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Neurotheologie

No description
by

Kirstin Neugebauer

on 5 September 2014

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Transcript of Neurotheologie

Frontallappen Frontallappen:

motorischen Funktionen
des Körpers
&
Fähigkeit zur Selbstreflexion Parietallappen:

Empfindungen aus der
Umwelt und dem
Körperinneren
verarbeiten
&
Transzendenz Zentrum  Temporallappen:

beheimatet sensorisches
Sprachzentrum,
visuelle Arbeitsgedächtnis,
emotionale Bewertung und
Wiedererkennung von
Situationen
&
bei Reizung können religiöse
Erfahrungen hervorgerufen
werden  Occipitallappen:

Sehregion
&
bei einer Stimulierung kann es
zu visuellen Halluzinationen
kommen. Neuro theologie James B. Ashbrook
September 1984
„Neurotheology:
The Working Brain
and the Work of Theology 1962 beschrieb Aldous Huxley
in seinem Roman „Island“
mit dem Begriff Neurotheologie
„eine auf Psychedelika
basierende gottlose Religion organischen Krankheiten des
Gehirns,
des Rückenmarks,
der peripheren Nerven
und der Muskulatur abgeleitet vom griechischen
theos: Gott
und
logos: Wort
denkerisch verantwortete
Rede von Gott Reden und Denken
von und über Gott I. Die Untersuchung
von
religiösen Erfahrun-
gen und Verhaltens-
weisen im
neurobiologischen
Kontext II. Die Untersuchung
religiöser
Deutungsansprüche aus
neuro- und evolutionsbio-
logischen Theorien
abzuleiten Innerhalb der Neurotheologie gibt es zwei Strömungen: Ulrich Lüke,
deutscher Theologe,
Biologe sowie
Priester und
Seelsorger Religionswissenschaftler
Michael Blume "Experimente der Hirnforschung auf
der Suche nach Gott sind ungefähr
so sinnvoll wie das Zerlegen eines
Fernsehgerätes auf der Suche
nach Ulrich Wickert!" Michael Persinger
kanadischer Neurologe Religion eine Form der Epilepsie,
hervorgerufen durch Mikroanfälle
in den Temporallappen Inhalte von Religion und
religiösem Erleben sind
Hirnprodukte, die vom
Menschen selber produziert
werden Richard Dawkins
englischer Zoologe eine Mutter, die ihre Kinder
mit ihrem Leben verteidigt,
handelt nicht aus Liebe,
sondern weil der
Gen-Egoismus sie treibt.
Der Schutz der Replikato-
ren steht über dem der
Mutter! Gen = biologische und
genetische Eigenarten Mem = kulturelle
Bewusstseins-
zustände über
die Imitation „Survival of the Fittest“ „Gott existiert, und sei es auch nur
in der Gestalt eines Meme, das in
der von der menschlichen Kultur
geschaffenen Umwelt einen hohen
Überlebenswert oder eine hohe
Ansteckungsfähigkeit besitzt.“ Gott-Mem
Gott ist eine Gedankenmutation Religion nichts Besonders, Anhäufung von kognitiven Fähigkeiten und konstruiert sich intuitiv Pascal Boyer französischer
Psychologe,
Anthropologe und
Religionsphilosoph Religion parasitär,
also ohne eigenen
Überlebenswert Homo religiosus - Homo religiosus ->Altsteinzeit, vor ca. 120 000 Jahren

- homo sapiens & Neandertaler Damals wie heute ist der Mensch das einzige
Lebewesen auf der Erde, das seine Toten rituell
bestattet. religionsdemografische Studien aus der Schweiz, Deutschland und Amerika zeigen, dass religiöse Menschen, die ihre
Religion leben und
ausüben, haben... mehr Kinder stabilere Familien reproduktiver Vorteil Vorteil der sexuellen Selektion zuverlässigere Ehepartner Gliederung und
Nummerierung der
Rindenfelder nach
Brodmann und farbliche
Unterteilung der Lappen Einführung in die Neurotheologie
"Das menschliche Gehirn, eine 3-Pfund-Masse ineinander verwobener Nervenzellen, die unsere Aktivitäten kontrollieren, ist eines der wundervollsten – und mysteriösesten – Wunder der Schöpfung. Sitz menschlicher Intelligenz, Interpret unserer Sinne und Kontrolleur unserer Bewegungen fährt dieses unglaubliche Organ fort, Wissenschaftler und Laien gleichermaßen zu begeistern."

