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Empirische Studien

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by

Laura Schlake

on 5 February 2014

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Transcript of Empirische Studien

1. Definition Empirie
1.2 Definition Anfangsunterricht
Anfangsunterricht beschreibt den Übergang von der Vorschule in die Grundschule.
Die umfassende Zeitspanne ist nicht klar definiert.
1.1 Definition Forschung
Unter Forschung versteht man im Gegensatz zum zufälligen Entdecken die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen sowie deren Dokumentation und Veröffentlichung.
das Forschen, das Arbeiten an wissenschaftlichen Erkenntnissen; Untersuchung eines wissenschaftlichen Problems
Empirische Forschung im Anfangsunterricht im Überblick
Gliederung
1. Definition Empirie
1.1 Definition Forschung
1.2 Definition Anfangsunterricht
1.3 Definition empirische Forschungsmethode

2. Bedingungen einer empirischen Forschungsmethode

3. Beispiel einer empirischen Forschungsmethode

4. Gruppenarbeitsphase

5 Empirische Bildungs- und Unterrichtsforschung zum Anfangsunterricht in der Grundschule

6. Diskussion

7. Feedback

8. Quellenangaben
2. Bedingungen einer empirischen Forschungsmethode
Problem
Hypothese
Verhaltensstichprobe
Untersuchung
Ergebnis

inkl. Einbeziehung der 3 Gütekriterien:

Objektivität (intersubj. Nachvollziehbarkeit)
Reliabilität (Zuverlässigkeit)
Validität (Gültigkeit)
3. Beispiel einer empirischen Forschungsmethode
4. Gruppenarbeitsphase
5. Empirische Bildungs- und Unterrichtsforschung zum Anfangsunterricht in der Grundschule
6. Diskussion
1.Teil:
1.1 Ziel der Bildungs- und Unterrichtsforschung
1.2 Intention
1.3 Forschungszugänge
1.4 Grundschulforschung
1.5 Forschungsperspektiven
1.5.1 Durchführung eines Bildungspanels
1.5.2 Gestaltung von Lehr- Lernprozessen
1.5.3 Erfassung von Kompetenzen bei Kindern
1.5.4 Chancengleichheit im Grundschulunterricht
1.5.5 Kompetenzen der Grundschullehrer

2.Teil:
2.1 Grundfragen zum Thema Forschungsarbeiten
2.2 Zentrale Möglichkeiten des empirisch-analytischen Erkenntnisgewinns


Ziel

Ursachen von Erfolg/Misserfolg bei Lehr-Lernprozessen unter die Lupe nehmen

Erkenntnisse über Ursache-Wirkungsmechanismen gewinnen
Intention

Förderung von:

individuellen Potenzialen
soziale Kohäsion (Zusammenhalt)
Gesellschaftliche Ungleichheiten und familiäre Defizite der Sozialisation kompensieren (ausgleichen)
Produktive gesellschaftliche und ökonomische Kräfte freisetzten

Forschungszugänge


Empirisch-analytisch
Kritisch-konstruktiv
Historisch systematisch
Rein theoretisch
Entwicklungsbezogen


Ziel:
Qualität der Grundschularbeit sichern und entwickeln

Grundschulforschung

Altersstufe bedingte Themen:
Übergangsprobleme beim Schulanfang
Schriftspracherwerb
spezielle Lernformen
Charakteristiken, Merkmale und Eigenschaften der Personengruppen festhalten
verschiedene schulische und unterrichtsbezogene Bedingungen
kindergerechte Forschungsmethoden
Forschungsperspektiven
Durchführung von Bildungspanels

Analyse der Kompetenzentwicklung:
Vorschulischer Bereich
Übergang
Verlauf des Anfangsunterrichts
Geht um:
Hypothesen-geleitetes Nachvollziehen der Entwicklung (in versch. Zeiträumen) unter Berücksichtigung verschiedener Bedingungen
Fokus:
Kompetenz-, Leistungs-, nicht Leistungsbezogene Persönlichkeitsentwicklung
Innerhalb/außerhalb des Unterrichts
Berücksichtigung verschiedener Kontexte
Ziel:
Hypothesen-geleitete Einblicke in Ursachen- Wirkungsmechanismen
-> Hinweise auf bedeutsame und fördernde Bereiche erlangen

