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Cybermobbing

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by

Jonas Falk

on 6 August 2013

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Transcript of Cybermobbing

NBA sucht eine Lösung, d.h. ist zukunftsorientiert.
Eine Problemanalyse findet nicht statt.
NBA verzichtet auf jedwede Schuldzuweisung und Bestrafung für den Täter.
NBA verzichtet auf Mitleid für das Opfer.


2/3 der Mobbingopfer sind real und virtuell betroffen (Katzer 2009)
i.d.R. soziales Phänomen
unterschiedliche Rollen
Täter, Opfer, Assistent, Verstärker, Verteidiger, Außenstehende
Definition

lehnt sich an die gängigen Mobbing/Bullying Definitionen an
vorsätzliche, wiederholte und aggressive Handlungsweise
Ausübung unter Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie
es liegt ein Machtungleichgewicht zwischen Täter(n) und Opfern vor
Prävention von Cybermobbing
Das Medienhelden - Programm

Gemeinsamkeiten
Mobbing = Cybermobbing
Cybermobbing
Flaming
Belästigung (Harassment)
Cyberstalking
Ausschluss (Exclusion)
Betrügerisches Auftreten (Impersonation)
Verrat (Trickery)
Verunglimpfung (Denigration)
Formen von Cybermobbing
Unterschiede
Mobbing/Cybermobbing
Prävention
Klassische Interventionen
Kontaktaufnahme
mit dem Täter
Löschen, Blockieren, Melden
Technische Strategien
Unterlassungserklärung
Rechtsanwalt einschalten
Strafantrag
Polizei einschalten
"Wer in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise einem anderen vorsätzlich Schaden zufügt, ist dem anderen zum Ersatz des Schadens verpflichtet."

materieller Schadensersatz z.B. Anwaltskosten
immaterielle Schäden / Schmerzensgeld
Unterlassungsanspruch


Täter haften ab dem 7. Lebensjahr soweit Einsichtsfähigkeit besteht
§ 826 BGB
Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung
Schritt 1 - Unterlassungserklärung
Anwalt schreibt Aufforderung zur Unterlassung
Opfer tritt in finanzielle Vorleistung
Abmahnkosten werden Täter in Rechnung gestellt

Täter unterschreibt > Bei Zuwiderhandlung erfolgt Vertragsstrafe
Täter schaltet RA ein > UE wird ausgehandelt
Täter ingnoriert Schreiben > Einstweilige Verfügung
Rechtsdurchsetzung / Privatrecht
Schritt 2 - Einstweilige Verfügung
Variante einer Klage, ohne mündliche Verhandlung
Gegenseite wird gehört, Frist zur Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen
Bei Verstoß Androhung von Ordnungsgeld von ca. 500 €
Rechtsdurchsetzung /
Privatrecht
Schädigung der persönlichen Ehre:
Beleidigung
§185 StGB,
Üble Nachrede
§186 StGB,
Verleumdung
§187 StGB

Beschneidung der Freiheit:
Nötigung
§240 StGB,
Bedrohung
§241 StGB

Schädigung des Vermögens:
Erpressung
§253 StGB

Schädigung der Persönlichkeitsrechte:
Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes
§201 StGB,
Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen
§201a StGB,
Verletzung des Briefgeheimnisses
§202 StGB, etc.
Strafgesetzbuch (StGB)
Strafmündigkeit ab 14 Jahren

1.Strafantrag wird bei Polizei gestellt
2.Polizei ermittelt, ob Verdacht begründet ist, vernimmt Zeugen und Beschuldigte
3.Staatsanwaltschaft entscheidet, ob Anklage erhoben wird
4.Vorladung zum Gerichtstermin
5. Verhandlung vor dem Jugendrichter
Rechtsdurchsetzung / Strafrecht
richterliche Verwarnung
Arbeitsstunden, Sozialer Trainingskurs, AAT, sonstige Auflagen
Jugendarrest
Jugendstrafe
Zuchtmittel / Sanktionen
Grundgedanken
Empirische Daten zu
Cybermobbing
JIM-Studie 2010/2011
eine Variante
aggressiven Verhaltens
mit gewalttätigen Mitteln
Mobbing
"klassisches" Mobbing
Cybermobbing
Während der Schulzeit
immer
im kleinen Kreis
unendlich viele Menschen
systematische
Wiederholung
der Übergriffe
Täter ist bekannt
Täter kann unbekannt bleiben
einfacher
Einstieg
Hemmschwelle
höher
Machtungleichgewicht
zwischen Täter und Opfer
Einfluss des Alters
tritt in jedem Alter auf
Rückgang mit zunehmendem Alter
Grund: Jüngere Kinder haben weniger soziale Fertigkeiten -> Opferrolle eher instabil
Weiterführende Schulen = feste hierarchische Strukturen -> Stabilität Opferstatus nimmt zu
mit steigendem Alter mobbing komplexer -> direkte Übergriffe seltener, indirekte Übergriffe häufiger
männlich
weiblich
häufiger Täter/Opfer
weniger Täter/Opfer
Geschlechterrolle = Stärke,Durchsetzungsvermögen
Prosoziale Geschlechterrolle
physisches Mobbing
psychisches Mobbing
Opfer
Täter
Täter-Assistent
Außenstehende
Verstärker
Verteidiger
Bullyingrollen
Ursachen
Schulklima
Lehrer
Ort der Schule
Größe kein wichtiger Faktor (Klasse, Schule)
Individuelle Ebene
Aus Sicht der Täter
Unsichtbarkeit
Unabhängigkeit von
Zeit und Raum
Schrift, Bild, Video
Medium
größere Reichweite
Auswirkung auf das Opfer
Da Cybermobbing über ein Medium abläuft, schafft dies eine gewisse Distanz zwischen Opfer und Täter.
Diese Art von Mobbing wird daher als anonymer wahrgenommen
Mobbing-Einträge in schriftlicher Form haben eine andere Auswirkung als das gesprochene Wort
Viele Opfer reagieren stärker auf das geschrieben Wort, da der Mobbingfall dadurch noch verdeutlicht wird.
Dauerhaftigkeit
Jeder Nutzer hat die Möglichkeit die Inhalte zu kopieren und zu verbreiten
Dies führt zu Verunsicherung und schränkt die Kontrolle des Geschehens enorm ein
kann die Auswirkung auf das Opfer verstärken, denn aus ihrer Sicht wird das Mobbing dadurch "hinterhältiger"
In den meisten Fällen ist jedoch der Täter bekannt
Die Opfer sehen kaum Möglichkeiten gegen das Mobbing vorzugehen bzw. ihre Person ins rechte Licht zu rücken
sie ärgern sich darüber, dass sie nicht wissen, wer die Einträge gelesen hat
Täter haben theoretisch zu jeder Zeit Gelegenheit neue Einträge zu verfassen
Dies führt zu einer verstärkten Unsicherheit
Gibt es wieder neue Einträge?
Cybermobbing
Prävention = Aufklärung = Vorbeugung



