Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Unterrichtsentwicklung

Kooperative Lernformen
by

Gregor Wilmes

on 29 August 2016

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Unterrichtsentwicklung

"Neues" Lehren und Lernen
"Altes" Lehren und Lernen
Lehr- und Lernforschung
Fragend-Entwickelnder Frontalunterricht
Traditionelle Lehrer- und Schülerrolle
Wissenschaftliche Studien über Lehren und Lernen
Pisa
Kompetenzorientierung
Veränderte Sozialisation
Bildschirmmedien
Schülermethoden
Lehrermethoden
Erweiterte Schülerkompetenzen (z.B. Methoden-, Kommunikations und Teamtraining nach Klippert)
Selbstorganisiertes Lernen (Herold 2001)
Selbstreguliertes Lernen (Helmke 2010)
Spitzer, Wahl, Huber, Slavin, Helmke
Bedarf an Methodenkompetenz, sozialen- und personalen Kompetenzen
Kooperatives Lernen
Definition laut Hilbert Meyer (2005): "Varianten von Tandem- und Gruppenarbeit bei denen (1.) zwei, höchstens vier bis fünf Lernende zusammenarbeiten, die (2.) gleichberechtigte Interaktionspartner sind und (3.) keine direkte Beaufsichtigung durch Lehrer erfahren, sondern (4.) mithilfe vorbereiter Lernmaterialien und nach präzis abgesprochenen Spielregeln selbständig arbeiten.“
Denken (Think)
Schülermethoden (Lernkompetenzen wie z.B. Lese-, Schreib- oder
Recherchekompetenzen)
Kommunikationsmethoden
Präsentationstechniken
Lerntechniken, Lesetechniken, Kartenvorträge, etc.
vermitteln, vergleichen, diskutieren, ergänzen, korrigieren, vertiefen
Grundprinzip
Austauschen (Pair)
Vorstellen (Share)
Unterrichtsentwicklung
Wirksamkeit
Entlastung
Herausforderungen
Spitzer, Wahl, Huber, Helmke, Slavin, Hattie etc.
Gemäßigter Konstruktivismus (Balance zwischen Instruktion und Konstruktion; Lernen als "persönliche Konstruktionsleistung eines jeden Schülers" Brüning/Saum 2007)
Lernpsychologie (Lernen als "aktiver selbstgesteuerter Prozess". Wahl 2006.)
Eklektischer Ansatz von John Hattie (2012)
Sicherheit
Vertiefung, Verarbeitung und Vernetzung durch Kommunikation
Raum für soziales Lernen
Beteiligung am Unterricht steigt
Durch:
motiviertere Schüler
Reduktion der Kontrolltätigkeiten
Möglichkeit, direkte Kontakte zu Schülern aufzubauen
Entfokussierung
Raum für Beobachtungen
Individualisierender
kompetenzorientierter Unterricht
(Paradies u.a. 2010)
Unterrichtsprinzipien
„In der Auseinandersetzung mit ihrem Gegenüber, ihrem Partner oder mit Gruppenmitgliedern entwickeln die Schüler ihre Vorstellungen vom Unterrichtsinhalt.“ (Brüning/Saum, 2008)
Zitat:
WELL-Methoden etc.
Durch
Vorbereitung
Leistungskontrolle
Rollenveränderung
"Hedonistische Lernerwartungen"
Standortbestimmung
"Wenn man in deutschen Unternehmen nach den wichtigsten schulischen Bildungszielen fragt, wird Teamfähigkeit und kooperative Kompetenz [...] an zweiter Stelle genannt." (Weinert 2000, S. 9. Aus: Klippert 2010)
"Lernschwächere Kinder werden durch die Erklärungen anderer hochgradig gestützt; und die lernstärkeren Kinder lernen durch die eigenen Erklärungen sehr viel mehr, als wenn sie nur mit Kindern zusammenarbeiten würden, die in diesem Fach ähnlich stark sind. (Vogelsaenger 2008. Aus: Klippert 2010)
EVA (Klippert 2001 )
Fünf zentrale Gelingensbedingungen:
1. Soziale Kompetenzen
2. Arbeit in Kleingruppen
3. Positive wechselseitige Abhängigkeit
4. Individuelle Verantwortung
5. Reflexion des Gruppen- und Arbeitsprozesses
Lerntagebuch
Selbstgesteuertes Lernen (Weinert 1982)
Aspekte von Selbsteuerung: kognitiv, metakognitiv, motivational und volitional
durch: Verantwortung, mitentscheiden, Lernstrategien anwenden, kooperieren
vgl. beste Grundschulklasse - 1/4
Wahldifferenziertes
Arbeiten
Kooperative
Lernformen
Projektarbeit
Wochenplan
Stationenlernen
Freiarbeit
Werkstattarbeit
Portfolioarbeit
Heterogenität
7 Bausteine guten Unterrichts
Kompetenzorientierung
Individualisierung
selbstständiges Lernen
Handlungsorientierung
Diagnostik
fächerübergreifendes Lernen
Medieneinsatz
Fähigkeit zur Bewältigung bestimmter Anforderungen (in Anwendungssituationen)
Nach: Altmann, Faulstich, Heinzelroth 2010
Sandwich-Prinzip (Wahl 2006)
kurze kollektive Lernphasen im Wechsel mit aktiven und selbstgesteuertem Lernen; geordnet mit kognitiven Landkarten (Advance Organizers)

Diskussion um „Kuschelpädagogik“!

Vertrauen, Respekt, Achtung, Empathie, Verständnis, Herausforderungen, Lernfreude, Angstfreiheit … sind laut Hattie entscheidende Faktoren für Lernerfolg

Hatties „Main Findings“

Was hilft richtig?


Lehrkraft-Schüler-Verhältnis d = .72
Feedback (Where am I going? / How am I going? / Where to next?) d = .73
reziprokes Unterrichten (SchülerInnen in Lehrerrolle) d = .74
Klarheit der Instruktion (Transparenz, Roter Faden) d = .75
Micro-Teaching d = .88
Akzelerationsprogramme d = .88
formative Bewertung d = .90

Quelle: Präsentation von P. Dobbelstein. Leverkusen 2013.
Full transcript