Gestaltung von Lehr-Lernprozessen


wie Entwicklung von Kindern in sinnstiftender und angemessener Weise im Unterricht gefördert und unterstützt werden kann
Geht um:
Bedingungen + Fördermöglichkeiten individueller Kompetenzentwicklung
geeigneten Leistungsrückmeldungen
Evaluation pädagogischer, fachdidaktischer und methodischer Maßnahmen
Qualität des Anfangsunterrichts
Bedeutung:
Überprüfung von Unterrichtsbedingungen im Bezug auf Kompetenzerwerb von Kindern in speziellen Lernbereichen
-> direkte Implikation für Gestaltung von Lehr-Lernprozesse


Erfassung von Kompetenzen bei Kindern

Wie können Kompetenzen der Kinder im Laufe des Anfangsunterrichts gemessen werden?
Aufgabe der empirischen Forschung:
Entwicklung von psychometrischer Modelle + konkrete Messverfahren
Perspektive auf Individuum
werden deren Kompetenzen gemessen und beurteilt
Individuelle Fördereinheiten werden abgeleitet
Erfassung der Kompetenzen für:
Unterrichtsfächer
überfachliche Aspekte des Lernens

Chancengleichheit im Grundschulunterricht

Bezieht sich auf:
notwendige strukturelle, gesellschaftliche, ökonomische und pädagogische Rahmenbedingungen des Abbaus von Ungleichheiten
insbesondere in Abhängigkeit des Bildungserfolges von sozialer Herkunft
Erklärung des Bildungserfolges, Entwicklungsbedingungen, Bildungsprozessen
-> Förderung
Hohe Heterogenität als Eingangsvorraussetztung
Integration von Kindern mit:
sonderpädagogischen Förderbedarfs
Migrationshintergrund

Kompetenzen der Grundschullehrer

Möglichkeiten der Aus-, Fort-, Weiterbildung
Erwerb von professionellen, pädagogischen und methodischem Handeln und Basiskompetenzen
Fähigkeit:
Umgang mit Heterogenität
Erkennen und diagnostizieren von Lernständen
Gestaltung individualisierter Förderangebote
mit Familien etc. zu kooperieren

1.3 Definition empirische Forschungsmethode
1.3 Empirische Forschungs-
methoden

Eine empirische Forschungsmethode muss eine begründete Untersuchung sein, deren Ergebnis nachvollziehbar und wiederholbar ist.
Grundfragen zu Forschungsarbeiten:
2.2.1Längsschnittstudien
2.2.3 Trendstudien
2.2.4 Panelstudien
Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns
Längschnittstudien
Analyse von Ursache-Wirkungs-Mechanismen
gibt die Möglichkeit zur Betrachtung der kindlichen Entwicklung vor, während und über den Anfangsunterricht hinaus
Kennzeichen einer Längsschnittstudie
Kinder, Lehrer und Eltern werden in regelmäßigen Abständen befragt
einzelne Untersuchungszeitpunkte können aufeinander bezogen werden
Datenanalyse
Mehrebenenanalyse

statistisches Analyseverfahren
Analyse empirischer Unterrichtsdaten im Vergleich zu theoretischen Modellen

Beispiel: Annahme, dass Kompetenzen von Kindern im Angansunterricht durch zwei Ebenen erklärt werden können

individuelle Bedingungen des Kompetenzerwerbs
verschiedene Kontextfaktoren (z.B. Unterrichtsfaktoren)

1. Problemstellung:
Formen von Längsschnittstudien
Trendstudien

dieselbe Studie wird zu mehreren Zeitpunkten mit jeweils unterschiedlichen Stichproben durchgeführt
Stichproben sollten vergleichbar sein

Ziele:
Veränderungen auf Ebene der gesamten Stichprobe nachzuvollziehen
Abschätzung von Trends und Tendenzen

