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Sortier- und Verteilsysteme

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by

Kai Eisele

on 24 November 2014

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Transcript of Sortier- und Verteilsysteme

Drehsorter
Kai Eisele
Joel Gayap Watchou
Jan Patrick Pokutta
Präsentiert von...
Im 20. Jahrhundert. Trotzt steigendem Postvolumen, war die Sortierung nur manuell
Am 14 Juli 1961 errichte die Firma Telefunk in Darmstadt die erste versuchanlage zur Briefsortierung

Im gleichen Jahr fuhrte die deutsche Bundespost Weltweit die Postleitzahlen

Im September 1978 wurde in Wiesbaden die automatische Anschriftenlesung und Videocodierung eingesetzt
Dank der Entwicklung stand eine relativ hohe Leistungsfähigkeit zur Verfügung gleichzeitig wurde jedoch auch eine hohe Anzahl an Personal für die Ausschleusung benötigt
Durch die Optimierung der Ausschleusung und dem Gesamtsystem, hat man eine Kapazitätsleistung pro Sorter bis 30.000 Einheiten/h bei geringen Gewichten und immerhin noch ca. 15.000 Einheiten/h bei 40 kg Gewicht
Definition
Stückgut-Sortiersysteme sind Anlagen bzw. Einrichtungen zum Identifizieren von in ungeordneter Reihenfolge ankommenden Stückgut aufgrund gegebener Unterscheidungsmerkmale und zum Verteilen auf Ziele, die nach den jeweiligen Erfordnissen fesgelegt werden
Sortier- & Verteilsysteme
Einsatz- und Auswahlkriterien für Sortiersysteme
Zur Auswahl und Planung bzw. Projektierug eines Systems können und sollten unterschiedliche Kriterien herangezogen werden
Systemspezifische Kriterien
Die erforderliche effektive Sortierleistung

Die Fördergeschwindikeit des Verteilsförderes
Gutspezifische Kriterien
Die Form des Gutes wirkt sich auf dessen Lagerstabilität aus

Die Abmessung des Gutes bezieht sich auf die Minima und Maxima von Länge, Breite, sowie auf das Gurtmaß
Organisatorische Kriterien
Die Betriebsart, Durchlauf- oder Batchbetrieb

Die Art der Zuführung bezieht auf die Quelle und die Frage, inwieweit das auftragsspektrum beeinflussbar ist
Übergreifende Kriterien
Der Flächenbedarf ergibt sich aus dem Flächenverbrauch der einzelnen Funktionsbereiche

Der erforderliche Bauraum bezeichnet den von der Anlage im Betrieb benötigen Raum
Einsatz und Auswahlkriterien
Der Verteilförderer
Es födert die Sortiergüter im Hauptstrom geschlossen im Ring oder im Kreis mit festem Drehpunkt oder offen auf einer Linie
Die Sortieranlage
Es besteht aus mehreren gekoppelten oder parallelen Sorten und umfastt die Funktionsbereiche Zuförderung, Vorbereitung, Identifizierung und Abförderung
Das Sortiersystem
Besteht darüber hinaus aus den nicht technischen Systembestandteilen Anlagensteuerung, Betriebsstrategie und Ablauforganisation
Der Sorter
Zum Sorter gehören Endstellen und Einschleusung, die sich aus der Gestaltung und den Hauptkomponenten des Verteilsförderes ergeben
Der Aufbau eines Sortiersystems beinhaltet verschiedene Koponenten
Aufbau von Sortiersystem
Klassifizierung von Verteilsystemen
Arten von Verteilsystemen
Die Sortieranlage
Sortieranlagen teilen sich in 5 verschiedene Funktionsbereiche auf, die jeweils verschiedene Funktionen zusammenfassen
Identifizierung
Nachdem die Güter vereinzelt und ausgerichtet sind erfolgt die Indentifizierung. Sie besteht prinzipiell aus zwei schritten, Idencode lesen und Zuordnung zu einer Endstelle

Die Identifizierung kann entweder über die Barcode mit fast 70% der Anwendung oder mit RFID Transponder
Die Sortierung
Die Sortierung der Güter auf die Endstellen wird technisch durch den Sorter realisiert.

