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Schichtungstheorien

von Lucas Heinen, Sebastian Mzyk, Till Baaske
by

Lucas Heinen

on 16 December 2012

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Transcript of Schichtungstheorien

SCHICHTUNGSTHEORIEN INHALTSVERZEICHNIS
1. Definition von Schichten
2. Schichtenmodelle
Nivellierte Mittelstandsgesellschaft
Die Bolte-Zwiebel
Hausmodell der sozialen Schichtung nach Dahrendorf
Modernisiertes Hausmodell
3. Soziale Lagen
4. Soziale Milieus
Die Sinus-Milieus
Milieu-Beispiel: Moderne Performer
5. Auflösungstheorien
Auflösungstheoretiker
Gegner der Auflösungstheorie DEFINITION VON SCHICHTEN INHALTSVERZEICHNIS äußere Lebensbedingungen innere Merkmale Schichttypische Mentalitäten
und Lebensstile SCHICHTENMODELLE Nivellierte Mittelstandgesellschaft
- 50er Jahre Dahrendorfhaus
- 70er Jahre Modernisiertes Hausmodell
- 2000 Die Bolte-Zwiebel
- 60er Jahre Kollektive Auf- und Abstiegsprozesse Einebnung der sozialen Klassen fast einheitliche Gesellschaftsschicht Mobilitätsbarrieren
werden duchlässiger Massenkonsum
gleiche Rechte u. Chancengleichheit
verbesserte Lebensbedingungen Merkmale Vorteile tendenziell richtig: Ausdehnung der Mittellage
Realisierung des höheren Wohlstandsniveaus Nachteile ausblenden der sozialen Unterschiede
leugnen der bestehenden Mobilitätsbarrieren
Lebenschancen blieben trotz allem ungleich verteilt Merkmale für die deutsche Gesellschaft der 60er Jahre
strenge Abgrenzung zwischen den Schichten
vertikale Ordnung (nach Status) Vorteile Gegensatz zur unrealistischen These Schelskys Nachteile berücksichtigt lediglich vertikale Größen
keine Chance auf Überwindung einer Barriere Merkmale Einteilung nach Funktionen der Gruppen in der Gesellschaft -> typische Mentalitäten für die jeweilige Lage
durchlässige "Wände und Decken" Vorteile Wechsel zwischen verschiedenen Schichten möglich
Erfassung der hauptsächlichen Klassen Nachteile keine Erläuterung zu den einzelnen Grenzen
keine Einbeziehung der Ausländer
bezieht sich auf Mentalitäten, die nicht genau definiert werden Merkmale Modell für Westdeutschland
Anlehnung an Dahrendorf, aber mit differenzierten Schichten
erstellt auf Datenbasis: Beruf, Arbeitsteilung, Qualifikation, Einkommen, Prestige, Einfluss, Mentalitäten, Subkulturen, Lebenschancen
"Decken und Wände" sehr durchlässig
Ziel: genaue Analyse der Gesellschaft Vorteile sehr differenzierte Betrachtung der Schichten
erfasst die Möglichkeit eines Schichtwechsels
Einbezug der Ausländer Nachteile bezieht sich lediglich aus Westdeutschland Soziale Lagen vertikale Schichtenmodelle beinhalten häufig nur wenige Dimensionen
horizontale Modelle dagegen beinhalten mehrere Felder & sind damit viel differenzierter
Ende der 1980er Jahre -> Modelle der sozialen Lagen: berücksichtigen horizontale und vertikale Ungleichheiten
es lassen sich Problemgruppen & Höhergestellte leichter rauslesen Könnt ihr euch Nachteile vorstellen? Soziale Milieus Milieuforschung wichtiger Ansatz für deutsche Sozialstrukturanalyse
(-> "subjektivistisches" oder "kulturalistischer" Ansatz der Sozialstrukturanalyse) Milieuansatz gruppiert Menschen nach Unterschieden in ihren Wertorientierungen und Lebensstilen Befragung von:
Werteorientierungen und Lebenszielen
Einstellungen zu Arbeit
Freizeit und Konsum
Familie und Partnerschaft
Zukunftsperspektiven
politischen Grundüberzeugungen nach sozialen Milieus zusammengefasst Schichtanalyse untergliedert Bevölkerung nach "objektiven Lebensbedingungen" Untersuchung von:
Mentalitäten
Einstellungen
Verhaltensweisen
Lebenschancen

Wie sind diese mit Lebensumständen verknüpft? Die Sinus-Milieus Definition: geht aus von der Lebenswelt und dem Lebensstil der Menschen - und nicht von formalen demografischen Kriterien wie Schulbildung, Beruf oder Einkommen

Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen (zur Arbeit, zur Familie, zur Freizeit, zum Konsum) Dadurch wird der Mensch ganzheitlich wahrgenommen, im Bezugssystem all dessen, was für sein Leben Bedeutung hat. Milieubeispiel:
"Moderne Performer" "Die junge, unkonventionelle Leistungselite: intensives Leben - beruflich und privat, Multi-Optionalität, Flexibilität und Multimedia-Begeisterung" Lebenswelt: Soziale Lage: junge, unkonventionelle Leistungselite intensives Leben ausgeprägter Ehrgeiz - Selbstständigkeit haben materiellen Erfolg im Auge aufgewachsen mit Multimedia intensive & lustvolle Nutzung im beruflichen sowie privaten Leben großes Interesse an sportlicher Betätigung & Outdoor Aktivitäten investieren viel Geld jüngstes Milieu in Deutschland, Altersschwerpunkt unter 30 Jahren
Hohes Bildungsniveau; viele Schüler & Studenten
Unter Berufstätigen hoher Anteil Selbstständiger, Freiberufler und qualifizierte und leitende Angstellte
Hohes Haushaltsnettoeinkommen (gutsituierte Elternhäuser) Freizeitaktivitäten: Ausgehen (Restaurant, Gaststätte, Kneipe, Disko)
Besuche machen, Besuche haben
Shopping
Mit dem PC beschäftigen
Im Internet surfen
Ins Kino gehen
Pop-/Rockmusik hören
DVD ansehen
Sport treiben
Sportveranstaltungen besuchen
Bücher lesen „Sozialstruktur“ -> die Gruppierung des sozialen Beziehungsgefüges einer Gesamtgesellschaft nach Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten in mehreren Dimensionen Auflösungstheorien Befürworter Gegner steigender Wohlstand & Massenkonsum
Risiken kennen keine Schichtgrenzen mehr
Keine Funktion mehr im Alltag
Vielfalt der Lebensbedinungen verhindert Herausbildung schichttypischer Milieus wichtige Lebenschancen /-risiken sind noch schicht "typisch" verteilt
Wertorientierungen, Lebensstile und Verhaltensweisen variieren zwischen Schichten
immernoch im Alltagsbewusstsein vertreten Kann man noch von einer Schichtstruktur in der Gesellschaft sprechen??? JA!! oder NEIN!! Diese überkrasse Prezi ist von den SoWi-Genies:

Till Baaske
Basti Mzyk
Lucas Heinen _ _ "Schichtstruktur der modernen Gesellschaft ist nicht verschwunden, sondern dynamischer, pluraler & mobiler"
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