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Das Hörverstehen

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on 14 August 2013

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Transcript of Das Hörverstehen

Das Hörverstehen
Intensives Hören
Globales Hören
Es gibt einen Überfluss von Informationen und nur einige davon sind für den Hörer relevant oder wichtig
Der Hörprozess
>Wie bearbeiten wir die gehörten Informationen?

>Wie kann man etwas effektiver hören?


Wenn Sie das genauer analysieren, stellen Sie fest, dass fast jedes Wort in dem Hörtext wichtig ist. Also diese Textsorte verlangt detailliertes/ totales/ intensives Hören.
>Wie versteht man das Gehörte?

Extensives, globales Verstehen
Wenn Sie den Text genauer betrachten, werden Sie merken, dass wir nur von einigen Wörtern das Thema des Gespräches erkennen können.
Also, wir haben den Text global verstanden.
Extensives, selektives Verstehen.
Das ist unser Gehirn
Wie wir die gehörten Informationen verstehen hängt stark von unseren Hörinteressen ab.
D.h. die Frage, 'Warum hören wir etwas?' ist sehr wichtig.

Infolgedessen können wir die Hörstile hauptsächlich in zwei Kategorien unterscheiden:

intensives Hören
und
extensives Hören
.
>
>
Beim intensiven Hören ist jede kleine Einzelheit wichtig um den gesamten Sinn des Hörtextes zu begreifen.
(totales/detailliertes Hören)
Bei welchen Textsorten muss man auf
jedes Wort aufpassen?
Bingo Zahlen, Lotto Zahlen, visuelle Diktate,
Komponente Übungen, Verkehrsdurchsagen, Fahranweisungen usw. sind einige Beispiele.
Das hängt zum größten Teil von
den Hörinteressen ab, aber
>
Bitte hören Sie jetzt einen Dialog. Welche Wörter muss man merken um den ganzen Text zu verstehen? Bitte machen Sie sich Gedanken.
(Studio d A1, Einheit 8 2.1, S. 128)
Welche Wörter waren für Sie wichtig, um den Gesamtsinn des Textes zu verstehen?
+ Entschuldigung.
Wo

ist bitte die
Friedrichstraße
?

-Die
Friedrichstraße
? Das ist
ganz einfach.

Gehen Sie geradeaus durch das Brandenburger Tor, Unter den Linden entlang,
dann

die
dritte Querstraße, das ist Friedrichstraße.

+Vielen dank.
*Wichtige Wörter
Intensives Verstehen
Sind wir der gleichen Meinung?
Extensives Hören
Beim extensiven Hören sind nicht alle Informationen gleichermaßen wichtig. Es ist genug nur wenige Zentrale Informationen zu verstehen, um den gesamten Sinn des Hörtextes zu begreifen.
Beim extensiven Hören wird zwischen 2 Hörstilen unterschieden:
globales Hören
und
selektives Hören
.
Selektives Hören
(Kursorisches Hören)
Er hat eine tiefe Stimme, einen scharfen Verstand, Verständnis für feinen Humor und Ironie. Er ist aber auch streitsüchtig. Das ist ja ok! Er ist gebildet und auch wieder unbedarft wie ein Kind, er ist spontan und kann seine Gefühle zeigen.
Mein Traummann!
Beim globalen Hören ist das Ziel nur die zentrale Informationen zu verstehen. Die Frage ist also,

Worum geht es?
Bitte hören Sie jetzt einen Dialog. Worum geht es?

(Studio d A1 Einheit 5, S. 86)
+
Praxis Dr
. Glas.
-Albertini, ich hätte gern
einen Termin.
+Ware Sie schon einmal hier?
- Eh, Nein
+Welche
Krank
enkasse haben Sie?
-Die AOK. Wann geht es?
+Hm, Moment, nächste Woche Montag um 9 Uhr 30?
-Hm, da kann ich nicht, da arbeite ich. Geht es auch um 15 Uhr?
+Ja das geht auch. Also, am Montag um 15 Uhr. Auf Wiederhören.
-Auf Wiederhören.
*Wichtige Wörter
Sind wir der gleichen Meinung?
(selegierendes Hören)
Wichtige Infos
.
Alles anderes
Beim selektiven Hören hört man nur bestimmte, einen interessende oder betreffende Informationen heraus.

