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Der Regenwurm

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by

Antonia Sperl

on 5 December 2013

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Transcript of Der Regenwurm

Lebensweise
Fortpflanzung
Allgemeine Daten

Der Regenwurm
Der Körperbau
Segmentierung
Der Körper des Regenwurms besteht aus zahlreichen zylindrischen Gliedern (Segmenten), An jedem Segment (mit Ausnahme des ersten und letzten) befinden sich vier Borstenbündel mit je zwei Borsten, mit deren Hilfe sich die Würmer beim Kriechen im Boden festhalten können. Sie bestehen aus Chitin und Proteinen und können mit Hilfe besonderer Muskeln bewegt werden. Die Anzahl der Segmente nimmt mit dem Alter des Wurms zu. Ausgewachsene Exemplare erreichen um die 160 Segmente.


Zwischen den inneren Organen und dem Hautmuskelschlauch liegt in jedem Segment ein mit Flüssigkeit ausgefüllter und von einer elastischen zarten Haut umgebener Hohlraum, die sekundäre Leibeshöhle (Coelom). Im Zusammenwirken (Interaktion) mit dem Hautmuskelschlauch unterstützt es den Wurm sowohl beim Bohren im Boden als auch bei der Fortbewegung allgemein, z. B. Kriechen an der Bodenoberfläche oder in der Wohnröhre.


Coelom
Größe
Der 9 bis 30 Zentimeter lange Tauwurm oder Gemeine Regenwurm ist neben dem 6 bis 13 Zentimeter langen Kompostwurm wohl die bekannteste einheimische Annelidenart. Der gemeine Regenwurm wird 9-15 cm lang (in Ausnahmefällen bis 30 cm) und bis zu 1 cm dick.


Stamm:
Ringelwürmer
Klasse:
Gürtelwürmer

Ordnung:
Wenigborster
Familie:
Regenwürmer

Regenwürmer sind Zwitter. Sie besitzen gleichzeitig männ- liche und weibliche Fortpflanzungsorgane. Regenwürmer pflanzen sich hauptsächlich im Frühling und im Herbst fort, wenn die Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse im Boden für sie günstig sind. Meist nach Regenfällen, im Schutze der Dämmerung oder nachts, kommen die fortpflan-
zungsfähigen Würmer zur Paarung an die Bodenoberfläche.

Lebensraum
Die Regenwürmer lassen sich in drei Gruppen einteilen:


Epigäische Arten wohnen knapp unterhalb der Bodenoberfläche im organisch angereicherten Horizont oberhalb des Mineralbodens. Sie leben vorwiegend von Tierauscheidungen und abgestorbenem Pflanzenmaterial. Aufgrund des notwendigen UV-Schutzes sind sie dunkel gefärbt.

Anektische Formen sind vertikalgrabend und suchen auch tiefere Bodenschichten (> 2 m) auf. Diese Arten fördern die Durchmischung der Mineralerde mit dem Humus.

Endogäische Vertreter der Regenwürmer leben im oberen Bereich des Mineralbodens. Sie sind durchscheinend bleich gefärbt, da sie selten an die Oberfläche kommen.

(Dezember bis Februar) verbringen Regenwürmer in Mitteleuropa in 40 bis 80 cm Bodentiefe in einer Art Kältestarre. Häufig finden sich unter wärmespeichernden Bodenstrukturen wie Baumstümpfen, Steinen oder Komposthaufen ganze Kolonien zusammengerollter Würmer. Unter hohen und dicht geschlossenen Schneedecken ist der Boden gegen Kälte geschützt und meist nicht gefroren. Stellenweise kann man hier Regenwürmer beobachten, die selbst im Winter im Bereich des Oberbodens aktiv sind.


Überleben
im Winter

Laufkäfer (Carabus auratus) erbeutet einen RegenwurmRegenwürmer dienen zahlreichen Vogelarten als Nahrungsquelle.

Meist sind es Stare, Drosseln und Krähen, im Norden auch vermehrt Möwen und Austernfischer, die den Würmern gezielt nachstellen.

Weitere natürliche Feinde sind:
Marder
Maulwürfe
Igel
Spitzmäuse
Erdkröten
Frösche
Feuersalamander
Hundertfüßer
Ameisen
Laufkäfer.
auch Füchse und Dachse ernähren sich gern von Regenwürmern.




Fressfeinde
Fressen
Die nachtaktiven Regenwürmer sind überwiegend Substrat- und Pflanzenfresser, das heißt, sie füllen ihren Darm mit humusreicher Erde und vermodertem Pflanzenmaterial.

Sie ziehen nachts beispielsweise Keimlinge und Blätter in die Erde, um sie dort verrotten zu lassen und später als Nahrung zu verwerten.

Um die Blätter festzuhalten, können Regenwürmer ihr Vorderende knopfartig aufblähen, so dass ihr Mund wie von einer Saugscheibe umgeben ist.
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