Rekordüberschüsse
==>die Währungsreserven stiegen

die gesamtwirtschaftlichen Produktion steigt seit 2004 um rund 7 %.
2008: nur noch schwacher Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion aufgrund der
einsetzenden Kriese
2009: Stabilisierungsfonds wird zur Tilgung von Auslandsdarlehn genutzt
kurze zusammenfassung der wirtschaftliche Entwicklung
2010 und 2011 erholte sich die russische Wirtschaft wieder
Wirtschaftsstruktur
Die russische Wirtschaft:
Erdöl und Erdgas: Russland verfügt über 32% der Weltweiten Erdgasvorräte und 12% der Erdölvorräte. Die russische Wirtschaft ist deshalb stark vom Ölpreis abhängig. Darüberhinaus haben sich Erdölverarbeitende Firmen gebildet, die sich mit der Herstellung von Düngern, Autoreifen und Kunststoff befassen.

Russland ist der zweitgrößte Exporteur von Rohöl und weltweit größter Exporteur von Erdgas
zwei Drittel der russischen Exporte sind Öl und Gas.
Edelmetall und Metall:
Gold: 5000 Tonnen Reserven, das sind ca. 10% der gesamten Weltvorrates
Eisen und Zinn: über 27% der Weltvorräte
Kupfer: 4% der Weltvorräte
Platin: 1,7 % der Weltvorräte
Kohle: 31% Braunkohle und 10 % der Steinkohle
Aufgrund der großen Vorkommen ist die Stahl- und Metallindustrie sehr wichtig.
Die Schwer- und Rüstungsindustrie ist im Ural und um Moskau angesiedelt. Ebenso die Maschienen und Fahrzeugindustrie.
die Landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 62,8 Mio Hektar. Die Landwirtschaft macht 36 Prozent der landwirtschaftlichen Erzeugung Russlands aus, die Tierzucht über 60 Prozent.
Wirtschaft
Politisches System
Sowjetunion
Russland
zentrale
Planwirtschaft
Vorteile:
Wirtschaftliche und soziale Ausbeutung unmöglich
eine langfristige Planung der wirtschaftlichen Entwicklung sollte ermöglicht werden

aber:
Aufgrund der fehlenden freien Preise gibt es nichts das eine Knappheit anzeigt.
==> man ist nicht in der Lage auf geänderte Bedingungen schnell zu reagieren
Konsumentenwünsche werden ignoriert.
aufgrund des fehlenden Wettbewerbs zu langsamer Fortschritt in der technischen Entwicklung
Landwirtschaft
Militär und Raumfahrt
regionale Unterschiede: Die baltischen Staaten waren gut versorgt, die zentralasiatischen Staaten benachteiligt.

Aufgrund langer Wege und wenig Lagermöglichkeiten gelangte ein Teil der Nahrungsmittel nicht bis zum Verbraucher. Ein Großteil der Ernte vergammelt einfach.

Um die Bevölkerung zu ernähren waren hohe Ausgaben notwendig.
30 % der gesamten Investitionen waren für die Landwirtschaft.
Am sowjetischen Raumfahrtprogramm waren 800.000 Menschen beteiligt.

Auch der Rüstungssektor wurde systematisch ausgebaut, obwohl kein Geld vorhanden war. Hintergrund war der kalte Krieg.

Einen Großteil der Schuld das die Sowjetunion nicht wirtschaftlich gearbeitet hat können ist die zentrale Planwirtschaft.

Man setzte allein 3 Million Aufseher für die Bauern. Anstatt den Bauern zu überlassen, was angebaut werden soll.

Je mehr die Industrialisierung voranschritt desto mehr versagte das Wirtschaftssystem. Die Strukturen wurden immer komplexer und die Planungsaufgaben immer schwieriger zu lösen.

Aufgrund des fehlenden Wettbewerbs war die Sowjetunion auch auf dem Weltmarkt nicht erfolgreich.
Planwirtschaftliche Probleme
1989 begannen die Streiks im sibirischen Prokopjewski.
Die Bergarbeiter mussten mit veralteten und kaputten Geräten Kohle fördern. Unfälle waren an der Tagesordnung. Im Sommern gab es nicht genügend Wasser und die medizinische Versorgung war völlig unzureichend.