Das bedeutet, man weiß schon worum es geht, aber muss nicht jede kleine Einzelheit mitbekommen.
Man sucht nach bestimmten Informationen im Text und passt nur dann auf, wenn sie erwähnt werden.
Alle andere Informationen, die einem unwichtig sind, werden ruhig ignoriert. Z.B bei den Ansagen am Flughafen.
Bitte öffnen Sie Ihre Bücher, Studio d A1 auf S. 22 und machen Sie bitte 4.3.
Nur die Bestellungen und die Kosten waren wichtig.
Alles anderes (Begrüßungen, zusammen oder getrennt u.a) war für uns als Hörer nicht relevant, weil wir nur nach ganz bestimmten Angaben im Text gesucht haben und die gezielt gekriegt haben. Also, wir haben den Text selektiv verstanden.
Einen Überblick:
Hörstile
Intensives Hören
Extensives Hören
Globales Hören
Selektives
Hören
Wir haben schon festgestellt, dass die Hörintentionen sehr wichtig sind, um den Hörstil zu bestimmen.
Wir dürfen aber nicht vergessen, dass auch die Textsorte dabei eine bedeutende Rolle spielt.
Wie ein Text gestaltet worden ist, beeinflusst gewissermaßen die Hörstrategien.
Hierzu kommen 2 wichtige Begriffe vor:

Informationsdichte
und
Redundanz.
Informationsdichte
+ Entschuldigung. Wo ist bitte die
Friedrichstraße
? -Die
Friedrichstraße?
Das ist
ganz einfach
.
Gehen Sie geradeaus durch
das
Brandenburger Tor, Unter den Linden entlang,
dann
die dritte Querstraße, das ist Friedrichstraße.
+Vielen dank.
Das ist ein Beispiel von Informationsdichte.
Fast jedes Wort bringt eine neue Information. Auch wenn man nur ein Wort verpasst, könnte man den ganzen Text falsch verstehen. Also, es wird zu viel in einem Text dargeboten.

Solche Texte sind sehr anspruchsvoll zu folgen.


Im Unterricht muss man daher, solche Texte viel gründlicher vorbereiten.
Redundanz
Genau der Gegenteil davon ist
In einem redundanten Text werden die gleichen Informationen umformuliert und mehrmals wiederholt.
Es gibt einen Überfluss von Informationen.
Dieselben Informationen hört man an verschiedenen Stellen mit anderen Wörtern.

Das ist ein Beispiel von Redundanz
Solche Texte sind im Vergleich viel einfacher zu folgen und daher brauchen wenige Vorbereitung.
Redundanz ergibt sich auch aufgrund des Weltwissens oder der Erwartungen oder Interessen des Hörers.
Redundanz bezieht sich sowohl auf der Wortebene als auch auf der Satzebene
Bitte schlupfen Sie in die Rolle der Lernenden und hören Sie jetzt einen Dialog aus Themen Aktuell KB, Lektion 1, S. 22, und unterstreichen Sie wiederholende Informationen
Bisher haben wir mehr oder weniger über das Hören im Unterricht gesprochen.

Im Unterricht kann man einen Text mehrmals vorspielen, in der Praxis leider nicht.

In der Praxis verläuft der Hörprozess eher nach der Formel: so intensiv wie nötig und so extensiv wie möglich.
Bitte hören Sie jetzt 2 Texte und halten Sie alle wichtige Wörter im Kopf.
Haben Sie nichts verstanden?

War das für Sie ein unverständliches Meer von Lauten?

Sah es so in Ihren Köpfen?
(Studio d A1, Start auf Deutsch S. 9)
Genau so fühlen sich die Schüler am Anfang.
Sie haben keine Inseln des Verstehens
Bitte hören Sie noch einen Monolog von der gleichen Aufgabe.

Bitte vergessen Sie nicht! Für die Schüler sieht es immer noch so aus.
Der einzige Insel ihres Verstehens ist an der Stelle ist vielleicht nur das Wort:
Hallo!
Je mehr die Schüler lernen, desto breiter werden die Inseln des Verstehens.
Erster Tag
Hallo
Name
Zweiter Tag
Hallo
Name
Ich
Dritter Tag
Hallo
Ich
Mein Name
komme aus
Und so geht es weiter....
Die Inseln des Verstehens können schließlich Einzeleindrücke zu einem Gesamtsinn verbinden: Die Schüler verstehen etwas, ohne alles zu verstehen
Wenn die Schüler mehrmals einen komplizierten Text hören, verbreiten sie ihre Inseln des Verstehens nach jedem Hören
Wir werfen also einen Blick auf alle bisher dargebotene Informationen.
Danke Schön!
Was zu der Realität im Unterricht betrifft und was sehr wichtig für das Verständnis der Schülerrolle ist, ist also ein wichtiger Begriff:
Inseln des Verstehens.
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