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Alte Tiroler Getreidesorten

Kultur erhalten - Natur schützen - Mehrwert schaffen
by

Daniel Baumgartner

on 19 July 2014

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Transcript of Alte Tiroler Getreidesorten

Ein Blick zu den Wurzeln
Schwarzhafer-Projekt
Erste Erfolge
Getreideprojekt
Partner
Tiroler Umweltanwaltschaft
zur regionalen Selbstversorgung
Mitte des 20. Jh. --> 14.000 Hektar
Erhaltung von wertvollem Kulturgut
Zusatznutzen für Naturschutz
(Mehr-)Wertschöpfung für Bio-Betriebe
Alte Tiroler Getreidesorten
Mehrere Bio-Betriebe im Valsertal
und Umgebung bauen Obernberger
Schwarzhafer an
Alte Tiroler Getreidesorten
Kultur erhalten - Natur schützen - Mehrwert schaffen
im alpinen Raum
ausgeprägte Anpassung an die Standorteigenschaften ihres Herkunftgebiets
zur Versorgung der über den Brennerpass ziehenden Pferdegespanne
"Startkapital" aus der Genbank des Landes Tirol
Pioniergeist im Valsertal
Bioalpin Genossenschaft
Tiroler Bio-Betriebe
Genbank
Interesse aus anderen Landesteilen
neue Projektteilnehmer
Erste Produkte auf dem Markt
Obernberger Schwarzhafer
Tiroler Kolbendinkel (Winterdinkel)
Ostro (Winterdinkel)
Sechszeilige Pumper (Sommergerste)
Tiroler Früher Binkel (Sommerweizen)
Tiroler (Sommerroggen)
Tiroler Rispenhirse
Kultur- und Erfahrungsschatz erhalten
Nist- und Nahrungsplätze für Bodenbrüter
genetische Biodiversität
Strukturvielfalt ist Schönheit
Mehrwert durch Besonderheit
Lebensmittel aus der Region
IDENTITÄT
NATURSCHUTZ
LANDSCHAFT
WIRTSCHAFT
ZUKUNFT
5-fach wertvoll
Getreideanbau in Tirol
Vielfalt an Landsorten
Obernberger Schwarzhafer
Motivation
Umsetzung
seit 2005
Projektkoordination
Nachbau, Praxiserfahrungen
Produktentwicklung, Vermarktung
Saatgut, Beratung
BIO AUSTRIA
Abnahme, Logistik, Beratung
"Schwarzhafer-Pionier" Fritz Ungerank aus St. Jodok in einem seiner Felder
Schwarzhaferfeld in Fuchsmoos nahe dem Piller Sattel
wenn nicht ausverkauft im MPreis erhältlich!
Die Liste der "Seltenen Landwirtschaftlichen Kulturpflanzen" enthält österreichische Sorten, deren Bestand gefährdet ist und die regional wertvoll sind.

http://www.ages.at/ages/slk
Noch Mitte des 20. Jahrhunderts war das Tiroler Landschaftsbild von ausgedehnten Getreidefeldern geprägt. Eine Gesamtackerfläche in der Größe von etwa 20.000 Fußballfeldern (14.000 Hektar) diente der regionalen Selbstversorgung mit dem Grundnahrungsmittel Getreide. Von den Gunstlagen des Inntals bis hinauf in die Grenzlagen des Getreideanbaus – wie etwa das obere Wipptal mit seinen Seitentälern oder die Höhenlagen des Pitztals – entstand über die Jahrhunderte hinweg ein breites Spektrum an ortstypischen Sorten. Diese Getreide-Landsorten zeichnen sich durch eine optimale Anpassung an die Umwelt-bedingungen ihres Herkunftsgebiets aus. Mit dem Rückgang der Getreideanbauflächein Tirol auf ein Zwanzigstel der ursprünglichen Ausdehnung sind auch viele Tiroler Landsorten zuerst aus dem Landschaftsbild und dann aus dem kulturellen Gedächtnis verschwunden.
Über die Jahrhunderte hinweg haben sich viele Vogelarten eine Nische innerhalb der vielfältigen alpinen Kultur-landschaft geschaffen. Zeitliche Befahrungs-einschränkungen stellen sicher, dass Bodenbrüter wie die Feldlerche oder das Braunkehlchen ihre Gelege zwischen den heranwachsenden Getreidehalmen sicher ausbrüten können.
Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
Feldlerche (Alauda arvensis)
Vielfältige landwirtschaftliche Praktiken bewirken ein ästhetisch ansprechendes Landschaftsmosaik!
Schwarzhaferfeld in St. Jodok, im Hintergrund die Brennerautobahn