==> Die Bergarbeiter fühlten sich mit ihren Problemen im Stich gelassen.

Bald war die Bewegung so mächtig, dass sich kein Gebietsverantwortlicher mehr mit ihnen anzulegen. Dadurch entstand ein starkes Selbstbewusstsein der Arbeiter.

==>Es formierten sich „Gebietsstreikkomitees“, in denen politische Ziele ausgehandelt wurden.
Streik
Nach der Wahl Michail Gorbatschows 1985 zum Parteichef der Kommunistischen Partei setzten sich die Reformen durch.

Nach und nach wurde durch Gorbatschows Politik von Glasnost (Transparenz) und Perestroika (Umgestaltung) die wirtschaftlichen und politischen Missstände offengelegt. Auch in der Bevölkerung wurde nun immer offener Kritik geäußert.
Gorbatschow
Auflösung der Sowjetunion
Unabhängigkeitserklärungen:

11. März 1990: Litauen
9. April 1991: Georgien
20. und 21. August 1991: Estland und Lettland
24., 25., 27. und 31. August 199:1 Belarus, Ukraine, Moldawien und Kirgisistan
1., 9. und 21. September 1991: Usbekistan, Tadschikistan und Armenien
18. und 27. Oktober 1991 Aserbaidschan und Turkmenistan
16. Dezember 1991: Kasachstan

Boris Jelzin, der im Juni 1991 zum Präsidenten Russlands gewählt wurde, übernahm die Kontrolle über die wichtigsten Ministerien. Er entmachtete Gorbatschow, der am 25. Dezember 1991 zurücktrat. Schließlich wurde am 26. Dezember 1991 die Sowjetunion aufgelöst. Die völkerrechtlichen Aufgaben der Sowjetunion übernahm die Russische Föderation als der Fortsetzerstaat der UdSSR.

Es blieben die nunmehr 15 souveränen Staaten. Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten wurde im Dezember 1991 durch eine Vereinbarung der Staatsoberhäupter Russlands, der Ukraine, Weißrusslands und durch den Beitritt von acht weiteren Nachfolgestaaten der Sowjetunion gegründet.
Grund: Einseitige Unabhängigkeitserklärung durch Dschodchar Dudajew,
Ablehnung eines Förderationsvertrages mit Russland
Massenflucht Russischsprachiger nach Beginn der "Tschetschenisierung"

Ziele des Krieges: Verhinderung der Separation Tschetscheniens von Russland

Einmarsch russischer Truppen Ende 1994.

2-Jähriger Krieg um Kontrolle des Landes.

Hauptkomabatanten: Russische Fallschirmjäger und Panzergruppen gegen tschetschenische "Separatisten" (mit mutmaßlicher Unterstützung durch afghanische Muslime)

Sowohl Russen als auch Tschetschenen verstießen gegen Menschenrechte und generelle Regeln der Kriegsführung

Ende 1996/9mit einseitigem Rückzug der russischen Truppen nach überraschender Niederlage der russischen Truppen in der Schlacht um Grosny.

Offizielle Todeszahlen: 80.000 Soldaten und Zivilisten, davon 25.000 alleine durch russische Belagerung von Grosny Anfang 1995.
ERGEBNIS: Tschetschenien de facto, aber nicht de jure unabhängig!
Nach großteiligem Abzug russischer Truppen 1997 wandelte sich Tschetschenien zusehends zu einem Staat im Chaos.

Durch den Einfluss eindringender islamistischer Gruppen wurde der demokratische Präsident geewzungen, die Sharia einzuführen und seine Macht mit Warlords von außerhalb zu teilen.

Tschetschenien verwandelte sich in einen sicheren Hafen für Terroristen, Separatisten und Mafia-ähnlichen Gruppierungen.

Mitte August 1999 griffen tschetschenische Söldner das Nachbarland Dagestan an und töteten
mehrere hundert russische Soldaten.

