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Stress und Stressverarbeitung

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Regina Lanz

on 4 February 2013

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Transcript of Stress und Stressverarbeitung

Stress Stress-verarbeitung Stressoren Stress-reaktion Was ist das? Woher kommt das? Funktion von Stress? Was sind die Folgen von Stress? Wie viel Stress hält ein Mensch aus? Wovon hängt der empfundene Stress ab? Warum "stressen" uns manche Situationen? Warum setzen wir uns stressigen Situationen freiwillig aus? Ist Stress immer nur schlecht? Definition Stress ist ein Reaktionsmuster eines Organismus auf Stimulusereignisse, die dessen Gleichgewicht stören und dessen Fähigkeit, die Einflüsse zu bewältigen, stark beansprucht oder übersteigt. (Gerrig & Zimbardo, 2008) Ressourcen Was ist ein Stressor? Was stresst uns? Wird jede Person von den gleichen Situationen gleichermaßen gestresst? Woher kommt der Stress? Wie kann man Stressoren unterscheiden? Was bestimmt ob ein Stressor stärker/schwächer ist? Definition Ein Stressor ist ein Ereignis, das von einem Organismus eine Art von Anpassungsreaktion erfordert. Typen: Umwelt Psychisch Sozial Dimensionen: Intensität Dauer Häufigkeit Vorhersagbarkeit Unterscheidung: Distress Eustress 1 2 Materiell Sozial Persönlich Physiologisch Behavioral Emotional Kognitiv Wie kann man mit Stress umgehen? Wo setzt man an? Stressor ändern oder Reaktion ändern? Ist Stress bezwingbar? Ist Stressbewältigung erlernbar? Verarbeitung, Bewältigung oder Vermeidung? Ist Stress überhaupt vermeidbar? Welche Strategien gibt es (im Sport)? Ansatzpunkte: Coping Problemorientiertes Coping Emotionsorientiertes Coping Verändere den Stressor Verändere dich selbst Problemorientiertes Coping Veränderung des Stressors selbst direkte Handlungen
problemlösende Strategien Das funktioniert nur bei kontrollierbaren Stressoren! Emotionsorientiertes Coping Verändere dich selbst! Aktivitäten, durch die man sich besser fühlt, ohne den Stressor zu verändern
Körperlich (Medikamente, Entspannung, Biofeedback)
Psychisch (Ablenkung, Fantasie, Gedanken über sich selbst)
Therapie zur Regulierung der bewussten und unbewussten Prozesse - potentielle Quelle von Angst Vor allem bei unkontrollierbaren Stressoren! Kognitive Strategien 3-Phasenmodell von Meichenbaum - Stressimpfungstraining:
Phase 1: Bewusstsein für das eigene Verhalten schaffen - was bewirkt es?
Phase 2: neue Verhaltensweisen finden, um die alten, schlechten Verhaltensweisen zu ersetzen
Phase 3: Positive Bewertung des neuen Verhaltens (positiver Attributionsstil) Aufbau wahrgenommener Kontrolle über den Stressor

Kognitive Umstrukturierung:
Neubewertung der Stressoren
Rekonstruierung der eigenen Kognition über die eigene Stressreaktion Soziale Unterstützung Liebe Wertschätzung Umsorgt werden Netzwerk Unterstützung
(materiell, informell) Unterstützung Minderung der Stressanfälligkeit Copingstrategien im Sport Psychologisch orientiertes Training Psychische
Charakteristiken Physiologische
Charakteristiken Kulturelle Charakteristiken Was sind die Besonderheiten im Bezug auf Stress im Sport? Welche Strategien können umgesetzt werden? Wie kann Coping im Sport aussehen? Was sind die größten Stressoren im Sport? Was sind eure Coping-Strategien? Wie kann man diese Strategien erlernen? Projektseminar Sportpsychologie: Emotionen im Sport
Referat von Regina Lanz
Dozent: Dr. Darko Jekauc
04.02.2013 Stress und Stressverarbeitung Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Stressmodelle Lazarus Situationsbezogene Ansätze Fokus auf die Stressoren:
Lebensereignisse (Lebensereignis-Skala)
Tägliche Stressoren
Spezifische Belastungen Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit Bewertung der Stressoren anhand ihrer Auswirkung und der subjektiven Bewertung Reaktionsbezogene Ansätze Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit Fokus auf das psychophysiologische Reaktionsmuster Erweiterung um subjektive Erlebnisinhalte und Verhaltensaspekte Transaktionale Sichtweise Individuum und Umwelt sind transaktional miteinander verbunden. Zentraler Vermittler innerhalb der stressbezogenen Beziehung zwischen Person und Umwelt: Lazarus: „Psychologischer Stress bezeichnet eine Beziehung mit der Umwelt, die vom Individuum im Hinblick auf sein Wohlergehen als bedeutsam bewertet wird, aber zugleich Anforderungen an das Individuum stellt, die dessen Bewältigungsmöglichkeiten beanspruchen oder überfordern." kognitive Bewertung und die Stressbewältigung Definition Stressbewältigung umfasst die kognitiven und verhaltensmäßigen Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Bedrohungsquelle zu kontrollieren und den ausgelösten emotionalen Zustand zu regulieren.

