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Produktspezifische Faktoren

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by

Sarah Roy

on 21 July 2015

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Transcript of Produktspezifische Faktoren

Komplexität
Schwierigkeitsgrad und Lernaufwand in der Nutzung der Innovation
je komplexer, desto geringer ihre Chance akzeptiert zu werden

Kompatibilität
mit individuelle Werte und Erfahrungen
mit bereits vorhandenen Produkten
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Adoption
Produktspezifische Faktoren


Eigenschaften der Innovation, die durch das Individuum subjektiv wahrgenommen werden
Testbarkeit
Reduktion des Risikos
möglich durch Testen in Geschäften oder Ausleihen der Innovation von Bekannten/Freunde
Relativer Vorteil

Grad der Bedürfnisbefriedigung
Netzeffekte
Beobachtbarkeit
erkennbarer Nutzen
Kommunizierbarkeit sowie Sichtbarkeit der Innovation
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Adoption
Innovations-
bereitschaft
finanzielle Mittel
Risikoverhalten
Persönlickeits-
profil
Alter
Einkommen
Bildungsniveau
Adopterspezifische Faktoren
Eigenschaften Adopter, die er bezüglich der Innovation mit sich bringt
nehmen Einfluss auf den Zeitpunkt der Übernahme
Kontaktfreude
Aufgeschlossenheit
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Adoption
produktspezifische Faktoren
Adopterspezifische Faktoren
Umweltspezifische Faktoren
sozio - kulturelle Faktoren
politisch - rechtliche Faktoren
makroökonomische Faktoren
technologische Umwelt
Verhalten des Individuums im Umgang mit der Innovation
Komplementärgüter
Gut, dessen Verwendung zwangsläufig oder gewöhnlich die Verwendung eines anderen Gutes bedingt
Komplementärgüter
Komplementärgüter ergänzen sich gegenseitig

Benzin + Auto
analoge Kamera + Fotofilm
Komplementärgüter
negative Kreuzpreiselastizität:

Nachfrage der Komplementärgüter fällt mit der Preiserhöhung des Primärgutes (Briefmarken + Briefpapier + Briefumschläge)
perfekte Komplemente
Güter, die sich notwendig ergänzen

Kamera + spezieller Akku
unvollständige Komplemente
Ergänzen sich, werden aber auch einzeln nachgefragt

Kamera + Photoshop
Komplementärgüter
Ein hohes Angebot an
Komplementärgütern erhöht
den Nutzen des Primärgutes (Varietätsargument)
Aus dem erhöhten Nutzen erfolgt eine größere Nachfrage
Je höher die Nutzerzahl,
desto größer das Angebot an Komplementärgütern
Die Rolle von Komplementärgütern im Diffusionsprozess
Nutzerzahl
Preis
Vielfalt
Wechselwirkungen indirekter Netzeffekte
Nutzerzahl
Preis
Angebot
Preisargument

War eine Revolution
kein chemischer Prozess mehr notwendig
2 Zoll Große Diskette
SPEICHERKARTEN (Fujifilm)
farbige Videostandbilder
Statt Disketten zum ersten mal Speicherkarten
Photoshop
Adobe: Das noch heute bekannteste Bildbearbeitungsprogramm in seiner ersten Version
Olympus C-1400L
LCD-Monitor
Weder Zoomobjektive noch Wechselspeicher

Canon S20
Casio QV-3000EX/Ir
Beide mit Zoomobjektiv und LCD-Monitor

die ersten beiden 3,34 Megapixel-Modelle (letzte hatte 2.1 MP)
Was ist Diffusion?
~Ausbreitung einer Innovation in einem sozialen System, ausgehend von der ersten Person, die eine Neuerung aufgreift bis hin zu letzten
Diffusionstheorie nach Rogers (1995)

Soziologische Theorie die versucht zu erklären, wie
Innovationen
durch verschiedene
Kanäle
über die
Zeit
zu den Mitglieder eines
sozialen Systems
übertragen werden.


scheuen kein Risiko
experimentierfreudig
Experten auf dem Gebiet
finanzielle Aspekte spielen keine Rolle

Entscheidung ob man das Gut kauft oder nicht, basiert auf einem ‘’Meinungsführer”
höherer sozialer Status
bessere Erziehung und Ausbildung


Übernahme der Innovation kurz vor der durchschnittlichen Gesamtheit
aufgeschlossen gegenüber neuen Trends aber keine Trendsetter
keine Leadership-Funktion

Übernahme der Idee erst nach der Mehrheit der Mitglieder des sozialen Systems
stark von finanziellen Aspekten limitiert
Abhängigkeit von sozialem Druck
skeptisch gegenüber Innovationen
Adoptionskurve
Diffusionstheorie (Zeitlicher Ablauf)
Die 5 Verhaltenstypen
die Letzten, die eine Innovation übernehmen
Übernahme einer Innovation, wenn keine mehr da ist
erst wenn neuere Innovationen auf dem Markt sind
FALLSTUDIE 11:
DIGITALFOTOGRAFIE

Nachzügler
Späte Mehrheit
Frühe Mehrheit
Early Adopters
Innovatoren
MAVICA
Maria Emilia Davalos
Sarah Roy
Vicente Tinoco
Elen Weiss


Prof. Dr. Stephan
M. Sc. Schaper



a)
Erklären Sie den Diffusionsprozess von Innovationen in einem Markt
Diffusionsprozess
b)
Die Digitalkameratechnologie hat die analoge Fotografie nahezu abgelöst.
Wie wurde eine erfolgreiche Diffusion erreicht? Beschreiben Sie die Ausgangsbasis und den Beginn des Diffusionsprozesses mit den Merkmalen des Adoptionsobjektes (Rogers 1995)
1.
2.
Komplementärgüter
a)
Erläutern Sie die Bezeichnung des Komplementärguts
b)
Welche Rolle spielen Komplementärgüter im Diffusionsprozess?

c)
Wie gestalteten sich die Voraussetzungen für die Digitalkameratechnologie in Bezug auf die Adoptionstheorie von Rogers? Welche Strategien wurden eingesetzt, um die Diffusion zu fördern?
Danke für Ihre
Aufmerksamkeit!



Übung zum Technologie- und Innovationsmanagement
c)
Nennen und beschreiben Sie anhand der Fallstudie Komplementärgüter, die im Diffusions- prozess der Digitalkamera eine wichtige Rolle gespielt haben
1981
1986
1990
1996
1997
2000
Sony
Magnetic Video Camera (MAVICA)
Canon
RC-701
Logitech Fotoman
Kodak
DCS-100
Sony
DKC-ID1
Olympus
C-800L
Kodak
DC120
Casio
QV-3000EX/Ir
Canon S20
Quellen
Fallstudie: Digitalfotografie
Diffusionsforschung - Geschichte, Diffusion von Innovationen und Nachrichten, Kritikpunkte, online im Internet unter URL am 17.06.2015 http://www.grin.com/de/e-book/17726/diffusionsforschung-geschichte-diffusion-von-innovationen-und-nachrichten
webdoc.sub.gwdg.de
Gabler Wirtschaftslexikon, online im Internet unter URL am 19.06.2015 http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/komplementaergut.html
Prof. Dr. Michael Stephan, Lehrstuhl für TIM, BWL 01: Kapitel 2, Theoretische Grundlagen des Technologie- und Innovationsmanagements
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