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Ostern in Griechenland

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by

Lena Apostolidou

on 12 April 2014

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Transcript of Ostern in Griechenland

Ostern in Griechenland
Kathara Deftera-Sauberer Montag
Die Faschingszeit ist an diesem Montag offiziell zu Ende und es beginnt eine lange Fastenzeit, eine Zeit der Säuberung (daher auch sauberer Montag) des Körpers, der Seele und des Geistes. An diesem Tag wird traditionell Lagana-Brot (Fladenbrot mit Sesam)gegessen und dazu gibt es Halva (Süßspeise aus Sesam und Zucker) und Oliven. Auch wird der griechische Himmel mit unzähligen Drachen geschmückt, die an diesem Tag besonders von Kinderhänden durch die Lüfte jongliert werden. Hinter der Tradition steckt das Bedürfnis des menschlichen Geistes in Richtung Himmel zu streben. Man wünscht sich "Kali Sarakosti", was soviel bedeutet wie "Eine gute 40tägige Fastenzeit".
Fastenzeit
In Griechenland ist das Fasten hauptsächlich mit der Ernährung verbunden. Es wird verzichtet auf Nahrungsmittel, die von Tieren stammen. Darüberhinaus geht es natürlich um das Reinigen der Seele. Das heißt, während der Fastenzeit sollte man besonders Wert legen auf ein sündenfreies Verhalten und das Gebet in den Alltag integrieren.


25. März
An diesem Tag wird die Geburt Jesu von Gabriel angekündigt:

„Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiäa, mit Namen Nazareth gesandt, zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Josef, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria. Und er kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadete. Der Herr ist mit dir. Sie aber wurde bestürzt über dieses Wort und überlegte, was das für ein Gruß sei. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit und seines Königreichs wird kein Ende sein.“ (Luk 1,26–33)

Zu diesem feierlichen Anlass erlaubt es die christlich-orthodoxe Kirche, die strengen Regeln der Fastenzeit etwas zu übertreten und ausnahmsweise etwas Tierisches zu essen, nämlich traditionell Stockfisch mit Kartoffel-Knoblauch-Pürree.
Die große Woche- Passionswoche
In der christlich-orthodoxen Kirche versteht man darunter den Leidensweg Jesu Christi, d. h. sein Leiden und Sterben samt der Kreuzigung durch die Römer in Jerusalem. Das Leiden Jesu wird nachempfunden durch Riten und Gebräuche. Die Passionszeit endet mit dem Karfreitag und mündet dann ins Osterfest .
Die wichtigsten Gebräuche der Passionswoche
roter Donnerstag: an diesem Tag werden traditionell die Eier rot gefärbt und Hefegebäck in Form von Zöpfen gebacken.
Karfreitag: der mit Blumen geschmückte Epitaph wird aus der Kirche getragen. Die Gläubigen halten Kerzen in der Hand und begleiten den Rundgang.
großer Samstag: die Kirchenglocken läuten in Trauer. Die Gläubigen gehen in die Kirche und beten am Epitaph, bitten um Vergebung ihrer Sünden.
Ostersonntag: die Auferstehung Christi wird gefeiert. Genau um Mitternacht wird in der Kirchenmesse die Auferstehung angekündigt. Die Gläubigen bekommen vom Pfarrer das heilige Licht, welches direkt aus der Grabeskirche in Jerusalem eingeflogen wird. Sie umarmen und küssen sich und verkünden einander: "Christus ist auferstanden", "Ja, er ist auferstanden"!
Frau Sarakosti ist ein alter griechischer Brauch.
Frau Sarakosti war in den meisten Gebieten ein gemaltes Bild. Darauf war eine Frau mit zum Gebet gefalteten Händen abgebildet, ohne Mund, da sie fastete und mit sieben Beinen, die die sieben Wochen der großen Fastenzeit symbolisierten. Jeden Samstag wurde ein Bein abgeschnitten und so wussten die Gläubigen, wie viele Wochen Fastenzeit bevorstanden bis zu Ostern. Dieses Stück Papier wurde gefaltet und in einer getrockneten Feige versteckt. Diese Feige wurde zusammen mit anderen getrockneten Feigen in einen Teller gestellt und für denjenigen, der die Feige mit dem Papier fand, war es ein Glücksbringer.
In manchen Gebieten Griechenlands war Frau Sarakosti nicht aus Papier, sondern aus Teig. Der Teig wurde aus Mehl, Salz und Wasser gemacht. Auch ihr Gebrauch war genau wie oben beschrieben.
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