(Krohne, 1996 (zitiert nach Kohlmann & Eschenbeck, 2009)). Stressoren im Sport Zusammenfassung häufig genannter Stressoren im Sport (zitiert nach Kohlmann & Eschenbeck, 2009)
Eigener physischer oder mentaler Fehler
Kritik durch den Trainer
Unfairness des Gegners
Erfolg des Gegners
Schmerzen
Fehlentscheidung oder Strafe durch den Schiedsrichter
Unangenehme Einflüsse durch andere Personen (Zuschauer, Gegner, Mannschaftsmitglieder)
Rahmenbedingungen (Wetter, Sportstätte, Ausrüstung) Struktur von Stressoren im Sport Formale Parameter Inhaltliche Parameter Subjektive Kategorien Beeinflussbarkeit und Kontrollierbarkeit, Vorhersagbarkeit, zeitliche Nähe und Dauer, Bedeutsamkeit Selbstwertbedrohung, Physische Bedrohung, soziale Stressoren Schaden-Verlust, Bedrohung, Herausforderung Stressbewältigung im Sport Reduktion des Einflusses von schädigenden Umweltbedingungen
Verbesserung der Erholungsaussicht
Anpassung an negative Ereignisse oder Umstände
Aufrechterhaltung eines positiven Selbstbildes
Sicherstellung des emotionalen Gleichgewichts
Ermöglichung befriedigender Beziehungen zu anderen Menschen Ressourcen Materiell
Sozial
Persönlich Stressor Umwelt
Psychisch
Sozial Vorhersagbarkeit
Intensität
Dauer
Häufigkeit
Bedeutsamkeit Typ: Dimension: Person Psychisch
Physiologisch
Kulturell Stressreaktion Physiologisch Emotional Kognitiv Behavioral Ziel: Entwicklung von Coping-Strategien Oft liegt der limitierende Faktor für Spitzenleistungen im psychischen Bereich Ebene 1: Grundlagentraining Ebene 2: Fertigkeitstraining Ebene 3: Krisenintervention Eingangs-
diagnostik Techniken des psychologisch orientierten Trainings Entspannungsverfahren Selbstgesprächsregulation Vorstellungsregulation Literatur Kohlmann, C.-W., & Eschenbeck, H. (2009). Stress und Stressbewältigung. In
W. Schlicht & B. Strauß (Eds.), Grundlagen der Sportpsychologie (pp. 635-680). Göttingen: Hogrefe. Kellmann, M., & Langenkamp, H. (2007). Psychologisches Training. In N.
Hagemann, M. Tietjens & B. Strauß (Eds.), Psychologie der sportlichen Höchstleistung (pp. 218-242). Göttingen: Hogrefe. Gerrig, R. J., & Zimbardo, P. G. (2008). Psychologie (Vol. 18). München: Pearson
Studium. Meichenbaum, D. (2003). Interventionen bei Stress. Bern: Verlag Hans Huber. Kluth, G. (2003). Stressbewältigung von Zehnkämpfern. Doktorgrad der
Philosophie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf. (Kohlmann & Eschenbeck, 2009) zitiert nach (Kohlmann & Eschenbeck, 2009) Kellmann und Langenkamp (2007) Gruppenarbeit Bildet 2er-Gruppen und erläutert euch gegenseitig eure Situationen. Entwickelt basierend auf dieser "Erstdiagnose" ein längerfristiges Trainingsprogramm oder eine einzelne Trainingseinheit im Sinne des psychologisch orientiertem Training.
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