Kritik:
es können keine Veränderungen auf Individualebene erfasst werden

Beispiele:
Schulleistungsstudie IGLU (Internatioale Grundschul-Lese-Untersuchung)
Stereotypisierung von Kindern nach Geschlecht
Mädchen erzielen schlechtere Noten in Naturwissenschaftlich-technischen Fächern als Jungen
Hypothesen:
Panelstudien
Jungen interessieren sich hauptsächlich für den technischen Bereich des naturwissenschaftlichen Sachunterrichts.
Mädchen zeigen wenig Interesse am technischen Bereich des naturwissenschaftlichen Sachunterrichts.
Befragungen, die zu verschiedenen, aufeinanderfolgenden Zeitpunkten an ein und denselben Stichproben durchgeführt werden

Ziel:
Betrachtung intra- und interindividueller Unterschiede in Bezug auf die Entwicklung der Kinder

Kritik:
Schwierigkeit immer genau eine Stichprobe zu untersuchen
Kosten

Beispiele:
LOGIK: Untersuchung von Schülern hinsichtlich verschiedener individueller, fachlicher und überfachlicher Kompetenzen
SCHOLASTIK: Untersuchung von Kompetenzen und individueller Merkmale bei Kindern von der 1.-4. Klassenstufe in Abhängigkeit von Aspekten der Unterrichtsqualität
Pretest
Zur Überprüfung des Fragebogens
Stichprobe wird vollständig durchgeführt und ausgewertet
Untersuchung
Quasi-experimentelle Studien
Fragebogen:
Bilder aus dem Sachunterricht Kinder wählen ihre Lieblingsobjekte aus
Interviews werden durchgefüht
Überprüfung von erfolgsversprechenden Konzepten oder Bedingungen zur Unterstützung und Förderung der Entwicklung von Kindern im Anfangsunterricht der Grundschule

Ziele:
Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Konzepten für das Lehren und Lernen in der Grundschule
Klärung der Fragen nach den Unterrichtsprozessen unter der Berücksichtigung verschiedener Qualitätsmerkmale
Hypothesengeleitete Prüfung von lernförderlichen & lernhemmenden Bedingungen des Grundschulunterrichts
Auswertung der Daten
Durchführung

Schritt 1:
Auszählen der Fragebögen und traskribieren der Interviews
Schritt 2:
Darstellung der Daten mit Hilfe eines Säulendiagramms
2 Formen der Durchführung
1. Grundlegend experimentelle Untersuchungen
Versuchsbedingungen können vollständig kontrolliert werden

2. quasi-experimentelle Untersuchungen
Feldstudien
natürliche Bedingungen
Kausalität zwischen abhängigen und unabhängigen Variabeln kann nur bedingt hergestellt werden
unabhängige Variabel(n) wird/ werden gezielt und kontrolliert manipuliert
Störvariabeln werden kontrolliert durch konstante Versuchsbedingungen
Parallelisierung der Versuchsgruppen auf verschiedenen Variabeln (Alter, Geschlecht etc.)
Welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen hat das empirisch-analytische Arbeiten?
Wie und unter welchen Bedingungen können Forschungshypothesen bestätigt oder abgelehnt werden?
Psychometrische Modelle und Messverfahren
Erfassung domänenspezifischer Kompetenzen von Kindern

WICHTIG:
im Zeitalter von Bildungsstandarts und Bildungsevaluationen
beim Nachdenken über das Erreichen von Zielen im Angangsunterricht
Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke
Probalistische Testtheorie
Annahme
Schüler beantworten eine Aufgabe mit zunehmender Wahrscheinlichkeit richtig, wenn ihre Personenfähigkeit zunimmt
Theorie
Der probalistischen Testtheorie liegt diese Annahme zu Grunde
Schlussfolgerung
Schwierigkeit eines Tests
Kompetenz eines Kindes
Tatsächlich besteht ein Unterschied in den Interessenbereichen von Jungen und Mädchen
Hypothese konnte bestätigt werden



