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Mittelalterliche Städte

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susanne lenz

on 20 April 2018

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Mittelalterliche Städte
die Städte im mittelalterlichen Deutschland sind entweder wesentlich verkleinerte weiter bestehende Römerstädte, deren bedeutendsteN sich oft zu wichtigen Bischofssitzen entwickeln, z.B. Mainz, Köln, Trier oder Regensburg. Östlich des Rheins werden Städte im Mittelalter vom König oder einem Grossen des Reiches neu gegründet. In staufischer Zeit kommt es zu einer Gründungswelle.
Gründung
Oft liegen Städte an wichtigen Verkehrsknotenpunkten oder Fernstraßen, oft unterhalb einer Burg. Herausragende Gebäude sind Kirchen (vgl. Ulmer, Freiburger, Straburger etc. Münster, Kölner Dom, usw.) und Klöster, Mauern, Türme, Wirtschaftsgebäude, Zunfthäuser, Spitäler und das Rathaus als Sitz einer Stadtregierung. Die Kirche oder das Kloster war immer der Mittelpunkt der Stadt, deshalb wurde auch der Marktplatz immer um die Kirche herum gebaut.
Lage und Aussehen
Die Spitze: An der Spitze der Gesellschaft waren Patrizier (reiche Fernhandelskaufleute), sowie in die Stadt gezogene Adlige.

Der Mittelstand: Den Mittelstand der Gruppen bildeten Gewerbe, also Bäcker, Metzger, Schneider, andere Handwerker und Kleinhändler. Es gab auch in der Stadt wohnende freie Bauern.

Die unterste Schicht: Die unterste Schicht waren die Besitzlosen, die die kein Anteil an der Stadtregierung hatten. Weit unten waren auch Henker, Ehrlose und andere.

Die Juden: Eine besondere Gruppe bildeten die Juden, oft in der Judengasse ansässig oder in größeren Städten in einem Ghetto, je nach Größe mit einer oder mehreren Synagogen.

Alle Gruppen: Alle Gruppen waren an ihrer Kleidung und an ihren Statussymbolen erkennbar. Eine bestimmte Kleidung war in vielen Fällen vorgeschrieben, Juden trugen z.B. den Judenhut.
Kloster und Dome
Wohngebiete
Bauernhöfe
Stadtmauer
Gesellschaftliche Schichtung
Zünfte
Zünfte waren Gruppen von Handwerkern die sich zusammen geschlossen haben um ihre Ziele besser verfolgen zu können, diese waren im Mittelalter sehr üblich.
Zunftwappen: Dies sind die Zunftwappen.
Sie zeigten welche Handwerkerarbeit durchgeführt
wurde. Es konnten Schuster (Wappen 1) oder auch Sattler (Wappen 13) sein.
Entwicklung der Städte
Was denkt Ihr, für welche Zunft das Wappen Nr. 12 steht?
Lösung: Bäcker
Wirtschaft
Natürlich gab es im Mittelalter, wie jetzt, zwei arten zu handeln.
Es gab die Zunfte. Sie waren der einfache Weg in der Stadt zu Handeln.
Aber dann gab es auch den
.
Fernhandel
Fernhandel
Quelle: wcurrlin.de
Quelle: wcurrlin.de
Quelle: Wikipedia.de
Quelle: wcurrlin.de
Quelle: wcurrlin.de
Quelle: wcurrlin.de
Der Fernhandel war im Mittelalter viel schwieriger als heute.
Kaufmänner hatten es viel schwieriger, sie hatten keine Züge oder Autos
Sie hatten Kutschen oder Pferde, auf denen sie ihre Ware transportierten.
Sie konnten höchstens 30 km/t (Kilometer am Tag) hinter sich legen, d.h. um eine Strecke von Köln nach Freiburg (436 km) zu hinterlegen, braucht man heute ca. 4 Stunden, damals hat man aber ca. 14, 5 Tage gebraucht. Dies setzte aber auch voraus, dass die Wege trocken waren und es keine Wegelagerer gab die sie überfielen. Auf See war die Reise schneller, aber wie mit dem Pferd oder der Kutsche gab es dort auch Stürme und Piraten. Zusätzlich gab es damals in Europa nicht nur Euro oder eine andere einheitliche Währung. Nein, Es gab in fast jeder Stadt eine andere Währung, so wurde das Geschäft erheblich erschwert. Da denkt man sich doch es wäre leichter gewesen hätten sie sich, ähnlich wie die Handwerker, in Zünfte zusammen gelegt. Genau das taten sie auch, ab dem 12. Jahrhundert und bildeten sich große Handelsgesellschaften: In Italien gab es in Venedig, Pisa und Genua welche, auch nördlich der Alpen enstand eine mächtige Handelsgesellschaft namens
Hanse
.
Quelle: Geschichte & Geschehen
Hanse
Wie schon gesagt war die Hanse eine sehr große Fernhandelsgesellschaft nördlich der Alpen. Die Hanse fing damit an, dass sich einzelne Kaufleute sich zur gemeinsamen Fahrt zusammen schlossen. Da die Kaufleute jetzt mit der segelten (ein großes Schiff der Hanse) konnten Sie schneller fahren und mehr tragen.