Präsidenten George W. Bush 1990 „Stand die Sorge um die Toten am Beginn menschlicher Religiosität?“ sexuellen Selektion geht, gerade auch bei Säugetieren, regelmäßig stärker von der Frau aus

Frauen streben möglichst qualitativen biologischen, in einigen Fällen auch wirtschaftlichen und erzieherischen Beitrag potentieller Väter an

Männer sichern sich die Möglichkeiten weiterer Reproduktionschancen (auch mit anderen Partnerinnen) Johann Wolfgang von Goethe entwarf vor dem tragischen Schicksal der Frankfurterin Susanna Brandt, genau dieses Szenario im Rahmen seines wohl bedeutendsten Werkes, des „Faust“. [Faust I. Marthens Garten]

MARGARETE:
Nun sag, wie hast du's mit der Religion?
Du bist ein herzlich guter Mann,
Allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.
FAUST:
Lass das, mein Kind! Du fühlst, ich bin dir gut;
Für meine Lieben ließ' ich Leib und Blut,
Will niemand sein Gefühl und seine Kirche rauben.
MARGARETE:
Das ist nicht recht, man muss dran glauben.

Und damit kein Zweifel bleibt, spottet später auch noch Goethes Teufel.
MEPHISTOPHELES:
Ich hab's ausführlich wohl vernommen,
Herr Doktor wurden da katechisiert;
Hoff, es soll Ihnen wohl bekommen.
Die Mädels sind doch sehr interessiert,
Ob einer fromm und schlicht nach altem Brauch.
Sie denken: duckt er da, folgt er uns eben auch. reproduktives Kooperationsdilemma
=
maximaler Verlust Die Religionspädagogik, zwischen Konfessionsgebundenheit und interdisziplinären Diskurs Durchschnittliche Geburtenrate, übertragen auf die Religionszugehörigkeit und Anwesenheit in Gottesdiensten Durchschnittliche Geburtenrate
nach Religion und Religiosität Wenn ja: Religiösität nicht durch Sozialisation oder Familie vermittelbar, sondern eine Veranlagung die in unserem Gehirn gespeichert ist. Disziplinen:

Pädagogik
Theologie
Religionswissenschaft Humanwissenschaft, welche der rel. Sozialisation, Bildung und Erziehung dient ...hat die Verantwortung den
gesellschaftlichen Bildungsdiskurs mitzugestalten, sowie sich den kirchl.
und sozialen Herausforderungen von
Gegenwart und Zukunft zu stellen „Eins ist wohl von vornherein klar: Daß es durch grübelndes Denken allein nicht geschehen kann. Bloße Verstandesarbeit führt nicht zur lebendigen Gotteserkenntnis. Wenn sie aufrichtig ist, vermag sie dafür einen guten, ehrlichen Dienst zu tun; aber ein wirkliches Innewerden des Lebendigen Gottes wird niemals Frucht bloßen Denkens sein.“

Guardini 1950 unio mystica "Helfer am Nest" zölibatäre Lebensstil erhöht Autorität in den Glaubensgemeinschaften
sind Schiedsrichter und stärken Familienwerte und -moral, durch Predigten und gemeinschaftsstiftenden Ritualen (Taufen, Eheschließung, Bestattungen)
in der Außenseiterrolle liegen wichtige Aufgaben; Seelsorge, Armenfürsorge, Bildung, Betreuung Wandel der Religion und ihres
Verständnisses
zunehmende Globalisierung
Säkularisierung
neuen Konzepte
auseinandersetzen mit
wissenschaftlichen Befunden Bezugsdisziplinen Psychologie,
Soziologie, Religionswissenschaft,
Kinder-, Jugend- und
Kulturforschung u. a. m.
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