Er besteht aus der Einschleusung, dem Verteilförderer und der Endstelle
Zuförderung
Die Zuförderung stellt materialflusstechnisch die Eingangsschnittstelle (Codieren, Wiegen, Vermessen und Zuordnen) dar
Manuelle
Briefsortierung
Entwicklung der Sortierleistung
Technikorientierte
Klassifzierung
Leistungsorientierte
Klassifizierung
Strukturorientierte
Klassifizierung
Kippschalensorter
Quergurtsorter
Schiebeschuhsorter
Zusammenfassung
Quellen
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit !
Verteilsysteme
Linearstruktur
Keine Pufferug auf dem Sorter
Anzahl Endstellen müssen Anzahl Zielrelationen entsprechen
Einsatzbereiche: Verteilzentren der KEP-Dienste oder Cross Dockingsysteme
Ringstruktur
Kurvenverlauf, Steigung und Gefälle möglich
Hallenübergreifende realisieung möglich
Rezirkulation der Güter bis zur Ausschleusung
Für viele, jedoch kleinen Aufträgen
Gleiche Sortertypen können
sehr unterschiedliche
Leistungen
erreichen
Handsortierung
< 1.000 Stück/Stunde
Autom. Sortierung geringer Leistung
1.000 - 5.000 Stück/Stunde
Autom. Sortierung mittlerer Leistung
5.000 - 10.000 Stück/Stunde
Autom. Hochleistungssortierung > 10.000 Stück/Stunde
Klassifizierung nach "Belegungsart" & "Wirkprinzip der Ausschleusung"
Belegungsarten:
Einzelplatzbelegung (z.B. Schalen oder Wannen)
Freie Belegung
Wirkprinzip der Ausschleusung:
Abfördernde Systeme (aktive Bewegung)
Abweisende Systeme (durch seperate Elemente)
Kraftfelder (Nutzung von Schwer- und Zentrifugalkräfte)
Einzelplatzbelegung
Fester Gutabstand (keine optimale Belegung)
Ausschleusung durch Kraftfeld (schiefe Ebene)
Jedes Fahrwerk enthält kippbare Tragelemente auf beiden Seiten (Schalen)
Bei großen Gütern auch Schalenzusammenschluss möglich
Bei Ein- und Ausschleusung und Transport Schalen waagrecht halten
Vorherschend im Handel
Vorteile
Perfekt für Beutelware

Hohe Leistung

Präzise Gutausgabe
Nachteile
Schwer erweiterbar

Aufwendige Technologie
Vorteile
Nachteile
Robuste & einfache Konstruktion
Hohe Leistungen möglich
Perfekt für Güter mit unterschiedlichem Gewicht, Größe und Form
Schwer Erweiterbar
Kippgefahr bei hohen Gütern

www.logipedia.de
www.ssi-schaefer.de/foerder-und-kommissioniersysteme/manuelle-kommissionierung/split-case-picking.html
www.dematic.com/de/kippschalensorter
Vorteile
Nachteile
Robuste Konstruktion
Schonende Gutabgabe
Hohe Abgabesicherheit
Hohe Leistung
Einsatzfeld: Bereichen in denen Gütergrößen stark variieren
Guteinheten müssen bestimmte Größe haben
Sehr hohes Geräuschniveau
www.youtube.com/watch?v=tDsy4I_-0i0
Sortier- und Verteilsysteme, Jodin & Hompel, 2005
Einzelplatzbelegung
Ausschleusung durch Abförderung
Ein- und Ausschleusen durch Bewegung des Quergurtes
Quergurt ist sowohl Gutaufnahme & Ausschleusmechanismus
Verteilförderer sind orthogonal zur Förderrichtung angebracht
Realisierung als Doppelstocksorter und Parallelsorter möglich
Freie Belegung
Platzsparend
Ausschleusung/Abweisung durch Elemente die in Förderstrom gebracht werden
Schieber treten quer zur Förderrichtung auf, an entsprechernder Endstelle
Bewegung der Schiebschuhe emöglicht genaue Ausschleusung (Längenanpassung)
Bevorzugter Einsatz in Umschlagzentren, Distributionszentren oder an Verteilanlagen an Flughäfen
Einsatzbereiche: Versandhandel & E-Commerce
Technik
Übersicht
Einschleusung
Identifikation
Erfasste Daten werden verarbeitet
Einschleusung
Manuelle Einschleusung
Identifikation
Technischer Einblick
Teilmanuelle Einschleusung
Automatische Einschleusung
Vertikale Einschleusung
Horizontale Einschleusung
Lineare Einschleusung
Ermitteln des Einschleusenspunktes
Zuordnung und Verfolgung
Ausschleusung veranlassen
Erneute Vorbereitung
Fördermittel
Kettenförderer
Bandförderer
Rollenbahnen
Kettenförderer
Endlose Gelenkkette
Quergutsorter
Schiebeschuhsorter
Drehsorter
konstante Geschwidigkeit
Kettenräder
Gelenkketten aus Stahl
Gummiblockkette
Leichter
Laufruhiger
Korrosionsfrei
Agenda
Entwicklung & Sortieranlagen
Verteilsysteme
Technik & Trends
Zusammenfassung
Der letzte Funktionsbereich in der Sorteranlage ist die Abförderung

Abförderung

Für die automatische Identifizierung und Ausschleusung und für die Vorbereitung gilt das Zusammenführen, das Vereinzeln und die Ausrichtung bzw. Ausschleusung

Hierbei dürfen die Güter nicht nebeneinander liegen
Vorbereitung
FRAGEN?
Trends in der Sortiertechnik
Automatisches einlegen der Güter
Ergonomie
Trends
Automatisierte Endstellen
Drehteller
www.youtube.com/watch?v=81TstvHPBfY
Nerak-Gummiblockkette
14. Deutsch Materialfluss-kongress 7.April 2005; Dr. heinrich Droste
Entwicklung
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