Ende 1999: Einmarsch russischer Truppen
Ziel: Eliminierung Tschetscheniens als Anlaufpunkt für kriminelle Gruppen durch Ausschaltung der Regierung

Russische Truppen gewinnen nach kurzer Zeit die Oberhand in fast sämtlichen Schlachten und erobern Grosny erneut.

Rückzug tschetschenischer "Rebellen" in die schwer zugänglichen Gebirgszüge -> Guerillakampf

Frühjahr 2000: Ende der Hauptkampfhandlungen nach Immobilierung der Tschetschenen
Beginn des "Terrorkrieges"
Erstes Auftreten von Selbsmordattentätern nach Jihadistischen Vorbild

Terroristische Angriffe auf pro-russische Institutionen (Schule in Baslan, Nachbarländer, Polizeistationen, Moskauer Metro) durch tschetschenische Separatisten häufen sich.

Nach mehreren erfolgreichen Anti-Terroraktionen Rückzug sämtlicher russischer Truppen 2009, Regierungsgewalt ausschließlich beim gewählten und russisch unterstützten Präsidenten.
Einflussnahme der Sovjetunion nach Ende des Ersten Weltkriegs steigt,
SU zieht imperialistische Ansprüche auf Mandschurei und andere Gebiete zurück und unterstützt sowohl die Nationalisten als auch die Kommunisten logistisch und ideologisch.

Dies führt zu einer Einheitsfront der Nationalisten und Kommunisten, welche nun gemeinsam gegen herrschende Warlords vorgeht.

Stalin spielt beide Parteien im Chinesischen Bürgerkrieg gegeneinder aus um gewisse Vorteile zu erlangen (Besetzung der Mandschurei nach Rückeroberung von den Japanern, Einflussnahme auf innerchinesische Politik, Etablierung der SU als dominante Macht in Asien)

1946 Rückzug der SU aus der Manschurei, daraufhin Eroberung durch chinesische Kommunisten -> Entscheidend für den Sieg der Kommunisten im Bürgerkrieg.

1956 Bündnis über Freundschaft zwischen China und SU, gegenseitige Unterstützung im Falle einer japanischen / US- Aggression

Am Ende der 50er Jahre begann das Verhältnis zwischen den beiden Supermächten zu krieseln:
Die SU verfolgte eine eher gemäßigten Kurs der Koexistenz der Ideologien, während China unter Mao einen agressiveren Kurs à la Stalin einschlug.
Ebenso war der indisch-chinesische Konflikt ein Problem, sowie die chinesischen Atomwaffen-Pläne und das Verhalten beider Parteien gegenübern Taiwan.

Zerfall des doppelkommunistischen Bündnisses war unvermeidlich, da sich imer mehr Problempunkte bildeten wie:

- erneuter indisch-chinesischer Konflikt
- Wandel mehrer pro-moskauer Staaten
in Pro Peking (und vice versa)
- Personenkult der VR China
- Verhalten der SU in der Kuba-Krise
- Chinas Annäherung zu den USA
- Militärische Präsenz der SU in
Afghanistan
- sovjetisches Engangement in Indochina
- Grenzstreitigkeiten der Supermächte






Erst mit der Regierung Gorbatschow näherten sich die beiden Supermächte wieder an, da die SU nun Bereitschaft zum Nachgeben in den größten 3 Konfliktpunkten zeigte.

Nach dem Zusammenbruch der SU 1989-1991 verblieb China als einzige kommunistische Supermacht. Es verfolgte weiterhin die Ein-China-Politik
(VR China und Taiwan als ein Staat) und einer friedlichen Koexistenz mit den zentralasiatischen Nachbarstaaten.


Wegfall der SU als möglicher Aggressor (bez. Grenzkonflikt)

Zusammenarbeit Russlands und Chinas um US-Vorherrschaft
auf den globalen Märkten entgegenzuwirken.

1993 entstand ein Vertrag, der alle verbliebenen Streitpunkte regelte,
welcher neben China und Russland weitere angrenznde Ex-SU-Teilstaateneinschloss.