Als dann später viele deutsche Siedler in den Osten zogen, wurde der Verkehr in der Ostsee größer. Kaufleute gründeten jetzt überall Handelsniederlassungen (Kontore) Mit Warenlagern, Büros und Kirchen. Die berühmtesten Kontore waren der in-Nowgorod, Russland und der in London, England.
Im 13. Jahrhundert wurden die Kaufleute sesshaft und lenkten die Geschäfte von einer Zentrale aus. Da sie die Bankgeschäfte nun über weitere Entfernungen abwickeln mussten, hieß das auch, dass sie Lesen und Schreiben können mussten. Inzwischen war die Hanse so mächtig, dass sie wie ein Königreich Kriege führten und Bündnisse schloss: 1370 im Frieden von Stralsund zwang sie den dänischen König, dass die Königswahl nur mit Zustimmung der Hanse gültig war.

1358 fiel das erste Mal der Name "Deutsche Hanse". Aus der Hanse der einzelnen Kaufleute wurde ein Städtebund, so konnten die an Reichtum gelangen und Kaufleute die Politik in ihren Städten bestimmen.

Lübeck
war die wichtigste Drehschreibe
zwischen Ost- und Nordseehandel, dort trafen sich die Vertreter der
rund 150 Hansestädte zu Hansetagen. Dort fassten sie Beschlüsse, an die sich jeder halten musste, es gab ja auch Kontrollen und das Gericht der Hanse. Die Hanse konnte auch gegen vertragsbrüchige Städte oder Konkurrenten einen Handelsboykott verhängen.
Im 15-16 Jahrhundert verlor die Hanse viele ihrer Privilegien. Zunehemend drangen nämlich

Englische, Skandinavische und Holländische
mit ihren eigenen Produkten vor. Als Amerika schließlich "entdeckt" wurde, verlagerten sich die Handelsrouten und -zentren in die Länder am Atlantischen Ozean, wie . Diese Länder bestimmten nun den Handel.
Urspünglich gründete der Stadtherr oder einer seiner Nachfolger die Stadt. Danach kam die städtische Führungsschicht, kurz gesagt, das Patriziat. Zuletzt wurden die Zünfte an der Stadtregierung beteiligt.

Aber nicht alle Städte sind so entstanden. Je nach Stadt verlief die Entwicklung unterschiedlich und keineswegs immer friedlich. Manche Städte hatten gar kein Patriziat. Andere Städte hatten nur den König als Herrn über sich.
Entwicklung der Städte
Quelle: Geschichte & Geschehen
Petershof
Kogge
Kaufleute, über den Ostseeraum,
Stalhof
Spanien, Portugal, dann auch England, Holland und Frankreich
Urspünglich gründete der Stadtherr oder einer seiner Nachfolger die Stadt. Danach kam die städtische Führungsschicht, kurz gesagt, das Patriziat. Zuletzt wurden die Zünfte an der Stadtregierung beteiligt.

Aber nicht alle Städte sind so entstanden. Je nach Stadt verlief die Entwicklung unterschiedlich und keineswegs immer friedlich. Manche Städte hatten gar kein Patriziat. Andere Städte hatten nur den König als Herrn über sich.
und der Fernhandel
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