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Definition Rechtsphilosophie

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by

Karo Cla

on 9 October 2013

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Transcript of Definition Rechtsphilosophie

Rechtsphilosophie
Naturrecht
Definition:
Naturrecht ist ein System von rechtlichen Normen und Werten, die für alle Menschen aufgrund ihrer gemeinsamen, menschlichen Wesensnatur gültig sind, unabhängig von Zeit, Ort, Alter, Geschlecht, Herkunft,...
Das Naturrecht ist ein Recht, dass jeder "natürlicher" Weise hat (z.B. Recht auf Leben, Recht auf Nahrung, etc.)
Rechtsrealismus
Recht als Mittel zur Ausübung von politischer Macht
Gerechtigkeit nicht das Ziel, sondern zum erreichen eines bestimmten politischen Ziels
Bekannter Vertreter: Thomas Hobbes und Niccolò Machiavelli
Recht sei beliebig (abhängig vom Staat) -> Bestimmung des Rechtsbegriffs nur durch Rechtspraxis
Definition Rechtsphilosophie
Die Rechtsphilosophie ist ein Teilgebiet der Philosophie und gleichzeitig eine Grundlagendisziplin der Rechtswissenschaft. Sie beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Rechts.
Allgemeine Infos
Zweig der Philosophie
Recht: Oberbegriff für Rechtsnormen und ihre Anwendung
Gerechtigkeit: Gleiche Rechte für alle in einem Staat
Zweig der Philosophie, der sich mit Recht befasst
Fragen der Rechtsphilosophie
Was ist Recht?
In welchen Verhältnis stehen Recht und Gerechtigkeit?
In welchen Verhältnis stehen Rechtsnorm und Moral?
In welchen Verhältnis stehen "Rechtsgefühl" und Recht?
Welchen Inhalt sollte das Recht haben?
Wie entstehen Rechtsnormen?
Was ist der Grund für die Geltung des Rechts?
im Gegensatz zum Rechtspositivismus
eng verbunden mit den Menschenrechte
Naturrecht verliert im 19. Jhd. an Bedeutung
1948: allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Problematik
Wer legt verbindlich die Naturrechte aus?
Wird das Naturrecht durch Bestimmung von einzelnen Menschen nicht zur Willkür?

Abtreibung ( Recht auf Leben
Dritte Welt Länder (Recht auf Nahrung)
Beschneidung (Recht auf körperliche Unversehrtheit)
Ethische Folgerungen
Rechtspositivsmus
Recht vom Mensch gemacht
allein das positive Recht gilt
kann nicht an höher stehenden Rechten überprüft werden
Radbruchsche Formel zeigt die Grenzen des positiven Rechts auf
keine notwendige Verbindung zwischen Recht und Gerechtigkeit
1. positive Gesetze müssen
auch dann angewandt
werden, wenn sie ungerecht
und unzweckmäßig sind.
2. unerträglich ungerechte
Gesetze müssen der
Gerechtigkeit weichen.
3. Falls Gesetze nicht einmal das
Ziel verfolgen, gerecht zu
sein, sind sie kein Recht.

(Quelle: Wikipedia.de)
Radbruchsche Formel
„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“
Berthold Brecht
„Das Vorhandensein einer Rechtsnorm ist eine Sache; ihre Richtigkeit oder Unrichtigkeit eine andere. Ob sie besteht oder nicht, ist eine Frage; ob sie einer zugrundegelegten Idealvorstellung entspricht, eine andere. Ein bestehendes Gesetz ist auch dann Gesetz, wenn es uns nicht zusagt oder wenn es von dem Kriterium abweicht, nach dem wir unsere Billigung oder Mißbilligung orientieren.“
J.L. Austin
Zentrale Themen der Rechtsphilosophie
Der Begriff des Rechts
die Bedeutung des Rechts für die Gesellschaft
die inhaltliche Kritik des Rechts
ob und unter welchen Voraussetzungen Rechtsnormen verbindlich sind
welche Folgen sich an die Verbindlichkeit oder an die Unverbindlichkeit rechtlicher Normen knüpfen.
„Auctoritas, non veritas facit legem“
(Autorität, nicht Wahrheit schafft das Recht).
Thomas Hobbes

Nur der Staat bestimmt, welches Recht gelten soll, denn der Staat muss den Menschen vor sich selbst schützen.
Der Mensch sei schlecht. Deshalb, müsse das Recht listig und rücksichtslos sein, um die Macht des Fürsten zu sichern.
Niccolò Machiavelli
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