Kompetenz eines Kindes lässt sich über gelöste/ nicht gelöste Testaufgaben beschreiben
Ziel
Kompetenzmessung mit dem Ziel einer Überprüfung fachlicher oder überfachlicher Fähigkeiten von Grundschulkindern
JEDOCH:
Nur kleine Befragungsgruppe
dadurch nicht allgemein gültig
Perspektiven für die grundschulbezogene Bildungsforschung zum Anfangsunterricht
Mangel an Studien über den Erwerb grundlegender Bildung
Notwendigkeit von mehr empirisch-analytischen Befunden um Bildungswirklichkeit in der Grundschule nachzuvollziehen, zu verstehen und zu verbessern
Leitlinien, die zur Entwicklung einer umfassenden empirischen Bildungsforschung in der Grundschulpädagogik berücksichtigt werden könnten
1.Interdisziplinarität
Nutzung von Ansätzen, Denkweisen oder Methoden verschiedener Fachdidaktiken
Verknüpfung von fachdidaktischer und pädagogisch-psychologischer Expertise
Zusammenarbeit von Vertretern der Disziplinen Grundschulpädagogik und den einzelnen Fachdidaktiken der Psychologie und Soziologie
2.Prozessforschung im Bereich Grundschulforschung
Ziel:
Erklärung von Leistungsdifferenzen von Schülern

Annahme, dass konkrete Prozessmerkmale des Unterricht viel valider sind als erwartet
Prozessmerkmale sind nur aufwendig per Videostudien zu erfassen
Fehlen von Kriterien die zur Durchführung und Auswertung von Videostudien geeignet seind
3. Notwendigkeit von Replikationsstudien
Ziel in Zukunft:
Verallgemeinerung von Forschungsbefunden
Steigerung externer Validität
Replikationsstudien notwendig zur Überprüfung der Ergebnisse vorheriger Studien
4.Bearbeitung spezieller Themen zum Anfangsunterricht
einige Studien mit Langzeitperspektive
Mangel an Untersuchungen von speziellen Themen des Anfangsunterrichts wie z.B.
Schuleingangsstufe
Übergänge von vorschulischen Bereichen zur Grundschule
Mangel an Modellen der Einführung des Schriftspracherwerbs in der Mathematik bei Kinderm im 1. und 2. Schuljahr (Möglichkeiten zur Förderung etc.)
2.3 Quasi-experimentelle Studien
2.4 Psychometrische Modelle und Messverfahren
2.5 Perspektiven für die grundschulbezogene Bildungsforschung zum Anfangsunterricht
hat sich in den letzten Jahren im Bereich der empirischen Lehr-Lern-Forschung zur Skallierung von Aufgabensätzen und Schulleistungstests etabliert
untersucht, wie man aus zugrundeliegenden Daten (z.B. Antworten in Tests) auf latente Variabeln (z.B. Personeneigenschaften) schließen kann
wurde bei vielen Schulleistungstests zugrunde gelegt
Methode, die sich auf wissenschaftliche Erfahrung stützt, um Erkenntnisse zu gewinnen
aus wissenschaftlicher Erfahrung gewonnenes Wissen; Erfahrungswissen

8. Quellen
Hellmich, Frank 2010: Einführung in den Anfangsunterricht

http://www.duden.de/rechtschreibung/Empirie

http://lexikon.stangl.eu/230/empirie/

http://de.wikipedia.org/wiki/Forschung

http://de.slideshare.net/Matthias030/wissenschaftliche-aussagen

http://www.grundschulverband.de/forschung/steckbriefe/

Fallbeispiel:
http://www.uni-oldenburg.de/fileadmin/user_upload/paedagogik/as/kinderforschung/Masterarbeit_Groenwald.pdf (Stand: 27.01.2014)


Überprüft die euch gegebenen Skripte empirischer Forschungen auf ihre Vollständigkeit
(Tafelbild!).

Versetzt euch in die Lehrerrolle.
Nach mehreren Jahren des Unterrichtens werdet ihr gefragt, ob ihr euch mehr auf eure eigenen Erfahrungen stützt oder euren Unterricht anhand von empirischen Studien plant und ausführt.
Nehmt dazu Stellung!
Full transcript