2001 wurde ein auf 20 Jahre befristeter Freundschaftvertrag unterzeichnet, welcher die Zusammenarbeit in den Bereichen
Militär, Wirtschaft, Umwelt, Wissenschaft u.ä. und territorialen Ansprüche (vorerst) endgültig regelt,


- Außenpolitik und die Stabilisierung der zentralasiatischen Regionen betrifft sowie
- Bekämpfung der Markenpiraterie als auch
- die generelle Sicherheitspolitik bestimmt

Ebenso vollführen China und Russland gemeinsam seit 2005 militärische Übungen ihrer Marine- und Luftstreitkräfte.

Ebenfalls starker Handel zwischen China und Russland (größter Lieferant Chinas für Erdgas und Erdöl)
1547
Großfürst Iwan IV. (oder Iwan der Schreckliche) von Moskau, erobert viele der russischen Länder und ernennt sich zum "Zar der ganzen Rus"

Erster gesamtrussischer Staat entsteht
16. und 17. Jhd
Langanhaltende Kriege mit Polen und dem Großfürstentum Litauen

Eroberung Sibiriens
18. Jhd
Zar Peter der Große öffnet das veraltete Zarentum gegenüber westeuopäischen Einfluessen

Sieg über die Schweden im "Großen Nordischen Krieg

1710 Ernennung St. Petersburg zur Hauptstadt
19. Jhd
1812 Eroberung Moskaus durch Napoleon, welcher jedoch daraufhin vernichtend geschlagen wird

Nach Napoleons Niederlage gilt Russland als mächtigste europäische Nation bis zur Mitte des 19. Jhd

Aufgrund veralteter Strukturen werden Reformen durchgeführt ohne Nutzen für die Bevölkerung
1921 Gründung der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR)

30. Dezember 1922 Zusammenschluss der sovjetischen Sozialistischen Republiken zur UdSSR

Lenin stirbt am 21. Januar 1924
Machtkämpfe zwischen Stalin
und Trotzki um die Nachfolge
Lenins
1928 Einführung der Planwirtschaft mit Fünfjahresplänen

1939 Beschluss des Nichtangriffspakts mit Deutschland

22. Juni 1941 Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion welche daraufhin dem Krieg aufseiten der Alliierten beitritt

Mai 1945 Eroberung der Reichshauptstadt Berlin durch sowjetische Truppen
Nach dem Sieg über Deutschland kommt es zu Spannungen zwischen der UdSSR und den Alliierten

Weigerung der UdSSR die deutsche Besatzungszone an Deutschland zurückzugeben

Festigt Einfluss durch Satellitenstaaten wie Polen und DDR, welche teils gezwungen wurden dem Warschauer Pakt beizutreten
Bis 1989 Kalter Krieg zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt

1985 Michail Gorbatschow leitet Glasnost für mehr Offenheit und Transparenz des Staates gegenüber den Bürgern ein

1987 Michail Gorbatschow leitet die Perestroika zum Umbau der Strukturen des Sovjetischen Staates ein

31. Dezember 1991 Der Russische Präsident Boris Jelzin gibt die Auflösung der UdSSR bekannt
Die Russische Förderation wird 1992 gegründet und übernimmt als größte ehemalige Sovjetrepublik die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten der UdSSR

1993 befindet sich Russland in einer Verfassungskrise

Schließlich tritt am Ende des Jahres durch Volksabstimmung die neue Verfassung in Kraft
Unter Jelzin werden große Teile der russischen Wirtschaft privatisiert und demokratische Reformen durchgeführt

Aufgrund nationaler Katastrophen, wie dem Untergang der Kursk, und der anschließenden Herabstufung Russlands zum Schwellenland, wird diese Zeit für viele Russen zur Demütigung
7. Mai 2000 Putin wird zum ersten Mal zum Präsidenten gewählt

Aufschwung der Wirtschaft und Politik

2004 Nach einer Geiselnahme durch tschetschenische Terroristen strukturiert Putin den Staat um, um sich selbst noch mehr Macht zu garantieren

Russland versucht sich eine neue Stellung zu erobern und einen eigenen Weg zu gehen

2012 Wiederwahl Putins
Full transcript