Regionale Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln wird in Zukunft wieder an Bedeutung gewinnen.
Schwarzhaferbündel nach der händischen Ernte
Die Erhaltung alter Landsorten kann keine reine Sammlertätigkeit sein. Nur wenn sie wieder einer Nutzung zugeführt werden, sind der Nachbau und die Erhaltung des damit verbundenen Kulturguts gesichert.
http://biovomberg.at/
Zukunft mitgestalten!
"Interessierte Biobäuerinnen und -bauern sind herzlich dazu eingeladen, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne unverbindlich in Bezug auf Erschwerniszulage, Beschaffung von Saatgut und Abnahmemöglichkeiten."
Stefanie Suchy, Projektkoordinatorin
s.suchy@tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at
KONTAKT:
0650 62 33 500
Und jetzt?
AKTUELL!
Eine wünschenswerte Entwicklung?
2012
1950
x 20.000
Ackerfläche
x 1.000
Ackerfläche
minus 95 Prozent!
Etwas Geschichtsunterricht...
Stark durch Projektpartner
„Den Tiroler Biobauern ist es schon ein Anliegen, dass alte Landsorten nicht aussterben. Einige Biobetriebe bauen alte Landsorten, insbesondere Getreide, jedes Jahr an, um ihren Eigenbedarf zu decken. Dank der guten Zusammenarbeit hat sich nun ein kleines aber feines Projekt - sogar mit Vermarktung - etabliert, das den Biobäuerinnen und Biobauern zeigt, dass diese jahrelange Vorarbeit sich lohnt!“
„Es freut uns sehr, dass die Bio-Haferflocken aus dem Obernberger Schwarzhafer sehr gut von den Kunden angenommen werden. Die Qualität ist auch sehr gut. BIO vom BERG wir diese Zusammenarbeit in den nächsten Jahren intensivieren. Tiroler Bio-Getreide aus alten Landsorten ist etwas Besonderes, etwas Schützenswertes. Der Aufbau dieses Projektes macht viel Freude.“
Christina Ritter, BIO AUSTRIA Tirol - Obfrau
Björn Rasmus, BIO vom BERG - Geschäftsführer
Bewusst einkaufen
Weitersagen
Mitmachen!
„Den Tiroler Biobauern ist es schon ein Anliegen, dass alte Landsorten nicht aussterben. Einige Bio-Betriebe bauen alte Landsorten, insbesondere Getreide, jedes Jahr an, um ihren Eigenbedarf zu decken. Dank der guten Zusammenarbeit hat sich nun ein kleines aber feines Projekt - sogar mit Vermarktung - etabliert, das den Biobäuerinnen und Biobauern zeigt, dass diese jahrelange Vorarbeit sich lohnt!“
„Es freut uns sehr, dass die Bio-Haferflocken aus dem Obernberger Schwarzhafer sehr gut von den Kunden angenommen werden. Die Qualität ist auch sehr gut. BIO vom BERG wir diese Zusammenarbeit in den nächsten Jahren intensivieren. Tiroler Bio-Getreide aus alten Landsorten ist etwas Besonderes, etwas Schützenswertes. Der Aufbau dieses Projektes macht viel Freude.“
Christina Ritter, BIO AUSTRIA Tirol - Obfrau
Björn Rasmus, BIO vom BERG - Geschäftsführer
"Historische Tankstellen"
Tiroler Naturschutzfonds
Abteilung Umweltschutz
BIOvomBERG Tiroler
Bio-Haferflocken
mit Schwarzhafer
Produktneuheit 2014
Edelbrand aus
Obernberger Schwarzhafer
http://schnaps-achensee.at/
Bald erhältlich bei
Beratung ÖPUL Förderung
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