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Wie funktioniert das Auge?

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by

Felicia Wrede

on 13 June 2013

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Transcript of Wie funktioniert das Auge?

Das Auge
Wenn man jemandem in die Augen sieht, fällt als erstes auf, welche Augenfarbe sie oder er hat. Dieser farbige Teil des Auges ist die Regenbogenhaut (Iris). Sie besteht aus Muskeln und kann sich weiten und verengen. Dadurch steuert sie, wie viel Licht ins Auge gelassen wird. Wenn es sehr hell ist, verengt sich die Iris, damit wir nicht geblendet werden. Im Dunkeln weitet sie sich, damit wir soviel Licht wie möglich aufnehmen und unsere Umgebung erkennen können. Die runde, schwarze Öffnung in der Mitte der Iris, durch die Lichtstrahlen ins Auge eintreten, heißt Pupille.
Die Iris und die Pupille werden von einer lichtdurchlässigen Schicht bedeckt: der Hornhaut oder Kornea. Zusammen mit unseren Lidern, Wimpern und der Tränenflüssigkeit dient sie vor allem dazu, die Augen vor Fremdkörpern und Verletzungen zu schützen. Die Hornhaut spielt aber auch beim Sehen eine Rolle: Die Lichtstrahlen, die ins Auge fallen, müssen durch sie hindurch und werden bereits hier gebrochen.
Die Rückseite des Augeninneren ist mit einer Netzhaut (Retina) ausgekleidet. Sie enthält über 120 Millionen Sinneszellen, die die einfallenden Lichtstrahlen in Nervensignale umwandeln. Die Retina ist, um beim Vergleich mit der Kamera zu bleiben, sozusagen der bildaufnehmende Teil unseres Auges, der Film.

Es gibt zwei Arten von Sinneszellen: Stäbchen und Zapfen. Stäbchen ermöglichen das "Schwarz-Weiß-Sehen" während der Dämmerung und nachts. Zapfen sind für das Sehen von Farben zuständig. Diese beiden Sinneszellarten sind jedoch nicht gleichmäßig über die Netzhaut verteilt. Die Zapfen haben ihre höchste Dichte im Zentrum der Netzhaut, dem Gelben Fleck (Makula). Dies ist der Bereich, mit dem wir bei hellem Licht am schärfsten sehen und auf den sich unsere Aufmerksamkeit konzentriert.
Sinneszellen
Nachdem Lichtstrahlen die Pupille passiert haben, treffen sie auf die Linse. Dort wird das einfallende Licht nochmals gebündelt, ähnlich wie bei einer Kamera. Die Linse ist an Fasern und Muskeln befestigt, sodass sie ihre Form verändern und anpassen kann. Auf diese Weise bündelt sie die einfallenden Lichtstrahlen so, dass sie sich genau auf der Netzhaut vereinigen. Dadurch entsteht ein scharfes Bild. Dieser Vorgang wird Akkommodation genannt. Er ist wichtig, damit wir in der Nähe und in der Ferne scharf sehen können – ähnlich wie eine Kamera oder ein Fernglas muss sich auch das Auge scharf stellen.
Wie funktioniert das Auge?
Zwischen Hornhaut und Linse des Auges befindet sich eine Flüssigkeit, das Kammerwasser. Es reinigt das Auge und versorgt Hornhaut und Linse mit Nährstoffen.
Die Nervensignale aus den Sinneszellen werden dann über den Sehnerv ins Gehirn weitergeleitet und dort zu einem Bild verarbeitet.
Nachdem Lichtstrahlen die Pupille passiert haben, treffen sie auf die Linse. Dort wird das einfallende Licht nochmals gebündelt, ähnlich wie bei einer Kamera. Die Linse ist an Fasern und Muskeln befestigt, sodass sie ihre Form verändern und anpassen kann. Auf diese Weise bündelt sie die einfallenden Lichtstrahlen so, dass sie sich genau auf der Netzhaut vereinigen. Dadurch entsteht ein scharfes Bild. Dieser Vorgang wird Akkommodation genannt. Er ist wichtig, damit wir in der Nähe und in der Ferne scharf sehen können – ähnlich wie eine Kamera oder ein Fernglas muss sich auch das Auge scharf stellen.

Es gibt zwei Arten von Sinneszellen: Stäbchen und Zapfen. Stäbchen ermöglichen das "Schwarz-Weiß-Sehen" während der Dämmerung und nachts. Zapfen sind für das Sehen von Farben zuständig. Diese beiden Sinneszellarten sind jedoch nicht gleichmäßig über die Netzhaut verteilt. Die Zapfen haben ihre höchste Dichte im Zentrum der Netzhaut, dem Gelben Fleck (Makula). Dies ist der Bereich, mit dem wir bei hellem Licht am schärfsten sehen und auf den sich unsere Aufmerksamkeit konzentriert.
Akkommodation
Um jedoch stets ein scharfes Abbild für verschiedene Entfernungen
zu erhalten, ist eine Entfernungseinstellung notwendig.
Daher muss das Auge scharfstellen, "akkommodieren".
Eine solche Einstellung des Brennpunkts geschieht durch
eine Formveränderung der Linse. Die ist ringförmig
umgeben vom Ciliarmuskel.
Betrachtet man nahe liegende Objekte, zieht sich der Ciliarmuskel
zusammen. Dadurch erschlaffen die Linsenbänder und die Linse
nimmt aufgrund ihrer natürlichen Elastizität eine kugelige Form an.
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