Anja Schultze-Krumbholz, Ralf Wölfer, Anne Jäkel,
Pavle Zagorscak & Herbert Scheithauer
Freie Universität Berlin

Nutzen und Gefahren der neuen Medien
Sensibilisierung
Empathietraining
Rollenspiele
Einleitung
Cybermobbing: Definitionen & Konsequenzen
Gefühle und Perspektiven
Handlungs-
möglichkeiten
Wie schützt man sich und andere im Netz?
Moralische Dilemma
Peer-to-Parent
Reflexion
Peer-to-Peer
Rechtliche Hintergründe
Elternabend
Quiz
Förderung des Bewusstsein:
• Konsequenzen von (Cyber)Mobbing für die Opfer
• Rechtliche Folgen für Täter

Intendierte Veränderung von:
• Sozialer Verantwortung
• Klassenklima und -normen
(Soziale Fertigkeiten, wie Empathie)

Psychoedukation hinsichtlich:
• Onlineschutz (Sicherheitseinstellungen)
• Hilfsstrategien
NO BLAME APPROACH
Dieser Ansatz, der in den 80er Jahren in England entwickelt wurde, wird in den letzten Jahren auch in Deutschland zunehmend und erfolgreich eingesetzt.
Quellen
Vannini, Natalie (2012): E-motional-learning. Effekt- und Prozessanalyse einer computergestützten Anti-Bullying-Intervention. Hamburg: Kovač (Schriftenreihe Schriften zur pädagogischen Psychologie, Bd. 52).

Bündnis gegen Cybermobbing e.V., 2013, Cyberlife – Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr, Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern, Eine empirische Bestandsaufnahme bei Eltern, Lehrkräften und Schülern/innen in Deutschland, Karlsruhe, Mai 2013
http://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/Studie/cybermobbingstudie.pdf

Nayla Fawzi, 2009, Cyber-Mobbing Ursachen und Auswirkungen von Mobbing im Internet, in Internet Research Band 37, Hrsg. Patrick Rössler, Baden-Baden, Nomos Verlagsgesellschaft.


http://www.ellen-kuell.de/tl_files/img/Fotolia_24938921_L.png
http://www.schleswig-holstein.de/Medienkompetenz/DE/Service/Archiv/Medienkompetenztag_2012/Material/Cybermobbing_Referat__blob=publicationFile.pdf

http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/medien/jugendmedienschutz/sicherheit_im_internet_und_beim_handy/fachtagung_cyber-mobbing_2012/Schultze-Krumbholz_et_al_Medienhelden.pdf

http://www.schule-bw.de/lehrkraefte/beratung/beratungslehrer/auffaelligkeiten/mobbing/mobbing1.pdf

http://www.newbooks-services.de/MediaFiles/Texts/7/9783832948887_Excerpt_001.pdf

Eltern, Lehrer & Pädagogen
Schule
Wissen über (Cyber)Mobbing
Medienkompetenz
Eltern
"Eine Intervention braucht nur in der Weise zu passen, dass die Lösung auftaucht, sie muss es nicht mit der Komplexität eines Problems aufnehmen."
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Soziale Dominanz Theorie
Theorie of Mind
Aus Sicht der Opfer und Unbeteiligten
Bewältigungsstrategien
2 Opfertypen
Cybermobbingfälle
Erlebte Cybermobbingfälle nach Alter; Geschlecht und Schulform
Was versteht ihr unter Mobbing?

Was für Erfahrungen und Vorwissen habt ihr?
Soziale Netzwerke sind der zentrale Tatort für Cybermobbing
Langeweile ist das häufigste Motiv für Cybermobbing
Kontrolle der Internetnutzung durch die Eltern
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